Ausgabe 
24.7.1874
 
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Mnzeige- und Mmtsßlatt für den Kreis Kiessen

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Freitag den 24. Juli

1874

Gießen, am 21. Juli 1874.

Betreffend: Die Ortstafeln und Grenztafeln.

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Röder.

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icsk erfolgt bei ette arlsruhe, $tei ttgart nnb Bas<

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Pret« vierteljährig 1 fl. 12 fr. mir Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr.

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und Tegel LG» ßrciien WW rindenplah. (l4,D

der israelitischen Religions-Gemeinde zu Bobenhausen für 1874 betreffend.

5. Ordensverleihungen.

6. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden.

, , 7- Ramensveränderung. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 4. Juli dem Johannes Friedrich Gärtner von Offenbach | I gestatten, daß derselbe künftig statt des bisherigen den Familiennamen 1 Käst führe.

Deulfdjlaiid.

Darmstadt, 21. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 37 enthält:

1. Bekanntmachung Großberzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern, die Abänderung der Polizei- und Gebühren-Ordnung für den Hafen zu Worms betrtffend.

2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Orga­nisation der Ersatzbehörden betreffeno.

3. Summarische Uebersicht der Rechnung Großherzoglicher Landes-Waisen- Anstalt zu Darmstadt für 1873.

ISmdjant täglich, mit AuS- nähme MontagS.

Expedition: Canzleibera.

Lit. B. Nr. 1.

6 Häufst

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hflUim von Mm '5l^Ild)cn Meit bld Beginn der in der Kürze stattfindenden Manöver vollendet sein werden

Das Großherzogliche Krcisamt Gießen

an die Großhrr)ogtichen Bürgermkistereien des Kreises.

In Folge ber jieränberten Kreisei,itheilimg ist auch eine Sorrectur der Ortstafeln in den betreffenden Gemeinden erforderlich geworden.

Wir fordern sie auf, dafür zu formen, daß diese Abänderungen, wo solches erforderlich, baldigst vorgenommen werden; besonders erwarten wir,

iraalicken Arbeite,, biä um, D'Apntnn her in Our,» \ . ______v ° .vn,

tenbesoldungen um ein Sechstel in der Hauptsache genehmigt. Eine Abweichung von den Beschlüssen der zweiten Kammer trat nur ein bezüglich des vom Abg. Heiuzerling gestellten Antrags, bei Gymnasien und Realschulen das Schulgeld für das zweite Kind auf drei Viertel, für das dritte und alle folgenden auf die Hälfte tes für ein einzelnes Kind zu zahlenden Betrags festzusetzen, indem die erste Kammer diesen von der zweiten Kammer angenommenen Antrag nach kurzer Debatte ablehnte, und bezüglich der Bewilligung der Gehalte derKreis- schulinspectoren, indem die erste Kammer diese Bewilligung nur unter der Vor­aussetzung eintreten ließ,daß die Negierung bedacht sein wolle, zu unter­suchen^ ob nicht eine geringere Zahl von Schulinspectoren durch Bestellung eines SchulinspectorS für mehrere Kreise anzustellen und darum für die laufende

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3n|o>vett in den Gemeinbe.Bubgets Die nötigen Fonds nicht bereits vorgesehen sind, werden Sie wegen deren Beschaffung die Gemeinderäthe vernehmen. °^d ÄVhn unrerbaltende,, Grenztafeln der Kreise das Erforderliche durch die Großherzoglichen Kreisbaiiäntter veranstaltet

vird. io emvheblt es fi*. .n hm Wreff.,h,nh.,,. wo derartige neue Grenztafeln erforderlich werden, auch die Ortstafeln ic. durch Ver-

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. , c m k o Mittwoch den 29. Juli 1874, Vormittags 11 Uhr,

,.ntö , m u- k1 ^ukschen Gewerbeordnung und des § 14 der Großherzoglichen Verordnung vom 1. November 1869 eine öffentliche Sitzung ter unterzeichneten Behörde im Negierungsgebäude dahier stattfiuden. 11 p 8

Gießen, am 21. Juli 1874.

Großherzogliche Provinzial-Direction Oberhessen.

> , v. Röder-

ult ist die Winh jng zum Turnscd Junker^

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Schluß wurde ein Antrag Wernher's:Die Erhöhung der Beamtenbesol­dungen über die Besoldungsbeträge von 1872 vorerst nur als Theuerungszu- lage für die laiifende Periode zu gewähren und kommenden Ständeversamm­lungen das Recht vorzubehalten, bei veränderten Verhältniffen der Staatsfinanzen und der Preise des Lebensbedarfs, Reductionen der decrerirten Besoldungen ans die Betrage des Jahres 1872 vorznnehmen, jedoch ohne alle rückwirkende Kraft", trotz längerer Deductionen des Antragstellers mit allen gegen die Stimme des letzteren abgelehnt.

Darmstadt, 22. Juli. Der Herzog und die Herzogin von Edinburg sind heute Morgen nach Coburg abgereist. Die Kaiserin von Rußland hat sich Nachmittags von der Großherzoglichen Familie verabschiedet und Jugen­heim verlassen.

ctrirbkpcllcn beM werden wird, so empfiehlt es sich, in den betreffenden Gemeinden, ivv vcmiuyt neue ^renzrasein ersoroerum wei mtteluug der Kreisbauämter herstellen zu lassen und zu dem Zweck an diese sofort das nöthige Ersuchen zu richten.

0, Sblr. 500, Zk" - M " c 1

Berlin, 22. Juli. DieProv.-Corresp." hebt den herzlichen Charakter hervor, den die Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Könige von Bayern getragen habe, und fügt hinzu: Der nationale Sinn des Königs Lud­wig, der ans hochherzigem Antrieb zur Aufrichtung des deutschen Reiches die Hand geboten, habe sich in allen Prüfungen bewährt und verbürge vollständig, daß Bayern sich immer bereit finden werde, die Ausgaben der deutschen Politik zu fördern. Dasselbe Blatt meldet: Auf die Eröffnungen der englischen Re­gierung über die Nichtbetheiligung an der Brüsseler Conferenz für den Fall, daß daselbst über die Fragen des See-Kriegs-Rechtes Erörterungen stattfänden, solle ans Petersburg eine Antwort erfolgt sein, in der Gortschakoff bemüht . ö r zre r ... f., - m ° a Bedenken der brittischen Staatsmänner zu beseitigen und die Mitwir-

tm Kreise Gießen, mit einem jährlichen Gehalt von 450 fl.; kunq Englands bei der Conferenz zu sickern

»' -DieProv.-Cvrresp." bespricht bie auf Grund der bestehenden Ge-

8- Ertheilung von Erfindungspatenten.

. 9- Dienstnachrickten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- al Zkruht: am 25. Juni dem Sckullehrer an der evang Schule zu Geln- Sier» wav, Georg Kammer, die evang. Schulstelle zu Albach zu übertragen; am 9- Juni den Schulamtsaspiranten Heinrich Kolb aus Pfaffen Schwabenheim in der Eigenschaft als Volksschullehrer zum Lehrer an der Realschule zu Alzey, 'tiiiift- am 1 3«H ben Sergeanten in der Reserve Adam Götz aus Laudenau zum Nkl der rllM Zeiten Kauzleidieuer bei der Directiou der Main-Neckar-Eise-ckalm zu ernennen; ^sKestbeE 4- Juli dem iLchulamtsaspiranten Philipp Frietrich Walther aus Langen- vergheim die evang. Schulstelle zu Hoch-Weisel zu übertragen; am 7. Juli c ^^bgraphisten bei der Main-Neckar-Eisenbahn, Georg Philipp Hauser, zum ^pcditor bei der Station Darmstadt dieser Eisenbahn, und den Portier auf ir Station Darmstadt der Main-Neckar-Eisenbahn, Conrad Walther, zum ^schllll ^legraphisten bei dieser Eisenbahn zu ernennen.

10. Charakterertheilungen.

11. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die zweite evang. Scknlstelle Holzheim,. Kinsr Girpri», mit einen. Vvu fl. ,

^5 Die evfte kath. Schulstelle zu Ober-Wöllstadt, im Kreise Friedberg, mit einem

; der kath Pfarrer und der Gemeinderach zu setze zu führende"Üebeiw'achnng Vex 'idtramontanen"'®Idtter nnb 'Fereine' 7nd ^ikntatianSrp^^ -JLi ln au^ Ausübung des ihnen zustehenden Pra-^meint, alle aufrichtigen Freunde des Vaterlandes könnten nur wünschen, daß

fl!*1 12 C a c r s. aA m , ... , 'die Gesetze mit Strenge gehandhabt würden, und dem verwerflichen Treiben

<Cfr fu n q < c-'s4 O^orbeu sind : am 20. Mai der penjionirte ^hulleh-!der ultramontanen Blätter und Vereine Schranken gesetzt würden.

iU am 7. Junt^ der Schullehrer Heinrich- _ Berlin, 22. Juli. Sämmtliche katholische Männervereine Berlins,

,H19i o v cv < <_ 3 c -r L ^nämlich derKatholische Gesellenverein", sowie die zu demselben gehörenden

P" ter Mutigen, bereits früher angekündigten Verbindungen: Akademie des Gesellenvereins, St. Canisius-Verein junger Mei- ''S n3?? e^n ^ebtrnge^ubger, ber Antrag bet flbgg. ster, St. Ebuards Meister- nnb Lehrlingsvereiit, sobann ber St. Bomfacius-

>,, Lnn, Rabenau bezüglich beffelben Gegenstanbes und die sonst et-ffchlägi- verein nebst dem zu ihm gehörigenSüddeutschen Bonifaciusverein", dem St.

Anträge »nd Petitionen zur Berathung. Das Plen»m trat Bouifacmeverein selbstständiger Katholiken und dem Verein zur Ehre der heil.

rLbCU ai'tragen femeö auö|d)uffeö Bet, welcher in allen Hauptrichtnugen Familie, sowie endlich der Piusverein Hierselbst sind durch Verfügung des bie= G t be.r Swett-" Kammer beantragt Hatte, und erscheint sigen Polizei-Präsidiums mit dem heutigen Tage vorläufig geschloffen worden,

»mach das Nachtrags-Budget mit der dann vorgesehenen Erhöhung dir Beam- Wenn man bedenkt, daß der vor zwei Jahren verstorbene bei jhofe in hoher