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Berlin, 1 August. Ulttamontane Zeltungen Schlägen großen Lärm' darüber, daß rin Militärarzt seines Amtes entlasten worden ist. weil er die Mitgliedschaft des Mainzer Katholiken - Vereins nicht aufgeben wollte, obwohl es bereits in einer Antwort aus eine Interpellation tm Hause der Abgeordneten durch den Minister des Innern feftgestellt worden ist, daß die Negierung eine solche Theilnahme an jenem Verein bei ihren Beamten durchaus nicht zulaßt; auch bestehen darüber ganz bestimmt lautende Mimsterial-Erlaffe.

BreSlau, 1 August DieSchles. Volks Ztg - erklärt aus Grund eingezogener Erkundigungen die gestern von derBresl. Morg^Ztg.^ aus Neiste gemeldete Nachricht für unbegründet, daß der Fürstbischof abermals dem Ober Präsidenten die beabsichtigte Berufung eines Priester- zum Regens einer geistlichen Anstalt angezeigt habe.

Frankfurt, 2 August. Die gegen d.e Redacteure derFrankfurter Zeitung' wegen Zeugntß - Verweigerung angedrohte Zwangs-Haft ist nunmehr in Vollzug gesetzt worden Heute früh wurden nämlich die Herren Dr Stern, Eurti und Sewlgh in Haft gebracht; Herr Dr. Halthof dagegen blieb noch

die Prinzen von Orleans mit der Regierungspelitik wieder auszusöhnen; eben deshalb aber find weder die Republikaner noch die Legitimisten sehr mit ihm zufrieden.

Varis, 1. August. In der Nähe von Montrouge bei Paris starb vor einigen Tagen ein 85sähriger Mann, der kurz vor seinem Tode eingestand, daß er es war, der am 19. November 1832 auf Ludwig Philipp schoß, als der­selbe den Cuai d'Orsay bin ;bntt. Die Poltzri hatte damals Alles aufgeboien, um den Meuchelmörder ausfindig zu machen; aber ibre Bemühungen waren umsonst und die Untersuchung mußte aufgegeben werden. Der Urheber des Attentats blieb also 43 Jahre unbekannt.

Paris, 1. August. DasJournal efftetd* enthält eine amtliche Note, welche die Angriffe der Kleiikalen gegen die von der Regierung Spanien gegenüber beob'chtete Politik energisch zurückweist und d»e Haltung der franzö­sischen Regierung durch die Rücksicht auf dir vorausgegangenen Ereignisse und die Frankreich obliegenden internationalen Pflichten rechtfertigt. Gleichzeitig wird die Preffe zur Mäßigung ausgefordert.

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Politik" zu droben.

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hnftrid) der Schultafeln betr Vergebung einer Plockilchen Pfründe Inlegung des Ludwigsplatze- Parcrllenoermesiuug deir.

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24) Mauer

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Räume deS Feftplatzes sind bei berrlickem VZetter vgn einer unübersehbaren Volksmenge erfüllt. Auswärtige Schlitzen sind etwa gegen 7000 anwesend.

Stuttgart, 2 August. Während des gestrigen Feftbankets wurde das folgende Telegramm an den Kaiser gerichtet: Die festlich versammelten Schützen senden Ew. Majestät ihren untertdänigsten Gruß. Zugleich wagt das Eenrral- Eoniite seinen gerührtesten Dank für die herrliche Ehrengabe anszusprechen, die Ew. Majestät die Gnade zu senden batten. Herzog Eugen, Ehrenpräsident." Heute früb um 6 Ubr begann das Schießen. Zwei Schweizer, Knecht aus eanct Gallen und Lllmer vou Glanio, gewannen die ersten Becker. Dann

26) Scn onückvrrgürung betr.

26) Die Anlegung einer Biücke vom Neichensand nach der S4oor.

27) Die Anlegung der früheren Sandkaute an» Schrffenberger Weg 281 Die Regelung der Pfarrverhöltnnfe m Gießen.

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8) Der Einsturz der Mauer des städtischen Eanal» in den Garren de» Gärtners Christian Georg.

8) Die Errichtung eines Baues auf der ftädtifchen Bachmaucr Seitens des

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nur,dem Zwange der Tribüne folgend , die Radicalen von fick abschutteln 6nil|at rflfl wurde durch ekne Reorille der Turner eröffnet wollen. Der Bries ist offenbar darauf berechnet, d:e Orleanisten und besonders Prer-turnen

verschont.

Kassel, 31. Juli. Wie dieFr. Heff. Ztg." mittheilt, ist heute Nach­mittag Herr Ober-Bürgermeister Nebelthau an einer Lungen-Lahmung gestorben.

München, 2. August. Die heutigen ulhamontanen Blatter melden auf das Bestimmteste, daß das Ministerium die Ermächtigung erhalten habe, im BuudeSrathe einer Ausdehnung des Jcsuitengesetzes aus die Orden der FranziSkmer, Kapuziner und Earmeliter zuzustimmen.

Stuttgart, 1. August. Heute Vormittag sand, vom schönsten Wetter begünstigt, der Festzng zur Eröffnung deS deutschen SchützensesteS statt Der­selbe bewegte sich vom Schloßplatze nach dem Festplatze durch die Königsstraße, die Tübinger-, Hauptstädter-, Olga- und Neckarstraße. Der Zug setzte sich um 10 Uhr in Bewegung und traf um halb 1 Uhr aus dem Festzstatze ein. Der Festzug wurde durch vorausreltende Stadt-Reiter eröffnet. Sodann^folgten Bauern-Paare in den Landestrachten und historische Gruppen. Endlose Schützen- Züge aus allen Theilen Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz und einige amerikanische schloffen sich an. Vor dem KöingSbau fanb die Uebergabe dcr Bundes Fahne durch Albrecht (Hannover) an den Ehren - Präsidenten Herzog Eugen von Württemberg und den Ober. Bürgermeister von Stuttgart Hack statt. Albreckt sagte hierbei: Die uns übertragene Fahnenwacht ward uns leicht, Dank dem mächtigen Scepter des Kaisers, der, gestützt auf die Reicks treue der Fürsten und des Volkes und einträchtig zusammenstehend mit Oester­reichs Herrscher und Volk, dem Vaterlandc den Frieden erhalten hat. Herzog Eugen erwiderte:Ich verspreche im Namen Schwabens, das Banner hock und heilig zu halten. Wie wir uns heute um diese- Banner schaaren, so wollen wir auch einst, wenn das Vaterland seine Söhne zum ernsten^Kampfe ruft, unS Mann für Mann um seine Fahnen drängen und durch die That be weisen, daß wir sind ein einig Volk von Brüdern.- Hack, die Fahne aus der Hand deS Ehren Präsidenten übernehmend, schloß: ..Möge das Fest, zu deffen Begehung wir uns anschicken, den Eharakter einer durch keinen Mißton gestör­ten Feier gewinnen." Der Zug wurde iibcrall von einer zabüoseu Zuschauer Menge mit den lebhaftesten Kundgebungen begrüßt. Bei dem ersten Banket, welches von 1 bis 3 Uhr Nachmittags währte, war die Festballe überfüllt. Ober-Bürgermeister Hack brachte ein Hoch dem deutschen Vaterlandc, Senator Wülborn ans Hannover der Stadt Stuttgart, Prvseffor Klaiber ans Stutt gart den Gälten deS deutschen SchützeubundeS- Landammann Sa; aus St Gallen ließ die Freundschaft der Völker leben und sagte:Bleibe du unsere Leuchti, deutscher Geist, an dich sind wir Mit tausend Bandeii gekettet. Nimm den Dank der Republik." Der Redacteur derDeutschen Mook. Ztg.", Hannemann, brachte folgenden Toast aus: .Mögen die Freuiidschaftsbande, welche um Deutschlands und Rußlands Herrscher sich schlingen, immer fester auch beide Völker verknüpfen. Der Freundschaftöbund Deutschlands, Oester­reichs und Rußland- ist die beste Garantie gegen Rachegelüste von Westen. Hoch die Freundschaft deS deutschen, österreichischen und riisstschen Volkes! Nachdem darauf noch der EyndicuS Albrecht (Hannover) ein Hoch auf die deutschen Frauen ausgebracht hatte, war damit die Reibe der Toaste geschloffen- Eämmtlicke Trinksprüche wurden mit lautem Jubel aufgenommen. Die wetten

Die (Erhöhung der jiäbliidxn Trottoirs betr

Den Abfluß des Wasser» in der gavlaneigasie

Decrctur von Bermesjungskosten.

Die Herstellung einer Straße zwischen Neustadt und Dallthor-

Die .Inlegung einer Gosie in der Lubwissstraße hier, Kostendeeretur.

Die (ibauifirung des Hohleichweg»

Die städiuche Sandgrube am Schiff«nderger Weg.

besuch de» Rentier» Johanne» Fischer um BauerlaudutG- besuch der Just vellof» Wntwe um Bauerlaudniß.

Gesuch des C h r i ft i a n Noll um ltrlaudniß zur Errichtung eine» Hof.

Gesuch de» Stadtverordneten Julius Hoch wegen Errichtung einer

vungdanlaflcn.

3) Da» Trinkwaster der Stadt Gießen

4j Da» dketzjahrige Iugendfest

5) Die E- richlung einer Zweigniederlassung der Re'chÄdank In ließen-

6) Schenkuna-vertrag zwischen der Firma Staudi nger und von Gehren der Stadt Gießen-

7) Kaufvertrag zwischen der Stadt Gießen und dem Großherzoglichen

beschaffen und die Leiche über bte Kirchhofsmauer zu Heden

Darmiiadt, 1. August Schon der Tag vor der Eröffnung bet heute begin­nenden. nuikelrheint chen Zurnfefte» zeigte bie Liadi tat Feitichmucke von Fahnen und ließ auf dem ring» au: Nutzen und Sehenswürdigkeiten aller Art umgeben en Fest- platz aus dem Erereiervlatz ein reges Leben sich entwickeln Am Nachmittag fand der Turntag der VeretnSdeputirten tn der Turnballe meber statt, woraus bte Festlichkeiten durch ein Concert tm Soaldau eröffnet wurden Während be» beungcn Bormittaues trafen von allen Setten unb mit allen Zügen bte turnerischen Gäue em- Indem rr r uns einen ausführlichen Beitch» Vorbehalten, bemerken wir nur heute, ^ der .restzug, welcher sich be» Nackm tlags durch bte Straßen der Stabt nach dem »ytttplan ocwegte, ein aaßertt gelungener war Tie Stabt zeigt einen Verkehr an Feftgösten. ^rindet Ni­schen und Fremden. »ie er hier lange nicht erlebt worden war. Ter Abend braßte

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London, 2. August. Im Hyde.Park hat gestern zu Gunsten der ge­fangenen Fenier ein Meeting stattzefunden.

Spanien.

Santander, 1. August. Dte Earltsten find auf das linke Lbro-Ufer zurückgeworfen worden. Viana wurde nach einem blutigen Kampfe, in welchem die Regierungs'Truppen circa 150 Gefangene machten, genommen und Logronno entsetzt. Aus Puycerda wird gemeldet, daß Martinez Eampos gestern Morgen das Bombardement des Forts von Seo d'Urgel begonnen hat.

flmeri&a.

, 2. August. Der vormalige Präsident der Vereinigten Staateii. Andrew Johnson, ist gestorben.

Pernambuco, 31. Juli. Aus Montevideo wird gemeldet, daß die Neubildung deS Eabtnets nunmehr vollzogen ist. Nawaja ist Minister deS In­nern, Andre Eamas Zinanzminister, Bustamente Minister des Auswärtigen, Latorre KriegSministcr

L o o t i z.

(Riepen, 3. August In Nachstehendem lassen wir die lageboibnung ȟr Die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den 5. August 1J47U, Vkachmitrags 1 Uhr, im Ralhdaussaale folgen :

1) Da» städtische Saubureau betr.

2) Die dautechmsche Untersuchung der Neubauten und der neu errichteten Feue

Jubel ter Anwesenden vorgezetgt. Bisher sind bereits 150 Becher, namentlich von Schweizer Schützen, erschoffen worden.

ßellerreictj.

Witn, 1. August. Von beute ab sind in Auöfübrung der Beschlüffe der internationalen Telegrapben-Eonferenz cklffrirte Privat-Lelegramme im Tele- grapben Verkehr in Oesterreich-Ungarn sowohl im internen al- auch im inter­nationalen Verkehr zugelaffen.

irunkrrul).

Parts, 1. August. DieUnion" erfährt, daß die Ueberfiidrung spa- nistben Krtegstnaterials über französisches Gebiet jetzt Taz für Tag erfolgen werde; es seien 90 WaggoiiSladungen in Eette. DieIhnen" ist frech genug, Decazes nut der Atisregung des Südens über diesetolle und unverantwortliche

Eorrespondance Parlementaire" bringt einen Brief von Buffet Festkneive unb o'oncen nn Landau, wahrend sich auf dem Frstvlatze bi» zur späten ttT<t'r,T 'rn,rL " 1,1 ni*,0Mob« k>» n<inc« 8»U«fcft larnf,#.) $<r

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amtlich Der fügt worben sei. unb drohte, rr werbe, ba Reiche wegen stark ein ge­irrt eiter Verwe'ung nicht langer unbritattet Haben könne, bteelb unbedingt nech dem -tirchhos bringen unb dort stehen lasten, wmn der Veerdigung weitere Schwierig­keiten tn ben Leg gestellt t erbat sollten. Der Geistliche genehmigte bar aut bie Beer­digung unter dem Vorbehalte, daß bie deiche das Krichhostdvr nicht paffirat dürfe, fen» dern ben Leg über bie Mauer nehme, und baß auch die sonst bei der Beerdigung ge­brauchten Stricke unb träume nicht zur Verwendung kamen Unter diesen Umftflnben blieb nicht» werter übrig, als iür d:e Gestattung anderweitig Bäume unb Stricke zu

Deccelui von XoUfiirecbnun^en^

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Au» Mecklenburg - Schwerin, 26 IuU, schreibt man der .Boss. 31g2«or einiger ^Zeit fanb man in der Nähe de» Fabnbof» zu Klanen die dache einer alteren

' a. e r H _ tarne au4 ben höheren Stauben im Schweriner See Tie 8eeibigung berielbej folgten zwei Euittgarter, Menninger und Heritter. Die schieß-Halle warsolgie unter Umständen, welche in der dortig n Gegend noch sortmäbratd bat eageö außerordentlich belebt. ' gei'oräch bildeten und über welche man der Mecklenburger .-iatung nachstehende» b^

Stuttgart, 2 August. Bei dem beutigen Festbanket brachte Mitter-'richtet: Die dache würbe tm Haufe be» Schulzen zu Dorf Itlemen au»dcwahn und

K.j ,,,-r Qnvn m* hielt nach Feststellung be» Thaibestande» vom Gericht bie Vestimmung getrogen, baß am

maier einen ^idft auf bad deutsche Vaterland aus. «opp ans '-tn bldl1 f0[flrnben Mittwoch bic ^eabtaung Statt haben 'olle Tiefer Mimunung gemäß

einen Drmkipruck auf den uiuntrcnnbaTen politischen und geistigen Bund zwi- ifL bCt Schulze den betr. Geistlichen von der deoorstchenden Beerb-g^ng m Äntnintfi.

scheu Oesterreich und dem Dci^tscheu Reiche. Die beute elngetroffene Ebrengab» Dia er »et waget te jedoch fane Zustimmung Der Schulze awibet te, das vie Beerdigung deS Deutschen Kaiser-, ein prachtvoller Pokal, wurde bei Tafel unter lautem,u* - M"k ~ ka bu n^aen hart anac-