Spanischen Blättern zufolge sind
iliften, veröffentlicht folgende Depesche anS dem cailiftischen Hauptquartier * „Bilbao ist nur noch ein Schnlthansen, und gleichwohl dauert der Widerstand
Schutthaufen, und gleichwohl dauert der Widerstand
daß die Einnahme dieser Stadt unseren Triumph im G folge haben werde.
ind die Bürger von Bilbao guten Muthes und noch auf 6 Wochen verpro-
dischen Bankier^
Plencia, 3 LieueS von Bilbao, ansgeschiftt. Diese Bewegung wird als wich-
Madrid, vorgerückt sein.
Millionen Menschen der Unterstützung bedürften.
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Aschenhausen" wird von den Carlisten wohl nur den fremdlän- gegenüber zur Captalio benevolentiae gemißbraucht Dagegen
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bestätigt sich die Ueberrurnpelung einer republikanischen Colonne von 2500 Mann durch den Earliften-Chef Saballs, der sie f nm int und sonders gefangen nahm. Merkwürdiger Weise befand sich SaballS selber in voller Flucht, als er diesen Eoup ausführte.
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tig betrachtet und dürfte die Stellung der Carlisten schwierig machen. Andererseits soll der carlistiscpe General Palacios bis Guadalajara, nicht weit von
fort. Unsere Feinde geben sich keiner Täuschung hin; sie wissen ganz wohl,
nisten erklärten, der Sitzung nicht officiell beizuwohnen, und protestirten gegen die Theilung der Güter, welche ihnen als den wahren Armenisch-katholischen allein znkämen. Die übrigen Mitglieder der Commission drückten fcic Ansicht aus, daß die Güter der auti-hassunistischen Gemeinde gehörten, welche von des Pforte officiell anerkannt sei und von der sich die Hussanisten freiwillig getrennt hälten. Die Commission war aus 2 Griechen, 2 Gregoriancrn, 2 Hassunistet und 2 Anti Hussanisten zusammengesetzt
viantiTt Der
Mäeckcn zur icbcnflen Geltung, veSglrickkn wir auch von Frl. Eickee (Pomvatourl 'N" lagen können, letztere Dame vevid nur rnanäunal in einen etwas bohlen Declarnanonö-Torj Die übrigen MiNvirkenden rciuten fick' cen Vorgenannten würdig an und da auch Hr. Ttrectr Püichel in Bezug auf deeoratlve Ausstattung und kostdareS Meublement Alles au'gcbc"' hatte, io nahmen wir einen höchst befriedigten Eindruck mit nach Hause welcher noch lange uns wach bleiben wird.
ein vergleichender Blick auf die Deutschen und Französischen Armeen. Wenn verlangt, daß sie sich über diese Parteilichkeit erkläre, die so offenbar die Freunde man annehmen kann, daß die Armee, wie die Literatur, der Ausdruck der unserer Feinde, der Preußen, begünstigt." Spanischen Blättern zufolge sind Gesittung einer Nation ist, so ist der Stand unserer (der Französischen)in Santander allerdings sechs Kanonen nach dem Modell Plasencia aus Gesittung, nach diesem Muster zu schließen, weit davon entfernt, zu Deutschland eingetroffen. Die Preußen aber haben mit dieser Unterstützung befriedigen." — Lacroix ist Legitimist, ist ein Gläubiger der Unfehlbarkeit und ihres „Freundes" Serrano natürlich nichts zu thun, sondern^ höchstens ein auch darin ganz Franzose, daß er fest an die Wiedergewinnung von Elsaß- Preuße, nämlich Herr Krupp in Esten, der jene Geschütze den Spaniern natür- Lothrmgen für Frankreicht glaubt — alles dies aber hält ihn nicht ab, ein sich auch nicht zum Geschenke gemacht hat.
Gerechtigkeitsgefühl in der Beurtheilung Deutschlands zu bekunden, das ihm Madrid, 22. März. Tie legitimistische „Union", Parteiblatt der Car unter seinen Landsleuten keine Lorbeeren eintragen wird.
Berlin, 22. März. Beim Reichstag ist em Gesetzentwurf eingegangen, durch welcheii der Reichskanzler ermächtigt wird, zum Lerkailse eines in dem dritten Bezirke (Landstraße) der Stadt Wien gelegenen Grundstückes behufs Errichtung eines Gebäudes für die kaiserliche Botschaft in Wien einen Betrag bis iut jiöbe von 150,000 Thlr. zu verwenden.
Berlin, 23. März. Der Bundesrath beschloß, dem Reichstage vor zuschlagen. daß die österreichischen Bereins-Thaler gleich den Thalern deutschen Gepräges nach Art. 15 des Münz-Gesetzes an Stelle der Reichsmüiue bei allen Zahlungen bis zur Außer-Courssetzmig angenommen werden sollen.
Berlin, 23. März. Der Kaiser hat gestern alle Gratulationen persönlich entgegengenommen; er hat am Kirchgänge und der Familientafel, die beim Kronprinzen zu 57 Couverts Statt sand und nur Fürsten vereinte, Theil genommen, wie auch Abends im Palais an einer Soiree von 550 Personen, wo eine dramatische Abendunterhaltung Statt fand, wobei der Kaiser in lebendigster und liebenswürdigster Weise sich an der Seite der Kaiserin unter
Madrid, 23. März General Loma bat sich mit 13 Bataillonen bei
Stadtth^atcr in Gießen.
Vorgestern, Montag, fand vor einem gut besetzten Hause, die erste Aufführung cmei Trauerspiel s „ Narciß, " von Brachvogel statt. Wir gingen, wie wohl Mancher tiefen Aden« mit lenem Zweifel ins Theater, denn, wenn auch den bisherigen Vorstellungen das Prädicct „Muster-Aufführung" gebührt, io 'einen es und doch immer ein lehr gewagter Schritt. <ü Trauerspiel und noch oazu ben Nareiß dem hiesigen Publikum vorzuführen, um so mehr über rascht waren wir, daß die Aufführung eine brillante zu nennen war. Vor allen Dingen hu uns Herr Dessau als Vertreter der Titel und Hauptrolle entgegen und enlhusiasmute in wahren Sinne des Wortes das anwesende Publikum. Herr Dessau halte um so m(h* Schwierigkeiten, als wir denselben erstens als ganz vorzüglichen ..Komiker" kennen Irniic und zweitens, wer hat den Nareiß nicht schon von einer Künftleraröße, wie Tawi'on. Dessen oder Haase gesehen, und zieht nicht unwillkürlich einen Vergleich? Um so mehr muffen «n die Leistung des Herrn Dessau anetfennen, er ipielt den Nareiß, genau in den Intenuone dc8 Dichters, krankhaft gebrochenes Gemüth, gemischt mit dem beißendsten Sarkasmus un: wiederum mit ergreifendem Gefühl. Als Hauvtmcmcnte seiner Rolle müffen wir namentli. die große Erzählung des II. ActeS, sowie das Wiedernnden seiner Frau im letzten Acte un: die darauf folgende Wahnsinn's- und Sterbe- Seene bezeichnen, wo der Künstler es vcrs-^r manckem Auge Tbränen zu entlocken. Ehemo fein und geistreich ausgearbeitet war uc pdllo io'.'bische Abhandlung mit der Pagode. Stürmischer Beifall und öfterer Hervorruf belohnt, tr Darsteller für seine vortreffliche Leistung. Herr Baumann, welcher als Gast den EhoNtu spielte, schuf ein wahres Cabinetsstück mit dieser Rolle. Er führte uns den feinen, elega^rtt schlauen Staatsmann vor, welcher seine geheimsten Gedanken selbst zu verbergen weiß, er» ‘ künstlerisch abgerundet gelang ihm die Scene, wo die verletzte Eitelkeit oeö Mannes bemrmt und er infolge dessen schließlich den Stur; 'einer Gönnerin be ä'ließt. Auch ihm ward rtu®rs Beifall zu Theil. Frl. Völker (ToriS Quinolt) 'vielte mit allem Aufgebot ihrer Liedes würdi kcit und brachte, 'owobl das liebende, wie auch daS für die gerechte Sache aufepftrr^
au dem und 17 . r Obrrsi
Türkei.
Konstantinopel, 23. März. Die Commission zur Tbeilung der Güter armenisck katholischen Gemeinde bat ihre letzte Sitzung gehalten. Die Haffm
Füge Gott, daß derselbe bald eintrete." Rach nichtcarlistisckcn Meldungen
Zeugen desielben seid, den man gegen die römische Kirche führt. Es ist großer protestantischer Verfolger, oer geradezu auf die Zerstörung er katholischen Kirche ausgeht, er hat es offen erklärt, und nicht zufrieden, sie selbst nut
Folgendes vorkommt:
Nun, geliebte Töchter, kann euch der Krieg nicht unbekannt ieui, da
daß i?;e franzö- gcstattet habe, zusenden", und
„Univers" ist sehr böse, t>0 Krupp'scheu Kanonen dem Marschall S.". .no
den Gästen bewegte.
Berlin, 24. März. Reichstag. Auf die Jnterpellatwn des Abg. v. Bernuth, bett Gründung einer Penfions-Kaffe für die Hinterblieb neu verstorbener Reichsbeamten, antwortete der Staatsminister Delbrück, daß die Boi- Vorlage für den Bundesrath vorbereitet werde und solle dieselbe dem Reichstage bereits in der nächsten Herbstsefsion zur Berathnng zugehen. Ferner erklärte der Staatsminister Delbrück in Erwiderung auf die Interpellation des Fürsten von Hohenlohe-Langenburg betreffs der Anßer-Conrssetznng der österreichischen Thaler: er hoffe, morgen eine Vorlage embringen zu können, welche allen Interessen den nöthigen Spielraum gewähre und der herrschenden Verlegenheit ein Ende mache. Der Minister fügte hinzu, die österreichischen Thaler seien zweifellos gesetzliches Zahlungsmittel und habe der Bundesrath fein Annahmeverbot erlassen.
feinen Helfershelfern zu verfolgen, reizt er jenseits diejenigen Regierungen auf, die katholisch find und die ihm im schändlichen Turnier der religiösen Unterdrückung voraufgegangeu sind, er reizt sic auf, sage ich. mit größerer Heftigkeit die Verfolgung zu vollziehen, und jene Regierungen fügen sich dem.
OtafieiL
Rom, 22. März. Der „Dss. Rom." veröffentlicht eine Ansprache
ikugllmb.
London, 22. März. Der Arbeiterdepntirte im Parlament, Herr Mac- dvnald, macht in einer langen Adreffe an die Kohlengruben-Arbeiter von Schottland diese daraus aufmerksam, daß der Handel einen bedeutenden Stoß erlitten habe und sie daher zwar sich nicht eine Lohnherabsetzung von 20 pCt., wohl aber von 10 pCt., d. h. von i Sb. täglich, sollen gefallen laffen. Dadurch dürften 30,000 Arbeiter bei ihrer Beschäftigung bleiben, während dann eine allgemeine Arbensspcrre erfolgen müßte. Herr Macdonald mal)nt schließlich noch zur Einigkeit. Vis jetzt aber ist noch feine Aussicht auf eine friedliche Lösung.
— Eine außerordentlich hohe Fluth überschwemmte gestern die Wiesen und niedrig gelegenen Häuser weithin zu beiden Seiten der Themse und richtete beträchtlichen Schaden an. Es ist dies um so bedauernswerter, als es in sehr vielen Fällen gerade die ärmsten Classen der Bevölkerung traf. Die Fluth hatte um 4 Uhr Nachmittags ihren Höhepunkt, 4 bis 5 Fuß höher als gewöhnlich , erreicht und ging dann zurück; beute trifft man an vielen Crten Vorbereitungen, um sich gegen eine Wiederkehr der Fluth zu schützen.
London, 23. März. Die Königin bat gestern den General Wolseley empfangen.
London, 23. März. Unterhaus. Zn Erwid^riing einer Interpellation Gnrley's über die Hnngersnoth in Indien erklärt Hamilton, daß dorffelbfi
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Mndrid. Zu dein französischen Gränzorte Vamanere sind Tage nach dem c rlistischon Siege bei Castellfullit 206 Soldaten Cfficicrc der republikanischen Regimenter Navarra und Cadiz »auch d des letztem) als Flüchtlinge ei na e troffen und natürlich sofort entwaffn t orden. Die Aussagen der Osficiere bestätigen im Wesentlichen die kürzlich mitMbc.ltc
Schilderung des Gefechtes; Norivilas sei auf dem Marsche vo Tort'lla nac Ölot von den in drei Corps getbeilten 7000 Carlisten unter Saballs an gegriffen worden und habe siel', nach fünfstündigem Kampfe, von drei S iten
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Paris, 22. März. Gestern Nacht ereignete sick auf kern Pont des TcurnellcS tir« dgenibüinlicbe Scene. Eine junge Dame stitg über Vas Brückengelanker, um in Sie Leme z- f$n:,.gtn Ein junger Mann ergriff Sic an ihren Kleidern und hielt Re einen Augenblick law \ t. Xetter. Sic mich nicht" Tief sie, „ich will fterben; ober erweisen Stmir einen letzte Dienst; geben Sie zu meinem Vater, Rue Ehateau Landon 13, und lagen Sie ihm, daß ? . n ■ Sie riß Rd» los und stürzte in die Seine. Ihre Leiche wurde noch nicht au
Defterreicb.
Wien, 23 März. Heute, als am 25. Jahrestage der Schlacht bei Nowara und Verleihung des Maria-Theresia-Ordens an den Feldmarschall Erzherzog Albrecht, beehrte der Kaiser den Erzherzog mit einem Besuche, nach dem er vorher an denselben ein Glückwunsch-Schreiben gerichtet batte.
k- Das Abgeordnetenhaus überwies den Antrag auf Errichtung eines eigenen Landtages für Süd-Tyrol an einen Ausschuß von 15 Mitgliedern.
Frankreich.
Paritz^22. März. Der „Franyais" versichert, die Regierung wer^- selbst in Folgeder letzten parlamentarischen Zwischenfälle den Kammern dib constitutionellen Gesetzentwürfe schnell vorlegen. Die Grundlagen, wenn nicht die endgültige ^edaction dieser Gesetzentwürfe, seien bereits fertig.
— Die Bonapartisteu haben Cer Absicht entsagt, im Departement der oberen Marne eine Eandidatnr aufzustellen, da sie gefunden, daß das Departement den letzten Krieg noch ;u stark in der Erinnerung bat.
—r Der „Phare de la Loire" kündigt an, der Papst habe am 16. März an den kaiserlichen Prinzen und an die Ex-Kaiserin eigenhändige Schreiben gerichtet. Die Deputirten Hacntjens und Echasseriaux, welche zugleich Bürgermeistereien begleiten, seien wegen ihrer Reise nach Cbiselbnrst dieser Posten enthoben worden.
PariÄ, 23. März. Nationalversammlung. Ein Schreiben des Justiz Ministers, worin derselbe verlangt, daß der in contumaciam zum Tode verur- theilte Ranc, Deputirter für Lyon, seines Mandates Verlustig erklärt werde, geht an die Büreans. Ein Gesetzentwurf, bett, die Concessions-Ertheilung für inehrere Eisenbahnen, wird angenommen. Seitens der äußersten Linken wird ein Antrag eingebracht, welcher die Versammlung auffordert, das gegenwärtig noch bestehende Wahlgesetz ausrecht zu erhalten und zum 28. Juni 1874 eie Wähler zur Wahl einer neuen Versammlung cinzuberufen, w-Acher Cie gegenwärtige Versammlung am 15. Znli ihre Vollmachten zu übergeben batte.
Der Pfarrer Santa-Cruz wird sofort an die Grenze zurückgeführt werden.
zugle'a. bedrängt, ergeben müssen.
Madrid, 2 t März. Das fische Reg'erung den Transport von welche „dte Preußen über Bayonne


