das
und
rung
iBtioubttt
halbe Mark für den Kopf der Bevölkerung des Reichs nicht übersteigen.
bezüglig
, Kapitän Stahl, von brr Ctr.il
via Hüvrc nach Rew-Aork an.
und den des
löcherte und anders als burcb den gewöhnlichen Umlauf im Gewicht verringerte, ingleichen auf verfälschte Münzstücke keine Anwendung.
Reicks-Nickel- und Kupfermünzen, welche in Folge längerer Circnlatioa Abnutzung an Gewicht oder (Erkennbarkeit erheblich eingebüßt haben, wer» zwar an allen Reichs- und Landeskafsen angenommen, jedoch auf Rechnunz Reichs eingezogen.
Der Gesammtbetrag der Nickel- und Kupfermünzen soll zwei und eine
Nom, 24. April. Der Cambrai, Monsignore Regnier, überbracht, und der Bischof von
für das Zehnpfennigstück 21 Millimeter, „ „ Fünfpsennigstück 18 Millimeter.
Die Prüfung der Nickclmünzcn erfolgt mit ganz glattem Rand; das Ge- präge der Reversseite ist ähnlich wie bei den Fünfzig und Zwanzigpfennig' stücken; an die Stelle des Perlenkreises tritt jedoch nur eine Schnuremsassung.
Die Kupfermünzen werden aus einer Legirung von 95 Theilen ß upftr, 4 Theilen Zinn und 1 Theil Zink geprägt und es soll das Pfund dieser Vegi»
städtisches Museum gebraut. ,
— Das Hamdurqer Postdarnpfsckiff »Destpbalia
letztere zweimal unter dem Reichsadler zu beiden Selten des Schwanzes.
Die Nickelmünzen werden aus einer Legirung von 75 Theilen Kupfer
25 Theilen Nickel gepräat und es soll das Pfund dieser Legirung als
125 Zehnpfenuigstücken bezw.
200 Fünfpfennigstücken
I ausgebracht werden in :
150 Zweipsennigstücken bezw.
250 Einpfennigstücken.
Der Durchmesser dieser Münzen soll betragen und zwar: für das Zwcipsennigstück 20 Millimeter, „ „ Einpfennigstück 17J/2 Millimeter.
D»e Prägung derselben erfolgt wie bei den Nickelmünzen mit einem glat« Rande und ist das Gepräge wie bei letzteren Münzen, mit dem Unterschiede, die Ziffern 10 und 5 durch „2" bezw. „1" ersetzt werden.
Niemand ist verpflichtet, Nickel- und Kiipfermünzen im Betrage von mehr einer Mark in Zahlung anzunehmen.
Die Perpflichtung zur Annahme und zum Umtausch findet auf durch«
Die Neichs -Nickel- und Kupfermünzen.
Die bei den deutschen Münzstätten auf Grund der Bestimmungen deS Münzgesetzes vom 9. Juli 1873 stattfindenden Ausprägungen von Reichs-Nickel- und Kupfermünzen haben in letzter Zeit in größerem Maßstäbe stattgesunden und es werden jene Münzen iiunmehr durch die betr. Landeskaffen direct in den Verkehr gelangen. Mit Rücksicht darauf und auf die noch mannigfach im größeren Publikum bestehende Unkenntniß mit den Bestimmungen des obigen Münzgesetzes dürfte es nicht unzweckmäßig fein, und zur Vermeidung von Zweifeln über die Gültigkeit jener Münzsorten beitragen, auf die nachstehen» den Bestimmungen über die Beschaffenheit und das Aussehen derselben die Aufmerksamkeit hinzulenken.
In den Münzstättcii des Deutschen Reichs werden ausgeprägt als Nickel» münzen: Zebnpfennig- und Fünfpfennigstücke, als Kupfermünzen: Zweipsennig» und Einpfennigstücke.
Die Nickel- und Kupfermünzen tragen aus der einen Seite die Wertban- gäbe in arabischen Ziffern, die Jahreszahl und die Inschrift „Deutsche- Reich", aus der aitderen Seite deu Reichsadler und das Münzzcickcn, und zwar
Mir brlnd Umninih, ba juli, jo tb an IltU notfi
• Itrrri am 41 *Wtr abgehend« Iw.Tbm.
im iX'dU
Amerika.
New-Aork, 25. April. Der Mississippi hat nun auch da- Thal des Onachita (Nebenfluß in Arkansas) 'und die Stadt Monroe, sowie 27 Pflanzungen daselbst überschwemmt. Tausende von Menschen sterben vor Hunger.
JtllllCIL
neulich zum Cardinal ernannte Bischof von bat dem Papste 250,000 Frcs. Peterspfennig Versailles, Monsignore Mabille, 60,000 Frcs.
Simiiirii.
Madrid, 25. April. Bilbto ist noch auf einen Monat vollauf mit Lebensmitteln versehen; sie reichen für zwei Monate aus, wenn man sich Einschränkungen auferlegt. — Die Car listen haben 18,000 Mann bei Balmaseda concentrirt und 16 von den 24 vor Bilbao verwendeten Kanonen dorthin
Jirrt
ausgcbracht werden. Der Durchmesser dieser Münzen soll betragen und zwar:
Reim-, 19. April. Auf dem vor unfein Thoren gelegenen „Schahfelde- fand m«i 100 Vasen, welche alle au- der Zeit der Cäsaren stammen ; diejenigen, welche von O!al fwt, zeichnen sich hauptsächlich durch die feine und delieate Art ihrer Ausführung aus. Die Brencc- Armbänder, welche aufgefunden, sind ebenfalls sehr geschmackvoll gearbeitet. Cme Maffe Stlbn* und Kupfermünzen mit den Bildnisien der verschiedenen Cä'aren, Buten und Haarnadeln ui Bronze, Schildvlatt und (Slfenbein, Ringe mit werthvollen Steinen, Enlette, goldene Srie! marken, Todtenuruen und steinerne Särge wurden an demselben C-Tte gefunden. 2', Met«
Dermifcpte».
Aus Berleburg, 18. Avril, schreibt man der „Volk-ztg.": »Bekanntlich hat vor Kurzem einer der erhabensten Souveräne Europa- da- Zeitliche gesegnet: Se. Durchlaucht te regierende Fürst Alexander zu Saun Wittgenstein Hohenstein. Und der Ergebenbelt diescl Souveräns entsprechend — ist eine sechswöchige „Landes Trauer (natürlich für da- Seid Wittgenstein - Wittgenstein, aus welchem, wenn sich zwei Füchse dann beißen, die Schwänze er beiden über die Grenze hinauShängen) „angeordnet." Während dieser Zeit dürfen in 5:der „Lande" keine öffentlichen Lustbarkeiten statisinden und 14 Tage lang wird alltäglich von 12-> ilbr Mittags Trauer geläutet. Wir traurigen Sann-Wittgenstein Wittgensteiner und Sayn Wittgenstein-Hohensteiner, auch Sayn-Wittgenstein Berleburger u. f. w. bitten um aufrichtiges Mitläuten."
Wesel, 18. April. Das leidige Spielen mit einem Schießgewehr hat gestern emew Ernährer von Frau und vier Kindern da- Leben gekostet. Ein in unserer Feldmark bn de: Zlegelbäckerei beschäftigter verheiratheter hiesiger Tagelöhner bekam den Einfall, ein an Ort unt Stelle liegendes Schießgewehr zu ergreifen, da- er nicht geladen wähnt ; er nimmt etwas Pulver um, wie er sich ausdrückt, auf Vögel zu schießen ; er hält zunächst Spaße- halber auf einen »n seiner Nähe stehenden holländischen Ziegelbäcker und drückt los. Die Ladung geht dem Armen ins Herz, er sinkt um und ist direei tobt. Ein im Laufe de- Gewehres behnbheber Rntdn, von einem Knaben ohne Wissen de- Jägers binemgefteckt, hatte dem Leben des Getroffene» f* schnelles Ende bereitet. Der Tbäter wider Willen hat sich sofort der Behörde gestellt.
des telegraphischen tiefer stieß man auf den Sarg einer Vestalin, worin sich vier Gefäße und in dem einen noch Weibrauchkömer befanden. Die Griffe der Gefäße batten Schlangenform, und waren auch kleine silberne Löffel dabei, die unzweifelhaft beim Gebrauche des Weibrauchs bienten dm Halse batte die Leiche ein Halsband, welches aus zebn Silbermünzen bestand, die mit der Bildnisien der Äaher Gallienu-, Probu-, Claudiu- und ValerianuS geschmückt sind. Ferner
L o k a l » 9k o t i z.
Gießen, 28. April. Gutem Vernehmen nach ist beim AuSschachlen eine- Brunneni am Harotberge ein Braunkohlenlager entdeckt worden. Die Kohlen sollen recht schöt brennen.
Witaa Von in btt Qui *’• m«Übia 1 'chwtier
Schweiz.
Bern, 27. April. Die gestern stattgehabten Nachwahlen znm Großen Rath sind im ganzen Canton fast durchweg liberal ausgefallen.
/ranlrretcü.
Paris, 24. April. Die Verhaftungen von Communisten sind fortwährend an der Tagesordnung. Gestern verhaftete man in dem Cafö der Rue de Dames 61 (Paris Batignolles) einen gewissen Jules (Element, welcher dort als Kellner diente. Derselbe war während der Commune Divisions-General und führte 14 Tage lang im Stadttheile Batignolles den Oberbefehl. Ein anderes Individuum, das kürzlich aus England herüber gekommen war, tourte ebenfalls gestern verhaftet, weil eS ein Circnlar - Schreiben der „Internationale" vertheilt haben soll.
Paris, 24. April. Der „Moniteur" widerlegt die Nachricht, daß Bourbaki in seinem Commando in Lyon ersetzt werden soll. Wie eö scheint, hat Broglie es nicht durchsetzen können oder wollen, ihm schon jetzt den Herzog v. Anmale als Nachfolger zu geben.
— Wie das „Journal d'Indre et Loire" versichert, wird Mac Mahon binnen Kurzem nach Saumur reisen, um die dortige Cavallerieschule zu besichtigen. Der Gemeinderath von Tours hat auf den Antrag der Verwaltung einen Credit votirt, um dem Präsidenten bei seiner Durchreise einen Ball zu geben.
— In Lyon dauern die Verhaftungen fort. Man nahm dort gestern Delmas, Vorsitzenden des Vereins der Schreiner, und die beiden Secretäre dieses Vereins fest.
Paris, 27. April. Eine Depesche ans Cairo vom heutigen Tage meldet, daß die Suezcanal Frage nunmehr beendigt ist und Hr. v. Lesseps sich den Entscheidungen der Pforte unterwirft.
der Natur deS Landes-Papiergeldes verbundenen Hemmungen allen Verkehrskreisen zur Befriedigung gereichen wird.
Auch auf andern Gebieten haben Sie im Verein mit dem Bundesrathes die Gesetzgebung und die Institutionen des Reiches weiter ausgebildet.
Die Förderung und Unterstützung, welche die von Mir in Gemeinschaft mit den verbündeten Regierungen befolgte Polttik in Ihren letzten Beschlüssen gefunden hat, befestigen in Mir die Ueberzeugung, daß das deutsche Vaterland unter dem Schutze der gemeinsamen Institutionen einer gedeihlichen Zukunft entgegengehe, und daß Europa in ter sorgsamen Pflege, welche die geistigen, sittlichen und materiellen Kräfte Deutschlands finden, em Pfand des Friedens und der gesicherten Fortbildung feiner Cultur erblicken werde.
Ich entlaste Sie, geehrte Herren, mit Dank gegen Gott, desten Gnade Mir gestattet hat nach ernster Krankheit Sie heute um Mich zu versammeln.
Berkin, 26. April. Bei dem Reichstagöschlusse waren etwa 150 Reichstags-Mitglieder anwesend. In der Diplomaten-Loge befanden sich der französische und der österreichische Botschafter, sowie mehrere Gesandte. Die Bundesraths-Mitglieder unter Führung des Staatsmiiiisters Delbrück standen zur linken Seite des Thrones. Der Kaiser, von dem Kronprinzen und den Prinzen Karl, Friedrich Kail, Alexander, Georg und August von Württemberg gefolgt, wurde mit einem enthusiastischen Hoch begrüßt, das der Präsident des Reichstages ausbrachte. Bei Verlesung der Thronrede wurde der aus die Erhaltung des Friedens bezügliche PassnS sehr beifällig ausgenommen. Em von dem bayerischen Minister Fäiistle auf den Kaiser ausgebrachteü Hoch schloß die Feierlichkeit.
Berlin, 27. April. Das Abgeordnetenhaus berieth heute in zweiter Lesung das Expropriationsgesetz, welches bis 24 in der Fassung der Commission mit iinwejentlichen Aenderungen angenommen wurde. Die Verathung wird morgen fortgesetzt.
Potsdam, 24. April. Der Kaiser hat heute ziiin erstenmal hier wieder das erste Garde Regiment besichtigt. Er bewegte sich dabei zwei Stiiiiden im Freien zu Fuß und schritt die Front dreier Bataillone ab.
Köln, 27. April. Durch das heute verkündigte Urtheil der hiesigen Appell-Jiistanz in dem Proceß ReinkenS gegen Oie „Deutsche ReichSzeitung" wird das Erkenntitiß des ersten Richters (5 Monate Gefängniß gegen den Redacteur Emons und 500 Thlr. Geldbuße eventuell 5 Monate Gefängniß gegen den Verleger Hauptmann) bestätigt.
Oesterreich.
Wien, 24. April. Wie daS „Innsbrucker Tagblatt" mittheilt, hat in einer zu Matrei (Tyrol) am 12. April stattgefundenue Versammlung des dortigen katholisch-politischen Vereines ein Herr die gläubige Menge ausgefordert, „einen Eid zu leisten, daß sie gegen die verhaßten conf'ssionellen Gesetze mit Gut und Blut einstehen wollen." Einige verließen daS Local, viele jedoch, die wohl zu dumm waren, um zu begreifen, was sie gelobten, leisteten den Schwur.
Bek.
L. Ao in btm
Cem
fcer hitsigti auf 2z)t »f’ailiitn Lut
Mt
„t reu:"»'
v. ttn f
tt ru> 8*«»* trenn
w tui4 W jireWS jlt tatuid) ^fcetlag
ict Ww
st,m tllrt " hita iSntmtun? r“r
---dich kic ixt abft mtil«
' öinniQen i Stlgistk
| auf allen 0 ll^t puttrnnittel ||.t -ccd-ldtun- öudw.' i|.i fla« aui^i llcxmmt ge'unb« ihnen. Dttar
MW liulvmtitttn tzr ilifroi Stlhtb ttr kn Ärt btzi
unb üoUfi 1 leichter > a ^id volls, bä
«Mfau Ull
gebrack r.
Madrid, 26. April. Die diesseitige Station
1 IP
ioÄ»< ' ^»81. C
teil daß
-als
Kabels, welches Spanien und England bisher via Bilbao verband, ist vom letzteren Orte nach Sardinero bei Santander verlegt worden.
Madrid, 26. April. General Prima de Rivera ist hier eingetroffen. , Nachrichten ans Valmaseda vom 24. d. zufolge find 2000 Carlisten seit acht befanten sick notb kostbare Armbänder tm Sarge. SämmtUche Gegenstände wurden in unser ^ogen mit der Unpassirbarmackung der Uebergänge des Fluffes Cadagna be- st^tifcke- Museum gtbtodt. - . .. g „ H... fcfT
(Hi.ifh . V- .. . n o ■' — Da- Hamburqer Postdampf cbiff »Westphalia-, Eapltan Stadl, von der rin»
schaftlgt. Dem Gen ral Valesco ist mit 10 castlliamschen und drei asturischen tfT Hamburg. «mer.kanifcben Packet-Actien-Gefellfchaft trat am 22 April trirterum eine :Nnf< Bataillonen die Vertheidignug der Uebergänge anoertraut. * " “ -
ofren
.r btn


