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der Stadt Tuscumbia in viele erlitten Verletzungen.

Madrid, 23. füfilirt werden.

Petersburg,

seins feine Abreise ans

mentlich brutsche Geographie, verrnutt'lich um sich bei Gelegenheit leicht zurecht finden zu können. Ganz fest sind sie aber immer noch nicht, wie die Avresse eines der hiesigen Maschinenfabrik und Eisengießerei aus Paris zugegangenen Lollo's bezeugt. Die Abresie lautete-Darmstadt, Departement Ostpreußen."

Beuthen a. O, 14. Nov. lieber einen bedeutenden Unfall, welcher den Kammerrath Barth mit seiner Familie an und auf der hiesigen Oderfähre betroffen, wird von Seiten der Betroffenen selbst demBeobachter a. O-" Folgenoes mitgetheilt:Carolath, 12. November. Gestern Abend gegen 6 Uhr war ich im Begriff, hinter einem durch zwei Laternen erleuchteten Wagen mit meinem Wagen in den Prahm einzufahren, die Pferde mit dem Vorderwagen standen bereits im Prahmen, als der Hinterwagen einen starken, heftigen Ruck erhielt und der Prahm vom Ufer abstieß. Zu gleicher Zeit stürzte der. Hinterwagen ein aufgeschlagener Halbveck rückwärts ins Wasier. Schleunigst fleherte ich aus dem ins Wasser sinkenden Wagen heraus, fiel aber sofort bis unter die Arme ins Wasser. Trotzbern gelang es mir, meine zwei Kinder tm Alter von sechs und sieben Jahren und meine Frau aus dem Wagen herauszuztehen. Krampfhaft klammerten wir, bis zum Halse tm Wasser, uns an den Wagen, der etwa noch zwei Fuß aus dem Wasier ragte. Nirgends Hülfe I Der Prahm befand sich ein Stück von uns entfernt, am Ufer irrten zwei Gestalten hin und her, ohne uns Hülfe zu bringen, um uns dunkle Nacht. Der Wagen, der noch einen Stützpmckr gewährte, im Sinken I Da erfaßte ich

Literarisches.

Im Selbstverlag von H. Grobel in Cassel ist ein Portemonnaie-Eisenbahn-Fahrplan fürMitteldeutschland pro Winter 1874/75 erschienen. Das Büchelchen ist zufolge seiner Handlichkeit und Zweckdienlichkeit sehr geeignet sich bei dem Publikum einzuführen; dasielbe kann im Porte- mo'nnaie, Westentasche re. nackgetragen werden. Zu haben ist dasielbe in allen hiesigen Buch- bandlungen zum Preise von 9 kr.

Vermischtes.

Darmstadt, 18. Nov. DaS Großh. Polizeiamt Darmstadt beabsichtigt mit dem 1. kommenden Monats, spätesten- am 1. Januar 1875 beginnend den Redactionen der hiesigen Blätter in, noch dem Vorhandensein von Material zu bemessenden, Zwischenräumen gleichlautende Polizeiberichte über die zur Cognition der Polizei gelangenden Verbrechen, Vergehen und andere Vorkommnisse re. zur Aufnahme zustellen zu lassen.

Durch diese Einrichtung wird bezweckt den Nachweis zu liefern, daß die Polizei allen Creignisien die nöthige Beachtung schenki, sowie auch daß die bezüglichen Nachrichten, nickt, wie so oft geschieht, entstellt unter das Publikum gelangen.

Diese Berichte dürften ferner dazu dienen, baS Interesse deS ordnungsliebenden TheilS der hiesigen Einwohnerschaft an den Maßnahmen der zu ihrem Schutze verordneten Behörde wachzurufen und zu erhalten, wie nicht minder der Polizeiverwaltung die Unterstützung Seiten- der Presie und des Publikums zu sichern, bereu sie zur Lösung der ihr gestellten Aufgabe un- abweislich bedarf.

Darmstadt, 18. Nov. Gestern Nachmittag verlor eine Dame auf dem Ernst-Ludwigs» platz ihren Cul de Paris, welches von zwei Gendarmen bemerkt wurde, die der Dame nach­eilten, um ihr das verloren gegangene intercsiante Garderobestück wieder zuzustellen. Die Dame wollte jedoch von dem Verlust de« imittirten Körpertheils durckaus Nichts wissen und suchte mit holdem Erröthen rasch das Weite.

Darmstadt. Die Franzosen studiren, wie bekannt, eben sehr eifrig deutsch und na-

JhißCanÖ.

23. November. Der Kaiser hat wegen eines Unwohl- Livadia verschoben und trifft erst in den ersten Tagen

Tesegruphische Depeschen.

Londun 24. Nov. Aus Bombay wird gemeldet, daß Shlr Alt deshalb zur Gefangennahme Jacub Khans geschritten sei, weil er besorgt habe, Lebterer werde Herat an Persien abtreten, Nach Berichten der »Times aus Calcutta fürchtet' man, daß die Gefangeiisetznng Jaciib Khans ernsthafte Ver­wickelungen , möglicherweise di- Intervention der ostindischen Regierung ver- anlassen könnte.

deS December hier ein. L ,

Professor Zion, in deffen Hörsaal die Unruhen der Studenten began­

nen , hat einen 6monatlichen Urlaub in das Ausland erhalten.

Türkei.

ten, __ In der gestrigen Versammlung der Geographischen Gesellschaft theilte deren Vorsitzender, Sir Rawlinson, mit, daß die neue Nordpol-Expedition im nächsten Frühjahr, wahrscheinlich im Mai, abgehen werde.

Spanien.

Madrid, 23. November. Nach Telegrammen aus Santander vom vor­gestrigen Tage hat der Sturm sich gelegt und es laufen wieder Transport- Dampfer ein, welche Truppen aus San Sebastian heruberbringen. Die Fre- aatte Prosperidad, welche 200 Mann an Bord hatte, ist wider Erwarten in Santander noch nicht angekommen, und man glaubt sich ihres Schicksals wegen schon Sorge machen zu müssen. f K m

Nach dem Norden gehen große Truppenzuge ab ; der General Morio- nes wird bald über nicht weniger als 20,000 Mann in und bei Tasalla

verfügen^ (^Qrjd)nU sßai(ulic ist bei seiner Ankunft in Madrid von einer großen Anzahl von Freunden empfangen worden, was nicht zu verwiindern ist, da er während des ersten Carlistenkrteges im spanischen Heere unter Espartero diente und damals manche Waffenbrüderschaft geschlo,en hat. Auch hat die Marschallin in Madrid nicht wenige Verwandte.

' ' November. Der carlistische Banden-Chef Lozano soll

Konstantinopel,24. November. Die ^Egieru"g ist ! me'n"Söhnchen mit der rechten, mein Töchterchen mit der linken Hand, und suckte ans Ufer

uisiruna des auswärtigen Postdlenstes auf der Grundlage -o Lu schwimmen, doch vergebens, da ein Tuck, Decke oder vergleich n Gegenstand sich mir um die

tion beschäftigt; dieselbe wird, sobald die erforderlichen Vorbettungen sMoffen^ine ^Iang unb mich am freien Gebrauche der Füße hinderte. Ich mußte deßhalb mein fillh h /sih.fhrfHiim ter fremdländischen Postämter verlangen. Das Gerücht Töchterchen beim Wagen zurücklasien unb schwamm mit bem Knaben allein ans Ufer. Hter ! ' x ! ffiZ vroteftan i che Schulen in Syrien ist übertrieben. Es riß ich ben Pelz vom Leibe, sprang zurück in ben Strom schwamm bis zu ben auf Rettung von der Schließung protestantischer U ' r' nb meldieS aus'ängstlich harrenden Meinen, unb es gelang mir, hier mein Töchterchen über den Wagenrest hm-

handelte sich um das Bau-Verbot einer neueu schule in ^amay, ch m ben inzwischen herangekommenen Prabm bem 'Kammcrbiencr Großert zuzureicken. Der

Gründen erfolgte, die der britische Botschafter zutreffend fand. § Prahm selbst konnte wegen des vorliegenden Wagens an uns nicht heran. Ich ergriff deßhalb

jmeine Frau, der bereits das Wasier in Mund und Ohren drang und die jeden Augenblick dem

tinienim. Untergange nahe war, bei der Hand unb rettete sie durch Schwimmen und mit Hülfe einer zu-

m hnt ben fndlicken^Tbeil geworfenen Ruberstange ans Ufer, wo wir alle beim Fährbesitzer Steller die liebevollste «uf*

New-York, 22. November. Eine V. iiidhose hat den jll la); y na^mc |anben Die Pferde mit dem Vorderwagen waren aus bem Prahm ins Wasser gezogen

Alabama zerstört; 12 Menschen kamen ums Leben, worben, hatten sich aber ans Ufer gerettet."

Born Otzberg, 19. Nov. Das heiteste Treibjagen in biefer Saison wurde jedenfalls in Wiebelsbach abgehalten. Es waren dort versammelt 16 Jäger und 10 Treiber; erlegt wurden 2 Hasen!

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