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Gießener Anzeiger.
®vid>Hht täeU dl, mit leA» nahmt MoutagS.
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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
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Tonncistng Den 1. April
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doppeltes Gewissen ,n haben, eines alo Bischof von Hohenzollern fpamsche Kegicrung in der
11,OOO Tblrn. gezahlt.
Paris, 29. Mär;. Heute fand die Beerdigung Quinet'S statt. Victor Hugo, Gambetta und andere Dcputirte der Linken und eine große Volksmenge, worunter viele Studenten, wohnten dem Begräbniste bei. Am Grabe sprachen Victor Hugo, Gambetta, Laboulaye und Briston. — Der deutsche Botschafter Fürst Hohenlohe ist heute hier wieder eingetroffen.
Paris, 31. März. Ein amtliches Teeret verbietet die Ein- und Durchfuhr nordamerikanischer und canadischcr Kartoffeln und aller zu deren Verpackung verwendeten Gegcnfläi de für das französische Gebiet.
erschöpft und sei endlich gezwungen gewesen, dem Fürsten die Auflösung anzurathen.
Wien, 26. März. Gegenüber den Meldungen mehrerer Blätter erfährt die „Preffe" von verläßlicher Seite, daß die Verwaltung der Cüdbabn sich bis beute über den Mai-Coupon nicht ausgesprochen habe, da die Fixirnng deS Mai-Coupons wie gewöhnlich erst in der zweiten Hälfte deS April zur Ent scheidung gelangt.
aen bereits ergangen. ,,,
— GS gilt alS zweifelhaft, ob Graf Harry v. Arnim persönlich bei den Verhandlungen seines Protestes in zweiter Instanz erscheinen wird.
Berlin, 29. März. Auch der Bisthumsverwescr Herr Kubel in Baden
vergessen.
PariS, 28. März. Aus Bayonne wird der „Agence HavaS" gemeldet: Carliften und Alphonsisten fraternisirten am Donnerstag auf der Linie des Oliofluffes. In dcm carlistischen Lager sind Placate mit den Inschriften: „es lebe der Friede!" „es leben die FueroS!" „eS lebe Cabrera!" angeschlagen. Don Carlos hat strenge Maßregeln angeordnet. — Nach einer der „Agence Havas" aus Madrid vom 28. März zugegangenen Depesche hätte die 1 : „Gustav"- Angelegenheit eine Entschädigung von
Frankreich.
PariS, 27. März. Der Historiker Edgar Quinet, Mitglied der äußer- sien Linken der National-Dersammlung, ist gestorben.
PariS, 28. März. „Liberte" erhält aus Toulouse die Nachricht, daß der Strike der Cigarrenarbeiterinuen zu Ende ist. Die Weiber sind einzeln in die Fabrik zurückgckehrt und haben den Tircctor gebeten, dos Geschehene zu
Spanien.
Madrid, 26. März. Als ^rund der Verhaftung Lizarroga's, welche auf Don Carlos' Befehl geschehen ist, wird die von den Earllsten bei Cervera erlittene Niederlage angegeben; der wahre Grund aber wird wohl, wie bei mehreren anderen Verhaftungen, der Verdacht sein, daß Lizarraga der Mahnung Cabrera's zu folgen bereit sei. Tie Madrider „Epoca" will von einer Verschwörung gegen das Leben Cabrera's wissen und berichtet, die Polizei habe rum Schutze des Generals, der vielleicht bald nach Spanien kommen wird, umfassend e Vorsichtsmaßregeln ergriffen. Aebnliches wird aus Frankreich berichtet: In der Nacht, welche der Ankunft des Generals folgte, wurden in Biarrrtz geschriebene Zettel angeschlagen, welche die Worte trugen: „Nieder mit Cabrera ! Nieder mit dem Verräther! Es lebe Ton Carlos I" Tre Polizei ließ dieselben weanebmen und leitete eine Untersuchung ein.
Madrid, 28. März. Ter Regierung ist die Meldung zugegangen, daß sechs Generäle, drei Oberste und viele Officiere der carlistischen Armee (nach Frankreich überzetreten seien und Don Alphonso formell als König aner
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und ein anderes als Bischof von Baden; denn wahrend er, wie der „Bad. StaatS-Änz." nachweist. in Baden keinen Anstaud nimmt, bei Pfarreibe- sctziinaen die betr. Candidaten dem Großherzoge bebnfs der Bestätigung zu präsentiren, schließt er sich in dieser Beziehung als Bischof von Hohenzollern dem renitenten preußischen Episcovat an.
Hulda, 30. März. Die Berathungen der Bischofs Conferenz, an der neun Prälaten theilnehmcn werden, beginnen erst morgen Vormittag.
T-uIba, 30. März. Die Bischofs-Conserenz währt zwei Tage. Em Hirtenbrief an Klerus und Laien wegen der neueren kirchenpolitischen Gesetze
Deutschland.
Darmstadt, 30. März. Au der hiesigen Haupt-Staatskaste ist das neue Geld jetzt in so massenhafter Weise aufgelagert, daß wir den hiesigen Geschäftsleuten nicht genug empfehlen können, das Ihrige dazu beizutragen, daß wir baldmöglichst aus dem unleidlichen Zustande der zweierlei Rech' nerei mit altem und neuem Gelde herauSkommen. Einige hiesige Industrielle und Gastwirthe sind hierin bereits mit gutem und sehr nachabmenswerthem Beispiele vorangcgangen, indem sie grundsätzlich nur noch neues Geld verausgaben und alles alte Geld, welches sie einnehmeu, alsbald bei der hiesigen Haupt Staatskasse in neue Münze einwechseln. Das ans diese Weise daselbst abgegebene alte Geld, welches bereitwilligst umgetauscht wird, ist damit dem Verkehre defimtiv entzogen und würde eine allgemeine Befolgung dieses Ver- fahrens — auf dem Lande bei den betr. DistrictöEinmhinereien — den Zwitterzustand bald gänzlich beseitigt haben.
Berlin, 27. März. Fürst und Fürstin Bismarck reisen Nachmittags 3 Uhr nach Frirdrichsruh (ui Lauenblirg) ab. — Bald nach der Anwesenheit deS Kaisers von Rußland tu Berlin (Mitte Mai) wird nach den bei dem gegenwärtig g. kräftigten GesnudbeitSziistand des Kaisers Wilhelm getroffenen Vestimmiinaeu die ltalienische Reise deffelben stattfindcn.
Berlin, 28. März Die Ernennung deS Generals v. Maillinger zum bayerischen Kiiegs-Minifter wird in den hiesigen unterrichteten Kreisen nut günstigen Augen angesehen. Man batte hier Anfangs gezweifelt, daß der General die Berusilng annehmen werde und vermuthete, eS bandle sich nur darum, sein Giitachten über verschiedene andere Candidaten für daS Kriegs Portefeuille in Bayern entgegenzuiiehmen. Dee bisherige KriegS-Minister General v. Pranckh neigte immerhin ursprünglich mehr einer particulanstüchen Richtung zu, wäh» rend General v. Maillinger längst offen sich der reichsfreundlichen Strömung zugewendet hat. „
— Im statistischen Amte des Deutschen Reichs trifft man bereits Vor- kehruiigen für die Aufnabme der Gewerbestatistik, welche bei der im Tecember d. I. stattfindenden Volkszählung znm ersten Male erfolgen soll. Es wird demnächst cme Commission im gedachten Amte zusammentrelen, um die näheren Modalitäten festzustellen. Eine andere Erhebung findet gleichzeitig un preußischen Handels-Ministerium statt, betr. die Amiahme der humanistischen Bestrebungen für die Arbeiter, lieber den Umfang dieser Ausnahmen sind Anordnun-
tzchmeiz.
Bern, 27. März. Der DundeSrakb hat in Betreff des Rekurses gegen die Ausweisung jurassischer Geistlicher die Berner Regierung zur Anzeige em- geladen, ob und wie lange die Ausweisung noch fortbestchen solle und welche Gründe sie für diese außerordentliche Maßregel geltend mache. Ter BnndeS- rath hat sich Vorbehalten, je nach Umständen angemeffene Verfügungen zu treffen. — Ter Rccurs betreffs Rückgabe der Kirchen-Güter und Wiederherstellung des römisch-katholischen Cnltns wurde abgewiesen.
Bern, 27. März. Der DiiudtSrath beschloß bezüglich der Ausweisung der katholischen Geistlichen ans dcm Jnra, die Berner Regierung nochmals anfznsordern, dle Gründe dieser Maßregel auseinanderzusetzen.
Bcfflien.
Druffel, 27. März. Die von Paris aus verbreitete Nachricht, wonach die deutsche Negierung wegen der Angriffe der ultramoutanen belgischen Preffe gegen Deutschland und wegen der Sammlungen zu Gunsten der deutschen Kle- rtkalen in Brüssel eine Beschwerde-Note habe überreichen lasten, wird stark bezweifelt.
wird redigirt. M c
Böckum, 27. März. Der ehemalige Redacteur der ultramontanen „Westfälischen Volks-Zeitung", Joseph Blum, bat sich durch Abreise der Voll- streckung der grgen ihn verbängteii mehrmonatlichen Gefängnißstrafe entzogen.
Müncken, 27. März. Tie Mittheilung der „Tonau-Ztg.", wonach der Cardinal Fürst Hohenlohe der Candidat der bavenschen Regierung für den erzbischöflichen Stuhl in Bamberg wäre, entbehrt, wie das „^üfcfc. Correip - Bureau" meldet, jeder Begründung und ist als eine lediglich Parteizwecken dienende Erfindung zu bezeichnen. . .
Stuttgart, 30. März. Der „Staats-Anz." dementirt m einem osst- ciösen Artikel die Behauptung der „Köln. Ztg.", daß der Bischof Hefele fick den Beschlüsten deS vaticanischen Concils nicht unterworfen haben wurde, falls die würtlembergische Regiervng ibm ihren Schutz zugesichert hätte. Das Gesuch um Zulastiing von Schulschwestern an einem katholischen Erziehungs-Institut in Stuttgart wurde zurückgezogen.
Oesterreich.
roeiarao reiegrapvirr, vvr un «upviui.y w .....- « (cnfnn,n
erklärt, die Sknplschina sei nur von Leidenjchatten-getragen und mache zede ^anto ^o .
Thätigkeit unmöglich. Di- Rcgieinng hab- sich in Versöhnlichkeit und G-duId starke carl,striche
Angriff vorbereiten. , _ „ t „
Barcelona, 26. März. Die königlichen Truppen sind vorgestern in (südwestlich von Gerona) und Queralt (?) eingezogen, nachdem Stellungen unter Tnstany von ihnen genommen waren.
Santander, 29. März. General Loma wird mit Infanterie und Artillerie von San Sebastian erwartet. Derselbe übernimmt wahrscheinlich das Dbercommando über die Trupven in der Provinz Santander, um gegen die
Wien 26. März. Einem Telegramm der „Neuen freien Preffe" auS kannt Ariern Konstantinopel zufolge bat eine oliomanische Ls-adr- „ntcr B-s-dl des Contte- ^ant Admirals Hasian-Pafcha tic Ordre erhalten. nach dcm adr,at„chen M-cr- zu Lhen"" Der Lwerneur °^n B^.ien^D°rw!sch-Pascha °?ht"g,-Malls LaHst-n"zn H-rir-n, v>-.che mit ,4B°ta.ll°n-n und mehreren Geschützen -inen zur Begrüßung des Kaisers nach Dalmatien. — Dem,-Iben Blatt wird aus Belgrad telcgrapbirt, vor der Auflösung ter Skuptschina habe die Regiernnz


