Gießener Anzeiger
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Nr. 7i.
Mittwoch den 25. März
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den 18. Juli in Groß-Bieberau
f Kommission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen, und gegen Quittung sofort baar beiablt
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„ Groß-Gerau, „ Goddelau, „ Gernsheim,
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ttrf6fint täglich, mit HuF n^hme Sonntags
Expedition: Lanzletber«, ßtt © Nr. 1.
Königlich Preußisches Kdiegs-Ministerium, Abtheilung für das Remonte-Wesl von Schön, von Klüber.
7~" ^"dlich wieder einmal ein vernünftiges Urtheil über 1870 — 71 aus tein Munde eines Franwsen! ruft ein Correspondent der „Carlsr. Ztg " aus. ^L>er Geschichtsprofessor L. Lacroix zu Nancy veröffentlichte soeben ein „Tage- eii es Bewohners von Nancy während der Invasion von 1870 — 71." Welcher Gegensatz gegen die hirnverbrannten Di^triben der Pariser Preffe wahrend und nach 1870-71! Daß er ein Lehrer der Geschichte, eine anerkannte Autorität des Faches ist, giebt den Worten des Herrn Lacroix ein doppeltes Gewicht. Der Verfasser nimmt keinen Anstand, es auszusprechen, daß der erste Eindruck, den die feindlichen Truppen hervorbrachten, ein sehr günstiger war und daß dieser Eindruck dem Umstande zuznschreiben war, daß die deutschen eine Zurückhaltung, eine Mäßigung und Disciplin bewährten, die, wie er sagt, der Französischen Armee vollständig fehlen. An einer Stelle heißt es hierüber: „Um unfern gegenwärtigen Verfall zu erkennen, genügt
6. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: die kath. Knabenschulstelle zu Ctfen 'bud) Mm, tm Kreise Bmgen, mit einem jährlichen Gehalt von 450 fl.
. 241 März. Die öffentlichen Kassen sind durch Weisung
ree llctmsteriums angehalten worden, nunmehr auch die Sechs-Kreuzer-Stücke |n Me Ober-Einnehmereien, bezw. die Haupt-Staatskaffe abzuliefern, sobald ein FVl ™ L vorhanden ist. s^rk. Journ.)
., ElS 23. März. Um das neue Volksschulgesetz praktisch dem-
vMft in s Leben zu führen, bedarf es begreiflich noch einer Reihe von Vorar- Mm, nameittlich der Ausarbeitung von Instructionen fiir die Schullehrer
inanen, Praparanden-Anstalten, Kreisschul-Commissionen, Schulinspecto-
-c., der, yeststellung der Lehrpläne ic. Den Freunden der Schulreform iwrrd es erwünscht sem, zu Horen, daß man im Augenblick damit beschäftigt ist, die uothlgen Vorbereitungen in dieser Richtung zu treffen und daß namentlich m den letzten Tagen eine hierauf zielende Sitzung der betheiligten Ministerial- Mtglicder^ unter Zuziehung einer Anzahl von Verwaltungsbeamten und Schulmännern in Darmstadt stattgefunden hat, welche als Einleitung der weiteren
»n "scheint. Gutem Vernehmen nach wird auch dem Stande der '^olksichullehrer bei der weiteren Entwickelung der Sache Gelegenheit gegeben werden, in entsprechender Weise sich zu betheiligen, was man nur gut heißen kann, und zwar nicht nur im Interesse der aufzustellenden Normen, sondern namentlich weil dann die Volksschullehrer um so freudiger zur energischen und sorgsalngen Durchführung des Gesetzes Mitwirken werden.
Berlin 20. März. Auf die Anfrage des Abgeordneten Lasker in einet der ersten Sitzungen der Militärcommission: „Ist die dreijährige Dienst- znt,, auch abgesehen von den Fähigkeiten der in Betracht kommenden Mann- chaften, unentoehrlich und in welchem Umfange: für die gesammte Mann- Ichaft oder nur für einen Bruchiheil und für welchen Bruchtheil?" bat die Reichsregicrung, nach ter „B.F.-B.", wörtlich folgende Antwort gegeben: „Die dreijährige Dw,istzeit ist unentbehrlich. Für einen Bruchtheil, der durch geistige und körperliche Gewandtheit, Eifer und gute Führung sich hervorthut, kann von der eiben abgeiehen werden, für die große Masse nicht. Erfahrungen » ^othwendigkeit, )ahrlich eine gewisse Quote von Rekruten behufs Veschastnng der erforderlichen Zahl von Completirnngs-Mannschaften für die «riegStormationen emzustellen, haben dazu geführt, daß alljährlich etwas mehr a ? /3 ^cr 2^hres-Rckruten-Quote zur Beurlaubung nach zweijähriger Dienst- 8c,t. kommt. Die Tott'.lsumme beträgt bei der Infanterie ca. 30,000 Mann." emc ?>rage des Abgeordneten Richter-Hagen: „Wie viel Einjährig-Freiwillige kommen zur Zeit auf den Etat in Anrechnung?" wurde geantwortet: ^per Compagnie und Escadron bis zu 5, per Batterie bis zu 3 Mann, in Summa ca. 2670 Mann."
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Zwar: ten 20. Juli in Bickenbach, „ 21. - - -
den 3. Juli in Alsfeld,
„ 13. „ „ Lich,
„ 14. „ „ Nidda,
ff i5. „ „ Nieder-Wöllstadt,
ft 18. „ „ Groß-Umstadt,
ferner noch ein Nachmittags um 2 Uhr beginnender Markt
Bekanntmachung.
Betreffend den Remonte - Ankauf pro 1874.
-h- t>C,L.nrmoZltcncmim 2IItcr von vorzugsweise drei und ausnahmsweise vier und fünf Zähren sind
Hessen für dieses Jahr nachstehende, Morgens um 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden, und Drtl el. '■<1111 111 3/11 ÄrOl n _ - r
, Bekanntmachung.
J®1 c acfctzlichen Forderungen an Studirende aus dem Winter Semester 1873/74 betreffend
den 24. März 1874. Großherzogliches Universitäts-Gericht.
Haberkorn.
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des GroßherzogthumS
DeutschsanV.
riiti ält^arm^a^' Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 16
1. Allerhöchste Bekanntmachung, den zwischen Hessen und Preußen wegen Verstellung einer Eisenbahn von Mainz über Wiesbaden zum Anschlüsse au eine kch nbahn von Frankfurt a. M. über Camberg zur Lahnthalbahn abgeschlossenen Ertrag betreffend. a 1 7 "
Übersicht der für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Beftrei- mg der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Alzey > l. ^^bersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das rV 1 m ^lMigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Mainz.
. n Ordensverleihungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- geruht. ani 16. ^e6r. dem Bürgermeister der Bürg-rmeisterei Ober- dcerbach, Adam Mink, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: Tür lüssgjahnge treue Dienste", am 20. Febr. dem Districtseinuehmer i. P., Georg ;ahYt;,ar das Ritterkreuz zweiter Classe des Philipps-Ordens, an irmielbcn Tage dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Löhrbach, Peter eeon-- .allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige na.. Dienste ani 21. ^ebr. dem Rendanten i. P., Christian Friedrich Adolph Ihr Bieler, das Ritterkreuz zweiter Elaste des Lndewigs-Ordens, am 26. Febr. i Hofopern-Registeur bei dem Hoftheater, Ludwig Cramolini, das Ritter- Enz zweiter^Elaste des Philipps-Ordens, am 27. Febr. dem Schullehrer au v evaug. Lchnle zu Nieder-Mockstadt, Wilhelm Bechtold, das allgemeine Gionzelchen mit t'er Inschrift: „Für langjährige treue Dienste" — und am 7' MA dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Rodheim, Johs. Jacobi VI., tio silberne Kreuz des Philipps-Ordens zu verleihen.
M 5. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- Wdigst geruht: am 2. März den von dem Herrn Fürsten zu Menburg und Gdmgen auf die evang. Pfarrstelle zu Wolf präseutirteu evaug. Pfarramts- ^.didaten, Julius Jost aus Homberg a. d. O.. für diese Stelle zu o?|iaiigen. ' 0
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen


