Spanien.
Die Anklagen
welche der Carlisten - General Dorregaray
ui dem
An die ciöilif^nen Nationen der ganzen Erde" hervor«
Als (Entschuldigung für diesen Ge»
Lokal-Notiz.
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daß er Concha's Artillerie in der Schlacht befehligt habe. Nichts aber ist lächerlicher als diese Beschnloigung. Dem zuvörderst ist die spanische Artillerie vortrefflich und würde fein sp Mischer Artillerie- Officier sich unter die Leitung eines Ausländers stellen. UnD dann kann ich und die
übrigen Correspondenten bezeugen, daß er weder einen directcn, noih einen in» directen Antbeil an dem Kampfe nahm und ivg ir diejenigen unter seinen Lands« leuten, welche sich dazi: verleiten ließen, offen tadelte. Umgekehrt ist es bekannt, daß unter den carlistischen Ossieleren viele Franzosen, Deutsche und leider auch einige Engländer sich befinden, und Dorregaray also nicht das heilige Recht der Gerechtigkeit für seine Unkhat anrufeu kann. Was die Anklage der Mord» breiinerci betrifft, welche Dorregaray den Republikanern ur Last legt, so be-
Rath in Darmstadt, Hofmann, Professor in Darmstadt. In der am 1b. d
Unterstützungskaste für verunglückte Feuerwehrleute oder deren Hinterbliebene ein 350 Kilometer langer, 60 Kilometer breiter Binnensee geschaffen werden und von Dernburg wegen Erhöhung der Gehalte der Forstwarte pro 1b72 Lesseps veranschlagt die Kosten auf circa 12 Millionen Frcs. Die Anefüh« wurden abgelehnt, wie dies auch in der zweiten Kammer geschehen war. Die ruug des Projects würde dem Aufblühen Algiers in hohem Grade förder« wenigsten Angelegenheiten veraiilaßten eine Debatte. uch jein.
Darmstadt, 22. Juli. In diesen Tagen ist der Vorstand des römisch. Paris, 23. Juli. Deputirtenkreise veranschlagen die Zahl derjenigen germanischen Museums in Mainz durch eine Reihe von auswärtigen Mitglie- Deputirtcn, welche für den Antrag Christopble auf Auflösung der National- dern erweitert worden, deren Ramen uns zugehen. Es sind folgende: v. &o- Versammlung stimmen dürften, die Bonapartsten eingerechnet nicht über 320 Hausen, Oberst in Wiesbaden, Dr. Grotefend, Geh. Archivrath ui Hannover, Die äußerste Rechte will geschloffen gegen die Auflösung und gegen den An' Dr. Köchly, Profeffor in Heidelberg, v Ledebur, Director der Sammlung für trag Pener's stimmen. Gerüchtweise verlautet, das linke Centrum bereite eine vaterländische Alterthümer in Berlin. Dr. Müller, Studienrath in Hannover. Interpellation vor, in w.lcher über das politische Programm des Ministeriums Paulus, Finauzrath in Stuttgart, v. Quast. Geh. Regierungsrath in Berlin, Auskunft verlangt wird. Schaafhausen, Geh. Medicinalrath und Professor in Bonn, Dr. Walther. Geh.
iiiid ein EiiculaV vernichten werde, das ihn mir ewiger Schmach brandmarken ivlid. Carliftische Gefangene werden von den Raiional Gaidisten sehr human behandelt. Roch gestern sah ich an der E jei.bahnsiatlon von Logrono ihrer zwei, welche gemüthlich ranchteu und mit ihrem Loose ganz zufrieden schienen.^
Gießen, 23. £ >-t auch im Monat H «< fiel höhne, noch ni ^iben im Ganzen - 1111 3- und gegen 3( «’ ^ngenschwindiucht । JWj, L'zen 31 im 8(11 im n ' NM eine öt öörmonat. . !» an Keuchhchn 3. a ♦""Heber 3, an Role 8mcn,n- gegen 44 jn
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Haag, " Lirliaz mit benl btn am 21. d- J)
Posen, * mW1 ominljtili- z,urde durch dru r ;,I teil Snt/eu jfrol
Petersbur ejlon\ ist zum Öd nut Poläpow erjet rinjui. ©eiutal^it lOmiral Posfiet ist
München, ;it Berufung gkgei Lncheiibali Mlerie ünpnDen muß.
Paris, 24. iimmtui für Den Ä ioiiie Blanc, Pcvr DhifllicDer, welche Lieseloeii halten Di ei daher der Anti liiflojmiß ftuninifii ilitDer des linken 6 ne Auflösung (iimii vürden. In der : M der Discusst
Berlin, 23. Juli. Die „Nord. Allg. Ztg." bespricht die Ermordung des Hauptmanns a. D- Schmidt durch die Carlisten und schreibt: Es bedurfte £2. beo Vorfalls nicht, um das Urtheil Deutschlands über die Carlisten und bereu überfüllt, Kriegführung festzustellen. P'
zu Mainz in Gemeiiischaft mit dem Localvorstand abgehalteueii Sitzung wurd, Madrid, 22. Juli. Ueber die Grausamkeit der Carlisten und die Er» insbesondere über den Fortgang der Museumsarbeiten und die zunächst vor- mordung des Hauptmanns Schmidt entnehmen wir einem Artikel des Special- liegenden weiteren Aufgaben des Museums Bericht erstattet und Beschluß Correspondenten der „Times" auf dem Kriegeschauplatze vom 14. Juli Folgen» gefgfit des: „Die Ankläger ------< ----—
Darmstadt, 23. Juli. e>e. Königl. Hoheit der Großherzog. in Be berüchtigten Circular: v»c uviiquiu. vtuuuuui vu baHäu» uivt hervor»
gleitung des Großherzoglichen Hofmarschalls, Majors und Flügel-Adjutanten hebt, beruhen auf böswilligen Lügen. Es beginnt mit d r Behauptung, daß v. Küchler, haben Sich heute Vormittag zu einem längeren Aufenthalt nach ein Zehntel der von den Carlisten in der letzten Schlacht gemachte., Gefange» Friedberg begeben. neu als Mordbrenner erschossen worden seien. Jndeß beträgt die wirkliche Zahl
Berlin, 22. Juli. Die „Prov.-Corresp." enthält einen Leitartikel mit der Füsiltrten weit mehr als ein Zehntel, und dazu kommt noch der deutiche der Unterschrift: Das öffentliche Urtheil über den Mordanfall auf den Reiche Correipondeut, Hauptmann Schmidt, der. beiläufig gesagt, zu seinen Lebzeiten kanzler. welcher namentlich die Haltung der „Germania" beleuchtet und einen nie glauben wollte, daß die Cailisten so schwa.z seien, wie sie gemalt würden,
zweiten Artikel, welcher die Maßregeln rechtfertigt, die von den Behörden zi.r und deshalb weit mehr zu ih.en Gunsten schrieb, als sie verdienten. Uebru
Überwachung der ultramontanen Blätter umveber schon ergriffen ober in bei genS verurtheilte Dorregaray Anfangs alle Gefa genen zum Tobe; erst in der nächsten Zeit zu erwarten fmb. Die Leistungen ber ultramontanen Presse finb eilften Stunbe gab er neun Zehnteln ber gemeinen Solbaten, aber keinem
zu bekannt, als baß es nöthig wäre, bte Auslassungen ber „Prov.-Corresp." Osficiere, Pardon. Auch weiß ich auf sehr gute Autorität hin, baß man dem
zu wieberholen. Von größerer Bedeutung ist besonders den mitgetheilten Maß Hauptmann Schmidt starke Hoffnung auf Schonung, die fast einer Versicherung regeln gegenüber, was über die Vereine gesagt wird. In dieser Beziehung gleichkam, machte, wenn er seine Religion nufgeben und Katholik werben wollte, heißt es: Als er aber getauft war unb einem Priester gebeichtet hatte [?J. würbe er mit
In neuester Zeil hat bie ultramontane Parket besonders dem katholische,, den Andern unbarmherzig abg.schlachtet. *......
Vereinöwesen eine große Verbreitung gegeben unb barauf hingewirkt. dasselbe waltact führte man an, durch sorgsame Gliederung und straffe Leitung für den Krieg gegen die Staats- ' gemalt nutzbar zu machen. Die katholischen Vereine haben unter verschiedenen, oft harmlosen Namen einen Boden für ihre Wirksamkeit gesucht; aber sie haben in der Mehrzahl einen politischen Charakter angenommen unb finb vielfach zu Heerben staatsgefährlicher Wühlereien geworben. Auch auf biefem Gebiete finb die Behörden verpflichtet, strenge Aufsicht zu üben, unb die volle Schärfe bes Gesetzes zur Anwenbung zu bringen. Nach bem Vereinsgesetze unterliegen der Polizeiaufsicht alle Vereine, die eine Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten bezwecken. Wenn dieser Zweck auch nicht ausdrücklich in den Statuten ausgesprochen ist, so greift die Ueberwachungspflicht der Behörde dennoch Platz, ____________o_v .... „..r............. _ ........ w
fall« ein Verein durch fein thatsächliches Verhalten erkennen läßt, daß er eine zieht dieselbe sich auf bie Ausschreitungen einiger National-Gardisten bei der Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten auszuiiben sucht. Ganz besonders Belagerling von Abarzuza, Villatuerta und Zurucnaiii, welche aber dafür schon wirb darauf zu achten sein, daß die Bettimmung deS Vereinsgesetzes, welche bestraft wurden. Dorregaray behauptet auch, man habe carl stljche Soldaten den Vereinen von politischem Charakter jede Verbindung unter einander unter in'ö Fe.uer geworfen. Aber Die einzigen Überbleibsel menschlicher Gebeine, sagt, zur vollen Geltung komme. Eine Umgehung deS Gesetzes, wie dies von welche in der Asche gefunden ivuibeji, stellten sich durch Uniformeren, die ihnen Seiten des Mainzer KatholikeuvereinS unb anderweitig versucht worben ist anklebten, als bie repulikanischer Nalional-Gaidisten heraus. Letztere betrugen
kann nicht gebulbet werben. Vielmehr stehen sog. locale Vereinigungen von sich gegen bie Einw.hner eroberter Plätze immer sehr mild und nachgiebig.
Mitgliedern eines CentralvereinS auf gleicher Linie mit eigentlichen Localvereinen Oteiza war bie einzige Stadl. in weicher einige Bewohner zurückblieben; und und fallen unter bie Vorschriften des Gesetzes. von ihnen nahm man keinen Brodlaib, noch ein Glas Wein, ohne dafür zu
Alle aufrichtigen VaterlanbSfreiinbe können nur wünschen, baß es bei bezahlen. In anderen Siäcten war es unmöglich sein Geld für Die confiscir«
Staatoobrigkeit gelingen möge, Durch strenge Handhabung ber Gesetze Dem ver ten Sachen anznbriugen, weil eben Niemand Da war an den man hätte zahlen werflichen Treiben der ultramontanen Blätter unb Vereine heilsame Schranken können. Dagegen sah ,ch. wie LclDake,,, bie Möbel aus einem Hause weg 811 fcbe2b schleppten, von ihren Osfici re., streng beftrafi winden. Diese Thatsachen kann
Berlin, 22. Juli. Nach den amtlichen Ermittelungen in Salzwedel — Cer Corresvoment Der „Köln. Ztg.", Dr. Mohr, welcher nut mir zur selben schreibt die „Prov.-Corresp." — hat Kullmann währenD seines Dortigen Aiifeui Zeit in obigem Hanse war, bekräftigen, uuD ich hoffe, Datz Dorregaray auf I^alteö im vorigen Jahre dem damals unter Leitung des katholischen Missious Die Aussagen unparteiischer Augenzeugen hin seine Angen der Wahrheit öffnen Pfarrers Stoermann stehenden katholischen Männerverein augehork und dessen v Versammlungen, sowie die Kirche regelmäßig besucht. Sein Name steht in der Mitgliederliste. Er gibt dieS auch selbst zu. Seit dem Besuch diewö Vereins ist, wie fein Meister an ihm wahrgenommen hat, aisbald eine völlige AeuDe- rung mit ihm vorgegangen unb er aus einem sonst religiös uich politisch u,-- bifferenten Menschen zu einem religiösen Fanatiker geworden. Er hat am lieb sten von Religionssachen, namentlich von Verfolgungen der Katholiken, gesprochen A» M w ™ .
unb einen alsbaldigen Religiansk.ieg herbeigewünscht. Nach'tc,, Montag Morgen Wirb
- Der Bischof von Limburg har .in neues «erfahren eingeschlagen, ten ,U« U-bung zusammen,
i-achengesehen zu trotzen. Wenn die welti.che Mach, einen sc.uer Pfaner ote, machr d.eraus aus.nerk,am. damit
CaplLne sperrt, besuch, er fleißig die oerwalsteu Gemeinten, predig-, kauf, <£l«lial beu..r„„i.;t u-cr&c._______________
und traut.
Cefeijrnpljilcljc Oipcfdjcii.
Versailles, 23. I ii. Nationalversammlung. Die Tribünen sink . _____ , die Liploniatcii-Voge dicht b.s.tzt. Lambert St. Croix vom rechten
. - .. auf rohen Fanalisuuls gestützte, nur in ultra Centrum b.gründet j< inen Antiag zu den conftitnliondlrn Vorlagen; derselbk
montanen Verschwörungen unb (Komplotten ihreii eigentlichen Verbündeten will die jetzige Regteru>.g o/gjjuuren unter b<r Betingung, daß diese ihren suchende ewegung konnte in Deutschlaub keine Sympathie finden. Nach dein couservativen Charaker firner behalt». Hierauf begiün.et Perier vom linken emporenben Vorfall sei die Frage berechtigt, ob ivir für Den Mord Genug Centrum seinen Antrag indem er ausführt, daß Die principielle Natur der Re tbuung erhalten. Einer die civihfirten Grundsätze deS Völkerrechts anerkemien- gterung auf einem festbestimmten, nicht discui ibaren Principe beruhe, unb er- ben Armee gegenüber wäre dieses leicht, nicht aber Den Carlisten gegenüber klärt, baß die Mvnaichiste.i, neil bie Heiste».ung Der Monarchie unmöglich sei. die m unzugänglichen Gebirgen, abgeschiiitteii vom Meer, eher als Banbeu in die allein mögliche Regiernngsform voll Resignation sich fügen müßten cvinl '*rniccn zu betrachten feien, trotzdem fei es unzweifelhaft, baß Du Broglie sagt, Die Puclamirung der Republik sei unnütz und inopportun; die- Reichsregierung im Jukereffe des empörten Natioiialgcfühls und der gejammten tclbe wüiDe Anstoß erregen, ve. schaffe bei der Mamuchsa tigke t und ber leicht europäischen Zivilisation Mittel suchen unb finben werbe, ben carlistischen Bau wiDerruflichen Natur ibnr Jnstitutioneu dem Laube keine Sicherheit und gebe ben begreiflich zu machen, baß bie Hisirichtung eines gefangenen Deutschel> keine gewähr gegen Den Bonapartismue Der F hier der Republik fei, daß sie nicht ungestraft bleibt. _ das Staats-Dberhaupt mit Den Parteien m Berührung bringe. Mac Madon
, "* i Staatsstleich fei von ihm nicht zu befürchten-
Die hohen Gäste wurden Nachdem noch Dufanre gesprochen, verlieft General Ciffey im Namen der Re- mit lauten itunDgebungci. gierung eine Erklärung, wonach diese den Antrag Per.er ablehnt und sagt: die Annahme dieses Antrags würde so angesehen werten, als hätte sie keinen anbe- ren Zweck, als Die Piocl mirung Der definitiv»n R»publik. Dw di«gierung oq n. r- m 1 m v 3 meine nicht, baß das H.ilmitt»! für die bestehenden Biilnrnhigunaen in einer
aicr in b n <v ^ll Lr ®efl ber gestrigen 2. cratbung des Budgets für Al- solchen doctnnären Pioclamirnng liege. Dieselbe würde eine Partei wfriebeiv |Drberunr^r bV/?a a\animIU,'a ^Ute die Regierung eine weitere Credit stellen, aber die andere nicht b.rnhigen. Tas Land verlange die Organisation T> Canales und eines Binnensees ui Aussicht, der Gewalten Mac Mahons. Wir erwarten von Ihnen ein Gesetz, welches „h J "a*.Vn Entwürfen von Leffeps in einer Breite von 15 Kilo- die erste Kammer ernch.»t, bas Recht ber Auflösung unb das Wahlaefetz nuh dem ^übe!i^vnn"^ V'T ^cteTIL ÜU^ ^ni von ^^bes Lasten Sie uns für sieben Jahre orgamfiren. Später bleibt das Land Herr,
nach dem Silben von Tunis unb Constantine geführt und hier in der Wüste, um feine Geschicke selbst zu ordnen. Die General-Discussion wird geschlossen.
(Soburfl, 22. Juli. Der Herzog und die Herzogin von Ediitburgh sei ein loyaler Soldat; em sind beute Nachmittag um 6 Uhr hier eingetroffen. 10 krtkan i CK Z _• ..«.k — I 'V > <4\h .»m nn Ax
bei der Fahrt durch bie Stadt von Der Bevölkerung begrüßt.
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