A
Reichstage noch zu erledigende Vorlagen: das Landsturm Gesetz, die Vorlagen
Orte (Sa*
der pLpft*
Jlußfnnt).
Revision der Statuten der Vcbtanftaltrn empfeblen.
Schuwaloff, der im
tritt des französischen Botschafters in Berlin an.
Januar zu April ein.
2Se[on ^dcch
Df j?r. l'auki
Jt ttarl Max
De (in Hohn, Dt ('tinr'd) 5
Dr itarl, p<b.
11 ent Io4ti
boten, und man gedenkt die Gesammtzahl der ^Brieftauben in den befestigten Plätzen auf 5000 zu bringen. DaS Telegraphenwesen soll auch vervollständigt werden; das Retz der strategischen Telegraphenlinien wird airsgedebnt, der Dienst der submarinen Telegrapbcnlinien längs der Küsten von Frankreich wird
von dem Sturze des Herzozs Decazes reden. CabinetS zur Folge haben könnte.
ten. Weich icbwimge Ausgabe! Löschen nun ticin katb -edrcr ichcn so lange bin tbätig tft »md mit io greßcr Hi- c ung unk aU Leden twcr kath. 6dnii< uncnnütrt irnft,
Über das Reichs - Rechnul.gswese» und die Natural - Leistungen für das Heer, ferner daS Civilchc Gesetz und das Bank Gesetz. Bezüglich des letzteren dürften die neuen Anträge der DundeS'Regierungcn, der Reichstags.Commission überwiesen, die wesentliche Grundlage der Berathungen bilden.
Berlin, 30. Decemb.r Gegen das Unheil des Stadtgerichts in dem Processe Arnim ist nach der bereits vorder erhobenen Appellation des Staatsanwalts auch Seitens des Grasen Arnim noch gestern in später Abendstunde die Appellation eingelegt worden.
»nein kurze» Aufenthalte hier erwartet wurde, trifft erst im
Berlin, 30. December. Die
£ic Reckte beabsichtigt, bei Man will desbalb sogar schon der die Auflösung des ganzen
auf du t kargere
D
-Ürners:
Lschtt'
£*' jitr, nn ptbclling
D< linifn m ttduitr i tznist 3°>
flklnbauk ItdftT Zoh chinirgm
Dt M dortig Begine M JMUtf. tb<
Dc unb Slinal Elnnms 1
im Marine Ministerium ^ntralisirt- Sie sollen alle Küftenbatterieen. die schon bestehen oder noch gebaut werden, verbinden; zunächst werde» Brest, Toulon
tfiaiiftrcidj.
Paris, 2n<. December. Der bekannte Tailbenzückter in Antwerpen,
Petersburg, 30. December. Die vom Kaiser eingesetzte ministerielle na l-Vers am ml ung verlangt werden zur Unterhaltung dieser militärischen Tauben- Commission für die köderen Lebranstalten erstattet dimiäckst Bericht. Dieselbe post. Verschiedene französische raubenzückter haben ebenfalls Zuckkpaare ange- >vlrd drnr Vernehmen nach auch die von dem Unterrichlsmiinster beiünrortetc
i al|c tna grtingtun Z-ifare n. * nid: gle d Zat siac c^ch traurige Der- »linisie' Sir lagen und befiagen die- schmerzlich und niaufcai uns tie strage Seilten dir Jerfteta cer kalb. Ormembe nicht endlich auch, nachdem da- ichcn über zwei Iadrr rv-
OhifieiL
, 27. December Nach der Florentiner „(Svoca* ist liche Nuntius in Paris, Monsignore Mcglia, im Vatican um die
.. . Erlaubniß
eingekotnmeu, zli seiner Rechtfertigung und zur Berichtigung seine- Zwiege* sprachs mit dem banenschen Minister im Jahre 1870 eine Broschüre herausgeben zu dürfcri.
Dir b, Publikums «tkehrm, z» E'abnm bei Am. in r lnhrbunp |
. . Dir 1t
Stationen , Gleich»
I ^'^brung w Krochin IF «usgai Honiporte Mn uni
«nttrtG j| 1:5 Zentner LAtdenn jjnfte a;i j
^balerwa!
*- B flau Sl0rn (f ’Mtnb yeiidi Ol
""tourt ?"un« |i
TS»* ^'ktzkn, tz
5 ®?om UQf* _ .
>'°e
__ Donal di. . ,;TU T der fa: meinte nicht endlich auch, nachdem da» Brietz ichcn über i»rt Jahre er «utiehen . M .wer alten «flicht gedenken urt endlich die «ebalt»v?rlaltmsie
»ufseheii erregten gestern Nachmittag die Haussuchungen, die bei einer großcii ihr» Lehrer» dem cte^e gemäß regeln und crinen ?
London, 30. December. Das deutsche Kanonenboot ..Albatros" ist l» Lpithead eingetroffen.
London, 30. December. In Cardiff fand gestern eine V rhandlunz iw'lchen den Kohlengruben - Besitzern von Süd-WaleS und Delegirt.n von 50,000 Arbeitern statt. Da die Besitzer eine schiedsrichterliche Cnlscheiduug "blehnlen, so erfolgt am 1. Januar eine allgemeine Arbeit? Einstellung.
Spanien.
Madrid, 27. December. Die Zeitungen veröffentlichen Mittheilunge» zur Bestätigung der Angabe, daß eine Anzahl carlistiicher Soldaten in Cstella wegen Ungehorsams erschoffen worden seien. Nach Berichte» aus Barcelona sind die republikanischen Truppen unter den Generale» Weyler, Montenegro und Mola, nachdem sie Berga mit Proviant und Munition versehen habe», i» Manresa angekomnien. Tie Carltste» in Catalonien leiden sehr durch Kälte und Cutbehrungen; Moya ist in Santa Colonia von einem großen Tbcile seiner Bande, in welcher wegen schlichter Verpflegung eine Meuterei ausge* brochen war, verlaffe» worden.
— Von der spanischen Grenze berichtet man: Trotz des Unwetters hat 7on Carlos ui de» letzten Tage» jamnnliche Stellungen feiner Truppen um Bilbao besucht. Die Leute sind großentbeils BiScayer, die der carlisttscheu Sache mit Leib und Seele ergeben siiid. Gestern hat ein heftige- Gefecht bei Sarrasquita stattgifunden, wobei die Carlisten, trotz ihrer großen Verluste ihre Positionen sesthielten. Man bereitet sich allerwärtS auf den endlichen Au, griff der Negierungstruppen vor.
Recht hat das Stadtgericht jene Actenstucke kirchenpolitischen Inhalts secretirt, denn mit wenig Ausnahmen handelt eS sich dabei nicht um unser, sonder» um fremde« Amtsgeheimniß. Dem Inhalte nach hat nichts davon das Licht des Tages zu iebenen, wenn aber säst alle auswärtigen Regierungen in Folge dies fettiger Anregung und in dem bisher nie getäuschte» Vertrauen auf deutsche DiScretio» sich in Betreff eines bedeutungsvollen Gegenstandes geäußert haben, wenn hervorragende Staatsmänner des Auslandes aus ihrer berechtigten Zn rückhaltung ebenso vertrauensvoll herausgetreten find, dann wird die Rücksicht diplomatischer Verschwiegeliheit unumgänglich; ohnedies muß der Credlt der Regierung, da eine jede für das Verhalten ihrer Organe verantwortlich ist, darunter leibfli, daß einer ihrer vornehmste» gnnctionäre vertrauliche Aeußeruu gen fremder Cabinette und Diplomaten, die ihm durch seine Regierung zu seiner amtlichen Information zugänglich gemacht worden, im Reijekoffer mit sich im Lande umherfübren, allen Gastbos (5ha»cen aussetzen oder solche Actei.- stücke gelegentlich einem Advocate» z»r Bestellung an einen Untersuchungsrichter mit auf den Weg geben konnte.
Den fremden (Kabinetten gegenüber hastet die deutsche Regierung auch für den Mißbrauch, der, nach bisherigen Crfahrungen zu urtheilen, mit zurückbehaltenen Abschriften der considentiellen Mittheilungen derselben getrieben wer den kann- Die Regierung selbst kann sich keinenfallS ermächtigt halten, ver« trauliche oder geheime Mittheiluegen anderer Regierungen der Oeffentlichkeil zu übergeben, wenn sie auch die Verantivortnng dafür zu tragen hat, daß sie einen kaiserlichen Botschafter in solche geheime Miltheilungen im Interesse des Dienstes glaubte einziehen zu können. Soweit eS sich um da- Intimste, da? nur Deutschland angebt, handelt, kann Alles an das Licht gezogen werden, ohne unsere auswäitigen Beziehungen zu schädigen, geschweige denn, den Frieden zu gefährden.
Die Basis zu dem ganzen der Oeffentlichkeit vorenthaltenen Fascikel bildet eine Circular-Depesche des Reichskanzlers vom 4. Mai 1872, die künftige Papstwabl betreffend; an fie schlossen sich die Rückäußerungen fast sämmtlicher andere» Regierunge», die dem Botschafter in PariS vermöge feiner amtlichen Stellung mitgetheilt worden. Die letzteren bleiben, soweit die Macht der Re gieriing reicht, geheim gehalten.
Berlin, 30. December. Wenn man, wie vielseitig geschieht, bk Meinung hegt, daß, nachdem von Neujahr ab die Markrechnung osficiell bei de» Behörde» eiugesührt ist, auch die jetzt umlaufenden Münzen in kürzester Frist gegen neue werden umgetanscht werden, so befindet man sich im Jrrthum. Um zu begreifen, wie viel Zeit noch verstreichen »iuß, um die jetzigen Münzen gänz lich durch neue zu ersetzen, muß man sich klar machen, wie viele Münzen in Gold, Silber, Nickel und Ztupser schon geprägt worden sind und wie viele noch geprägt werden müssen, damit daS im Münzgesetz angegebene Maximum erreicht wird. Biö zum Schlüsse deö vorigen Monats waren im Ganzen 108ß Millionen Mark in Gold ausgeprägt. Diese Summe dürfte vorläufig dem Bedürfnisse entsprechen, da im Ganzen etwa 470 Millionen Mark bestimm, sind, die Baarvorräthe der Banken zu ersetzen, und 240 Millionen Mark dazu bienen sollen, alle Münzen aus dem Verkehre zu ziehen. Die übrigen 412 Millionen werden für den Verkehr ausreichend sein. Ganz anders aber ist das Verhältulß bei den Silber , Nickel unb Kupfermünzen. Bis Anfang October waren geprägt au Silbermünzen 33 Millionen Mark, an Nickelmünzen 3 und an Kupfermünzen i,5 Millionen, während nach dem Münzgesetze an Silber 410, an Nickel und Kupfer aber zusammen 102 Millionen Mark anegegebeu werden sollen. Würde also die Prägung in derselben Weise fortgesetzt werden wie bisher, so würden mindesteiis noch zehn Jahre verfließen, ehe das gesetz licke Maximum erreicht ist und die alten Münzen aufhören können, gesetzliches Zahlungsmittel zu sein.
ren A
öM 1 glybcn'c der 6iirl «litE
Nom, 29. December, AbentS. Man erwartet hierselbst einen deutschen v övurier mit einem Schreiben des Kaisers Wilhelm an de» König Victor Cma-
Herr Georges d'Hapi-, hat der französische» Poftverwaltling 380 Brieftaubeniuuel. Dem Schreibe» liegt ei» Portrait des Jtaifere bei, welches derselbe geschenkt Diese Tauben sind vorläufig im Postgebäude untergebrackt, aber sie dem König als Wecknacktsgeschenk überfdndl. Schreibe» und Portrait werde» werde» nickt dort bleibe», solider» später in daS große Taubenhaus gebracht dem Könige demnächst durch den deutschen Gesandten, Herrn von Keudcll, werden welches das Kriegs-Ministerium im Jardin d'Acclimatisation im Bois I überreicht. bT^Dcnlogne errichten lassen wird. Sie sollen den Kem der Armee von geflügelten Boten bilden, die später über allen Festungen und Kriegshäsen von Fraiikreich verbreitet werde» soll. Ei» besonderer Fonds wird von der Natio-
«n,ahl biesiger Einwohner, namentlich bei mehreren neu ernannten Gemeinde- Tätbeu. Doijjcnommen würben. Ta btefe Ha.s,..<dungni auch ... nufereren SaMsreememben st-lisanden, |o vernunhek man, baß es sich um eine geheime Gesellschaft bandle.- ö v
r ?>ar‘*\2y v2?1 "£rbtc* b'greift nicht das Srstaiuie»
der ,P«trie . die enrruftet ist daß nn Raibhanejaale von W.ua da« Porirait Gar,bald.'- a.stgebän^t sei. Garibald,, fügt der .Crtre" bm;„, ,rdre ja tcd> nur em alter Vauswurst. eine alte Grasmücke, ein aller eetltinirr ter am (Snbe nur die »alienische (L.cheit darstelle. T,e Pariser bürsten ich so lanae nicht beklagen, al« die Hue du 4 Sepien,bre bestehe. tie da« üeibredien bie SmpSnmg, den Perralh unb am Snbe „tie teutsche Simzkeif beteute. Da«. Idbe Blatt bespricht daS so ost genannte und mit ungeheurem Spectakel m -"ne gesetzte Lchauspwl ,.La Haine", das dekruntlich scho» ad patres aeaau. gen, unb ist der Ansicht, daß dasielbe nur 15 Iakre zu spät aeschricbe» wor. den sei. (In diesem Stucke wird bekanntlich die Einigkeit der Parteien aevrc digt, um des fremden Unterdrückers los zu werden.)
Pari«, 29. December. Dem ofStieien „Moniteur" ,usolge ,st da« Ministerium fest enl|ch,essen, für tie konstitutionellen Ge,e,e vor bet «ammer einjutreten. Fall« da« gezenwärti^e Gabinet durch eine Äbstunmmia brr «am mer gcstürzt wirb, solle» nur Lailhand unb Cumont anSireten.
Änderersei,« erfährt man, baß bie Linke ben Minister de« Ä„«wärl>aen wegen bis AbschlusieS der Sonocntion mit Aegvpteu anareifei, will Pascal Dupral w,rb ter SBortfübrcr fein unb für die Sapitnlationen eintreten tie kwes der größten Werke der Monaichie seien.
dieser Gelegenheit mit der Linken zu stimmen.
- In Sabngal, einem in der portugiesischen Provinz Beira nicht weit von der Grenze gelegenen Orte, ist viu Priester verhaftet worden, weil er eine Prov.'Corresp." bezeichnet als vom GnernUaschaar anSrüstetc, die den Carlisten Ziriegscontrebande zusübren sollte Auch soll er mit Führern der miguelistiichen Partei in L'ffabon tu Briefwechsel gkstandcn und häufige Reifen über die Grenze nach dem spanifchen ftello Rodrigo gemacht haben
i ii fl e f a n b t.
Wie <6 alljeitS bekannt ist, sind tie Seiulie der v,bra in enklrr^enve, nnt bilaqfr unb Cberbonra bei dtesen Arbeite» t» Betracht kommen. nd*,Con 2® Mctcmtn 1^72 .die der VolkSschnüedrer . fun.rt *
p ctriv, - >. .. IN. c. Ver »Moniteur sa.it . „0
respondenten deutscher Journale spielte» dieser Tage ans de» mögliche» Rück- 65u fl.. ^ud'-brieDUch tn ßcbnur^oonquiunq. Sie ütnaii, so wurt« au* ten bidi^tn tritt des fra»zösisckr» Botschafters in Berlin an. Wir hörten Uichts wai ^btrni, dci kaMolncht au-^cnommci, bicrnach tän-st j^.-n «echming getragm. Wäbrenddeß weder L^'
WfCir Cm Wu.ischen Der deutschen Regierung noch denen der französische» ent« «tntn rcn allen «ttersNasim, Rr.äbcr unc Äschen mra 50 in c« .,atl - zu spricht- Laut dem .GauloiS" batte der französische Botschafter sich zu weit— "-,x’ ( '
m»t den gübrern bei nltramo»ta»en Part« in Deutschland eingelassen. Dazu » .. . « - -Äv , - . ------ - —r ---------,
M Semerh daß di. Verüü
^agm aus Berlin zuruckgekoinnrenen Franzosen bervorgeruren wurden, die niften^halies nrt ta i m für tae -ck^-kai Hnzm- <Tui*ätigun' noch m*t nn.
entschieden behaupteten, der französische Botschafter fei durch den Fall Arnim's ft-, stark compromittirt.^


