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WenzeVs (warten.

Sonntag den 28. Juni:

Großes oneert,

ausgeführt vom ganzen Musik-Corps des 2. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Kransse.

Bei ungünstiger Witterung im Saale.

Z Anfang 5 Uhr. Entree 12 fr. a Person.

Neuer Muinrer Anzeiger.

(Redakteur I. Schaefer.)

DerNeue Mainzer Anzeiger", welcher mit dem (.Juli 1874 ein neues Quartal beginnt, hat in der kurzen Zeit seines Bestehens einen ausgebreiteten Leserkreis in und außerhalb unserer Stadt gewonnen. DerNeue Mainzer Anzeiger" ist die am meisten gelesene und billigste Zeitung in Mainz und Um­gegend.

Sein Hauptaugenmerk richtet derNeue Mainzer Anzeiger" auf die lokalen und provinziellen Angelegenheiten; was die Mannigfaltigkeit der Lokalmitthei­lungen und der Berichte aus andern Orten des Landes anbelangt, so steht unser Blatt keiner hiesigen Zeitung nach.

Täglich bringt derNeue Mainzer Anzeiger" eine sorgsam gewählte po­litische Uebersicht; über die wichtigsten Vorgänge des öffentlichen Lebens werden originale Leitarkel gebracht, so daß der Leser stets von allen hervorragenden Ereignissen genaue Kenntniß erhält.

Dem politischen Tbeile schließen sich inhaltreiche Rubriken über Handel, Verkehr, Landwirthschaft, gesellschaftliches Leben rc. an. Die neuesten Börsen­nachrichten veröffentlichen wir frühzeitiger, wie jedes andere Blatt.

Der Unterhaltung dient ein gewähltes Feuilleton in Novellen, Biogra­phien, Gedichten u. dgl. Bei paffender Gelegenheit werden neu erscheinende

(&ailTd)c Feuerwehr.

Samstag Abend gemeinsamer Ausflug auf die Tertor'scbe Hardt.

! Montag den 29. d. M., präcis 7 llbr Abends, Haupt übuug des ganzen orps.___________

Kursaal zu Bad Nauheim.

Dienstag den 11. Juli, Abends S Uhr r

Cohc er t

von

| W al Helen a.

Auswanderer

n^ch Amerika, Australien finden mit den besten Dampf- und Segel-Schiffen über Bremen, Hamburg und Liverpool zu den billigsten Preisen Dcförderm- durch die Agentur Will). Balser am Lindenplatz. (1475

Schriften besprochen und literarische Notizen gegeben.

Der Sonntagsnummer

ein

Der Vor st and

sowie

3632) Sonntag den 28. d M feiert br Turnverein Wieseck sein 12. Stiftungtzsch verbunden mit Preis- und Schoutunv und ladet hierzu alle Turnfreunde höflichf

Vertreter für Gießen:

1774) (B. Heidingsfelder.)

Wie verweinte Augen schauen Aus dem Wolkenschleier Sterne, Und die Tbränen niederschauen Auf die Blumen nab' und ferne. Mit dem Glück so treu vereinigt. Denkst Du nicht an fernes Lieben,

Tatz mit Thronen ist gereinigt Und den Sternen eingeschrieben. '.3129)

2792) Ein gut emvfoblcnes Mädchen für Küche und Hausarbeit gegen hohen Lohn gesucht- Srltersberg (?. 1

3135) Ein Familienvater von Heuchel' beim verlor vergangenen Dienstag auf br Gange durch d?e Stadt nach dem auf dar. Seltersberge geleaenen Steinkohlenlager die Summe von fL 15. Der redliche Fig- der wird gebeten, dieselbe gegen eine Be lohnung an die Herren I. A- Busch Söhie abzugeben.

2985) Ein tüchtiges Mädchen, womög­lich etwas im Kochen bewandert, wird gegen Hoden Lohn aesucht. Näheres bei Herrn W i l h. Flett, Neustadt.

A. Rothenberger Lindenplotz.

(Eingesandt.)

3138) Die vorge ern Abe^d in Wenzcl'S Garten staltgefundenc Tanzunterbaltung des hiesigen GesellschaftsvereinS befriedigte alle rbeilnehmer und ii sbesondere die jüngere Generation auf eine Weise, die Einsender dieses veranlaßt, eine kleine Schilde­rung deS gcnußrtichcn Abends . er Oeffentlichkcit zu übergeben.

Der im Lause des "Nachmittags einget'etenen schlechten Witterung halber fand daS die Unterhaltung einleitende Eoncert in dem festlich decorirtcn Saale (Wen,el's Garten) statt, und erledigte sich die Kapelle ihrer höchst schwierigen Aufgabe ganz ein­fach dadurch, dan sie Märsche und Tänze, und 3um Schluß die in kurzer Seit populär gewordene Mandolinata zum Besten gab Wollte man sich während dcr Kunstpausen die dicßmal ungeheuer lümc dauerten, an der Ausschmückung des Saales ergötzen' wollte man sich in eine Bewunderung des schönen Geschlechts vertiefen, so wurde der Blick aufgedalten durch bie venekianischen Masten, welche einen aus den bekannten I II Bohlen bestehenden Himmel trugen! Während deS Tanzens, welches auS schlän­gelnden, in Folge der vielen Hindernisse übergraclösen Beweaungen bestand, kam natürlich wieder der obligatorische Suber mm Vorschein, und trug dieß kostbare und unentbehrliche Stück Möbel dos Semiae zur Aufrechterhaltung der überaus heiteren Stimmung, die sich der Gemütder de, "äcbtigte bei.

Herr Wenzel, dessen Bewirtbung und Bedienung, wie gewöhnlich, eine vorzüg­liche genannt zu werden verdient, trägt keine Schuld an dem eigentbümlichcn Ausseben seine« Saales: im Gegentbeil, die eben im besten Gang besindliche Erweiterunq und Verschönerung seines Locols verdient alle Aneikennung!

Wäre es dem verehr!ichen Vorstände des Gesell'chaftsvereins nicht möglich gewesen, die Unterhaltung um einige Tage zu verschieden ober sie im Clubsaale abzuhalten?

Gießen, den 26. Juni 1874.

Mognntia" mit einem humoristischen Theil:

ist ein belletristisches Beiblatt, Mainzer Laterne", beigegeben.

Berliner Tageblatt,

(24,000 Abonnenten),

<1ÜC anderen ^eitunaen Deutsch­lands und des Auslandes befördert täglich pron pt und zu billigsten Preisen

Rudolf Mvffe,

Frankfurt a. M.

R Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, » daß unsere Mutter, Groß, und Schwiegermutter

I | Susan na Otto,

M gestern Nachmittag J/23 Uhr, nach langem schmerzlichem Leiden H sanft entschlafen ist.

« Die trauernden Hinterbliebenen.

L Gießen, den 26. Inni 1874.

H Die Beerdigung findet morgen Nachmittag 5 Uhr statt.

Maurer u. Handlanger

finden noch Beichästigu-g bei

3133) Aus» Xaiilieimer.

Unterrichts-Llnzeigez

2941) Damen, welche das.Zuschneider und Unfertigen von T amenkleidern er* : lernen wollen, können täglich einketen.

Annonce« für den Kieflener Anzeiger, Llladderadatscb, fliegende Blätter,

Freiw. Itäiit. Feuermehr.

Die Mitglieder, welche gesonnen sind, den Deutschen Feuerwekrtag in Gaffel, zu besuchen, wollen sich bis zum 30. Juni bei dem Schriftführ^ A. Sckeyda, Canzleiberg B. 1 melden.

DerNeue Mainzer Anzeiger" erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.

Der Abonnementspreis für das Blatt einschließlich der sonntäglichen Bei­lageMognntia" beträgt vieteljährlich 54 fr. ohne Postprovision. Alle Post­anstalten nehmen Bestellungen an.

Inserate werden mit 6 fr. die gewöhnliche Petitzeile berechnet.

Znr zahlreichen Abonnirung aus das Blatt erlaubt sich Unterzeichnete er- gebenst einzuladen.

Mainz, im Juni 1874.

Die Expedition dcsNeuen Mainzer Anzeigers", große Emmeransgaffe Nr. 26.

In gleichem Berlage erscheint auch dieDeutsche Weinzeitung", das ein­zige deutsche Organ, das sich mit dem gesammten Weinhandel und der ganzen Weinproduktion befaßt. DieDeutsche Weinzeitung, welche am I. und 15. jeden Monats ausgegeben wird, enthält außer vielfachen auf die Weinbranche, bezüglichen Originalartikeln selbstständige Berichte über alle in ihr Gebiet ein- schlagenden Verhältnisse. Anzeigen von Wein Auktionen n. dgl. sowie überhaupt ' Annoncen jeder Art finden durch dieDeutsche Weinzeitung" die weiteste Ver- breitnng. DieDeutsche Weinzeitung" kostet ver Vierteljahr (ohne Bestellge- ; bühr) 45 fr. Alle Postanstalten und Buchhandlungen nehmen Abonnements - aus dieDeutsche Weinzeitung" an.

Redaction, Druck und Verlag dcr Brühl Aschen Univ.-Druckerei (Fr. ühr. Pietsch) in Sießeu.

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