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Montag den 30. November L I., Vormittags 11 Uhr, soll die Planirung und Chaussirung einer Strecke We«s im Walddistrict Bruch am Viciaalweg von Hausen nach Annerod, sowie das Anfahren von Steinen und Fertigen von Gräben, durch öffentliche Versteigerung auf Ort unb Stelle in Accord gegeben werden

Hausen, am 26 November 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen.

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Besondere Bekanntmachung

g Bekanntmachung.

^August Schäfer von hier ist heute als Curator über den geisteskranken Christian Schneider dahier verpflichtet worden. Es wird dieß mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß alle ohne Zustimmung des genannten Eurators von dem Curanden abgeschlossenen Rechtsgeschäfte als ungültig betrachtet werden.

Hungen, am 25. November 1874 «roßher-ogliches Landgericht Hungen.

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Mittwoch den 2. December l I., Vormittag? 9 Uhr anfangend, ... der Behausung des Maurermeisters Martin Schäfer in Bad Nauheim (Alicen- platz) öffentlich versteigert und mache ich darauf aufmerksam, daß eine Reihe werth- voller antiker Gegenstände, wie Elfenbein- Von einer der ersten LvN- schnitzereien, venetianischcs Porzellan, Vasen, ^ner Thee-Firmen empfingen kostbare Möbel, Gardinen und Portiere,« . o-'

sowie Oelgemälde und sonstige Kunstgegen- Wir ^ager tN Unten bezelch. stände, sich unter den zu versteigernden neten Sorten Von achtem cht- Gegcnständen befinden und die antiken und i nefifchem Thee , fich auszeich- Kunstgegenstände, wie kostbare Möbel am - - * ~ e K

ersten VcrsteigerungStage zum Ausgebot

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 30. November 1874, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Birkengarten, nachoerzeichnetes Holz öffent­lich versteigert werden, als:

770 Wellen Eichen-Rewholz,

610 Birkcn-Reisholz (Besenreiscr),

1460 Nadel-. Reisholz.

Die Zusammenkunft ist am alten Stein­bacherweg.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. April 1875 gestattet.

Gießen, am 24. November 1874 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I. E- d. B.-St.

Der- erste Beigeordnete: ______________ F e l s i u g-__________(5714)

| Versteigerung.

Die zu dem Nachlaß der Frau Th eresi e von Herz in Bad Nauheim gehörigen Mobilien werden durch Großherzoglichen Hoftaxator Schwarz in Friedberg

Dienstag den 1 December l I-, Vormittags 9 Uhr anfangend, und

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, , . .tiom «elÄäft nicht» zu verstehen. Gezel- Wa« soll ich nichts ver. wohlverdienten Strafe zuführen, sondern auch eine vielleicht edlere, humanere «ufz.be erfüllen

®' 'm ober n(r Präs : Es wird beLuetel, b°h ba« »laigeschäst eigentlich können, dre nämlich, Ihre Mitbürger vor weiteren Beschädigungen ,u schützen!" (Lebhafte

stchen, was ist ein Glas o x ®clnfleicbäfte «ezel- Was braucht ein ehrlicher Mensch Bravorufe tm fluDitonum.) Diese Worte riefen einen förmlichen Sturm unter den Verthet-

nur "n Deckmantel sei f 3H «vgeioy s . 8 (Geldgeschäften? Gezel: Leider digern der Angeklagten hervor, die ihr möglichstes schließlich thaten, um ein freisprechendes Er-

gedeckten Mantels Präs Dtevesapen w Wenn ich muß haben so viel Ver. kenntniß zu erzielen Einer der HH Vertheidiger würbe dabei von einem Herrn auf der Ge.

?°6' Ja bi? Peute^ablcn und jetzt' soll ich noch dostehen als ein schlechter Mensch - pitzka-Ischwornenbank mit dem Zurufe belehrt : ,Wtr wissen was wir zu thun haben." Schließlich druß bis dw Leu e zah n, 1 B 1 ?kr bi, Geldgeschäfte begonnen? Gezel: Es wurden Gezel und Sohne de« Betrugs schuldig befunden, und erstcrer zu Drei Jahren, Marcus

por« jo a vejchaft. P ' - - 9 verstehen Sie unter Geldgeschäften? Gezel: -u zwei Jahren, und Jakob zu einem Jahre schweren Kerkers v.rurtheilt. Gezel Wilkenfeld

renn * unter ein Geschäft als wenn ich leih aus Geld, und laß mir dafür eine'wird nach vollstreckter Strafe unter Polizei. Aufsicht gestellt. Dte Berurtheilten meldeten die

'ke.öL^ «7die Fragl L^Richters ob ihm bei vor Forderung solcher empörenden Mch.igkei.sbeschwerve an hoffentlich »-.Mich.

M .Linien nickt die Scharnröthe ins Gesicht gestiegen sei, sieht der alte Angeklagte seine jungen; Aus dem G r o ß h erz o g th u m Hessen, 1«. Nov. Das Reichskammergericht in 5wuik,nber verwundert an und beweist, daß ihm eine solche Empfindung etwas gänzlich unbe- Wetzlar seligen Angedenkens, an welchem unser großer Goethe als Nefercndar eingeschrieben fnnnt,« ifi Die Verhandlungen währten drei Tage. Am Schluß derselben fügte der Staats- war, erfreute sich seiner Zeit eines nicht unverdienten Renome s einer bedächtigen, durch keine nnvn.h feinem Äntraa an die' Geschwornen bei:Wehe sämmtlichen Beschädigten, welche mit Zeitschranken beengten Prüfung der an dasselbe erwachsenen Rechtsfälle; unsere Zeit versteht es MUkenseld Geschäfte gemacht haben, und an welche Wilkenfeld heute noch formelle rechtliche aber auch noch, den Parteien die Zeit lange werden zu lassen. Wie öffentliche Blätter berichten, Ansprüche bat wenn Sie meine Herren Geschworenen, ein freisprechendeS ©erbiet fällen! Dann kommt dieser Tage vor dem Pfälzer Appellgericht ein wegen Walvservituten zwischen hessischen nuf 'ben fel,ten Kreuzer, bis auf da« letzte Hemd exequirt werden! Das und bayerischen Grenzgemeinden schwebender Proceß, welcher nicht weniger als drei Jahrhunderte ge"? bch ^Jhnen"zu bedenken Sie werben durch Den Schuldiü'vrnch nicht nur Verbrecher ihrer anhängig ist endlich zur schließlichen Entscheidung.

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Friedberg, den 18. November 1874.

Der Testamentsvollstrecker: I ö ck e l, Hofgerichts-Advocat-

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