Gicheim Anzcigcr
Mzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
SMS
Freitag dcu 2. April
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politischer Theis.
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im e.«e.är bS der von -Müncken erwartete päpstliche Nmitms .ft dagegen aus geb,. ° en
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tüB diesmal die Angelegenheit in's Reine kommen wrrd.
Prd* »tertelj Ehrlich 2 Mark »Pf mti»rtn8CTio^iL Durch MC Post bezöge, eimtljä^tüd) I Mar« 60 Pfennig.
Wesend ist, verlier! ichere HenesMtizk
nnngen unterworfen; leit der nnlerlchW znrückgreifen auf du
Reclamationsgründn
’L ^^Darmstadt, 30. März. Die Nr. 14 des Großherzoglichen RegiernngS-
- oder Aushebung
den auf den Antrag zens Tefängnißstrask
t Aushebung vor tu olge leisten, oder k °reis- bezw. Deparle fubstitniren ist.
«rollt unttrlafjtn, er deren Anwendung
nngs-Terminen.
iben, können je na*
andere bezügliche Maßregeln in den betr. Grenzbezirken angeordntt.
Bcrllin, 30. März. Gegen den Fürstbischof von Breslau, Dr Förster, ist btr ^Post" zufolge der Proceß auf Amts-Entlastung vor dem kirchltcken Gerichtshof fest beschlossen und wahrschei. lich bereits verfügt. Die in der Augeb. Allg Ztg." wrederholte Nachricht von der Ersetzung des Staat-- Secretärs v. Bülow durch den Geb. LegationSrath v. Radowitz wird von der
ttrldxtht t.uiHd), ult Ku*» nabm< Moutags.
Expedition: Tanzleiber,.
fitt v. Nr. 1.
setzt, zu deren Unterdrückung ihre Ausweisung erfolgt war. Die Regierung ist deshalb darauf bedacht, so weit eS in ibren Kräften steht, diesem Treiben die
Lesteeeeich.
Wien, 30. März. Einem Telegramm der „Neuen freien Pr." aus
Nordd. Allg. Ztg/' als total unbegründet erklärt.
Berlin, 30. März. Wie man aus Petersburg meldet, wird der Kaiser von Rußland auf feiner Reise nach Ems am 13. Mai in Berlin eintrestcn und bis zum 16. Mai hicrsclbst verweilen. Die Nachricht, daß Graf Andrasty sich bemühe, die Mächte für die Beschickung einer europäischen Conferenz zu stimmen, in welcher die Frage wegen der Berechtigung der Tonaufürstentbümer zum selbstständigen Abschluß von Zoll und HandelS-Conventionen mit ausländischen Staaten tnrer endgültigen Regelung zugeführt werden solle, bestätigt sich nicht Em solcher Vorschlag ist von der Pforte gemacht worden, hat aber die Zustimmung der Mächte nicht gefunden. Die Frage des Anschlusses der öster- reichifchen Eisenbahnen ift i och nicht erledigt.
— Der Kaiser hat durch den Erbprinzen von Sachsen-Meiningen dem alten Herzog Bernhard zu Meiningen ein eigenhändiges Glückwunschschreiben und die Kette des Großcomthurs deS Hohenrollcrn'schen Hausordens zur Feier der goldenen Hochzeit überreichen lasten.
' Berlin, 30. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." tritt der irrthümlichen Zeitungs-Nachricht entgegen, daß die deutsche Scewarte in Hamburg erst im nächsten Jahre ihre Tätigkeit beginnen werde. Die Secwarte werde vielmehr Ichon im Monat Zuni ihren Dienst beginnen. Die Beziehungen zu den gleichartigen Instituten des Auslandes seien bereits geregelt.
Berlin, 31. März. Einem Telegramm aus Vifiaboii an die hiesige Afrikanische Gesellschaft zufolge ift der deutsche Afrika.Reisende Homevcr glücklich in Voanba (Nieder-Guinea) angekommen und schon am 11. Februar in's Innere des Landes abgereift. Homeyer fand Überall eine ausgezeichnete
*2lu6 Bayern, 30. März. Dem Vernehmen ter „H. C-" zufolge hat der Papst zum Osterfeste für die K^nignv-Mutter au> den Gärten des Baticans eme kleine Palme von seltener Schönheit ausgewählt und mit seinem Segen versehen b.erber gesandt. Auch Ton Carlos. Marschall Mac Mahon und andere „ausgezeichnete" Persönlichkeiten in Spanien. Frankreich, Irland und Deutschland erhalten ähnliche vom Papst gesegnete Palmen.
Stuttgart, 31. März. Ter Afrika-Reisende Mauch wurde nach dem ----- Sturz in Blaubeuren hierher m's Ludwigsspital gebracht und
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Berlin, 31. März. Die „Prov.-Corresp." bemerkt über die noch ausstehenden großen Aufgaben des Landtages bezüglich der inneren Gesetzgebung, daß der Commissionsbericht der Zuversicht des Gelingens eine neue Grundlage gebe; es komme einzig darauf au, die Berathung so zu fördern, daß das Her- ruchaus die Entwürfe eingehend berathen könne und für die kaum zu vermeidende schließliche Vireinbarung beider Häuser Raum bleibe. Dastelbe Blatt schreibt ferner: Nachdem die Gesundheit deS Kaisers wieder wesentlich gestärkt sei, würden die Bestimmungen über die Eintheilung der nächsten Zeit getroffen werden können; es werde dabei sich auch um Erwägungen betreffs der italienischen Reise handeln, die im vorigen Herbst aus Gesundheits-Rücksichten hinauS- geschoben werden mußte und worüber auch bis jetzt wegen der jüngsten Krankheit Bestimmungen noch nicht getroffen werden konnten
Breslau, 30. März. Der Fürstbischof Dr. Förster hat gestern eine Aufforderung des Oberpräsidenten der Provinz zur Niederlegung des bischöflichen Amtes erhalten. Specieller Anlaß war. abgesehen von dem principiellen Widerstande des Fürstbischofs gegen die Kirchengesetze. dessen ausdrückliche Bezugnahme auf die Ercvklica in einem amtlichen Schriftstück.
Kassel, 30. März. Die hiesige Stadt richtet eine bereits mit zahlreichen Unterichrlslen bedeckte Gratulations-Adreffe an den Fürsten Bismarck.
Fulda, 31. März. Tic Sitzungen der zur Conferenz hier versammelten Vertreter der preußischen Bisthümcr haben heute früh in der Wohnung des TomcaplanS Kalb ibren Anfang genommen. Sämmtliche preußische Bis- lhümer sind vertreten, Erzbischof Ketteler aus Mainz ist gleichfalls anwesend,
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blatts hat folgenden Inhalt : „
1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Jnn-rn die Jus fübrima der 101 bis 108 des Militär - PensionS - Gesetzes vom 27. Ium 1871 und der 15, 16 und 22 der Novelle vom 4. April 1874 betreffend.
2. Uebersicht über Einnahmen und Ausgaben des Kirchen- und Schulbau- fondS für die Provinz Rheinheffen im Jahre 1&73.
3. Uebersicht über Einnahmen und Ausgaben des Picittalwegbaufouds der Provinz Rheinheffen für daS Jahr 1873.
4 Ordensverleihungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller mädiast flerubr : am 12. Februar dem ordentlichen Professor an der polytech inschen Schul- in Darmstadt. Heinrich Wagner, das Ritterkreuz erster Klasse des Philipp- Ordens ; am 17. Februar dem Bürgermeister "i Bleidenrod Konrad Leim 111., dem Bürgermeister in Schwabenrod Johannes Meß, bem 45ut germe.ster in Unter-Sorg Heinrich Aßmann. dem Bürgermeister in Elbenrod Johannes Faust, dem Bürgermeister in Wahlen Heinrich Specht das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste . Uiid am 21 März dem Schullehrer an der zweiten Knaben-Schulstelle zu Alsfeld, Justus Kurz, das silberne Kreuz des Ph.lipps-Ordeus zu verleihen.
5. Diensttntlaffungen.
6. Concurrenzeröffnunget,. Erledigt sind: die evang. Psarrstclle iii V^n- beim mit einem jährlichen Gehalte von 1825 Mk- 71 Psg^ \ Ne evang- *farr' stelle zu Brauerschwcnd mit einem Gehalte von 1467 Mk. 43 Pfg-, den ämmtlichen Ricdesel Frciherrn zu Eisenbach steht das Präsentattonsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Pfarrstelle zu Zotzenheim Mit einem Gehalte von 1628 Mk. 80 Pfg.; die evang. Pfarrstelle zu Wald-Michclbach mit ciucm üt ^alte von 2096 Mk., die evang Schulstelle zu Blofeld nm einem Gehalte U" "Darmstadt,'^ März. ®e. KSnigl. Hodcit ter ©ro&fjtqog habin am 25. l. Mts- allergnädigft geruht: die Landgerichts-Allefforen Ernsts Mickel in Altenstadt, Dr. Otto Trapp in Gnmberg den Bczirksstratgerichis ^"rttar Dr. Carl Eigenbrodt in Gießen, sowie die Landgerichts-Affefforen Georg Muhl in Vilbel und Dr. Wilhelm Schäfer m Wald Michelbach -- ur dieser Relhen- ;oiac__KX\ Landaerichts-Assefforen bei den Landgerichten Büdingen, Gießen, Orun-
ft ®ro|®eÄ Sübel; ferner die Gerichisaecessisten Adolph Folie,uus aue Bübingen, W.lhelm Wehner aue Gl-ßen, Fe.dmand Dbenau v°n d° und Lndw.g Ebel aus Kertorf - in
veuischiand. ......, —...... c L
J an wt.k.v b.r snitHArtt aebadit in wel« Spitze abzubrechen und Hai ein sehr strenge« BeaussichNgungs - Verfahren und
'21 u» Obcrkoffcu. W,r haben früher de B,i'!-dr. i ged-cht, ,n «e .„LnZ TOn6rra,l„ in den tetr, »ren.be, trken anaecrfcncl.
4er die ®rvßh. Hess. Gemeinden Fretenstemnu, Holzmnhl, Flaschenbach, Salz, Sintninlü und Netchloe den deutschen Reichstag ersucht haben, bet Bildung der Nerichitzbezirke die Bereinignng von Gemeinden an» verschiedenen angrenzenden Staaten znznlassen 6« handelt sich hier um Vereinigung hessischer und preußt- icher Gemeinden zu einem Geritbtsbezrrk, teste» Gerichissitz auf hessischem Bo- h7», in Freiensteinau, (ein soll. Wir sprachen damals aus, daß die bethetligten nmtftiidien Gemeinden gut ihim würden, sich über ten Antrag ttyttt beffifdaen Rachbarn attszujpreckett. Ta» ist nunmehr geschehen. Die B°rstLttde der »retduidien Gemeinden Radmühl, Remhardt«, Wettges, Reb-dorf, sitchettrod, Böllberg haben sich jenem Ersuchen angeschloffen und unter dem 18. 6ebr d. I. ift eine von tcu Vorständen ter sämmtlichen betbeiligteii Gemeinden hessischen und pr.iißischen Anthcils uiltetzeicknete Bittschrift dem Abg. Ci den übergeben Worten Aus dessen Bitte Hat ent Mitglied der für die Justtzgejetze nteterge= letzten Comtmssion, der Retchstage Abgeordnete Dr. Zinn, übernommen , dte Lache der Btilsteller schon bei ten VorberatHungen tm betreffenden Ausschtttz
sodann den Gerichtsaecessisten Johannes Jttmatm au» (Stegen ^tm tem Bezirksstrafgericht daselbst zu ernennen und endlich dem Deere.ar bet dem Bezirk»strafgertchr Michelstadt Ernst Löwer unter Belastutrg w dieser stelle bic richterliche Stimme mit Verwendung bei tem Landgericht Michelstadt und den ßharafter als Landgerichts Assessor zu verleihen.
Darmstadt, 3'l, März. Die Regierung wird bei den bevorstehenden Bemäntlungen ter ersten Kammer ibren ganzen Einfluß gcUcut machen, um nunmehr die Bestimmung der Kirchengesetze welche den geistlichen U ™ unglücklichen Sturz in Blaubeuren hierbei m s r!udw,gSsp,tal georamr uno flLesstemUchsiL'"- Dte'Äe ordenK Landes Synode der evan'g?lt- lwg. sehr schwer darnieder, wem. auch br. vollem Bewußtsein und gefaßten scheu Kirche wird am 20. April zu ihrer 6en^.^"8'«arKruhe, 30. März. Ter «egyptolvge, Prosestor Eisen,chr in Hei- Dkmiiächst wird wieder em bedeutender Betrag bessischen Paple gl Helberg, an den schon vor längerer Zeit einmal die Anfrage gerichtet worden
l-i und dafür Reichs Kastenscheme^it, Umlauf athBt n-erten. beim!war, ob er zur Uebert ahme d-r Stelle als Reichs-Eonsul in Kairo geneigt sei
tivm hat einer Deputation der Ltadtverordiiete g g ' ' cvutCTefrc ffcie Verhandlungen scheiterten damals an der zu geringen Dotation des Poftens),
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ter aus Preußen attsgewiesenen Jesuiten und sonstigen kaibolischen (Aeistltchen In Holland eine Zuflucht gejuckt hat und an der Grenze die Agitationen sor


