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IpTfte vierteljährig 1 st 12 kr mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr.

(Achmer Anzeiger.

t«nHd), mit «u6- nabtnc Mont«gs.

Expedition: Canzletbera, ^t. B. Nr 1

Mnzeige- und Mmlsölatt für den Kreis Hiessen.

Wo.

1S»4.

550134 Stück

487116

a) von Schlachtvieh

f)

e.

g)

Rückvergütet wurden:

1873.

1872.

a) b) e) d)

b) c) d) e)

c) V) g)

der Octroirückver- im Vorjahr.

von zerlegtem Fleisch und Wildpret vou Mehl und Früchten von Brennmaterialien Verwaltungskosten von dem durch die Großhändler eingeführten Brandwein von Brandwein, welcher von Großhändlern an

hiesige Einwohner verkauft wurde . . . .

von Getränken

gangen werten; namentlich geben die Kriegervereine, deren Zahl von Woche zu Woche wächst, an manchen Orten den Anstoß dazu, wo sonst eine solche - Feier nicht zu Stande käme. Ties geschieht u. A. in Kaiserslautern; dort küberwiegt es ist der einzige Ort in der Pfalz, wo es der Fall ist die .demokratische Partei; neben ihr, tc» Social-Temokraten und Ultramontanen, .nehmen in Kaiserolautern die Nationalliberalen nur ein sehr bescheidenes Plätz-

Warenproben (Die Zahl der abgesandten Briefpost­gegenstände ist der der angekommenen annähernd gleich.)

Angekommene portopflichtige und portofreie Packet- und Geldsendungen ....

Abgesandte portopflichtige und portofreie Packet^ und Geldsendungen ....

Eingegangene Postvorschußscudungen . . .

Eingegangene Postmandate

Ausgegebene Postanweisungen

Beförderte Nummern von im Abonnement bezogenen Zeitungen Extraordinäre Zeitnngsbeilagen ....

Wir haben in unserer Majorität (6 Mitglieder von 7) die hierauf zie­lenden Anträge, welche in der zweiten Kammer der Landstäude unseres Groß herzogthumo gestellt wurden, mit Freuden begrüßt; ebenso die Verfügung der Großh. Regierung, durch welche die Vorstände der eiuzelneu betheiligteu Städte aufgefordert wurden, sich über diese Frage zu äußern, da wir hieraus ersehen haben, daß auch die Großh. Regierung die Abschaffung des Octrois ernstlich in Erwägung gezogen hat.

Vor Allem aber müffen wir hier mit Freuden constatiren, daß sich der Gemeinderath unserer Stadt in seinem Gutachten für die unbeschränkte Aufhebung deö Octrois ausgesprochen hat.

71024,7 fl. 11966t,2 fl.

220580,0 fl. und Beiträgen zu 81396 fl. 27 kr.

3) Bei der oberhessischen Eisenbahn wurden dahier 1626 Privat- und 58 Dienstpepcschen gegen 1284 Privat- und 32 Dtenstdepeschen im Vorjahr aufgegebeu.

4) Köln-Gießener Eisenbahn. Die Zahl der aufgegebenen Privatdepeschen betrug 1860, die der angekommeneu 2007.

Verkehrsanstalten.

Postamt Gießen.

Der Verkehr bei dem Postamt Gießen in 1873 verglichen mit dem von 1872 ist aus nachstehender Zusammenstellung ersichtlich.

von Brandwein an auSgesührtem, vom Militär bezogenem Brod . von Bier von Steinkohlen (ausgeführt und vom Militär verwendet)

von Fleisch von Hafer von Mehl

Deutschland.

Berlin, 23. August. Der streitbare Bischof von Mainz hat sich ge­drungen gefühlt, in diesem Jahre mir einem Male gegen die Feier des Sedan- tageö seine Stimme zu erheben und derselben ihren nationalen Charakter abzu- sprechen. Er behauptet vor Allem, die katholische Kirche könne sich nicht bethelligen, weil die Feier mchr vom gesammten deutschen Volke ausgehe, son- derii von einer Partei, die sich fälschlich als Vertreter des deutschen Volkes geberde und an der Spitze deS Kampfes gegen das Christenthum und die katholische Kirche stehe. Nun ist aber nichts augenfälliger, als daß der ge­summte unbefangene Kern der Nation sich in diesem Jahre für die nationale Feier des Sedantageö geeint hat. Bisher war die Feier noch nicht eine allge­meine gewesen, aber doch nur deshalb nicht, weil über die Wahl deö Tages für das Nationalfest die Meinungen nicht gleich einig wurden. Daß der Ge­burtstag des neuerstandeueit Deutschen Reichs von allen treuen Deutschen in patriotischen Erinnerungen und Gelübden zu begehen sei, so gut, wie die Bür­ger derVereinigten Staaten Amerikas den ihrerUnion" überall, zu Hause und iu der Fremde, festlich begehen, darüber bestand kein beachtenswerther Widerspruch; nur fanden in einigen Kreisen noch gewisse Bedenken gegen den Schlachtlag und Vorliebe für den Tag entweder der Kaiserkrönung in Versailles ocer auch des Tages des frankfurter Friedens statt. Dieser Streit ist jetzt thatsachlich beseitigt. Der Sedanlag hat gesiegt und die Besiegten unterwarfen sich ohne allen Schmerz. Die Sedanfeier wird sich diesmal über das ganze deutsche Gebiet ausdehnen, und es ist unzweifelhaft, daß der 2. September nunmehr der bleibende Festtag des Reichs ist. Bereits haben die meisten größe­ren Städte Deutschlands ihr Festprogramm aufgestellt und auch aus vielen kleineren Orlen begegnen wir darauf bezüglichen Kundgebungen in den verschie­denen Blattern. In den wenigen Kreisen, wo reichsfeindliche Parteien noch Widerspruch erheben, treten besonders dieKriegervereine" für die Feier ein. Aus der bayerischen Rheinpfalz schreibt man demSchw. Merkur" :Der 2 September wird auch bei uns an vielen, selbst kleineren Orten, feierlich be-

Wir verfehlen nicht, an dieser Stelle uns für die Aufhebung der für Handel, Industrie und den Verkehr im belästigenden Octroiabgabe auszuspreche«.

Directe Staatssteuern.

Das in 1873 dahier zu den directen Steuern zugezogene Gesammtsteuer- kapital betrug 411265,9 fl. und zwar betrug:

1. das Gewerbesteuercapital

2. das Grundsteuercapital

3. das Einkommensteuercapital

Auf diese Steuercapitalien wurde an directen Steuern den Staats- und Provinzialstraßenbaukosten der Betrag von erhoben.

B e k n ii ii t in a ch u n g.

Donnerstag den 27. d. M., Nachmittags 3 Uhr, sollen m dem Bureau der unterzeichneten Behörde ungefähr 10 Centner ältere Acten zum Einstampfen gegen baare Zahlung versteigert werden. Greßen, den 17. August 1874.

Großherzogliches Uuiversitäts-Gericht.

Haberkorn.

Gießen, 26. August.

(Schluß des Berichts Großh. Handelskammer auö Nr. 197 d. Bltts ) Octroi der Stadt Gießen.

Die Einnahme an Octroi belief sich im Jahr 1873 auf 38062 fl/ 81A kr- gegen 34282 fl. 33/4 kr. in 1872; die Summe gütungcn betrug 4145 fl. 83/4 kr. gegen 3008 fl. 10y2 kr.

Im Einzelnen wurde an Octroi eingenommen:

T e l e g r a p h i

1) Bei der hiesigen kaiserlichen Telegraphenstation wurden in 1873 13922 Depeschen aufgegeben und sind 11905 Depeschen daselbst angekommen.

2) Auf der hiesigen Station der Main-Weser-Vahn wurden aufgegeben 3394 Depeschen gegen 2582 im Vorjahr, angekommen sind dagegen 3281 gegen 2644 in 1872.

4145 83/4

baldige vollständige Allgemeinen äußerst

Portoeinnahme 30480 Thaler 28464

Angekommene portopflichtige und portofreie Briefe, Postkarten, Drucksachen und

Communalsteuer in Gießen.

Auf das Gejammtsteuercapital der Einwohner und Ausmärker unserer Stadt wurden im Jahr 1873 35000 fl. Communalsteuern erhoben gegen 35200 fl. 42 kr. in 1872.

68670

Stück

63684

67446

Stück

56790

11466

Stück

8748

1062

Stück

198

12982

Stück

11663

140150

Stück

127218

905

Stück

fl.

kr.

12300

17

471

52 V,

7774

52'/t

6856

573/4

911

3»7-

1703

48

8042

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fl.

kr.

281

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568

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905

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342

45

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41

140

423/4

1133

40