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(deorgi.

Wagcnbach. 93. Güngerich

Ergebniß der Besichtigung der Gemeinde-Zuchteber im Kreise Gießen in 1874.

Anmerkung.

Gemeinde Trohe hält keinen

Die

Eber

und

Wagenbach

politischer Lheiü

Ohnmächtig sind diese Feinde nicht. Sie finden bei einem nicht geringen

mit der immer dreister wiederholten Fabel von der Gefährdung des Glaubens

Reich und sein Kaiser in den Reihen der katholischen Bischöfe seine erbittersten und unversöhnlichsten Feinde zählt, Feinde, von denen man gewiß sein kann, daß sie kein zum Ziele führendes Mittel unversucht lasten würden, um, soweit es irgend möglich ist, den Staat, der sie und ihre Kirche schützt, zu unter­wühlen und zu zertrümmern. Und wenn wir es aiich vergesten wollten, diese Feinde, die das Vaterland in seinem Busen hegt, sorgen durch ihre Wüh-

<£in Blick auf den römisch-katholischen ^piscopat, wie dieser in dem entscheidenden Wendepunkte unserer Gegenwart sich darstellt, kann das Herz des Vaterlandsfreundes, der zugleich an dein Gedeihen der christlichen Kirchen einen innigeii und herzlicheii Antheil nimmt, nur mit tiefer Wehmuth erfüllen.

Schranken kann ihnen nur die Gewalt der Thatsachcn ziehen. Macht gegen Macht, das ist die einzige Sprache, die sie verstehen, und so muß man sie anreden.

Aber wir dürfen uns nicht hinreißeii lasten, in ihnen etwa die Kirche, die sie zu vertreten vorgeben, mit zu verurteile». Unter den deutschen Bischöfen

daß darunter Solche sind, denen auch er noch nicht weit genug geht, in deren Thcile des katholischen Volkes die Ohren offen und die Herzen zugänglich. Augen selbst solche dreiste Aggression gegeri das, was dem deutschen Herzen Mit der nichtswürdigen Erdichtung von einer Verfolgung der katholischen Kirche, das Tdeuerste ist, noch als Mäßigung und Rücksicht erscheint. mit der immer dreister wiederholten Fabel von der Gefährdung des Glaubens

ist eine Zahl von solchen, die ganz in die Strömung des Jejuinsmus, wie er jetzt von dem römischen Stuhle aus.die Welt sich zu unterwerfe,i trachtet, auf9 gegangen sind. So ist nicht immer gewesen; gerade in Deutschland hat dereinst uiid vor nicht gar so langer Zeit der Katbolicismus eine andere Farbe

Wohin sind wir gekommen! Ist denn wirklich der letzte Funke von und der Religion stiften sie Unfrieden in den Gemüthcrn, und mit tausend Vaterlandsliebe, der letzte Rest von Theilnahme an des Vaterlandes Geschicken Kunstgriffen wisten sie große Schaaren auf ihren dunklen Wegen sich nachzu-

Dr. Winckler Rehe

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in den übrigen nicht genannten Gemeinden werden nur während der Zeit von November biS April Zuchteber gehalten.

B. l^üngerich. Georgi. Dr. Winckler. Rehe.

Das Ansschreiben des Bischofs von Mainz, Freiherrn v. Ketteler. tue _ . _

Sedanfeier betr., ist ein unsäglich trauriges Zeichen der völligsten Verwirrung dreien und durch die Ausbrüche ihres Grolls dafür, daß wir immer wieder des Denkens und Fühlens. Und doch der Bischof steht nicht allein, er Hai auf's Reue daran erinnert werden.

hinter sich eine Schaar, kein kleines Häuflein, und es fehlt nicht an Anzeichen, 2S 7

diesen Männern abhanden gekommen, dw auf deutschen Bischofsstühlen sitzen ziehen. Zu unterhandeln ist mit ihnen nicht. Rücksichtslos gehen sie vor, und und die Hirten uiid geistlichen Führer unseres Volkes zu sein berufen sind? ~ Hat der dunkle Schatten jesuitischer Entartung sich ihrer Seelen so sehr be mächtigt, daß jede Regung des deutschen Gewissens in ihnen erstickt worden ist und sie nur noch als die beliebig brauchbaren Werkzeuge der Römlinge sich fühlen, wenn es gilt, um jeden Preis in Deutschland Zwietracht zu säen, die Brüder gegen die Brüder aufzureizen iind irgendwo den Angriffspunkt zu ge­winnen, uni dem neidischen und rachsüchtigen Fremden zu lieb das Recht auf's Reue zu spalten, die Elemente der Schwäche heranzubilden und es möglichst wehrlos und zwieträchtig wieder seinen Feinden auszuliefern?

Gewiß, so sieht es heute aus, und wir dürfen nicht vergesten, daß das! getragen. Immer wieder zieht das durch die Gegenwart betrübte Gemüth die

6.

Q

Namen

Beschreibung der Ochsen^

Gut­achten der Com­mission.

Bemerkungen.

1 Ordn.Nr. 1

Namen

Beschreibung der Ochsen

Gut­achten der 6 cm« Mission.

Bemerkungen.

ton Gemeinden.

des Eigen- thümers.

des Halters.

Race.

1 Alter. | I.'brk.

der Gemeinden

des Eigen thümers.

des Halters.

Race.

Ffllur.

I '.lahrr. !

24

Leihgestern

Georg Dern V.

Vogelsb.

2

gut.

33

Reiskirchen

Ludwig Mengei

Vogelsb.

Georg Dern IV.

t

3

gut.

Könnte besier ge-

Bastaro.

3

sehr gut

Johannes Dern II.

Vogelsb.

Philipp Balser I.

BogelSb.

Bastard.

2'2

gut.

halten sein.

2

gut.

25

Lich

Philipp Zimmermann

Berner

34

Rödgen

Heinrich

Schmidt I. Wittwe

Berner

Bastard.

2'/r

gut.

Bastard.

8

gut.

Derselbe

Simmth.

tauglich.

Dieselbe

Vogelsb.

gut.

Bastard.

2> ,

Derselbe

Vogelsb.

1

sehr gut.

Derselbe

Vogelsb.

Bastard.

2

gut.

26

Lollar

Gemeinde

Heinrich Fuchs

Berner

35

Ruttershausen

Gemeinde jLudwig MooS

n

3

sehr gut.

Bastard.

4

gut.

36

Staufenberg

ff

Heinrich Grölz IV.

n

l/i

gut.

Vogelsb.

M

Ludwig Kraft II.

ff

3,

gut.

ff

Christian Rohrbach

2'2

gut.

37

Steinbach

Johannes Roth III.

Berner

Bastard.

2

gut.

Derselbe

n

3

gut.

Treis a. d. Lda.

Derselbe

Vogelsb.

2

gut.

38

Gemeinde

Balthasar Becker

Vogelsb.

Als bösartig durch

Kaspar Müller II.

gut.

Bastard.

3

tauglich.

einen andern zu

27

Mainzlar

»

2

Aber wegen seines

ersetzen.

Ludwig Krailing

n

5

gut.

Konrad Kehr III. Ww.

Vogelsb.

3

gut.

Könnte bester qe»

Alters jetzt abzu-

ballen sein.

ktauglich.

schaffen.

Ein dritter Bull ist immer noch nicht

28

Münster

Hartmann Albert

n

2

Der zweite Ochse

vorhanden.

29

Nieder-Bessingen

Gemeinde IHeinrich Lotz II

n

3

sehr gut.

39

Trohe

Christoph Schmidt

Vogelsb.

sehr gut.

fehlt gegenwärtig.

40

Watzenborn-Stein-

berg

Johannes Häuser IV. in Stein

berg

n

2',z

gut.

30

Ober-Bessingen

Hans Georg Roth

tf

2

sehr gut.

Gemeinde

Johs. Brücke! VI. in

31

Ober-Hörgern

Gemeinde

Johs. Alles IV.

Vogelsb.

3>/2

gut.

Watzenborn

3

gut.

ff

Ioh. Georg Seip

Berner

Jacob Philipp III. in Watzen-

Vogelsb.

Bastard.

2

gut.

born

Bastard.

2%

gut.

32

Oppenrod

Konrad Kück

Berner

II

Wiescck

Jobs. Deubel VI.

Vogelsb.

2',2

sehr gilt.

Bastard.

21/r

sehr gut.

Kaspar Schmidt

ff

2

sehr gut.

Johannes Schäfer VII.

ff

3'/2

sehr gut.

Heinrich Sommerlad. III.

ff

1'2

sehr gut.

Aber wegen seines

42

Winnerod

Zimmer'schc Gutsverwaltung.

Holländ.

3

AlterS demnächst

Bastard.

gut.

abzuschaffe^

£

N a m

e n

der Eber

£

Nam

c N

der

Eber

c

des

des

Race.

Befund.

Bemerkungen.

g

der

des

des

u, T

Befund

Btmeskuugcn.

U

Gemeinden

Eigen- thümers.

Halters.

Q

Gemeinden.

Eigen- thümers.

Halters.

Race.

1

Albacb

Johs. Gerhard

Landrace

Vr

gut.

Etwas zu jung.

19

Leihgestern ,Johs. Becker

Landrace

1

gut.

2

Aüeudorf a d. Lda.

Ludwig Rein I.

ff

1

tauglich.

Könnte besser ge-

iKaspar Langsdorf III.

ff

sebr gut.

3

Alt - Buseck

Konrad Fiedler

tauglich.

halten sein.

20

Lich Philipp Zimmermann

Lollar Georg Schwalm

ff

gut.

l

Annerod

Ludwig Schäfer III

ff

'2

gut.

Etwas zu jung.

21

ff

tauglich

5

Beuern

Kaspar Stein III.

n

'/2

untaugl.

22

Mainzlar

Balthasar Krailing

ff

gut-

Burkhardsfelden

Johs. Becker HI.

M

1

gut.

Könnte besser ge-

23

Münster

Hartmann Albert

ff

1

gut.

Könnte besser ge*

halten sein.

24

Ober-Hörgern

Ioh. Heinr. Müller

H

gut.

halten sein

7

Dorf-Gill

Heinrich Grieb

ff

Vi

gut.

Nock etwaszu jung.

25

Oppenrod

Wilh. Arnold

ff

tauglich

Etivao zu jung.

8

Eberstadt

Fürstliche Gutsverwaltung.

ff

l'/l

gut.

26

Reiskirchen

Heinrich Schomber

ff

1

sehr gut.

9

Ettingshausen

Wilhelm Wolf.

ff

'r

Noch zu jung.

27

Rödgen

Heinrich Wagner I.

,,

gut.

10

Garbenteich

Fehlt gegenwärtig,

28

Steinbach

Hans Heinrich Haas.

ff

1

gut.

soll im Octbr. an«

29

Treis a. Lda.

Gemeinde

Konrad Göbel I.

ff

1

gut.

gekauft werden.

30

Watzenborn-Stein-

11

Groü-Buscck

Konrad Müller I

ff

tauglich.

Könnte bester ge-

berg

Georg Häuser XIII. in Steinberg.

ff

1

gut.

12

Groß - Linden

Ludwig Keßler.

..

1

ebr gut.

halten sein.

Johs. Rinn in Watzenborn.

ft

>

gut.

13

Grüningcn

Heinrich Ernst Fay

II

1'2

sehr gut.

31

Wiescck

Heinrich Balser I.

ft

Vi

untaugl.

14

Hattenrod

Christian Simon I.

II

1

gut.

15

Haus en

Balser Schmand.

ff

'2

tauglich.

Noch etwaszu jung.

16

Heuchelheim

Ludwig jkröck VIII.

ff

12

gut.

17

Holzheim

Gemeinde IJakob Jung VII.

ff

1' .

gut.

18

Lang - Göns

Johs. Wenzel VII.

tl

1*4

gut.

Derselbe.

II

1

sehr gut.