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Anzeige- und für den Kreis Hießen

Donncrstaff bcu 3. Juni

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rstand.

Gießen, ben 1. Juni 1^75.

nn die Großherzoglichen

Wir erinnern Sic an

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feine feste Wurzel geschlagen bat, und deshalb tieseingreifende Aenderungen,! wie die hier beantragte,' vermieden werden sollen, ein ganz ungeeignet gewäbl-

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und anderer hochgestellter Persönlichkeiten inaugurirt worden. Durch die eben

WrttM »lerteljährlich 2 Ma,k WPf «UVr1MF<rl»tzR.

Ml Post bezogt »ieerrljährNch I Mark 50 Pfennig.

Perlceylon, «a Guayra, annten.

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Darmstadt, 1. Juni.

folgende Zuschrift eines ihrer Abonnenten:

Unter den zur Einübung des neuen Infanterie - Gewehres eingezogenen

Bien Public" allerlei mißliebigen Deutungen sich auszusetzen. In der Hitze des Partcikampfes und der bald bevorstehenden Wahlfchlacht dürften französische

Betreffend: Die Musterung, Absckäkuna und Aushebung der bet cintretenbei Mobilmachung für die (Ar. Division erforderlichen Pferde-

bafc beide Herren nicht anwesend waren. Man nimmt diese Auszeichnung sehr hoch auf. Der Fürst Bismaick dürste vor der Abreise des Königs von Schwe«

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^Bengel", Lümmel",Saukerl!" u. dergl. oder Folgendes anhören müssen: Wie trägt denn der Jude wieder sein Gewehr!" 2C. rc. Verratb Jemand, der sich diese Ausdrücke gestattet. Bildung oder Anstand? Ich glaube nicht, halte mich aber zur Steuer der Wahrheit für verpstichtet, Ihnen den Namen des betr. Officiers zu nennen: es ist dies der Premier-Lieutenant Frbr. v. W. bierselbst. welcher zu der in Rede stehenden Reserve - Abtheilung comman- dirt war."

z jtoUänW he Tardinrn ille, W »livcn, Caprrv znons.

<h1d AV e.'uHA, mit '1* r*-mt ??konragA.

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lver in Büchicn. y. Rettig«, rbonbonS, Pfd. 28 fr.

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mittelst allerhöchster Entschließung vom 28. v. MtS. den Präsidenten des Groß herzoglichen Gcsammt.Ministeriums und Minister des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern Earl Hofmann znm wirklichen Geheimenrath, sowie den Direc­tor des Großberzoglichen Ministeriums des Innern Julins Rinck Freiherrn von Starck, den Direktor des Großberzoglichen Ministeriums der Justiz Georg Kempff und den Dircctor des Großherzoglicken Ministeriums der Finanzen August Scklevermacher zu Präsidenten dieser Ministerien zu ernennen geruht.

Berlin, 30. Mai. liebet die gestrige Bundesrathssitzunq ist nock Fol­gendes zu bemerken: Die Einziehung der jetzt conrsirenden Münzen soll nach allen Richtungen hin vorbereitet und in der Weise ausgesübrt werden, daß man mit den ältesten Münzsorteu beginnt. Für jetzt ist die Einziehuna alter Tha- lerstncke und hamburgischer, lübeckiscker und mecklenburgischer Sckillingstücke in Aussicht genomuieu; mit der Einziehung der bäuerischen Halbguldenstücke zum I Juli 1875 hat sich der Bundesrath einverstanden erklärt, auch teil Wün­schen Bauerns die Einziehung auf ältere streurerstücke auszudehnen, beigepsticktet.

Berlin, 30. Mai. König Oskar II empfing beute Vormittag eine Deputation der großen Landesloge, bestehend aus dem Landesgroßmeister General Ziegler. Alexis Schmidt, Geheimen Hofrath Borck. Um I I Ubr begab sich König Oskar mit dem Kaiser und dem Kronprinzen nack Potsdam; die Köni­gin von Schweden und die Frau Kronprinzessin folgten Nachmittags; beide

in dritter Berathung an, darunter die Vorlage über die Aufhebung der Be­schlagnahme des Vermögens des Kurfürsten von Heften. Der Antrag Sachse's, wonach das Verlesen von Schriftstücken im Hause nur mit Genehmigung des Präsidenten zulässig sein soll, wird an die Geschäfts-ljommission verwiesen. Hierauf wurde eine längere Reihe von Petitionen nach den Anträgen der Com­mission genehmigt Der Antrag der Commission, das Gesetz über die Auf-

Vorjahres. Dieses Minus ist lediglich die Folge eines Mancos von über 12,800,000 Mark in der Rübenzuckerstener. Nur fünf andere Rubriken weisen Mindereinnahmen auf. jedoch alle von sehr geringem U fange. Dagegen stiegen die Einnahmen in den Monaten Januar bis April für Branntweinsteuer nm 2,329,206, für Post- und Zeitungsverwaltung um 1,967,107, für die Michscisenbahnverwaltung nm 1,219,588 Mark, die Eingangszölle um 5,148,522 Mark gegen die entsprechende Periode des Jabres 1874. Abgesehen von der Ohibrif Rübenzuckersteuer ist der Nachweis der Reichseinnabmen durchaus befrie«

Bürgermeistereien Mendorf a. d. Lahn, Beltershain, Gießen, Lauter, Mnschenheim, Rieder-Bessingen, Odenhansen, Rabertshausen, Reinhardöbain, Saasen und Steinheim.

Erledigung der Verfügung Amtsblatt Nr 10 vom 23. April 1875 binnen 14 Tagen.

I V. d. K.

Dr. Hoffmann, Negiernngsrath.

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Bewältigung des umfangreichen bereits vorliegenden Materiale unthunlich sei. Nach dem Ergebniß der gestrigen Conferenz der Fractions - Delegirten beider Landtagshäuser gilt das Zustandekommen des Gesetzes, bttr. die Vermögens- Verwaltung in den katholischen Kirchen-Gemeinden, auf der Basis ter Annahme der Herrenhaus-Beschlüsse mit Ausnahme des Vorsitzes des Pfarrers im Kirchen- Vorstande als sicher.

Breslau, 31. Mai. Der Weihbisckof Wiedarski ist in der vergange­nen Nackt gestorben.

Münster, 31. Mai. Die ..Prov.-Ztg" bcstätigt auf Grund authen- tiscker Mittheilung, daß der Ober-Präsident iiiiterm 29. Mai an den Bischof Brinkmann die Aufforderung gerichtet habe, fein Amt niederzulegen. Dem­selben Blatte zufolge hat der Handels-Minister tie Einleitung vorbereitender Schritte zur Vereinigung der Direction der westfälischen Staatsbahn mit ter Direktion der hannöverischen Bahnen angeordnet. .

München, 31. Mai. DerSüdd. Prefte" zufolge wäre der Pfarrer Schneider zu Stamsried in der Oberpfalz vom Könige zum Erzbischöfe von Bawberg ernannt worden.

Mannheim, 30. Mai. DieNeue Bad. Landes-Ztg." veröffentlicht

ter, eine Ansicht. die auch beim Kirchen - Regiment, dem Vernehmen nach, ob­waltet. Die obere Verwaltungsbehörde befürwortet, zur Vermeidung von Mißständen der verschiedensten Art, die VerpflegungSkosteu armer Geistee-Kranker m den Landes Irrenanstalten von den Gemeinden auf die Kreise zu übertragen, und verschiedene Kreis-Vertretungen haben wenigstens vorläufig diesem Modus

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Wien. Ein für Oesterreich, namentlich aber Wien außerordentlich wich­tiges Unternehmen, oder weniastens deften wichtigster Theil der Donau- durckstich zur Regulirunq der Donau-Sckifffahrt bei Wien ist vollendet und am 30. Mai auf das Glänzendste unter Tbeilnahme des Kaisers, der Minister

Gegner unter Hinweis auf das Geschenk des deutschen Kaisers mit dem Rufe Verratb l" nur allzuleickt wieder bei der Hand fein.

KI. f. C. Berlin, 31. Mai. Die deutschen Reickseinuabmen an Zöllen, gemeinschaftlichen Steuern rc. weisen für die ersten 4 Monate dieses Jabres ein Minus von 2,593,000 Mark auf gegen die entsprechenden 4 Monate des

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Darmstadt, 31. Mai. Der in der Landes-Synode gestellte Antrag, den denselben noch begrüßen. Morgen^ wird eine Deputation der hier lebenden ein neues, mehr der positiven Richtiing hultiaendcS Gesangbuch einzusühien, Schweden und Norweger den König Oskar begrüben.

hat fast allenthalben Befremden erregt und in der Laieu-Welt die ungünstigste Berlin, 31. Mai. Der Criminalsenat des Kammergerichts sprach heute Aufnahme gefunden. Ganz abgesehen von dem Materiellen der Frage, ist der,die Schließung d.s Potsdamer katholischen GesellenvereinS aus wegen gemein- dermaligc Zeitpunkt, wo das VcrsöhnungS»Werk der evangelischen Kirche nock gefährlicher Tendenzen dieser Vereine.

keine feste Wurzel geschlagen bat, und deshalb ti.feingreif.nde Aenderungen,i Berlin, 1. Juni. DaS Abgeordnetenhaus nahm mehrere kleine Gesetze

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byent. da sie ebne diesen Ausfall ein Mebr ' von 'über 10,000,000 Merk er- vollendete Arbeit "wird der Tonanstrom um 1000 Rutben an die Stadt ber- q«eben hätten angerückt und sind mebr als eine halbe Million Cuabratflafter allein am rechten

Berlin, 31 Mai. Der König von Schweden ist gestern bei dem Stromufer und überbauxt nach Abrechnung der ft'ir Plätze, Gartenanlagen u. s. w. General-Fe,dmarschall Grafen Moltkc wie bei dem Reichskanzler Fürsten Bis- resetmrten Flachen, über -OOMX) Dnadiatklafter Baugrund gewonnen worden, nnarck vorgefahren und hat seinen Besuch anmelden lasien, obschon er wußte, Unberechenbar aber find die Vortbe.le, welche der Handel aus der erfolgten

Hebung der Confessioualität der Kirchhöfe in nächster Session vorzulegeu, wurde

Se. König!. Hoheit der Großbcrzog haben uitter Streichung der Wortein nächster Session" angenommen. TeL Eultus- miuister bezeickuete den Antrag als augenblicklich inopportun, weil eine rasche

befliebten Vormittags Wohltbätigkeits-Anstalteu. , _

Kl f. C. Berlin, 31. Mai. Seit einigen Tagen gebt durch die Blät- Referve-Manuschafteu befindet sich an größerer Thal junger Leute, welche durch ter die Rackricht, daß Kaiser Wilhelm Herrn Tbiers mit den Werken Friedrichs ihre sociale Stellung, durch ihren Beruf und ihre Bildung mit zu den geach, des Großen beschenkt habe. Wir haben bisher noch keine Bestätigung der tetsten Kreisen der hiesigen Bürgerschaft zählen, Männer, welche fast alle den Nacknckt imBien Public", dem Organ des Ex-Präsidenten, gefunden. Ent- letzten Krieg rnttgekämpft und Leib und Leben für das Vaterland eingesetzt weder ist also die Nachricht nicht wahr, oder Thiers und seine Freunde fürch- haben. Ist es nun nickt eine unwürdige Behandlung zu nennen, wenn diese ten, durch eine quasi officielle Erwähnung des in Rede stehenden Geschaikes im Männer, von Neuem in der schweren Ausübung ihrer Dienstpflicht begriffen, r. « » *-------- - 2. ä;*.. Ausdrücke über sich ergehen lasten wüsten, wie: ,Saubande",Bürgerbande",