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Einwohnerschaft freundlich ersucht, die
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Im Uebrigen wird die Häuser festlich zu schmücken.
Gießen, den 29. August Großherzogliche
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D e n selben. Dem Bürger in Gaulsheim, Kreis Bingen und Schreiner dahier, Georg Veitl), ein Sobn, Martin Kail, geboren den 3. August.
Denselben. Dem Bürger in Gleiberg und Bahnarbeiter dahier, Georg Lesch, ein Sohn, Friedrich Wilhelm Albert, geboren den 26. Juni
... Den 2s5. August. Dem Bürger, Heilgebülfen und Kranken - Aufseherin Städtischen Hospital zu Siegen, Friedrich Schnecko, ein Sohn, Emil Karl Ludwig,! geboren den 7. August.
derselben und des Procurrsten mit einem die Procura andeutenden Zusätze.
Zur Veröffentlichung seiner Bekanntmachungen bedient sich der Verein des Gießener AnzeigcblatteS. Dieselben erfolgen, sofern sie vom Vorstande ausgeben, tn derselben Form wie die Zeichnung der Vor- Uandsbeanrten, sofern sie aber vom Ausschüsse (Verwaltungsrath) der Genossen» schäft ausgehen, unter der Firma: "Der Ausschuß der Gewerbebank zu Gießen- (Eingetragene Genossenschaft)
,,nb.. rofrben im letzteren Falle von beni Vorsitzenden des Ausschusses unter Beifügung dieses seines Eharacters gezeichnet.
Das Verzeichnis, der Gcnosienschafter ^e,t btt dem unterzeichneten Großh. Stadtgerichte als Handelsgericht eingesehen werden
Der Gesellschaftsvertrag ist in das Genossenschaftsregister eingetragen worden.
Gießen, den 23. August 1874.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Bötticher.
Denselben- Dem Bürger und Bierbrauer, Karl Weidig, eine Tochter, Elisabeth Antonie Marie Auguste, geboren den 1. August.
Beerdigte.
Den 22. August. Ein ungetauft verstorbener Sohn, des Färbermeisters in der Gail'schen Wollspinnerei, Georg Debus, alt 1 1k'., gestorben den 19. August.
Den 23. August. Hugo Johann Wilhelm Karl Emil Kümmich, des Königlichen Postsecretärs dahier, Ludwig Franz Kümmich, ehelicher Sohn, alt 27 T, gestorben den 21. August.
Den 24. Augu st. Luise Karoline Balser, des Ortsbürgers in Reiskirchen und Taglöhners dahier, Kaspar Balser, eheliche Tochter, alt 5 M. 25 T-, gestorben den 22. August.
Den 2 7. August. Wilhem Schwalb, Bürger und Steindeckermeister, alt 56 I. 8 M- 27 T-, gestorben den 25- August-
1. Fangmann, am Kirchenplatz
1874.
Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
Laut Gesellschaftsoertrags vom 13. Juni 1873 besteht in Gießen ein Verein unter dem Namen „Gcwerbebank", welcher die wirthschaftlichcn Interessen seiner Mitglieder durch den Betrieb der hierzu geeigneten Geschäfte zu befördern bezweckt. Die zeitigen Vorstandsmitglieder dieser Genossenschaft sind:
1. CHristian Wallenfels I., Rechner, 2. Heinrich Wagner, Eontroleur, beide in Gießen wohnhaft.
Als Procurist in Verhinderungsfällen eines der Kassebeanucn fungirt
Kaufmann Ferdinand Hoffmann, wohnhaft in Gießen.
Der Verein führt ric Firma: „Gewerbebank zu Gießen" (Eingetragene Genossenschaft).
. Zeichnung ffir denselben erfolgt Sei- icn§ des Vorstandes mit rechtlicher Wir- kung unter obiger Firma durch Ramens- unter|chljft beider Kassebeamten oder eines
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Gertificat Nr 7«r,8vv- Mohucs, 20. December 1871.
Nachdem ich Ihre berühmt Revalescierc drei Monate lang genossen und dadurch mehr vierjährig gehabtts Han.orrhoidal-Leiden gänzlich geheilt ist, sehe ich mich veranlaßt, dieses ausgezeichnele Heilmittel einem meiner guten Freunde, der an Schwindsucht leidet, zum Gebrauch anzuempfehlen. Jos. Ullein, Baumeister.
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in Wagenladungen und kleineren Parhten allein zu haben bei (4014
August Scblcfiiiiflcr.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Slsdl Gießen. Evangelische Gemeinde.
H o H I i r t e.
Den 27. August. Wilhelm Eduard Christoph August Metz, Großherzoglicher Hofgerichtsadvocat dahier, ehelicher Sohn des verstorbenen Großherzoglichen Hofgerichts- advocaten zu Darmstadt, Augustin Joseph Metz: und Mathilde Karoline Albertine Hermine Diery, eheliche Tochter des Großherzoglichen Hofgerichlsadvocaten und Mitglieds des Gemeinderaths, Karl Diery dahier.
Getaufte.
Den 23. August. Dem Bürger und Kaufmann Friedrich Karl Klingspor, ein Sohn, August Hermann, geboren den 7. Juni.
Denselben. Dem Bremser an der Cöln - Gießener Bahn dahier, Johann Jakob Etzelmüller aus Lohra, Amts Frohnhausen, eine Tochter, Anna Katharina Johanna, geboren den 28. Juli.
Denselben. Dem Bürger und Bahnarbeiter, Konrad Martin Kreiling, eine Tochter, Marie Rosa Karoline, geboren den 13. August.
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Alle» Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten
„Revalescierc Du Darr) tun Londoa.“
. , ^oukheit vermag der vorzüglichen Eevaleedere du Barry zu widersieben und bewahrt sich dieselbe ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Reiven- Brust-, Lungen- Leber-. Drüsen-, Schleimhaut, Aldem, Blasen und Nierenleiden.' iädnffür’ e' .S^!"d^ucht, Asthma Husten, Unvttdaulichkcit Verstopfung, Diarrhöen
Fuder, Schwindel, Blu kaufst ei gen , Ohrenbrausen, Ucbelfeit und Erbrechen selbst während der Schwanoerfchon Meloncholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. - Auszugs ?-'OOO Eertisicaten über Genelungen, die aller Medicin widerstanden: 5 8
Ccrtificat 9?r. ä9zM0. Düsieldors 9 November 1872
. Meine Tochter litt seit mehreren Jahren periodisch an sehr h<stigen Kopfichm^rza unb Erbrechen. Nach kurzem Gebrauch Ihrer Revalescierc ließen beide liebel nach und streut sich meine rochier seitdem einer ganz beneidenswerthen Gesundheit. Bei einer anberen Dame, die an gänzlicher Appetitlosigkeit litt, reichten einige Packete Revale*di” ym, um sie in den Stand zu setzen, alle Speisen zu genießen und zu verdauen. kann daher diese köstliche Nahrung mit bestem Gewissen empfehlen
StdMfcier.
4223) Zur Feier des 2. September hat der Stadtvorstand in Gemeinschaft mit Vertretern der hier bestehenden Körperschaften folgendes Programm festgesetzt:
Dienstag Abend Einläuten des Festes, am 2. September, Morgens 6 Uhr, Tagesreveille, um 7 Uhr Festgeläute, Choral vom Stadtthurm, um 9 Uhr Festgottesdienst, um 1 Uhr Aufstellung des Festzuges im Oswald'schen Garten, um 2 Uhr Abmarsch mit Musik nach dem Philosophenwald, dort Festrede, Musik- und Gesangvorträge.
Wir bringen dieses Programm zur öffentlichen Kenntniß und laden die gesammte Einwohnerschaft zur Theilnahmc am Zug und an dem für Jung und Alt bestimmten Volksfeste freundlich ein und richten diese Einladung insbesondere an die hier wohnenden Krieger aus 1870 und 1871.
Wir verbinden hiermit die Bitte, den Anordnungen der Mitglieder des Festeomitös, welche durch eine Schleife in deutscher Farbe kenntlich sind, überall zu entsprechen.
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~ ♦** Von dcr Universität zu Atben schreibt uns der berühmte dortige Professor
Ur. tanbcier : „Daß ich Dr. Vnbroig Tiebemann's I'on-i-iao-Mittel*) für einen mir febr befreunbeten jungen Mann in Alben, ber durch die bösen Folgen geheimer Jugend- sundcn völlig geschwächt war, mit dem besten Erfolg gebraucht, bestätige ich durch .b'tfe Zeilen. Ebenfalls beslafge ich, daß sowohl das Elixir, wie auch der Balsam in i feiner Weise schädlich wirkende Jngndienzen enthalten, sondern nur solche, welche skar- ! »r Organismus heilbringend wirken und spreche demgemäß mein un-
'partheitsches Urthei dahm aus, daß diese Mittel als die vorzüglichsten aller mir bisher bekannten Präparate dieser Gattung zu empfe len sind.
m v Dr Länderer,
Proseßor an der Konigl. Universität zu Athen, Ritter hoher Orden.


