Ausgabe 
31.12.1874
 
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Gießener Anzeiger

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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Giessen.

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Donnerstag dm 31. Dccenivcr

So. :w-a.

Amtlicher Theil.

Gießen, den 2b. December 1874.

verbliebenen.

Gießen, den 29. December 1874.

.hing bet einer Gelegenheit:

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mit Bringerlohn. Durch die oft bezogen vierteljährig

1 fl. 29 kr.

'ae Die e ruckte» vor °und schlugen siegreiche im

1« ^A^Sgang,ES allerdings deutsche Kriegführung.

nit die traurig und Mutter

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Zeitungen,

Do* unb Ch. La. r großen Poriger <er asten Rantzel Matt) u. ul A. für ,

i: unb Reisebücher, 'n tarifirten Preisen, >che ohne Berechnung Iverhältnisse, Kosten- :anco.

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cherz-Blatt ligen Preis von iierteljahr lliistalte» Bestellmlgk

iesitzern, G-Mrth« :b mit Witz, 8<hihi chemen und ladet jiii

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L^'cheüit täglich, out Wufr nähme Montags.

Gpebitiow: Layzleiberg, Ltt. D Nr. 1.

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Regierunas-Blatt Nr. 43 wird für den Verkehr bei den öffentlichen lassen und snr

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der Ultramontanismns bte »tlon» I aM guter Geschäftsmann werd

Stande seiner Rechnungen sehr z^g ^^^nd des ganze» Verlaufes deS Jab- er allerdings fortfahren, wl führen und seine Uiiler-

bilauz zu vertusche». A srßit eruarten ihn von, Jahre i^<5-

Krach ist dem JJ Wc [874 eingeengt, wie nie zuvor. D>e

D°s Papstthum 'st 'M J°yre tft ii)m näher und »aber

Schlachtreihe seiner Gegner ha Die Niederlagen werden

gerückt. Es hat Schlacht °"f Sch zugegeben, und wunder-

'--»ich- * 'ffeS,,« U. d-- S.id'i?» 1« )-«" Schlachten, deren Tragweite, ja selbst sofort zum Dewußtsem kam.

...... ^TÄÄ1** «f1 «*»

Nach Allerhöchster Verordnung vom 31. August d. I. V..D.

den allgemeinen Verkehr des Großherzogthums vom 1. Januar 18ib an 14 L M. pnblicirt worden, daß vom 1. Dctobcr

In Folge davon ist daun auch durch Bekanntmachung Großherzogl.chen Finanz - n aüber bei der Oauptstaatskaffe, auch bei

b. I. a» di- Umwechslung der Münzen süddeutschen Gepräges gegen Re,chsmunze oder gegen so » - T^lerfnß.s außer bee der HauptstaaiStatze, Q)

sän'Mtlichen Großherzogliche» Rentämtern, Ober-Eiunehmereien und D'str>ets-E,"nebn>ere>cn stmtfuadm kam» begonnen, bezüglich

Mit der Einziehung der Zweiguldeustücke, Einguldenstucke Halbgnldeustuchi m E chskrcn erstuck- ''',,°^^r als gesetzliches Zahlungsmittel gelten fiXMÄU,« * w« i°. *........ **$ **" a*»

Gießen, am 26. September 1874. Großherzogltches Kre.samt G'eßen.

v * Nover. ________~__________________

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------------- " Gießen, am 24. December 1874.

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t : Seltsam ! Trotz unserer geschichtlichen Literatur

'reich an wissenschaftlichen, wie an volkstbümlichen Schriften zeigt sich bet uns der historische Sinn in Benrthellung der Tagesereignisie nicht ,o leben­dig als mau erwarten sollte. Jeder Sieg im französischen Krieg«, auch wen» er'nich!» für den Feldzug Entscheidendes hatte, regte die Gemuther auf und verlieb den Geister» neue Spaunkraft. Ist denn aber eine Schlacht die nur einer Weltmacht geschlagen wird, die, wie ein gewaltiger Archleb, d'.e Wur­zeln ihrer Lebens trifft, darum von geringerer geschichtlicher Bedeutung, weil sie nicht mit den Fanfaren der Kriegstrompeteu und dem Toiiner der Kanonen auf die politische Tribüne tritt, weil sie geräuschlos, aber darum nicht minder aewaltio ihr Werk vollendet? diese Worte wurden geschrieben, als- am s a»i,ui an demselben Tage, wo das Gesetz über die Verwaltung erledigter katholischer Bisihümer in Kraft trat, die Landräthe v. Massenbach und Nollau, Auftrage des Oberpräsidenten Günther, auch schon zugriffel-., nm das Ver der Erzbisthümer von Posen und Gnesen >n Besitz zu nehmen. Da

nn sammtlicke Großberzosiliche Bürqermeistereien des Bezirks.

an lamunuryr v p / b bie @nbe Deeember fälligen Holz- und Grunimetgrasgelder,

v ^.ss»^ 5 m 15 näd?fhn 9)?cnats °hne i,iE^cr he5^it werben f°nn,n-

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