'"‘Helm
ing
“tte" H
‘Mete
NUN
n das Bombardk-
(Eingesandt.)
Wechsel
Amsterdam
k. 8.
105
Oberhessen
79
4
Braunschweiger 221
2
Oest. Creditact. 253
aen
\e 6ea6jid)tigt tie rlichen
l begonnenen Loi- ietter an der Mit- ■
Augsburg Berlin
Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien
ditto ditto
Discont®
k. k. k k.
k. 8. 1185/a k. 8. — k. 8. 93%
Oörsenuachrkhlen.
25. Februar 1874.
k. 8.
m. 8.
1. 8.
Vs
IO51/4 105i/4 1051/g
8. 991/2
8. 100
S 104%
8. 105%
Von einer deutschen Frau.
Ist das der Dank, den wir, 0 HErr, Dir bringen, Daß wir vermessen wenden Dir den Rücken, UnS vor des Feindes falschen Göttern bücken, Mit Iubellaut um ihren Altar springen!
Und müssen dazu wir den Feind bezwingen, Den alten Feind voll Ränk' und voller Tücken, Daß wir nun seine Götzenbilder schmücken Und sie in unsre deutsche Heimath bringen?
Erschrecklich ist Dein Zorn, HErr Zebaoth!
Wer hört von fern nicht Deine Donner grollen? — Verschmähte Gnade rächst Du, starker Gott!
Wer sich aus Deiner Hand, der gnadenvollen, Gerissen und Dir trotzt in Hohn und Spott — Der muß in jähem Sturz zum Abgrund rollen.
Wir haben unser Liebstes hingegeben, Das Theuerste, was wir auf Erden hatten: Wir gaben uns're Söhne, Brüder, Gatten Mit tiefem Weh' und bangem Herzensbeben.
„Fürs Vaterland!* da gilt fein Widerstreben I Und ob sie sanken in des Todes Schatten, Wir stärkten unsre Seelen beim Ermatten: „Sie starben, doch das Vaterland wird leben!" Weh' uns! Vergeblich haben sie gelitten, Ihr Blut verströmend in des Schlachtfelds Sande, Vergeblich ward das Herz uns so zerschnittten.
Jbr Herzblut gaben sie dem Vaterlande!
Wozu? — Daß wir des Feindes sünd ge Sitten Nachäffen, uns zur bittern Schmach und Schande?
„ , Sollte vielleicht Adelheid sich „geharnischt" und einen kleinen Galopp auf dem Pegasus nskirt haben? '
benn tue im Innern des Hauses zurückgebliebenen beiden Frauen waren unterdessen längst erstickt und verkohlt, und von den im Schnee umherliegenden Opfern eigener Unvorsichtigkeit er lagen kurz darauf noch drei ihren Brandwunden. Aber auch die Gutsherrin, die sich in warmem Mitgefühle der dem Feuer Entkommenen angenommen, ihre Wunden fuuf fic mit Aufopferung gepflegt hatte, wurde von dem Anblick so großen Elends ....., ,lv
glaubte außerdem selbst theilwcise das Unglück verschuldet zu haben, weil die Unglücklichen in ihrem Dirnsi gearbeitet hatten, und legte sich, eine bisher vollkommen c Krankenlager, das wenige Tage darauf ihr Todtenbett wurde.
— Die „Kreuz-Zeitung" hat sich eine „Frauen - Seele" zugelegt, die ihre Gefühle über die Civilehe in zwei „Geharnischten Sonetten" in den Spalten jenes Blattes von sich gibt. Man höre jene Sonette.
AcUen.
5°/o östr. F. St. E. B. 336%
Lombard. Bahn 165 Ludwigsh. Bexbach — Max bahn 119 % Bayer. Ostbahn 111% Rhein-Nabebahn-Aet. — Hess. Ludwigsb.-Act. 139
k. 8. 93%
k. 8 105%
(CnilhMliirtP SMltfrh Don, ber An=10 -Swlss - Condensed - Milk - Comp. in Cham ^UHUUl|lUL aMVUU) (Schwerz), pr. Büchse 33 fr., empfiehlt
Emil Fischbach.
boHer City heran»
Brief des Kaisers von gleicher chn Daniesworte und Wpathlscheii )cr dtnadhänglgiei bei $atic«n8 MP j Seutfd)l«llb
150,000 Sonnen mib 213,000 Al
ber Botfchasiki in iihordciis erhallen Sulla telegraM.. und Kose, Repnl,, !. Stemple hat ß p Der BilckStiig ie-p oon Rord-Äehai i
Vitalen Laaer einen "ch "st «or wmj- r'°tur bei s„if(n lun9ei1 einer niach- 1 wird feiten
d'r Gesellfchch die Tiare «unten Mittel btt >, uicht^ohue Feier, tirche ©an Sorenjo
neral-Präfekt btt Wen. & wirb
Goldsorten,
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 54 i/g—55%
Pistolen 9 36—38
Holl. fl. 10 St. 9 52—54
Ducaten . . 5 30—32
335 ?bwichen waren, von 336 bis 336%. ßombarben 'blieben 165.' wh n war geringer Verkehr, Galizier behauptet. Ungarisch-Galirische 4 ll. ^recht 2 fl D mester 1% fl. matter. Von Staatsfonds sind österr. Renten etwas niedriger.' Wiener Stadtanleihe hob sich !<%. Neue Wiener Communalanleihe wurde zu 92 gehandelt.
von 1873 in gutem Begehr. Prioritäten fest. Rudolfen. Em., Ungarische Ostbahn, Neue 50/g,ge Staatsbahn und Siebenbürger gefragt. Von russischen Bahnen °9ÜC r1^0 cmattCn< SanEen etwa- nachgebend. Bankverein %o/o niedriger. äQ umgesetzt. Handelsgesellschaft, deutsche Effectenbank und s wVon Loosewerthen kleine Mailander und Neuchateler gesucht. Freiburger "^.^bacher matter. Bergwerkspapiere blieben gut behauptet. Courl und Harzer höher. König Wilhelm 2* to/o besser. Neu-Ocger und Hibernia matter. Davison fest. '
Gemälde Lchwurgcnch^°
Albe lIluck, wurde» n<2
J Herr »Lrf wäbrend M ?p b idni kleinere-', 1 ö,e Tic Mesende" *. ^,c£c0 auS- h W ‘5 „fromme
Mönchs
d)mücfcn, ischdsb \’ M feie .00 E Dorfe -em rui^.achs S" Sutshen"' v
n n-W den- ans so daß t acmach-' ' s ßicbt ftp-7 7--°- HÄ iw* 6>«ä 8<» ‘
verblü""
!» $ieni^neibcn ihrt-
JsÄ Ife* ch, bitgj"9 "*■ 42 zrsi kLLL 5fQÖ kr»^ej uni) die Wahi-
Darmstadt, am 12. Januar 1873.
Der Ausschuß des L.-L.-Vereins:
L- ©mitt in Darmstadt, Obmann. S. Krauß in Großumstadt, Stell- vertreter. Heinrich in Dienheim, Schriftführer. Hasenzahl in Mörfelden Rechner. Adam in Liudheim. Blank in Lindenfels. Büttner in P'ten ^ '"genstein in Ob-ringelheim. Krug in Heldenbergen.
Marbach ui Offenbach. Marz in Alsheim. Schäffer in Alzei.
L ^Zur Entgegennahme und Weiterbeförderung von Gaben zu gedachtem 'Zwecke sind ferner sämmtliche Lehrer gern bereit.
Prioritäten.
3°/0 östr. Stsb.-Prior. 62%
3°/q östr s. Lombard 49%
3°/q Livorneser 33%
5°/0 Toscaner 53%
5°/o Elisabeth.-Prior. 921 4
do. II. Emiss. —
Aiilelieiislüose.
Darmstädter fl. 50Loose 217
» „ 25 „ —
Kurh. 40 Thlr. Loose 713, Nassau 25 fl. —
Preuss. 4i.^O;q Oblig. — b'rankf. 3%°/0 Oblig. 90% Nass. 3i/z0/g Obi. — Kurhess. 4% „ 99 Gr. Hess. 5%0 Obi. — n » 4% n 100%
n „ 31/20/0 „ 97
Bayer. 5% „ —
„ 4%<% 1jährige 101%
» 4° o 1jährige 97%
Würtemb. 4%°/q Obi. 101% Baden 4%0/0 ObL e. E. L. 101% Oesterr. Silberrente 66%
„ Papierrente 63% Spanier, neuest. 3% 18% Amerik. Bonds 1881r 102%
W „ 1882r 991/4
„ „ 1885r 101%
___2______" 1887r 102%
Actien«
Frankf. Bank 146%
Frankl-. Vereins-Kasse 85% Dar inst. Bankact. 387 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1018
Aufruf.
-1'■' ; f" »origen Jahrgangs des Schnlboten für Heffen erließ der lülogern ßrelchi and s° bi. iiMrchge^T°^^l°°rf°e"rir'"Dl L°ri^iw"fe"r-er °Maßlp!er»! unterzeichnete Obmann des Lanveslehrcrverciiis nachfolgenden Aufruf ntr r*1 cJnc wahrhaft künstterhchk und s-lbst die fchwterigsten Stücke, «ic z. B. die Gnadenarie Gruuduug eines he,s. Lehrerwaisenstiftes: „Das würdigste, vom reichsten T5n-°"und° Bon wahrhaft bezaubernder Wirkung sind di- hinst-rb-nden
Segen begleitete Denkmal, das der deutsche Lehrerstand bei Gelegenheit^^nnd Jn^umente /ann wohl auf keinem anderen
aus Veranlassung der hundertjährigen Geburtstagsfeier Heinrich Pesta-swünschen ihm beute ein volles Haus. 8'u c ™ un| " Stücke. Wir
lozzr s, des Schöpfers und Begründers der modernen Volksschule, des riet _
fjcprufteii und getäuschten, aber an den Mcnschenherzen nie irregewordenen Börsenbericbte
eÄ’i.iXTSSSkL£ &s, ff. - - *
Wa[ej)i=etiflnngen z^ir Nnlechäßung hilfsbedürftiger Lehrer.Wiltwen and ;i""lchl!chiel anb bmiichen Eifmbahmi/welch, EwIchwts'ach"w'iftm Ge'wew
zur Erziehung armer Lehrer-Walsen. Im Großherzogthum Hessen war es ihren Ausdruck erhalt, nefen in dem gestrigen Abendgeschäft einen weiteren Rückgang der Course leider nur die sog leustädter päd. Gesellschaft, welche den 12. Januar 1846 TenEn^"/wkiratiOn «nbere Werthe afficirt wurden. Heute war die
durch Gründung einer Uuterstützungskasse für die Hinterbliebenen ihrer Mito UitimoLgLung^7ch°^ b°i dem'«N ®ie
'M Sinne Dlesterweg v feierte. Erst im Jahre 1864 ist eS mir mög-fir°d,tacticn hielten sich verhältnißmäßig fest. Sie bewegten sich zwischen 2521,-531/2-53 sich geworden, erfolgreiche Anregung zur Gründung einer ähnlichen, das ganze 2529r;4, Staatsbahnactien, deren letzte Einnahmen unbefriedigend sind, gingen* nachdem sie Land umfassenden Veranstaltung unter dem Namen Ludwig- und Alice- CQ‘ 335 ™ ‘ "
Stiftung zu geben. Dieselbe hat während der kurzen Zeit ihres Bestehens manche Noth gelindert, manche Thräne getrocknet und wird auch fernerhin bei entsprechender Reorganisation in noch erhöhterem Maße allen bedrängten Lehrerwlttwen Hilfe und Unterstützung gewähren. Noch aber ist es eine Sorge, die vielen Lehrern unseres Landes den Blick in die Zukunft zu trüben geeignet ist, die das ganze Leben hindurch schwer auf ihnen lastet und sie bis 7 das Grab begleitet: es ist der Gedanke, ihrer Kinder Geschick bei frühem Huficheiden nicht sichern, Nichts ihnen hinterlaffeu, ihnen oft nicht einmal eine Zustncht bei vermögenden, liebenden und theilnehmenden Anverwandten bereiten ?■ köE"' wahrhaft traurige, tieferschütternde Loos der Kost'schen Unterbliebenen ist nicht em vereinzelter Fall, der mehr als alle beredten Worte das Gesagte bestätigen dürfte. Mit mir werden meine Kollegen vielfach die Wahrnehmung zu^ machen Gelegenheit haben, daß arme Lehrerwaisen in der traurigsten Lage sich befinden, zu gewöhnlichen Dienstboten herabsinken und mit diesen nicht selten deren Roheiten und Lasten theilen und so nach und nach, bmi Gifte der Verführung, dem Stachel der Noth erliegend, ihren sittlichen Untergang finden. Allen diesen Unglücklichen kann nicht durch ein- oder mehrmalige Gaben an Geld, sonderii am wirksamsten und dauernd durch Ernehunq und Unterncht und spätere Ausbildung zu einem ihren Anlagen und Fähigkeiten sprechenden Berufe geholfen werden. An uns, Freunde und Kollegen, sind d«se Ungtnckllchen verstorbener Amtsgenossen zunächst gewiesen, wir können, w dürfen uns der Pflicht nicht entziehen, an ihnen Vaterstelle zu vertreten, ihbcn in der^Gruudung eines Waiscustiftes helfend und rettend zur Seite jo llehcn. solcher Asyle erfreuen sich bereits unsere Kollegen in Preußen, Sachsen, Bayern u. s. w. und auch unserem Unternehmen wird das Gelingen glicht tehlen, wenn unser Landeslehrerverein, der bereits eine namhafte Einnahme- pklle zu diesem Zwecke in dem Selbstverläge der Schulbücher ic. besitzt, durch Äschliiß der nächsten Generalversammlung die Sache ernst nnd beharrlich in k or ä« Unterstützung von gemeinnützigen Fonds, von Schul-
Md Lehrerfreunden wird eä uns nicht fehlen. Bereits sind mir zu gedachtem Zwecke 8 Thlr. zur verfngnng gestellt. Der Vater der Armen und Waisen,! der auf das Scherfleu, von nut 4 Thlrn.. die einem Hermann Franke zui --- Willchem Zwecke gegeben wurden, solches Gedeihen legte, daß das größte Waisenhaus Deutschlaiids daraus hervorging, möge und wird auch unfern':? flememfamen Bestrebungen zur Gründung eines Lchrcr-Waiseustiftes 2 seinm erfüllenden Segen verleihen.
20 Frankenet. 9 21%—22%
3% Oldenburg, ä 4OThlr. 38-/. “ "-®1
4U,O bayr. Pram.-Anl. — L. „ - A ,, A __ ao ' > i , 114 1/ iDollar in Geld 2 2d —26
4% badischo Loose 114%
Badische fl. 35 Loose — I
Oestr. fl. 250 v. 1854 93% '
1858r Prioritätslooae 192% l
1860r Loose 96%
1864r „ 160
Thur m« Frm, zwei unbtrt hatten sich, ebenfalls schon fürckiterllch beschädigt, durchs Fensterl Durck dielen 9r,,fr„f t ri k. .
fletettet, die bcioen legten aber horte man noch längere Zeit in dem brennenden Hause stöbncn A-.,„>,/ J ' «angeregt, faßte die am I. Juli v. I. in Gießen
un° röcheln. Aber wer sollte ihnen Helsen? Die Badestubc lag ziemlich entfernt vom Dorfe, ^3°ude Geiieralversammluug des L-- L-- Vereins auf Antrag des Vorsitzende» wo noch Alles ichtzes; die den Flammen entkommenden Frauen wälzten sich unter den sürchtcr- ben einstimmigen Beschluß, auch für das Grohberioatkiim o/r™.
l'chst-n Schmerzen ,m Schnee. Erst als di- durch das Dach schlagend. Flamme im Dorfe ivaifenftift ins Leben u rufen U lt dem m ter i, °?.7 ein Lehrer-
°^ne »efent.^en Nutzen schaffen zu können, weiter Geeignete zur Ausführung der S^che zu Äuaflen S^sesi^^
e-°uch gewünscht hätten, diesem Mandate alsbald nachkommen zu können so , „■ 1.n^me'1 doch die anbeitoeitigeu Resormbcstrebungeu auf dem Gebiete des va'ter-
selbst verbunden und ländischen Schulwesens unsere volle Thätigkcit bisher so tu Anivrnck L r v°rzü'aeben°"und^ p^-'k-irteu Anstalt kür besser hielte!, erst j^t ch der Sach! gesunde Frau, aufs X. Unb so wenden wir uns dann an alle gemeinsinnige und wohlthätiae
^enjchen-, Schul- und Lehrerfreunde, an alle unsere Kollegen in Stadt und i. .b» »ü-r Land mit der eben so dringenden als herzlichen Bitte, uns in Aussührüna unseres Werkes diirch Wirt und That, insbesondere aber durch Darrcichung und Sammlung von Gaben zur Bildung eines Stiftungsfonds unter® Sinrftä. h" 26,1 ?eobe,n i!118 '"»besondere auch au alle verehrlichen
Knh.r bC beI u'Jb Lechkaffen, der Vorschliß- und Kreditvereiue und |m bcre gemeinnützige zzonds und Anstallen unseres Landes mit der ergebenen der lahrlichen Verwendung ihrer UeberschÜsse auch unseres Lehrer- iwaiseustifts gedenken zu wollen.
L. k Sobald wir über einen entsprechenden Stiftungsfond verfügen können, wird d,e Art und Werse der Ausführulig der Anstalt, die -peststellmia der L-tatuten, bu Wahl des Vorstandes :c. der Berathuug und Beschlußfassung ^ner dazu besonders berufenen Generalversammlung unterbreitet werden Zur Entgegennahme von Gaben sind die unterfertigten Ausschußmitglieder jederzeit und gern bereit, ließet die eingegangenen Gelder werde» wir von Zeit zu ^eit tu dem Schulboteu für Hessen und andern gelesenen Blättern Quittung erthetlen und über den Stand der Angelegenheit überhaupt die erforderlichen Mtttheilungen machen. '


