Spanien.
B»Wonne, 21. December.
Der Lapitän und die Mannschaft der
unternommen. Das Wetter ist fortwäh
rend stürmisch.
Jlußfanb.
allein bei ihm war und ihn auSfragen wollte, weil eS geheißen hat, es seien
und
nur zwei deutsch zu schreiben und zu lesen, obgleich es ihre Muttersprache ist. 3 Die anderen bebanpteten nur formell deutsche Buchstaben nach Vorlagen abge- 1 schrieben ?u haben, sonst fei in der Schule aber nur die französische Sprache
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Von afhn tfalenbmi ift für die hessisch en Familien ganz besonders der 311 in strirtc Hessische Volkskalender bei Ferd. Lange in Darmstadt schienen, 'm enlpfehl'n Er kostet nur 12 fr. und enthält sehr wohl getroffene PortraitS unseres ersten Ministers Hofmann, der verstoibenen Abgeordneten Metz, Mat! Ioh. Hoffmann und viele Ändere. Im Text bringt er interessante Mittbeilungen über die hesfische Industrie, über die Erdbeben in Groh-Gerau und Reichenbach, schöne Erzählungen, eine Münz-, Maah- und Gnvichr^ Tabelle und sonst noch vieles Unterhaltendes und Belehrendes. Ein sehr schöner groher Prämienstahlftich dazu kostet auch nur 12 fr und ist der -aicndcr, sowie die Prämie durch olle Vuchlrandlungen -u beziehen.
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Bestellungen können brieflich bet obiger Firma gemacht werden oder deren Agenten.
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„es wahr er ein strägenste Marsch den daeinc drügcnte Hitze baren unbjl überdis Ser weit ülcliianber.* j
„Es war fier anftnngenben Marsch den die aber sbrahate da eine dru- i tzente htse Herste und über dis die einsenen Loumpanien sie crwegt aus einander i auf eine menge Dörver verteil werten."
So febritben die beiden Leute, welche deutsch schreiben zu können I Vorgaben.
Acnntniß zu setzen, wann er ausgehe oder in dem Thiergarten spazieren gehen wolle.
Posen, 22. December. Der bekannte Decan Kublinski aus Gluchowo ist zmn gestrigen Termin in Losten wegen Kennung deS apostolischen Delegaten nicht erschienet'., und daS Kreisgericht hat höheren Orts angefragt, wie weiter zu oerfabren sei.
AuS dem @lfafi, 19. December. Es dürfte nicht ohne Interesse sein, als Illustration zur Rede des Abg. Winterer einige Resultate über die Von demselben so gerühmte Schulbildung seiner Landsleute zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Zugleich aber erkennt man daraus die schonungslose Unterdrückung der deutschen Sprache vor 1870 im Elsaß. Seit zwei Jahren erhalten die hiesigen Regimenter auch einzelne Rekruten aus dem neuen Reichslande und werden dieselben wie alle anderen gleich nach ihrem Eintreffen einem Examen unterworfen, um ihre Wissenschaftliche Bildung festzustellen. Wie man uns mittbcilte, haben die Truppen-Eommandos darüber zu berichten. Bei dem Interesse, welches durch die Verhandlungen im Reichstag darauf bingclenft wird, und welches de-halb auch wir daran nehmen, zogen wir Erkundigungen über diese unsere neuen Landsleute ein und theilen Ihnen Nachstehendes darüber mit: Dieselben sprachen mit wenigen Ausnahmen nur deutsch, auch wenn sie
Leipziger Studenten russischer Nationalität dem Loburger socialdemokratischen Kongreß ein Begrüßungs - Telegramm zugesandt hätten, läßt die russische Regierung unter der Hand in Leipzig richerchiren, welche Studenten sich der socialdemokratischen Agitation angeschlossen haben.
— Wie die „Deutsche ßtg.N au5 Konstantinopel erfährt, wird jetzt, nachdem bereits in der Cavallerte und Artillerie die preußischen Dienst-Negle- mentS eingesührt Worten sind, nun auch in der Infanterie das französische System durch da- preußische ersetzt werben. In den Militär-Bildungsanstalten wird deutsche Sprache obligater Gegenstand. — Künftig dürfen nur solche Generale Eorpü-Eominandanten werden, welche die Militär-Akademie absolvirt haben.
Berlin, 22. December. Die Mittheilungen über Äußerungen Kull- mann's in Bezug auf da- Attentat werden von der officiösen Presse fortgesetzt. Co schreibt gestern die „Nordd. Allg. Zig." : „Vor dem Schwurgericht in Würzburg machte der Gensd'arm Joseph Schauer (katholisch) die zeugeneidliche Aussage, daß Kullmann ihm unter vier Augen auf die Frage nach den Gründen feine- Verbrechens folgendes geantwortet habe: „Gensd'arm I DaS will ich Ihnen offenherzig sagen! Sie sind vielleicht ein ebenso guter Katholik wie
Haasenstein & Vogler Amnmcen-Exprdition in Frankfurt a. M. rtc, in Gießen ucrtrclcn durch Scheyda, Lchloßgaffe 258, gegründet 1855,
vieler deutscher, österreichischer, schwerer, holländischer rc. Zeitungen,
alleinige Vertreter
der Gesrllschaften llnva*. Laf ßle, Bullier de C’o. und Ch. I » Krimpe. Cerf de Co. in Pari*, Pächter sa oller großen P*ri*er Journale und AO fran-ösiichcr Provinzlalblüttrr ersten Randes: der ,,lndependance beige“ in Bru**el i Weltdlatt) u. m. A für l>e%*<8chund die MrAirek, befördern
Annoncen in all« Zeitungen, in Fachzeitschriften, Cours- und Reisebücher, Kalender und sonst. Publicationsorgane zu den von diesen tarifirten Preisen, nimmt Cffertrn auf Annonce» entgegen und befördert solche ohne Berechnung einer Gebühr, ertbeilt Rath über Sri tun en und InsertionSv.rhältnifse, Kosten^
Voranschläge, Zeitungsverzeichnisse gratis und franco.
_ Madrid, 21. December, Abends. Neun Posten aus dem Auslande sind rückständig, da der Schnee die Verbindung unterbrochen hat.
Madrid, 22. December. Die militärischen Vertreter Spaniens auf
Frankreich.
Paris, 21. December. In der National-Versammlung benscht große Spannung wegen der Interpellation, betr. das bonapartistiscke Counts. Der mit der Prüfung der Wahl Bonrgoing's betraute Ausschuß, welchem der Justiz- Minister die Dokumente der Untersuchung gegen das bonaparttstiscbe (Sonütd Verweigerte, hielt von 1 bis 4 Uhr Sitzung und vernahm den Justiz-Minister
Frischbsckcr ) u Gießen.
Den 1. Weihnachtsfeiertag H. Rinklage in der Neustadt und E. Noll in der Löwengaffe. Den 2. WeibnachtSseiertag C. Weidig am Vlndenplatz. Sonntag den 27. December kein Frischbacken.__
Der Präsident fragte darauf: „Wissen Sie das ganz genau?" Und ber, Zeuge sagte: „Das weiß ich ganz bestimmt, Weil ich J/4 Stunde ganz
getrieben worden. Die nun folgenden von ihnen niedergeschriebenen S> dürften ihre Angaben bestätigen:
sich unter einander unterhielten und zeigten sich als sehr zuverlässige, willige durchaus brave Leute. Von vier zuletzt eingestellten Rckruten vermochten
Imke (Sintrum noch immer von Thiers geleitet wird und nichts von idni tu hoffen ift. In Folge dessen werden Verhandlungen angeknüpfl, um eine Der- emigung des rechten Centrums mit der gemäßigten Rechten und der äußersten Rechten auf dem Boden des Wahl, und Preßgefepes h-rbeimführen. Die eigentlichen constltutwncllcn Geseße würden vertagt oder gar fallen gelassen werden; falls diese Bereinigung zu Stande kommt, soll eine Deputation an den Marschall gesandt werden, nm ibn zu bestimmen, auf diesen Plan eiiuu. Sehen und eine neue Botschaft zu erlasten Tie Regierung scheint mdesten nack wie vor die conflitutioneflen Gesetze zu verlangen.
Paris, 22. December. Das nunmehr vereffentlichte Manifest des Prin- zcn Alfons von Asturien spricht sich für eine constitutionellc Monarcdie aus fuhrt aus, daß in Folge der Abdication der Königin Isabella der Prinz der einzige Repräsentant der monarchischen Rechte, vorbehaltlich der Zustimmung der Cortes, sei und weist darauf hin, daß der Prinz nnd die Ration in der Ueberzeugung ubcreinstimmtcn, Spanien muste die liberale Rcgicrungsforin und den katholischen Glauben bewahren.
. . Petersburg, 20. December. Der „Golos" schreibt in Bezug auf
noch Mehrere bei tbm ; ich habe deshalb die Thuren zugemacht, um ihn unge- die preußische Deputation, welche sich an der Jahresfeier des militärischen stört ausfragen zu können." Als dann der Präsident dem Angeklagten gegen. Georgsordens belheiligt hat: „Wir können nicht umhin, die Sympathicen über hervorhob; „Der Zeuge sagt es ganz bestimmt aus", that Kullmann die dankbar anzuerkennen, welche der Deutsch« Kaiser auch bei dieser Gelegenheit ausweichende Aeußerung: „Das kann ich nicht sagen." Der Vertheidiger wie immer, für unsere Armee an den Tag gelegt hat und die ihm schon cnbli* wandte sich an den Zeugen mit den Worten: „Sie haben allerdings während feines letzten Aufenthalts in Rußland die allgcmeiiie Zuneigung bei Ihre Angaben fast wörtlich wiederholt, wie Sie solche in der Voruntersuchung uns erwarben. Dadurch erklärt sich das jetzige Verweilen der Deputation der machten. Könnte es doch nicht möglich sein, wie Kullmann behauptet, daß ^.deutschen Georgs.Ordensritter in Petersburg und zugleich bekommt dieses eine cs bloß all Möglichkeit binstellte, eS könnte noch vielleicht Einer oder ganz besondere Bedeutung."
der Andere da fein?" Aber der Zeuge blieb dabei und erwiderte: „Er sagte— Den russischen Muhamedauern ist vom Minister des Innern zeitweilig es sind noch Leute da und aufgestellt die diesen Zweck verfolgten und auch ^erboten worden, zu ihren Pilgerfahrten nach Mekka den Landweg einzuschlagen erreichen würden." «weil in Arabien die Pest wüthet. '
— Wie ein Correspondent der „Köln. Zig." erfahren haben will, ■■■ ------ - ---------
die Polizei dem Fürsten Bismarck unter der Hand mitgetheilt, daß sie einem!
Attentat gegen ihn auf der Spur fei und habe ihn dringend ersucht, sie in
ich. Sie werden tn den Zeitungen gelesen und gehört haben, daß unsere christ- katholische Religion so unterdrückt wird vom Fürsten Bismarck; ich habe mir den festen Entschluß gefaßt, nach Kifstngen zu gehen und den Bismarck zu, öer Brüsseler Cvnferenz sind von dem Ministn^"d^'A^swärtige^^aufaefordert tobten , wenn ich den Zweck auch nicht erreicht habe, es sind immer noch Leute worden, ein gemeinschaftliches Gutachten über die von der spanischen Reaieruna da und ausgestellt, die diesen Zweck verfolgen." Vom Präsidenten befragt:-aus die russische Depesche vom 25. September beabsichtigte AntwortSnotc ab- „Können Sie sich mit Bestimmtheit dieses Ausdrucks erinnern ? bejahte dies zugeb,n. — Die militärischen Operationen gegen die Carlisten sind wegen hef. de, Zeuge. Auf die an Kullmann gerichtete Frage, ob er dagegen etwas zu tigen Schneegestöbers, wodurch alle Gebirgswege ungangbar eingestellt wor- erinnern habe, erwiderte dieser: „Dagegen, daß ich gesagt haben soll, eS den. Mehrere Eisenbahnzüge der Nord- und Ostbahn wurden durch Schneefall werden bann noch mehr da sein. Ich habe mich ungefähr so ausgcdrückt: es aufgehalten.
könnten noch mehr da sein.' D«S Präsidenten Frage, was er damit meine, BcWonne, 2L December. Der Capitän und die Mannschaft der beantwortete Kullmann also: „Da« war ein unnützes Gespräch. Ich meinte Brigg Gustav sind nicht in San Sebastian, sondern in Guetaria gerettet wor- damit, es könnt- doch möglich feilt, daß noch ein Anderer nach ihm schießt,.den; die Officiere der republikanischen Besatzung überhäufen dieselben mit Lie- weil der Gensd'arm sagte, ich wäre der Einzige, der das thue." Darauf be.'benswürdigkeiten. Der Lotse und die Freiwilligen haben das Rettungswerk merkte der Zeuge jedoch: „Er sagte, wenn ich auch den Zweck nicht erreicht nur „zu Liebe der deutschen Flagge" unternommen. Das Wetter ist sortwäb. habe, in 10 Jahren ist Bismarck doch erschoffen, da lebt er doch nicht mehr." rend stürmisch.
meidlich" sei. — Der Stur, vismarck'S und die Wiederherstellung der welt-lnochmals. Dieser übergab dann auch vier Dokumente- wegen der übm» liehen Macht des Papstes ist das Einzige, was di« Clericalen auf Erden noch Aktenstücke will er sich mit dem General-Procurator noch einmal beivreeben' zu hoffen haben, und darauf hoffen sic mit einer so fieberhaften Spannung Der Ausschuß vertagte sich deshalb bis morgen, und die Jntervellation f-wh und Erregtheit, daß man um die Erhaltung ihres Verstandes ernstliche Be- aus dem gleichen Grunde heute nicht statt.
denken tragen muß. (Verl. Tagebl.) | — Der größte Theil der Mitglieder des rechten Centrums bat die
— An der Universität Leipzig studtren eine Anzahl Ruffen, nnd nachdem 'mühungcn für die Verschmelzung der Gentren anfgegeben. Er findet dafi da«
nun der soclaldemokratische „Bolksstaat" seiner Zeit gemeldet hatte, daß die linke Centrum noch immer von Thiers geleitet wird nnd nick,,- nnn .u


