Ausgabe 
26.7.1874
 
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Am 30. Die Abnahme des theol. Studiums. Referent: Dr. Schmidt, Redacteur der protestantischen Kirchenzeitung in Berlin.

Alles Nähere wird noch besonders bekannt gemacht werden.

DerMorning Post" zufolge ist die Regierung bereit, in Betreff des Scbulftiftungsgcsetzes so weit nachzugeben, daß Diffenlerkinder zu Stipendien und zum Genuß der Stiftungen zugelaffen werden sollen.

Den 1 9 Juli.

Dem Büiger in Oberlemp, Kreises Wetzlar, und Müller da-

und Madonnabildern, Amuletten, Jndulgenzen rc. rc. zu betrügen, und unter

Beerdigte.

ein Müßiggänger- und Landftreicherleben verhüllen, das nut dem thäkigen und gesitteten Leben in grellem Widerspruch steht. (N. Z. Ztg.)

Auszug aus Öen Kirchenbüchern der Stadt (Kietzen.

Evangelische Gemeinde. (Getaufte.

Den 18. Juli Dem Steindrucker Karl Reineke aus Linden bei Hinnooer,

Sobn, »Friedrich Ludwig, geboren den 14. Juni

CklegraMschk Depeschen.

Posen, 24 Juli. Die Regierung verfügte bie Schließung der unter Leitung der Ursulinerinnen hier bestehenden Elementar-Armenschulen und der Privatschule des Waisenhauses im ehemaligen Philippiner-Kloster. Das Fort­bestehen der höheren Töchterschule der Ursulinerinnen ist nur unter ganz beson­deren Bedingungen gestattet.

Paris, 24. Es wird versichert, Mac Mahon habe den Herzog v. Broglie zu der in d.r gestrigen Sitzung der National - Versammlung von demselben ge­haltenen Rede beglückwünscht. Abends wurde Neueste Anleihe am Boulevard zu 98,77 gehandelt.

Madrid, 24. Juli. Eine Äbthetlung Carltften in der Stärke von 1800 Mann wurde in der Provinz Tarragona von den Regierungs-Truppen geschlagen Letztere machten viele Gefangene, erschoffen aber keinen derselben.

Versailles, 24. Juli- Die Nationalversammlung sprach die Ver­tagung der Discussion der constitutionellen Entwürfe ans, nachdem die Regie­rung sich damit einverstanden erklärt hatte Die Versammlung genehmigte so­dann mit 395 gegen 308 Stimmen die Dringlichkeit für einen Antrag Mrlartre's, welcher verlangt, daß die Versammlung nach Erledigung des Budgets sich bis zum 5. Januar vertagen soll, und setzte den nächsten Dienstag

der General-Jnspection zu. bewilligen, wie die dieses sonst jedes Jahr der Fall ist; die Sache macht Aufsehen. cin

Bern, 23. Juli. Die Negierung des Cantous Tessin hat beschloffen,

Heidelberg, 22. Juli 1874.

Der geschäftsführende Ausschuß deS deutschen Protestantenvereins.

Der Präsident: Bluntschli. Der Schriftführer: Hönig.

Aus dem Elsaß, 21. Juli. Aus Weller bringt das EOäffer Journal die Nachricht, daß die aus dem Canton Solothurn (Mariastein) ansge oiesenen Benedictinermönche sich im Elsaß niederlassen werden, wo sie im Weilerthal bei Schlettstadt das Gut Thannwetter des Grafen Caster, unter der Hand an sich gebracht haben, nm, von jetzt an,im Elsaß all das Gute auszuüben, das sie bisher in der Schweiz ausübten." Es ist auch daran zu erinnern, daß der Wunderort" Gereuth ganz nahe bei dem Gute Thannweller gelegen ist.

Frankreich.

Paris, 23. Juli. Wie Siücle meldet, werden im September und October zu gleicher Zeit Manöver in den Lagern von Chalous und d'Avor Statt finden. In der zweiten Hälfte des Monats September wird in Lyon das 14. Armeecorps unter der Leitung des Generals Bourbaki in der Gegend von Hour du Pin Manöver abhalten, die eine Woche dauern werden.

Die Union hat in Erfahrung gebracht, daß der Kriegs Minister den Reitunterricht abgeschafft habe, an dem bisher die Jusanterieofficiere vom 1. April bis 1. October Theil genommen Diese Maßregel habe in Officiers-

Denselben Dem ©dniffner an der Oberhessischen Bahn dahier, Georg an der Grenze jene Claffe fremder Händler zurückzuweiseu, die nur zu leicht in Friedrich Brück l, eine Tochter, Magdalene Katharine, gcooren den 22. Juni.

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den Canton kommen, um die Leichtgläubigkeit der Bevölkerung mit Helligen-

hier, Adam Weller, ein Sohn, Heinrich P;i!ipp Mart n, geboren den 16. Juni

. . . , r- w Denselben. Dem Buchhalter an der Oberhessi-chen Eisenbahn, Johann

dieser täuschenden Maske die Bettelei verbergen, den Aberglauben nähren und Heinrich Grömnger, ein Sohn. Karl Heinrich Georg Ludwig, geboren den 17. Juni.

Denselben. Dem Bürger und Schneider, Wilhelm Kralling, eine Tochter, Emilie Pauluie Gertrude, geboren den 1. Juni.

L/liyiullU. Den 19. Juli. Elisabeth Stohr, geborene Welker, des Arbeiters dahier,

London, 23. Juli. Von radicaler Seite ist beschloffen worden, den Georg Stohr, Ehefrau, alt 33 I 7 M 29 T., gestorben den 17. Juli

RegieruugSautrag auf Bewilliguug einer Apanage für den Prinzen Leopold an- fleftorb?nrtncV^c^uI®cor6 ®ott QUd S8c,ltT5t,üin' Ärcifc§ Anberg, alt 53 I., zufechten und feindliche Demonstrationen, unter anderen auf der Insel Wight, Denselben. Marie Graf, geborene Schopbach, Ehefrau des Bürgers und zu machen. Uhrmacher*. Christian Graf, alt 52 I., gestorben den 19. Juli.

kreisen großen Unwillen erregt. Die Union sagt, dieser Unwille sei vollständig --

gerechtfertigt und man brauche sich nicht mehr zu wundern, daß Ojficiere unb ntbunß Eciblbcit reit,

selbst Generale vom Pferde fielen, wie dies bei den großen Revuen, die zu, Ehren des Schah und des Marschalls Mac Mahon Statt fanden, der Fall gewesen sei. !

Der Kriegs-Minister hat beschloffen, den Officwren keinen Urlaub nach

M H n e m r i n e r d 11 j e t g e r.

Besondere Bekanntmachungen. Subnnssiou.

Donnerstag den 30. I. Mts-, Vorm. 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ratbhause die Lieferungen der für den Ncalschul-Ncu- bau erforderlichen eisernen Tragbalken, Anker, Schrauben, Schienen, klammern, Aueputzschieber und Abtritts'ohre auf dem Submi'sionswege vergeben werden.

Die bezüglichen Offerten sind vor obigem Termin versiegelt und mit der Aufschrift »Submission auf Eisenlicfcrung zur neuen Realschule" bei unterfertigter SBürgenheifterei einznreichen

Voranschläge und Lieferungsbedingungen können vorn 27. d. Mts. an bei unferm Stadtbaumeister eingesehen werden.

Gießen, derr 23 Juli 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

3650)__________Vogt.______________

Main-Weser Bahn.

3652) Es sollen die fämmtlidien zu 6400 Thaler veranschlagten Banarbetten zur Herstellung eine« Entwasserungtzkanals auf Station Gießen im Wege öffentlicher Sub­mission vergeben werden Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Auf­schrift :

Submission auf Herstellung eines Ent- mäfftiunfl9fanal* auf Station Gießen", bis zunrSubmissions- Ternrin am 4.Aug.d. I, Vormittags 11 Uhr, bei der unterzein neten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. ein­zureichen , woselbst die Bedingungen, sowie die Zeichnung und der Kostenanschlag ein; zuseden und die Submissions Formulare in Empfang genommen werden können.

Frankfurt «. M, den 21 Juli lt<74. Königliche Betriebs-Jnspection.

H e i) l.

Versteigerungen.

S Montag den 10. August, cn Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf dahiesigem RathhauS die dem Georg Vogt gehörigen Grundstücke: Flur-Nr. QÄlftr.

39/«8 600 Acker am Grüningerpsad,

io*a 124 Acker am Gartfeld,

4 » 253 Acker auf die Marbur-

,. . . n , gerstraße,

meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 27. Juni 1874. Großherzoglicheo OrtSgericht Gießen.

I A.: Müller

s Bekanntma bring.

Donnerstag den 30. Juli, Vormittags um 10 Uhr, soll zu Griedel in der Bebausang des ver­storbenen Bürgermeisters Fenchel erbver- theilungshalber nachstehend verzeichnetes Vieh, als:

1. 6 Kühe,

2. 8 Rinder,

3. 2 Kälber,

4 1 jun ier Fasselochs,

5. 3 Pferde,

6 12 Stück Hammel,

Ä.ilgeöotencs.

Haust erkauf.

3656) Ein Haus mit Hofraum und Hinterdaus zu verkaufen. Wo, sagt die Exped. d. Bl.________________________________

ZictfelNleiiie,

im Ofen gebrannt, empfiehlt

L. Wolshofer^

1335] Weilburg a. d. Lahn.

Weifte Weine:

lS72r Markgräfler, per Schoppen 12 fr.,

i870r Markgräfler, per

Schoppen 1(> fr.,

in Gebinden genommen billiger, empfehlen

I A B»sich Söhne.

7. 5 Stück Schafe und Lämmer, 8. 1 Mutterfchrvein (trächtig), 9. 4 Springer, stark zum Einlegen, 10. eine Anzahl Hühner und Gönfe, öffentlich gegen baare Zahlung verstetzert werden.

Griedel, den 22. Juli 1874

Die Euratom» In Auftrag derselben: _______Julius Fenchel.________ | Versteigerung.

Künftigen Donnerstag den 30 und Freitag den 31. Juki l. I, jedesmal Morgens 8 Uhr begrrrnend, sollen dahier, als zunr Nachlaß der ver­storbenen Heinrich Hofmann Eheleute ge hörig:

3 trächtige schwere Fahrkuhe, 1 krach tiqes 2l/2iübriflt5, ein 1' Jähriges und ein 'rjähiiges Rind, ein t ädr ti.eo Mutte» sch wein , zwei 'jährige Bickschweine, 9 Schafe, 10 Gänse, Hübner, circa 50 (5en:ner gute Heu, 1 Oeeononrie - Wagen mit vollnän- digen» Zubehör, Pflüge, E gen, 1 Pfuhlfaß mit Trichter, 1 Kelter mit Stoßtrog, 1 Dickwurzmühle 1 Häcksel bank, 1 Fegmühle, Dreschflegel, Siebe, Sensen, Fässer, Bütten, 1 Webstuhl, 1 Sckiebkarrn u. s. w. sowie sämmtliche Mobilien, als: Schränke, Kisten, Tische, Stühle, Bänke, Betten und BetMellen, Kleid-r und Weinzeug, ferner färninttidie Haus^ und Kuchengeräthe und circa 12 Raummeter kleing.machtes Holz, öffentlich mei bietend veiste gert werde»»

Bemerkt wiid, daß am ersten Tage Vieh, Heu, HoU und alle zur Landwirthschaft ge­hörigen Gegenstände und am zweiten Tage Mobilien, Betten, Kleider und Weißzeug sowie Haus- und Küchengerätye, zur Ver­steigerung kommen.

Hausen, am 24 Juli 1874

Grobherzogi. OrtSgeiicht Hausen.

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