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Mzeige- und Z<mts6tatt für den Kreis Hießen.
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Ter Oberst-Landmarschall theilt
auf beiden Versammlungen beschlossen werden,
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Paris, 27. April. Tie „Röpublique Fran^aise" preist heute wieder
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^0. April 1875: i'des Herrn ho nker « in Dresden.
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10 Bogen einzuthcilcn. Außerdem werden die bad Metermaß mit abgerundeten Centimetern
Herr Minister!
Ich habe soeben mit der lebhaftesten Entrüstung in dem Theil der Enquete über die Akte der Regierung der Landesvertheldlgung, welcher auf Algerien Bezug hat (Bericht des Herrn de la Sicotiere), die Stellen der Aussage gelesen, in welchen Herr du Bouzet in der heftigsten und gröbsten Sprache die Militärbehörden, ein ganzes Officiercorps und demgemäß die Armee beschimpft. Wenn die Urtheile, zu welchen sich der ehemalige außerordentliche Commifsär versteigt, nur die Ungenauigkeiten und Beleidigungen enthielten, deren er sich bedienen zu loden glaubt, um die Thatsachen nach seiner Weise und Cie Rolle, die er gespielt hat, zu seinem Vortheü zu erklären, so würden sie nur Geringschätzung verdienen. Aber die Sache ist ernster; sie enthalten eine unumwunden formulirte Anklage des Verratbs und der Erpresiung gegen Officiere, die noch,
ralräthe „eine erstaunliche Ruhe" gegeben habe: „das kommt daher, weil die Demokratie geduldig, vorsichtig, friedfertig ist, da |ie eingesehen hat, daß, nun d,e Republik anerkannt ist, dies ihr neue Pflichten auferlegt." Der „Ordre" bringt eine Zuschrift von Jules Amigues, worin Gambetta als verkappter Or- leanist, welcher die Aufgabe habe, die Communards der Vorstädte zu dieser Sache zu bekehren, dargestcllt wird- Die „Union" will wiflen, daß Gambet- ta's Kundgebung in Belleville so schön gelungen sei, weil „das Publikum sorglich ausgesucht und der ächte Radicalismus nicht vertreten war." Zu diesem Publikum habe der Agitator bann lange, langsam, schwerfällig geredet. „Uuivers" bemerkt spöttisch: „Man sucht nach Radicalen, und es gibt nur noch Moderirte; alle Welt ist gemäßigt, nun Gambetta Belleville mit der
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Deutschland.
Darmstadt, 28. April. Die Nr. 19 des Großherzoglichen Regierungs-
Weisheit getraut hat."
Paris, 27. April. Das „Journ. osficiel" veröffentlicht folgenden Brief, welchen der General Chanzy an die Kammer-Commission zur Untersuchung der Akte der Regierung der Laudesvertheidigung gerichtet hat:
Algier, den 3. April 1875.
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ft ' "Ui d^Md^Ä»zcig-k" ff.r di- Monate at und Juni ersuchen wir bei den zunächst g-'-g-uen Post. UU1,ßC 11 anstalten gefl. baldigst machen
' Pesth, 28. April. Im Unterhause wurde ein Gesuch des Pesther Gerichtshofes verlesen, welches anläßlich der bei der „internationalen Versiche- ruugs-Geskllschast" vorgekommenen Mißbräuche die Auslieferung des Präsidenten Grafen Sigmund Batthyani verlangt. — Der Minister der Verkehrs-Anstalten unterbreitet einen Gesetzentwurf über die Begleichung der Entsckädigungs-For- toungen von Eisenbahnen; er erklärt, daß von den seit 1867 erbauten Bahnen 90 Millionen gefordert und 43 Millionen geordnet seien, und daß die Begleichung des Restes mit verhältnißmäßig geringer Summe möglich fei. Der Minister legt die Notbwendigkeit dar, den Bahnen die Beschaffung des Betriebs- matcrials und die Ausnahmen von Darlehen zu gestatten. Die Vorlagen werden an die Commission überwiesen. Das Haus erledigte vollständig den Handelsgesetz-Entwurf nach den Anträgen des Ausschusses.
Nagusa, 29. April. Kaiier Franz Joseph empfing heute den Gouverneur von Bosnien, Derwisch Pascha, welcher Namens des Sultans die freund-
vuu x-mnutup .... übertragen. Diese ^^erungen Per^affunq'als da/Ruhebett, das auch der "diesjährigen Session der Gene- sind von erheblicher Wichtigkeit, indem sie auch in diesem Zweige eine Einheit Die ^rsanung k.k, • fnmmf b,hPr trril di-
Gäste-
angeboten.
Prag, 28. April. Landtagssitzung.
mit daß er von den 71 nicht erschienenen Abgeordneten ein Promemoria er- halten habe, welches keine Rechtfertigung des Ausbleibens, sondern Anschuldt- atmaen gegen alles bisher verfassungsmäßig Turchgeiiihrte enthalte, und welches er wegen der darin geführten Sprache nicht verlesen lasse, Sladkowski gibt daß das Vorgehen de« Oberst-Landmarsckalls sormell eorrect sei, und lehnt im Namen der Partei jede aus der Passivitäts-Politik entspringende Veranl- worilichkeit ab, glaubt aber, daß die materielle'» Aussührungen des Prome- morias beachtenswerth seien, und beantragt Überweisung derselben an eine Commission von 15 Mitgliedern. Nach lebhafter Debatte wird der Antrag Sladkowski abgelehnt und der Mandatsverlust der 71 Abgeordneten aus-
1.' Januar k. Js. ab das Freundschaft und guten Nachbarschaft therle. .fcanluTid).
1. Bekaimtmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, dte Bestätigung von Stiftungen und Vermäcklnisien betreffend.
S 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, betreffend die Umrechmmg der Ta^en sür Urkunden über «erpflegungsvertrage und Schen- kongsveiträge unter hebenden in die Reichsmarkrechnung.
B 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Offenbach, die für das Jahr 1875 »ur Bestreitung der Coinmimal-Bedürfniffe nach dem Voranschlag der Stadt Offenbach w" eibebcubcn Umlagen betreffend.
4. Namensveränderung.
5. Dieustuackrichten. Se. flenigl Hoheit der Großherzog haben aller- «nädmst geruht: am 6. April den von dem Herr» Grase» zu Schlitz, genan'it von Görtz, aus die zweite Elementarschule zu Lchlitz präsentirten Schulamts- Aspiranten Karl Rrcmmclbein aus Hartenrod für tic)e »teile zu bestäNgen, am 8. April dem Schullehrer Anton Rabenau zu Beuern t.e Gerne,>>de-Lchul- stelle m Kesselb ach, dem Schullehrer Peter Krantz zu Bernsfeld d,e Gemnnde- Schulstelle zu Gleimenhain, dem Schulamts-Aspiranten Peter Heinrich Reinig aus Srnsthosen d.e sechste Schulstelle zu Nen.?!senburg m.d am 9April dem «ehret an der Ackerbauschule zu Friedberg Balthasar Rückert die Stelle ein x, preis an der Präparandenschule zu Llch Mit der Eigenschaft als Lolksschiil-
^'^'^Berlin 28 April. In der heutigen Plenar-Sitzung des Kirchen- Gerichtshofes wurde, dem Anträge des Ober-Präsidenten von Schlesien ent- ivrechend das Verfahre» auf Amts - Entsetzung des Furstbffchofs von Breslau, Ivr «rster eröffnet; der Gerichtshof beschloß, da- Appillanonsaencht zu Breslau zu ersuchen, daß >s einen Richter mit der Voruntersuchung beauftrage. - Das Äbgeoidnete.ihans erledigte im weiteren Verlauf lemer S^ung eine Reibe »°» Petitionen ohne Interesse. — Nach einer Meldung des Commam - bauten der Corvette „Augusta" aus «an Sebastian vom heutigen Tage ist der Salut. Austausch mit ter Festung Guetana dem Programme gemäß ll|elflt®erlin, 29. April. Das Handels-Ministerium hat sich bestem Derneh- men nach vorläufig gegen jede Aenderung der jetzigen Eisenbahn-Perfonen- ' Vir SBie^babcH, 29. April. Der Kaiser wird an der heute stattfindenden Korso-Fahrt theilnehmen. "Nach derselben findet zur Feier des Geburtstages les Kaisers von Rußland große Tafel statt, woran der hier eingetroffene Prinz Alexander von Hoffen Theil nimmt. Die Abreise des Kaisers bleibt aus «onn- - lag Abend bestimmt.
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Wien 29. April. Nachdem an den beiden Borangegangenen Tagen m ®rai Demonstrationen, namentlich von Leiten ter dortigen Studenten, gegen ^°n Alxhonso und dessen Gemahlin Blanea stattgefunden haben, zu deren Unterbrütfuna polizeiliches Einschreiten und mehrere Verhaftungen genügten, Xen ge^»m oorgerü[fter Abendstimde ähnliche gjeeffe größere Timensio- °en an, welche das Einschreiten von Militar -wthw-'^-g , Menschen-in Frankreich ebensowohl, als in Algerien, in der Armee weilen und von denen Umgebung der Lbohnung a_on 41^0^0 - bat , 1 8 die meisten hier noch die Aemter versehen, welche ihnen jene Beschimpfungen
R ß Pap er n lööö Bogen z>, zählen und in w Buch zu 19 Lagen zu .iliep a- P b . .. v ... k;. bedeutendsten Papiersormate in
politischer Theil.
1 wurden zahlreiche Verbaftungen vorgenommen und kamen mehrfache Verwundungen vor. Abends 11 Uhr war die Ruhe wieder hergestcllt.
Wien, 29. April. Die feudale Partei beschuldigt den Statthalter, den Bürgermeister, den Rector magnificus und den Dccan der pbilosopbischen Fakultät in Graz der Connivenz mit den dortigen Tumultuanten, welche ihrerseits behaupten, Don Alphouso und Donna Bianca hätten durch lronisches Grüßen und Danken weitere Auftritte provocirt. Der tschechische Feudal- Adel bat Don Aphonso einen prachtvollen Palast in Prag oje- Wohnsitz
6. Eoncurrcnzeröffnungen. Erledigt sind: die mit emem akademisch gebil dcten Lebrer zu besetzende Stelle eines Rectors an der Mittelschule sur Mädchen zu Darmstadt mit einem Geh.ilt von 2228 Mk. 5h Pfg ausschließlich Wohnungsvergütung, welcher jedoch bei längerer Dienstzeit erhöht werden a.in ; die evang. Pfarrstelle zu Wahlen, im Dekanate Alsfeld, nut einem Gehal von 917 Mk 83 Pfg.; die Gemeinde-Schulftelle zu ^Lchwickartshausen nut einem jährlichen Gehait von 685 Mk. 71 Pfg.; die zweite evang. Schulstelle zu Habitzheim mit einem jährliche» Gehalt von 728 Mk. 57 Pfg^; bie Oe- meinde-Schulstelle zu UutAr-Sensbach nut einem zahrltchen Gehalt von 771 Mk. 43 Pf/,. Dein Herrn Grasen zu Eibach-Fürstenau steht das Prasentatlons-
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recht zu. K fd)aftlichen Gefühle deffelben für den Lkaiser ausdruckte und die erneute Ver-
Berlin, 28 April. Der deuffcheu.>d der ost r ch ch - g oer. besten Beziehungen zwischen beiden Staaten gab. Der Kaiser
Papiersabrikanten-Verem halte» m, nächste» Monate ’rrviberte dankend mit der Versicherung, daß er die ausgedruckten Ge,uhle der
Eeiieral-Persammlungi». Die m Berlin findet 1‘ ' Sreunbicbaft und guten Nachbarschaft therle.


