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eben iu (Srfatimmdnnfrn.

Do» Bodensee, 29 Lugust. Aus der Feen.Insel Mainau weilt gegenwärtig alS Gast der deutsche fhonpnnj. Derselbe traf gestern Abend, von Köln kommend, in Konstanz em, woselbst der Großherzog und die Groß Herzogin am Bahnhof seiner darrten, um ihn -u Wagen nach der Mainau zu geleiten Im Conciliumssaal -u Konstanz sind gegenwärtig Hofmaler Peckt und Maler Schwörer von München mit Ausführung neuer historischer Fresk.n beschäftigt. Ter erstere malt den Besuch Kaiser Joseps U. in Konstanz, der letztere den FriedenSschluß Darbarossa'S mit den lombardischen Städten. - Die Sedanseier wird in allen deutschen Städten und in vielen Dörfern unserer Gegend begangen werden.

Friedrich Modus, Müller in Lauterbach.

Friedrich Henrich. Landwind in Wolf

Louis Flett II., Oeconom in Ziesten

Johanne- <*ei6, Landwirth in Stammheim

Gießen, 1. September. Die Anmeldungen lur fluvfttUum; des (^cflüacl .c. ..... e- ich wer hält, bicfclben alle unterza- Dauben, 170 Stämme Hühner, 130 Ziervögel,

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fchullehrer ist von L__. - -.

Die Telegirten-Versammlung erledigte gestern mehrere gesckästliche Angelegen- beiten. Zum jönjammlungiert für 187« wurde Paffau gkwählt, brfftn Ma­gistrat bereits angenommen hat. Bet der Neuwahl des H-upt-«usf-buffeS wurden gewählt: Poppenstetter-Gelfenfeld ,um ersten Vorstand, Strauß Altdorf zum zweiten Vorstand, Breunlng-St. Iahst zum Safstrer, Wnhr-Nürnberg zum Schriftführer, Pfeiffer -Augsburg, Welferi - Würzburg unt Außenb.ruer- Paffau zu Beisitzern, Seifert-Hof, Thirolf-Rheingauheim und Gärtner-Mün-

lufteUen.

Als ein vortreffliche» Mittel gegen Durst auf dem Manche bei großer Hitze hat sich schon bei fielen. welche in der Lonne wandern müssen, wie Brief boten rc. re-, da- Mitnehmen einer 0throne erprobt. E- genügt, u ch einen Nadelstich oder emer Messerspitze eine kleine Cffmung, um daran |u taugen und fofort vermindert sich der drennendsle Turst.

um Kapitel .Kindermädchen* berichtet die .Nürnberger Pret'e* folgendes Ltückchen, dessen 7hatsache verbürgt wird ^wel Kindermädchen, icbifl mit einem Kinderwagen und neugedornem Insassen darin aus cstattet, bewegen sich auf der Haller» -leie »'S nn-en sich bald rwei L'tfbbaber ein. Tie Mädchen, dem Zug ihres Herzen«

Montag den 3. -Cctpbcr d. Dormitta'lS 9 ilhr, .; <n> tie ichla'cubcn Schutzbriohlenen und eichen sich mit Ihren ßdubiin

unter dem BoNlNe de- mm Präsbenten des LchwurgerrchtSdoio bestimmten Grcß- Gegern nden m die äußerste» ivuifcl der schattigen Anlagen Ikade den verlasse- dcrioalichen HoigericktS Ratb» Hern T r. Klein beim, des zu dessen!(Ucern<ter nen Lüimern fitzt ein echter .'Nürnberger, au* nnn 'tudcbank des schonen Latze» uch ernannten Großberzoalichen Hofgerich- Kalb» Herrn D r von * t n I m ü i. 'bren In- »r.uend r wird der hier vor uch elenden beichtVerletzung gewahr und iplett den sang nehmen ui d sind dem zufolge h der hcuttgen önentlichen Sitzung Großherzog't stillen Beobachter weiter. Seine Entrüstun in «m .^unehmen. denn Niemand verum-

Falsche Banknoten. Den Polizeidttectionen der größeren Städte des Kontinents ist nachstehende», säst romanhaft klingendes Apercu des ^'tperpooler ttourir* zur Kenntnis, mitgetheilt worden: Einige Millionen gefälschter Koten der Banken von England und Frankreich sollen nach Kew-Bork gebracht und durch einen dortigen Ban­kier in Umlauf gesetzt werden. Was die Koten der Bank von England dekrisst, so sollen die Falsifikate von genau demselben Material wie die echten sabrizirt worden sein, und da die Lugen von Exverten somit ohne Kutzen sein werden, ist der Wan, di, Koten im AuSlande in Umlauf zu setzen, sinnreich, da die hauptsächlichste und viel- leicht einzige Methode, die falschen Koten zu entdecken, ein Vergleich der Kummern mit den Listen der Bank von England sein würde. Sei dem wie ,hm walle, von Sei- len des Staatsdepartements in Washington ist bereits eine Warnung ergangen, und der Plan mag im Keime erstickt werden, sonst würden die Folgen der Ausgabe einer solchen Menge falscher Koten tn Kew Bork verhängnißoall lern Ein großer Betrug der Art ist hier kaum möglich, weil wir das oben erwähnte Mittel zur Entdeckung der Fallsifikate besitzen, aber eine leise Verdächtigung de» Werthes von Koten der Bank von England würde hinreichen, um einen Andrang zur Umwechfelung derselben in «old ju verursachen, der den Geldmarkt furchtbar erschüttern müßte Die Fälscher sollen ihr Hauplauartier in Barcelona haben, von wo aus sie deretl» schlechte Goldstücke und falsche »Zwanzigsrancsnoten in Umlauf gesetzt haben Die gefälschten Koten der Bank von Frankreich rollen, rote in der warnenden Koie des Staatsdepartements in Kew- Kork hervorgedoben wird, mittels Bankier» m London und Frankfurt a. M In Um­lauf gesetzt werden. Tie Bank von England, die schon seit einiger ^eii im Besitz voller Informationen betreffs der erwähnten Ausgabe ist, bat alle nolhwendigen Schritte ge- tban, um da» Publikum gegen etwaige Falifificate zu schützen, bi» fetzt sind aber der Bank noch keine gefälschten Koten prasentin rooiben.

Dem Schuhmachermeister Engelhardt in Kaumburg ist es nach vielfachen Versuchen endlich gelungen, da» Problem zu lösen, einen Stiefel ohne Karh her-

OtafieiL

Rom, 27. August. Der Papst läßt sich von der Hitze nicht anfechten und hält mit einer in seinem Alter seltenen Rüstigkeit seine täglichen Audienzen ab. Gestern früh empfing er die Zöglinge des Razarenischen Lollegiums und richtete an sie Worte der Ermahnung zum Fleiß.

Rom, 31. August. DieVoce de la Verita" theilt mit, daß die Er­nennung folgender Geistlichen: Antici, Matthie», Tacca, Ramli, Simeont, Littelechi, Prossay und des Erzischofs von RenneS, Samt Marc, zu Eardi- nLlen bevorstede. Das Blatt bespricht ferner die Lage des Larlismus in Spanien und meint, nach dem Falle von Seo dllrgel sei es nicht unmöglich, daß Don Earlos ferne Truppen vorläufig entlaste, um zu gelegener Zeit den Kampf wieder aufzunebmen. Angesichts der allgemeinen europäischen Lage wäre ein solcher Entschluß mit großer Befriedigung auszuuedmen, derselbe würde in- besten nur einen Waffenstillstand bedeuten. Der Earlismus sei keine lediglich dynastische spanische Frage. Es handle sich vielmehr um einen Kampf zwischen dem Katholici-mus und der Revolution.

flmrrifüL

Ren> »Nork , 30 August. Schatz - Secretär Bristow hat den Verkauf von 4 Mill. Dollar» Gold im Monat September angeordnet.

fcürfteL

Ragusa, 30. A-gust. Wie bestimmt gemeldet wird, gelang es tausend Mann türkischer Truppen, welche von Liubinje kamen, gestern Abend ohne einen Schuß abzugeben, in -Uebinje enizurücken.

Y kH « R o t i v

Giefien, 30. August. TV Sitzungen bc» Schwurgericht» dieser Provinz vom

Georg Heinrich Schirmer, Fabrikant, Georg Kenzel, Maschinensab'ikartt, Heinrich Sckmall II, Wembönbler, August MontanuS, (>Umwaartntänblee, Georg Christian Wallenfels, Kausmanv, Tr Karl Muhl, Hosgerichis Avvokat, Heinrich Merz Bauui lernehmer. Philipp Schlatter, Kurzwaarenhänbler, Kail Heinrich Schwan, Branniwen.Händler, (»hristian Wagner II., Oeconom, Jfaac Strauß, Fruchkhändler.

Georg Sack, Metzger; sämmtlich in Gießen.

II Haupt-Geschworene: Johanne» Stein III Gutsbesitzer m Ober Breidenbach. Daniel Ritter, Bürgermeister in Laubach. Ludwig Scheid, PiganenfabnLnt in Gießen Friedrich K'>af, Müller in Büdingen.

Johanne« Zinjzer U, Bauunternehmer in Groß'Karden Louis Labroisse, Hofgerrchts-Adookat in Gießen. Otto Kempff, Eigarrenfabrikani in Gießen Uonrab (f iert IV., Landwind in Dirlammen. Hermann Äieuber, Rothgerber in Gründer-. Ferdinand Burk, Müller in Gießen Philipp Reimer, Müller in Gambach Su»mann, Katzenstein, Holzhänkler m Gießen. Gg. Wilhelm .'?e<l, Pachter in Wickstadt. Smil Fadiy, Schildwirth in Weiterield Gustav Schwarz, Hol,Händler in Friedberg August Ge S, Branntweinbändler in Attenuadt Ernst Geyei II , Bürgerme fter in Wölfersheim Hz.iiuich Ruhl v., Schildwiuh in Grebenhain. Heinrich Simon. Landwirth in Fleschenbach oelifln ann Reiß, ^Uenwaarenhandlrr in Herbstein H.mrich Kaeß, (ZUenwaarenhändler in Giegen Karl Traudt, Pachter in Büdesheim Heinrich Kohler II., Landwirth in Bettenhausen Philipp Gerlach 11, Bürgermeister in Gderstadt- Friedrich Heimburg, Oeconom von Bönstadt. Meyer Bock II, ^Uenwaarenkrämer in Lich

31. Auauft. Die Dersammlung bayerischer Volks. Uchen Hofgericht» der Provinz Oberhefien die Haupt- und (krgLnzungs i-ieichworenen Über 1300 Lehrern besucht und nimmt ben heften ^erlfluf. ,n tolflenber Äe.benlohe y t f 4. B 0 r ( n c:

flcßcrueicö.

Wien, 29. August. Aus Belgrad, 26. August, wird der Wiener Deutschen Ztg." telegraphirt: DaS Agitations - Eomite derOmladina" in Neusatz erhielt vom Bischof Strohmayer 30,000 fl. Für das Geld wurden Waffen für die Insurgenten in der Herzegowina angeschafft.

Wien, 30. August. DiePolit- Corresp." meldet, daß anstatt des bisher designirten französischen Delegirten zu der Eonsular-Commission in der Angelegenheit der Herzegowina, Devienne, der ehemalige französische Dice-Cou. sul in Albanien, Tozon, zum französischen Delegirten ernannt worden sei. Dasselbe Organ bespricht in längerer Darstellung die montenegrinische Politik und be'eichnet es als erwiesen, daß Montenegro mit der Pforte verhandle, um gegen Concessionen territorialer Natur sich zu weiterer Neutralität in der Frage der Herzegowina zu verpflichten.

Pesth, 31. August. Der Paffus der heute verlesenen Thronrede über die auswärtigen Beziehungen lautet: Unsere herzlichen Beziehungen zu den auswärtigen Mächten berechtigen zu der Hoffnung, daß der Frieden trotz der in neuester ^eit anfaetauchten Ereignisse aufrechterhalten werden wird und . ^vpen, * Sie daher Ihrem legislatorischen Berufe ohne alle Störung obliegen werden br"cg"n So^'ind z B ^angemclbet^ 43o raubt

können. _ er, n« , 70 Lapin» u. s w-

Agram, 30. August. Landtagssitznng. Der durch seinen Antrag auf------

Unterstützuna der Insurgenten bekannte Abgeordnete Macanec von der National- O i n g e s a ti D t.

oartei erflärt sein Mandat nikdrizulegkn. Nach Vornahme der Wahl der Tie Sabefaifon «edl iu ffnbc und Gnhen isl m d.el.m zadre fo »luckNch d,n parici CTnan Jtiii mirh hi, erste Landtags, 'N Ihren othelmnißooUen Strudkl htnabzitheiibtn Geistern des Wasser» kaum em Opfer

croatischen Vertreter sur den ungarischen Reichstag wird die erste Landtags. flCbrad)t bfl()cn obgleich durch Wochrn die t'abn doch und leißend ging. Jn meh. session geschlossen. . reren Fällen der Gefahr war rettende Hand schnell hülsbereit; einiaemal wurden Knaben

/ p durch ihre des Schwimmen« kundige (iainrraben dem drohenden iobe entrissen Wenn

JianalclUJ. aber zufällig die letzteren nicht in der Nähe, oder wenn sie weniger muthig gewesen

on <>, « rrs- Da« wären, hätten bann nicht vielleicht manche Eltern ein jähe» Ende hofinuntztzvoller

PartS, 29. August. -LtcRc-pu blist"e Frani,atse schreibt beute. jU beklagen gehabt? Die Gefahr bleibt für die de- Schwimmens U> kundigen

Zuströmen ausländischer Clcricalcn zu den katholischen Congresten tn Frankreich gleiche bei federn Bade, und die Liften der vielen in Kähe und Ferne jede»

wird Niemand in Europa täuschen Diesenigen, welche die Fremdeti heran- ^ahr verunglückenden Menschen zeigt uns, bau der größte rheil davon da« Leben >i,k<-n kaben obiit Rweifel ein Interesse, bc» glauben >u erwecken, als sehe verlor, weil in rechter Zeil versaumi wurde die iretfliche tkunjt de« Schwimmen« ,u ziepen , vaoen VN ö 1 ;Lr,n Torfrinen üben. Wir möchten UNS darum an die Leiter des Turnwesens die Frage erlauben, ob

Frankreich mit günstigen Ätigen diese Ugltatlonen aii und gebe ihren Doctrii en vielleicht für vractiich befunden werden durfte, im Sommer ober doch etwa

feine Zustimmung Eo ist abgekarteter Plan, Frankreich als den Sammelplatz burd) Dier Wochen an die Stelle de» Turnens einen Schwimmernsu» treten zu lassen. t» europäischen ClertcaliSmuS und als geeignetes Feld für seine Thätigkett Bier Wochen reichen bei der Mehrzahl gesunder Knaben vom zwölften Jahre an ganz darnistellen. Das wirkliche Frankreich, welches arbeitet, denkt, und sich um gut diese für da» ganze Leben nicht nur anzenebmc, lonbern sehr nütztrche. ja noch« den inneren und Lnheren Frieden des Landes kümmert, »raickreich in der qrvßensabtoiab ,u btiijai' r"iftcn«''irt gor kein Saffer»!oft rH gro'

Mehrheit seiner Bevölkerung siebt dieser Bewegung mit Gleichgültigkeit oder &trcr# reißender Strom Gießen hat die schöne, den größten Theil des Sommers sanft mit Abscheu iu * es stößt die Pläne der Clericalen von sich, cs lacht über ihre und lieblich hinffießende Lahn, an welcher sich ohne große Kosten treffiiche Schwimm» ,.,*.6*.,.;. .. «..».n.,». 2««». fl, n. kW«. ySÄit:

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ment» bat sich an den Justiz-Minister wenden müssen, weil ein Polizei -Eom- missär die Vereinigung seiner Religionsgenossen alsungesetzliche Verbindung"!

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