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Erscheint täglich, mit «u», nähme MontagS.

ILxpedition: Lanzletberg, Lit. B. Nr. 1.

Wnzeige- und Mnisstkatt für den Freis Hiessen.

M 1*5._______________________Freitag den 31. Juli_________________________1834.

VlDoiiutmtiiiö auf Den(Siebener Anzeiger" für die Monate Au^un unv 'öepkmber werden von der iLrpeditiou, Canztei- berfl Llt. B. 1, sowie von allen Pollansialten und Landbrieslrästeri'. entgegenczenommen.

flmtticher Thei(.

Bekanutmach u n 3.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der Christian Keißner aus Garbenhain durch Dekret vom 24. Juni 1874 zum Forstwart der Forstwartei Saasen ernannt worden ist.

Gießen, am 25. Juli 1874.

Großberzogliches Kreisamt Gießen.

v. Röder.

Po (itifdj er Thell.

an den hiesigen Gemeinderath

Schwyz, 24. Juli.

dem General v. d Tann einen ster Präsident Pfietzschner ist russischen Hofe, Rustem Bey, ;

für den 18. November, Dusaure für den 10. November, brei überhaupt gegen die Vertagung. Die Besprechung in einer Abtheilung war sehr stürmisch. In der dritten Abtheilung schilderte Raoul Duval die Leiden des Handels und der

Ain vorigen Sonntag (19. Juli) hat tue Dorfgemeinde beschlossen, den Frauen das Stlmmrecht zu erthetlen, und zwar das volle Stimm- und Wahlrecht, also auch das Recht, zu jecem Amte zu gelangen. Man erstaunt gewiß ganz billig über diesen Riesensortschritt am Hauptorte eines ultramontanen CantonS; man erstaunt aber noch mehr, wenn man hört, daß zu diesem Beschluß beide Par­teien mithalfeu, der liberale Präsident, Bezirksamtmann Weber, den Beschluß billigte und unterschrieb und der ultramontane Antragsteller Dr. Gyr die Mo­tion begründete.

eingegangen. Das Königreich Bayern ist durch die Städte München, Regens bürg, Ingolstadt, Memmingen, Trostberg (Altbayern) und Landau vertreten das Köiiigreich Sachsen durch Leipzig, Döbeln, Bernstadt, Schöneck. Das Industrie; feine Rede machte einen tiefen Eindruck. Diese Abtheilung wählte Großherzogrhum Baden durch Offenburg, Bruchsal, Kehl und Waldkirch, auch Cocherv, der gegen die Ferien ist. In der fünften Abtheilung erging sich Das Großherzogthum Hessen durch Darmstadt, Worms, Alzey und Pfeddersheim. Brisson (äußerste Linke) in heftigen Ausbrüchen gegen die Rechte und forderte Bei der Einnahme von Cuenca sind, nach einer Mtttheilung derKöln, die Regierung auf, während der Ferien Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen, um

Ztg." von Seiten der Carlisten weitere Scheußlichkeiten begangen worden, jeden Schritt der Royalisten zu verhindern. Larochefoucauld-Bisaccia erwiderte, Eine dortige Magistrats-Person schreibt darüber Folgendes :Ter Bischof, das Gesetz vom 20. November lasse die legitimistischen Hoffnungen unangetastet, welcher sich seines Friedensamtes würdig bewiesen hat, bat Donna Bianca um Die Legitimisten könnten handeln und Alles aufbieten, um dem Lande eine end

Verein un Ange hatte, erreicht zu werden. Zu der vom 28. bis 31. August in Bremen stattfindenden Generalversammlung der auf Selbsthülfe beruhenden deutschen Genossenschaften sind als Abgeordnete für den hessischen Unterverband (Oberhessen, das früher kurhessische Oberhessen und Wetzlar) die Herren Stück ans Cassel, Sunkel aus Hersfeld, Scriba aus Friedberg und Grünewald aus Alfeld gewählt. Seit ewiger Zeit haben auch in den katholischen Orten der Wetterau die Agitationen des Mainzer Katholikenvereins begonnen. Eine am 12. d. Mts. im Schloßhof zu Ockstadt abgehaltene Katholikeuversammlimg war aus allen katholischen Orten ter Gegend zahlreich besucht, und soll unter anderen Graf Ottnig eine Rede über die angeblichen Verfolgungen und Leiden der katholischen Kirche gehalten haben.

Berlin, 2*. Juli. Die holländische Regierung sucht deutsche Aerzte für Indien. Sie bieten Denjenigen, welche sich zu diesem Eintritt entschließen sollten, den Rang eines Premier-Lieutenants und das entsprechende Gebalt von 2520 fl. jährlich, ferner freie Reise als Passagiere I. Classe nach Indien und vor ihrer Abrufe eine Gratisication von 4000 fl. Dafür müssen aber diese jungen Mediciner, welche nicht über 35 Jahre alt sein dürfen, und der deut­schen und holländischen Sprache schriftlich und mündlich mächtig sein sollen, sich verpflichten, wenigstens fünf Jahre in der holländisch-ostindischen Armee Dienst 'zu Nehmen. Sie müssen körperlich di.enstbrauchbar fein, in ihrem Vaterlande ihrer Militärpflicht genügt haben, ein amtliches Zeugniß über untadelhafte Führung und Moralität produciren und sich in den Niederlanden einer näheren Prüfung unterwerfen. Hoffentlich sind alle diese verlockenden Verfprechungen der holländischen Regierung angesichts des beschwerlichen, in Folge des unge­sunden ostindischen Klimas, Geist und Körper aufreibenden Dienstes nicht geeignet, unsere deutschen Aerzte znm Eintritt m jene Armee zu veranlassen.

Ein Aufruf der polnischen Gemeinde in Chicago warnt die Polen des Heimathlandes unter Hinweis auf das schreckliche Elend, in welchem die bei Weitem größte Zahl der polnischen Einwanderer in Amerika sich befindet, dnn- .gend vor der Auswanderung nach diesem fälschlich alS Eldorado der Europa- müden geschilderten Welttheil.

Berlin, 28. Juli, lieber die an den Fürsten Bismarck eingegangenen Beglückwünschungs Adressen bringt dieNordd. Allg. Ztg." einige Einzelheiten. Abgesehen von den Telegrammen, deren mehr alS tausend eingegangen sind, HnS zahllosen Privatschreiben, sind von deutschen Städten, städtischen Behör­den und Vereinen 132 Adressen an den Reichskanzler gerichtet worden. Hierun­ter sind fast sämmtliche deutsche Staaten und deren namhafteste Städte ver­treten. Der Zahl nach steht die Rheinprovinz voran, es sind von dort 24, aus der Provinz Sachsen 18, aus Westphalen 10, aus Schlesien 20 Adressen

Deutschland.

Friedberg, 29. Juli. In Folge einer tenen öffentlichen Versammlung wurde gestern

Gnade für die in seinen Palast geflohenen Freiwilligen. Die Gemahlin Don

das dem Wagen schreiend bis zur Eisenbahn das Geleit gab. Der Domherr löste sich ein Bill et erster Classe nach Berlin, fuhr aber zunächst nur bis Posen, übernachtete dort bei dem Domherrn Kozmian und setzte heute Mittag die Reise fori. Von Berlin geht er sodann nach Münster, wo er seinen Wohnsitz neh­men will.

Kissingen, 29. Juli. Das über das Befinden des Fürsten Bismarck heute ausgegebene Bulletin lautet:Von beiden Verletzungen am Handgelenke ist die dem Radius näherliegende bereits vollkommen, die durch Verbrennung complicirte fast vollständig geschlossen; jedoch ist durch stattgehabte Prellung des unteren TheileS des Radius dieser noch schmerzhaft, überhaupt im ganzen Arm noch eine die Function behindernde Schwäche und Taubheit vorhanden. Auch kann der Arm noch nicht ohne Auftreten lästiger Empfindungen gesenkt werden. Tas allgemeine Befinden ist dabei befriedigend und nimmt die Cur

Frankreich.

Paris, 28. Juli. Heute Morgen fand ein Ministerrath statt. Die officiösePresse" behauptet, Die Regierung, welche eine Vertagung der consti- tutiouellen Gesetze aus Rücksicht für die Kammer angenommen, werde verlan­gen, daß die genannten Vorlagen nach Rückkehr der Kammer sofort auf die Tagesordnung gestellt werden.

Heute wurde der Ausschuß für die Vertagung der Kammer gewählt. Von den gewählten Ausschuß-Mitgliedern sprach sich einer, Malartre, der den bekannten Antrag gestellt hatte, für die Vertagung bis zum 5. Januar aus; zwei erklärten sich für den 8. Tecember, sieben für den 28. November, einer

nunmehr ihren täglichen'Fortgang. Dr. Diruff sen." Fürst Bismarck stattete einstündigen Besuch ab. Der bayerische Mini-

wieder abgereift. Ter türkische Gesandte am ist aus Petersburg hier angekommen.

öchweiz.

Dem LuzernerVaterland" wird geschrieben:

Alfonso's aber wies die Ditte des Bischofs mit den grausamen Worten zurück.' am vorigen Samstag abgeb ah ,/^ei du nur zufrieden, daß es dir nicht ergeht wie jenen."

*, ) Berlin, 29. Juli. DieNordd. Allg. Ztg." bestätigt, daß ein ander-

kme von 284 hiesigen Bürgern unterzeichnete Eingabe gerichtet, worin dieser weites Geschwader zur Kreuzung an der spanischen Nordküste bereitgestellt ersucht wird, bei der zuständigen Behörde die Anwendbarkeit der Städteordnung wird, welches in den ersten Tagen des August nach der spanischen Küste ab- für unsere Stadt zu beantragen. Der Stadlvorstand hat sich jedoch dahin er- gehen soll.

klärt, die Entscheidung über diese Frage der demnächst zu wählenden neuen Griesen, 26. Juli. Der ausgewiesene Domherr Korytkowskl ist nicht Gemeindevertretung zu überlassen, ein Beschluß der uns ganz das Richtige zu nach der galizijchen Grenze, sondern nach Berlin abgereift. Er ließ es aller­treffen scheint. Der hiesige Volksbildungsverein hat feit einigen Monaten dings aufGewalt" ankommen.Legen Sie Hand an mich 1" rief er gestern ein allen Erwachsenen unentgeltlich zugängiges Lesezimmer eröffnet, in welchem>Abend dem Beamten zu, der ihn aus seiner Behausung nach dem Bahnhofe eine größere Anzahl politischer, belletristischer und technischer Zeitschriften aus- geleiten sollte. Erst als er sich von diesem an der Schulter berührt fühlte, gelegt ist; die Errichtung einer Volksbibliothek soll damit verbunden werden.!erklärte er, folgen zu wollen. Vor der Hausthür war viel Volk versammelt, Die neue Einrichtung finbet vielfache Benutzung und scheint der Zweck, den der '