Einzelbild herunterladen

ließen, ben 29. Januar 1875.

bfm bie fMbtif^en Behörden in Fulda btejnn Institute bie nöthige Unterstützung DJDCn °

Dculfdjiimö.

Darmistadt, 30. Januar.

Man erinnert sich bes in zweiter Kammer

Frankreich.

(Engfanö.

2

Malta, 1 Februar. Ter Lu-bmch ter Rinderpest bierselbst ist jetzt /AltlV « *»

auch und

dem oder

Wasdii tu: MiTCTjtn Imtitaun trs 'Sirtmrabl des

löstöhiabeib" ab in Tst Asien und geht zunächst nach China, wirb Anfang- April hier erwartet.

Auf die Aufforderung, einen Bi-tdum-vcrwefer zu wählen, hat da- Domcapitel der Paderborner Tiöcese fürRichtnachgeben" gestimmt ablehnend Bescheid ertbeilt.

Verhandlungen wurde von einzelnen Abgeordneten namentlich geltend gemacht, daß der richtige Weg zur Beseitigung des Dctrvis der sei, wenn sich die Re-

slondon, 1 grbruar. Tem Vernehmen nach sagte die Regierung bie Einbringung eines Gesetzes zu, welches strenge Prügelstrafe für die überhand nehmenden brutalen Mißhandlungen wieder einfüdren läßt.

Yoitbpn, 1. Februar, öin Telegramm derTime-- aus Pdilabelphia

Vukan

:<r ?:<.vion t

gierung mit den Vertretungen der Cctrot erhebenden Städte über die ergret. senden Maßregeln, etwa eine allmahlige Beseitigung der fraglichen Abgabe, verständige, oder daß die Vertretungen der fraglichen Städte aus ihrem Schooße die Initiative hierzu ergriffen. Die F»nanz.Comimjsivn der hiesigen Stadtvcr ordneten-Vert'ammlung schlägt gelegentlich der Ausstellung deö jetzt vorgelegten Haupt-Voranschlag- für das laufende Jahr diesen letzteren Weg zu betreten vor, indem sie im, Einverständnis mit dem Bürgermeister darauf anträgt, das Octroi von Mehl, Backwerk und Hülsenfrüchten vom 1. Juli d. I abzu. schaffen. Sicherem Vernehmen nach würde durch diese Abschaffung wegen der höheren Erträgnisse der sonst octroipflichtigcn Gegenstände eine Verminderung der Gesammt-Octroi'Einnahme nicht stattfinden.

Bcrlirr, 30. Januar. AuS Warschau, 25. Januar, geht derKreuz- Ztg - ein bemerkenswerthes Schreiben zu, aus welchem hervorgeht, daß die russische und polnische Gesellschaft noch immer vollständig getrennt von ktnandrr leben und von einer Aussöhnung zwischen beiden Elementen gar keine Rede ist. Kein russischer Osficier oder Beamter gibt sich mehr die Mühe, m eine pol Nische Familie eingesührt zu werden. Auch der General - Gouverneur Graf v. Kotzebue bat aufgehört den Versuch zu machen, die Polen zu gewinnen.

Berlin, 30. Januar. Stach dem Münzplan ist angenommen, daß im Jahre 1875 zur AuSmünzung kommen werden: 50 Mill. Mark Goldmünzen, worunter für 10 Mill Zehnmarkstücke; 66 Mill. Mark Silbermünzcn, näm lich 40 Mill. Fünfmark-, 22 Mill. Eiumark und 4 Mill. Zwanzigpfennigstücke. Don einer Aur-prLgimg von Zweimarkstücken ist bei preußischen Münzstätten für jitzt nicht die Rede. An Nickelmünzen sollen 1,625 000 Mark zur Aus­prägung kommen, worunter 600,000 Mark Zehnvsennigstücke; in Kupfermünzen 1,400,000 Mark. Alles in Allem also 119,025,000 Mark.

Illugust übernehmen darf. Briston wirb 5 Millionen 6procentige Obligationen zuiuckkaui.cn

Berit», 1. Februar Dao Abgeordnetenhaus erledigte heute in erster und zweiter Lesung ebne Debatte den Gesetz - Entwurf betreffs Abänderung der Verordnung über die Dienstsührung der Drts- Schulzen in den vormals kur hessischen Landest heilen. Der Minister des Innern legt darauf einen Gesetz Entwurf über Dotation der Provinzial-Vcrbände vor, worin angegeben ch, welche Fonds auS den Staatsfonds und dem Staatshaushalt ausgeschieden werden und wie die einzelnen Renten verausgabt werden sollen. Das E gen thum und die Unterhaltung der Staats-Chausseen wirb an bie Provinzial Verbände verwiesen. Die für Unterhaltung der Staats ühauffeen überwiesene Rente beträgt 15 Mill. Mark, die jährliche Gejammt-Detation der Provinzen 12 Mill. Thaler. Hieraus folgt die erste Bcratbung der Vorlage wegen Er Haltung und Begründung von Schutzwaldungen und Bildung von Waldge noffeuschaften. Der LandwirthschastS - Minister empfiehlt die bereits vom Her- renbause berathene Vorlage, welche nach längerer Debatte an eine besondere Commission von 14 Mitgliedern verwiesen wird. Die nächste Sitzung findet Mittwoch statt.

Tie Frau Kronprinzessin hat sich etwas erkältet und ist in Folge dcffen unpäßlich.

Berlin, 1. Februar. Es scheint, als ab die ultramontane Geistlich­keit den Bogen immer straffer spannen will. Vor Kurzem ging derSchles. Ztg." die Nachricht zu, der Papst habe die preußischen Bischöfe aufgefordert Vorschläge darüber zu machen, wie gegenüber den zahlreichen Pacanzen in den Seeljorgerstellen ein modus vivendi zu erzielen sei. Aus bitte Aufforderung < bin erachteten es die Dischöse nicht für angezeigt, jeder für fid) ein Gutachten abzugeben, sondern betrauten hiermit den Erchischof von Köln. Dieser bat sich nun, wie bieSchles. Ztg." ans guter Quelle jetzt hört, fürNichtnach. geben * entschieben.

Für^bie Diöcesc Fulda zur Verwahrung und Verwaltung deS bischöflichen Stuhle zu Fulda gehörigen und des der Verwaltung desselben des jeweiligen Bischofs unterliegenden beweglichen und unbeweglichen Vermögen- ist der Landrath Cornelius zu Fulda zum Commissär bestellt worden.

Gießen, 2

ii Mt 6itg un tu am 21. tabii vnhs Silbe! m, "r " am 12

'in Z-h« j u: lat tfmidbi N» S-.skil«,

- Pni M GWli«

Mi In jab« tn bi frrri

F rahsükt fliinttm fi

Wannt

* ' t km man

^cionöeie; ri, »ich L'1

bi:

8 ®r!M dm j ißÄT f uuba®tiiun,,

Varitz, 29. Januar. Die heutigen Vorgänge in Versailles haben Pari- nicht ans seiner gewöhnlichen Ruhe gebracht. Die Verwerfung deS Anirages des linken Ecntrums, die gleichbedeutend ist mit der Aufrechterdaltung des ihm 0 vkrbaßien Provisoriums, erregte zwar Unbehagen, aber da man von der Versailler Versammlung und der Regierung selten Gute- erwartet, so nahm man die Lache ziemlich kalt auf, und die Einen trösten sich damit, daß die Auflösung der Versailler Wirthschaft ein Ende machen werde während die An. deren Höffes daß derPetit" jetzt desto schneller zurückkehren könne. Die Boulevard. Bor,e stieg, die 5procentige Rente wurde ungefähr 30 Centimes böber notirt, als an der osficiellen Börse. Man ist dort der Ansicht, daß der jetzige Zustand unter allen Umständen beseitigt werden müffe, sei es nun, daß beeb eine Art von Verfassung zu Stande kommt ober daß irgend ein Hand.gen die allgemeine Müdigkeit benutzt, um den Sprößling der verjagten Dynastie wieder auf den Tbron zu setzen. In beiden Fällen wird e- Hauffe geben.

Paris, 31. Januar. Für bie Vonapartisten ist die Annahme des Amendements Wallon ein harter Schlag, wenn es ihnen nicht gelingt, wieder Unkraut in den Waizen zu streuen und die begonnene Drganisakion wieder im Reime zu nfinten. Höchst unklug nar ihr Slnftnien bei der «bstimmn^i am ^9. b. über Labvlilave'ö Antrag; kein Betfallszeichen ward laut, tiefes Schwei« gen herrschte bei der Verkündigung des Resultat» im Saale; da konnten die Bonapartisteu ihre Schadenfreude nicht verbergen, und diese unbedachte Kniid» gebung machte namei.tlich auf die Mitglieder de- rechten Centrums, die gegen Labvulave gestimmt, einen höchst peinlichen Eindruck und brachte sie in ernstem Rachdenken.

London, 30. Januar. TieHour" meldet aus Berlin von gestern: England und die übrigen Großmächte haben ui Erwiderung auf da- deutsche Rundschrechen vom 8. Januar wegen deSGustav- und die Ansprüche Deutsch­lands auf vollständige Schadloshaltung und Züchtigung der Carlisten gebilligt. DerLtandarl*' meldet au» Wien, daß die Vertreter Desterreichs und Rußlands in Koi.stai.tiuopel die Entlasiung deS Großvezirs al- die uothwen- tige Bedingung der Wiederherstellung der freundjchaftlichen Beziehungen zur Pforte bezeichnet hätten.

L -°L «6itr.

r

IfOtdtri M t-"

Sf, tir « e, inenti« ,drrr te irfitm» J I l«r he

Dl ist -lrdonso; Uadri tM 1 I :;;w iriir.f«, I f Santa I fiautduf" I nttn d

iafau

I zfr, A

I £:.-rM trf f fll 1,7-

Sdjmcij

... . ®ern, 30. Januar. Tkr katboliickk Sdrulratb von Li. Sallrn bk. Icklop, da die Geistlichkeit sich dem Beschluß, beir. die Verbannung tr# Unsehl- barkeitS'^ ogmas und des Syllabn» au- dem Religions Unterricht nicht gefügt den sog. Fasten-Unterricht den Lehrern zu übertragen, und fall- die Pfarr« geistlichen solchen Kindern Beichte und Ccmmunion verweigern sollten __ Ein«

bcrusung von altkatholischen Geistlichen z-i diesem Zwecke.

Bern, 1. Februar Das Volk deS Eantonö Neuenburg verwarf mit großer Mehrheit den Rückkauf der Jura Jndustrie.Bahn durch den Staat.

<Bc(flietL

^ritycl, 31. Januar. .Jndüpendauce belge" meldet aus Paris: Ein Mimsterinm der Auflösung ist wahrscheinlich geworden. In demselben würden Buffet und Wallon die Minist.r Cdabaud« Latour und Cumont ersetzen, die übrigen Minister aber ihre PoitefeuilleS behalten.

London, 1. Februar. Em Telegramm der ^Times" aus Madnd vom Von einer weiteren Der- 29. Jan. besagt: C» sind lebhafte Verhandlungen IM Gange über einen Was.

Die Corvette .Ariadne^ fenstiUstand zwischen Carl.sten und Alphvnsisten, welcher die Grundlage eines

-Elisaberd" künftigen Friedens bilden und iötd,gen»alls auch ohne Mitwirkung deS Ton

9||I. cs s k a er Mw» Garlo^ abgeschloffen werden soll letzterer soll die Stellung eines Jnfanten

Aus Murbrffrn, 2b Januar, wird der ,Hcff. Morg Ztg. getckrie» von Spal.ien erhalten.

ben: ES steht nunmehr fest, daß die Präparande:. Schule deS kaiholiichen 1______,

Lehrer-Seminars zu Fulda von don nach Fntzlar verlegt werden wird, nach, amtlich constaurt.

Die Eiitschädizungösorderuiig der Reichsreglerung wegen der Brigg .^Gustav" bezieht sich, wie dieMagd. Ztg." bbrt, nur aus den Werth de» SckiffcS (ca. 10,000 Thlr.), da die Ladung Sigenthum emeS spanischen Hauses war. Capitän Zeplien harte die von Don Carlos erbetene Cilaubniß zum ________ o_______ w... UUP

Verkaus des Wracks des .Gustav- und tcS Inventars erhalten, machte aber vom 31. Jan. bestätigt, daß Briston mit Rothschilds Seligmann und anderen von derselben keinen Gebrauch, da er zu Protokoll erklären sollte, die Carlisten Londoner Banquierö einen Vertrag üb-r eine 5procentige Anleihe abfchloß, wo- hätten nicht auf sein ediiff geschoffen und die Besatznng deffelben habe eine nach das Ccnsvrlium 25 Millionen sofon fest übernimmt und den Rest bl- gute Aufnahme in Zarauz gefunden.* et - - - - '

Äicl, 1 Februar. Ter ^Nautilus" traf von Paffages gestern in Lau, tander ein, wo nun das deutsche Geschwader, bestehend ausRantüus", ,A1 batroe* und der CorvetteAugusta", vereinigt »ft. stärkung des Geschwaders wird einstweilen abgesehen.

Itw im jJ?1«

;i Y.?* Dtri

',r Ni

I 17

I

an sämmtliche Großber^vsilicbk Bnrakrmeislrreien dkS Bezirks

Wir ersuchen Sie in Ihren Gemeinden, durch die Schelle bekannt machen ,n laffen, daß die Rorfl- und «dtftrrfrn vi

Mladen °°m 20. September b.« 20. November) sowie di. Jagd^ und z>scher..pachle bw »un. 15. nächsten Lona.« obn'Veft.n hwrbe7bez'hn __L y n ck e r.

an,en°mmene Antrag« auf Aushebung des Oetro,». Bc, de'n einschlägig... und 10^"ua"",'ur^General'Syno^^gewä7l'?'°LiÄ^I, »inöriliV'rfS' v^Thnnblntiii«»» mtirb» nnn »imipIh** -)l(ti>Ar>n,u,> ß. .* n . , r . , ö **,r c* liincniai i rliarfe,

ba» sic 'M z°ll brtr N.chiberucknchi.gung durch «uösche.den die Prooin.ial' Lynode beschlugimfähig machen würde. 5

Aschaffenburg, 1 Februar. W.e der .Aschgffenb. Zeitung- au# Munch-.' gemeldet wird, hätte der König du L-orstellung der !vi,chö,e gegen da# R-.ch«.Siv.ltl-e Ge,eß ohne jede Anerkennung an du Ministerien der Justiz und des Innern überwiesen.