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Gießener Anzeiger.
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Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen.
Str. 147
Montag hm 29. Juni
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Derselbe erscheint vom 1. Juli an in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich nur l st. 12 kr., frei ins Haus geliefert.
Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III. Quartal 1874 zuscnden und den Abonncmentsbetrag durch Quittung erheben lassen.
Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 29 kr. incl. Postaufschlaqs Dieselben können nur bei der Post ober den Landpostboten abonniren. —
a >, ^njctßct" erfreut sich seit seines sechsmaligen Erscheinens per Woche einer stets wachsenden Theilnabme des Pnblikunis und
ist die Nedaction bemüht gewesen, allen billigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Folge davon war eine Vermehrung der Auflage nm fast 1500 Exemplare, so daß derselbe letzt n, 3500 Exemplaren täglich erscheint. Daß bei einer so großen Auflage des Blattes alle Insertionen die weiteste Verbreitung /LT Js fctmt bte bafur aufgewcndcten Kosten den lohnendsten Erfolg haben, bedarf wohl keiner weiteren Auseinandersetzung. Wir können somit den Apener Anzeiger" getrost dem inserirenden Publikum als dasjenige Blatt empfehlen, in welchem ihre Anzeigen die meiste Beachtung
politischer ssheil.
schcnteck Thlr. 45.
Deutlet) fanö.
Endlich dürfte die Herstellung einer Agende mit den Bedürfnissen der ver-
Geistlichcn und Gemeinden zu steuern.
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i Hckti, in BuKcch.
Für alle diese Punkte bedarf es Euerer energischen und besonnenen Mit hülfe, und zwar jetzt schon bei den bevorstehenden Wahlen der Kirchengemeinde- Vertretungen. Die Gemeinde-Vertretung, die Ihr wählen sollt, ist nämlich die ngentliche Repräsentation der Gemeinde; sie hat als solche sowohl die Kirchenverstände, als auch die weltlichen Mitglieder der Decanatssynode zu wählen,
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»Znhalls,mtettsi^dc Voranschläge und kirchlichen Umlagen festzustelleu und andere wichtige r|en, ? 61jrl$ed)te ^er Gemeinde auszuüben.
m Gebiete e 2 Aus der Kirchengemeinde-Vertretung gehen alle stufenweise die Kirchenvor- lich gegf siände (Presbyterien), die Decanatssynode und endlich die Landessynode hervor.
klingt es Euch daher, eine genügende Zahl von Männern Eueres Ver-
12 fr-; E Nauens jetzt schon in die Kirchengemeinde-Vertretung zu wählen, dann könnt fIall^&Tten ^ähr der weiteren Erfüllung Euerer Wünsche in Bezug auf den ferneren Aus- bß -3i lau fccr Kirchenverfassung und auf die so nothwendige Eintracht aller Kirchen- billig^! gknossen gemifc sein.
.. Wribltin denn
'Gemeinde ein Comitö, laßt von demselben Caudidatenlisten ansstellcn und Versammlungen zur Darlegung unserer Grundsätze und der Wichtigkeit der bevorstehenden Wahlen vor den Wählern abhalten, damit ein Jeder in der Stunde der Entscheidung wisse, wem er seine Stimme zu geben habe. Wir bitten dabei eindringlichst, Überall die unserer Kirchenverfasiung aufrichtig zugethane- iien, unserer guten Sache befreundeten Geistlichen, wenn sie auch nicht gerade Mitglieder des Protestantcnverems sind, zu diesen Besprechungen und öffentlichen Versanimlungen zuzuzichen; denn nur, wenn Geistliche und Weltliche in selbstloser Hingabe an dieser hochwichtigen Aufgabe einträchtig zusammeuwirken, kann das erwünschte Resultat bei den Wahlen erzielt werden.
Thue also Jeder seine Schuldigkeit; denn Jeder hat Theil an der Verantwortlichkeit sowohl, wie an den glücklichen, segensreichen Erfolgen, welche durch unsere gemeinsame Thätigkeit errungen werden!
Darmstadt, 26. Juni. Das Stipendium der zur Feier des 25jäh- rigen Regierungs-Jubiläums Sr. König!. Hoheit des Großherzogs gestifteten Jubiläums-Stipendien-Stistung, bei welcher sich in hervorragender Weise fast sämmtliche Gemeinden des Landes betheiligt haben, ist am 17. d. Mts., als am Jahrestage der Stiftung, zunt ersten Mal zur Verthetluug gekommen. Entsprechend der stiftungsgemäßen Bestimmung, wonach aus den entfallenden Capitalzinsen der über ein Vermögen von ntchr als 20,000 fl. verfügenden Stiftung drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen einer, eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungs-Anstalt erhalten sollen, hat Se. König!. Hoheit das vorgedachte Stipendium, wie nun mitgetheilt wird, je einem Studircnden aus Mainz, Groß- Gerau und Gießen in der Höhe von je 300 fl. für das Jahr 1874 überwiesen.
Damit wir nun in den Stand gefetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen nut Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Eremplare zu liefern. Die Redaction.
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ie ^^llung der Geistlichen zu ordnen und zu sichern haben.
ersten und Endlich dürfte die Herstellung einer Agende mit bet
landÄgen im previ sihiedenen in der Landeskirche vorhandenen Richtungen entsprechenden Parallel-
ReMage mitWFormularen das beste Mittel sein, künftigen kirchlichen Zerwürfnissen zwischen »“.ff -----------
lly* Noch immer stehen die Patronats- und Präsentalionsrechte der Ausübung
auf die lögllcb,' der wichtigsten kirchlichen Gemeinderechte hindernd entgegen.
be ist amtlichcs Or^ Eine weitere, hochwichtige Ausgabe ist zu lösen, indem wir die rechtliche
AuS dem Großherzogthum Hessen, Ende Juni. Der Landes- ausschuß der Protestanteuvereine des Großherzogthums hat ein Circular an die evangelischen Gemeinden Hessens gerichtet, in welchem es in Rücksicht auf die in aller Kürze bevorstehenden Wahlen der Kirchcngemeinde-Vertretungen heißt: Noch immer gilt cs, die durch die neue Verfassung garantirte Freiheit einer jeden im Evangelium begründeten Ueberzeugung, sowohl der Gemeinden
---tote der Geistlichen so sicher zu stellen, daß ebenso der Orthodoxe wie der tif Freisinnige jeder Besorgniß vor zukünftiger Bedrückung völlig entsagen kann.
Noch immer gilt es, eine Form und Weise zu finden, wie sich die Ge- n meinde bei der Wahl ihrer Geistlichen in entscheidender Weise betheiligen H/1 ” kann.
tfulba, 26. Juni. Der Fürstbischof von Breslau, der Bischof von Ermeland und der Vertreter des Bischofs von Kulm, Capitular-Vicar Klingenberg, reisen beute Nacht ab, die übrigen Bischöfe und bischöflichen Stellvertreter morgen. Dem Bischof von Paderborn ist angeblich die Redaction des zu erlassenden Hirtenbriefes übertragen. Die sonstigen Beschlüsse werden noch geheim gehalten.
^ulda, 27. Juni. Wie man hört, wurde von den hier versammelt gewesenen Bischöfen bcschloffen, die nächste Conferenz im Herbst dahier ab- . . • 'zuhalten.
- ui»,, Wohlan denn, evangelische Männer in Stadt nnd Land, die Ihr uns! Aus Westfalen, 24. Juni. Kürzlich kam vor dem Kreisaerichre zu
»tut 31-3* jniher Euer Vertrauen geschenkt habt, und überhaupt Ihr Alle, denen die ge-jHöxter der Hirtenbrief des Bischofs von Paderborn zur Verhandlung. Die
pide Entwickelung der evangelischen Landeskirche am Herzen liegt, nicht Euch Geistlichen, welche denselben verlesen hatten wurden zu 8 Tagen Festungshaft wrzuschreiben, was Ihr thun, oder gar, wen Ihr wählen sollt, wenden wircherurtheilt, dem Bischof wurde eine zweimonatliche Festungshaft zudecretirt.
- ” an Euch. Ihr habt ja m den letzten Jahren Gelegenheit genug gehabt, München, 26. J,i,ii. In der heutigen Abend-Sitzung der Abzeord- ideraktcrfeste Männer in Eueren Gemeinden kennen zu lernen, Männer, denen neten-Kammer waren sämmtliche Minister, mit Ausnahme des beurlaubten 4 F «ach in dieser Angelegenheit Euer volles Vertrauen schenken könnt. Zum Justizministers, zum Zeichen seiner Solidarität anwesend. Nach langer heftiger «|tCU ®inle a(lc unbescholtenen, fünflindzwanzigjährigen evangelischen Ehr, Debatte, in welcher Cnltusminister v. Lutz lediglich sachliche Gründe für die jP" F "n Lande berufen, ihr kirchliches Wahlrecht ausznüben. Wir bitten Euch, Bewilligung der angegriffenenen Etats-Titel hcrvorhebt, werden die drei ersten pließe Keiner sich von der Wahl aus! Kommt Alle, Alle, um Euerer Pflicht der durch den Mißtrauens-Antrag Freitags gefährdeten Positionen angenommen. M Heile der Kirche zu genügen! Wählt evangelisch gesinnte Männer, welche Die erste mit 77 gegen 76 Stimmen, die zweite ohne namentliche Abstimmung Merbrüchlich an der evangelisch protestantischen Gemeindekirche sesthalten und die dritte mit 79 gegen 74 Stimmen. Morgen wird die Berathung des Wei entschlossen sind, mit uns zusammen an der glücklichen Lösung der oben Cultus Etats fortgesetzt-
gebeuteten weiteren Aufgaben zu arbeiten. Tretet zusammen, bildet in jeder» Kisfingen, 27. Juni. Graf Herbert v- Bismarck, ältester Sohn des


