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tagt werden.
Telegraphische Depclrtjen.
Walz
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Paris, 19. Juli.
Von der spanischen Grenze
Sonntag den 26. Juli findet kein Frischbacken statt.
Negierung annehmen, spanljchcn Verlegung nur unter
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Mittwoch den
Vormiit^ .Ikn iolgende Arbeit 1 cdimnciaibdl, 2 Etblo^rarbtil, 3 W 'ihbiliderarbeil ' hrm 5d)lo|)ßcbäi »in den alsdann bi kn ötdmgungen, wer K:btn.
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13 Stuilden unter vollem Dampf und legte mit Leichtigkeit trotz des jungen, ungeübten Heizerpersonalö 14 Knoten per Stunde zurück. Wir hatten Helgoland bald erreicht und kreuzten in den ocischudeusten Richtungen in der Nord see umher. Alle mit dem Schiffe vorgenonnnenen Manöver legten von der Bortresflichleit desselben Zengntß ab und nach Aussage des Commandanten des
ar ff erlegt.
Bern, 21 Juli. Die Berner Negierung hat in Folge der neuesten Berichte aus dem Jura neuerdings Maßregeln für die Erhaltung der Nuhe angeordnet.
Hypothekenbank erhobene Forderung von 24 Millionen Realen feine Entschadi« gimg zu bewilligen.
Madrid, 21. Juli. Nach einem osficiellen Berichte erfolgte die lieber gäbe von Cuenca nach 56stündiger Beschießung. Die Zahl der Todten betrug 150, der Verwundeten 700. Man schätzt die Stärkendes carlistifchen CorpS, welches Cnenca genommen, auf 11,000 Mann. Es heißt, die Carlisten hatten in Cuenca geplündert und mehrere Häuser in Brand gesetzt; auch soll eine Anzahl von Einwohnern von ihnen grtödtet lein.
um Paris, 22. Juli Die „Agence Havas" meldet ; Die Gruppen der Was werden t>,nFfn Ammeln eifrig Unterschriften für erneu Antrag ans Auflösung der Na- f tional Versammlung für den Fall der Verwerfung des Antrages Perier.
Ä)kadrid, 22. Juli. Der Staatsrath hat beschloffen, auf die von der
Lvndon, 21 Juli. Oberhaus. Der Minister des Aeußeru erwidert auf eine Interpellation Hampdens: Die Verhandliingen der spanischen Negie „z |„o, ™ ng mit den Inhabern von Obligationen der auswärtigen Schuld über die
Artillerieschiffes „Nenown", Capitän zur See Grasen v. Monts, welcher der Kohlung der fälligen Coupons durch Anweisungen ans die Niotinto Minen feien Probes.ihrt beiwohnte, ist das Schiff auch in artilleristischer Beziehung in einem Amtlich ihm noch nicht mitgetheilt. Das Verfahren der spanischen " solchen Zustande, daß daffelbe in allerkürzester Zeit gefechtsbereit sein kann.^ine indeffen ein sehr ungewöhnliches zu |eui. Der Minister müsse .daß Spanien neue Vorschläge machen werde. England könne der Negierung nur freundschaftliche Vorstellungen machen. Folge der ihrer finanziellen Verbindlichkeiten sei, daß die Gläubiger zukünftig erschwerenden Bedingungen sich zu einer Anleihe verstehen werden.
Versailles, 21. Juli. Die Natioiialversammluug genehmigte das Bud get der Ausgaben für die öffentliche Schuld pro 1875, desgleichen das der Ausgaben für das Ministerium des Aeußeru. Hierbei erklärt der Minister des Aeußeru, Herzog v. Decazes, auf eine Anfrage Brunet'S bezüglich des Brüste' ler Cougreffes: Die französische Negierung, ohne gegen die Gesinnungen der Courtoiste und Nücksicht, welche sie dem Kaiser von Nußland schuldet, zu ver stoßen, wird ihren Delegirteu besondere Weisungen geben, welche den Schutz unserer Rechte bei der Abfassung gewisser auf KnegSzeiten anwendbarer Regeln bezwecken Die Frage des EigenthumS zur See werde von den Berathnngen des Cougreffes ausgeschlossen sein
Bayonne, 21. Juli. Ein vom 16. Juli datines Manifest von Don Carlos an die spanische Nation erklärt: Sein Glaube an die Macht des Rech teS habe ihm nunmehr das Recht der Macht gegeben, so daß er im Staude lei, seine Versprechungen zu halten, den Ausstand zu nnterdeücken und dem Volke die wahre Freiheit zu geben. Die Proclamattou verheißt die Besriedi gung der religiösen und monarchischen Gesinnungen der Spanier, verspricht die ttänfer von Kirchengütern zu schützen und die Cortes aufrecht z»i halten Der Aufruf schließt mit der Androhung, daß die Rebellen bei Nichtaunahme der angebotenen Versöhnung nui Waffengewalr unterworfen werden sollen. — Don Alphous hat bei Cuenca 4 Kanonen genommen und gegen 1000 Gefangene gemacht. Der Stadt wurde eine Coutrlbution von drei Millionen Realen
parlufltiL
Lissabon, 21. Juli. Die hiesigen Journale dementiren die Nachricht deS „Jmparcial" von einer spanischen Thiou Kandidatur eines Mitgliedes der portugiesischen Königsfamilie und betonen Portugals Selbstständigkeit.
Berlin, 21. Juli. Das Polizei Präsidium hat heute den katholischen französische Handhabung der Neutralität werfen wurde. Ein Paragraph des Gesellen-Verein den Bonifacius-Verein mit fämmtlichen zugehörigen Vereinen Code verbietet nämlich französischen Unterthanen, in fremden Armeen Dienste und den Pius-Verein, sammtlich hier, unter Hinweis auf die Verordnung über > zu nehmen. Es soll nun den f "' ~ - - -
den Mißbrauch des Vereinsrechtes und auf die dort für Zuwiderhandlungen > viduen französischen Ursprungs angedrohten Strafen vorläufig geschlossen. J u ‘ "
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ldiestcn, 22. Juli. Die Oberhcss. Sistnbahnen halten im Monat Juni einen Mehr- ertrag von 6/59 st. 49 ft. pegen den Juni 1673. Der Gejammtmehrertraa bi6 1. ^uh 1 k74 gegen das Vorjahr beträgt 20164 st. 18 fr.
--Am kommenden Sonntag, Abends 11 Uhr, wird von Gießen ab ein Extrazug der Cöln-Tießeuer Bahn bis Dillenburg und ein Extrazug der Oberhess. Bahn b,S Nidda abgelasten. Dieselben halten auf allen Stationen gedachter Linien.
Durch diese Reiiiltate sind wohl am besten alle Gerüchte von Verhandlung rc.j deS „Königs Wilhelm" als müßige Erfindungen gekennzeichnet worden.
Aus Bayern. Aus München wird uns geschrieben: Zn der Jiiter pellation, welche der Abgeordnete Freytag wegen deS in Betreff der Ausspeu- dniig der Firmung durch ben Bischof Reinkens in Kempten von der schwäbischen Kreisregierung ergangenen Bescheides an den CultuSminister Dr Lutz gestellt hat, bemerkt der „Deutsche Merkur", das Organ der Altkatholiken: „Nach der unmaßgeblichen Meinung der iiltramoutanen Herren ist der Bischof von AugSbnrg in feiner Dtöcese allein zur Spendung der Firmung berechtigt; unter „Diöceie" wird aber nach ächt römischer Lehre nicht etwa blos die einem vati
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abtn amom. Heber i di-iollsiflen Äoil 6(i uns abjrtrti am 20. Zi yiobbtriodlidie^ii f tfrtilafl ben Mmitta la tu Sli'btr von iliiabdbe 3nflb' i ajaijen. paser uni •r'uijert nurbai. I 3i iß eit(fer ißtfl- öitiuii, Den 21. 3* 3» Ä Mü
Straßburg, 2t. Juli. Heute Mittag verschied »ach langem Leide» Profestor Dr. Bruch, Nestor der hiesigen Universität 1 * " derselben.
nut' der Hauptmann Schmidt zum Opfer fielen, nach verläßlichen Nachrichten * kn ^^st anbesohlen worden sei. Zugleich erwähnt er ein Ge rudH, desteu Bestätigung denn dock ein gar intereffantes Streiflicht auf die
Es soll nun den spanischen B. Hörden, als sie gegen einige Jndi- - - «die unter Don Carlos dienen, auf Grund des
til , . . , - - '""w bei dem ehemaligen Feld- genannten Gesetzes reclamirten, von Seiten eines Präfekten erwidert trotten
probst^amsczauowski haben Hauss.ichu..gen stattgefunden. fein: Der betr. Paragraph finde auf die Anhänger Carlos' VII. keine Amren-
Pofe«, 1J. Juli. Die geistlichen Beamten des Cousistoriums in Gne- düng, weil dessen Soldaten knie regelmäßige „Armee" bilden (Köln Rta ) ;bekanntlich abg.lednt, ihre Functionen unter dem königl.chen Pari», 20. Jul» Der B>,ch°s von Orleans hat eine kirchliche Com Diöcesan Atimmstrator Nollan zu erfüllen, beanspruchten aber trotzdem den Mission ernannt, welche unter seiner Leitung, und daü ohne »kitoerföumniB die
etatsmäßig zustehendeu Gehalt vom 1. t. Mts. ab. Sie irendeten sich deshalb ersten vorbereitenden canonischen Proceduren zur Heiliasprechuua von Johanna
an den Landrath Nollan, der sie selbstverständlich abschlägig beschied. Auch d'Ärc beginnen soll. * "drecyung von Johanna
der Domherr Dorszewöki in (Suefen, der eigentlich Official des dortigen Con- Paris, 21. Jul». Wie die „Agence HavaS" meldet wird sich die
sistonnms ist, steift sich gegen den derzeitigen Administrator. Dieser sandte Negierung bei der am Donnerstag staktfintenden Discussioii über den Antraa
nämlich zur Unterschrift eine Quittung zu, welche die Kasse, aus der der PrÜ Perier'S gegen ten,eiben erklären. Derselbe hat a>. Chancen für die Annahme
lat sein Gehalt beziehen sollte, als „königliche Kasse der Administration des welentlich verloren. Man glaubt, daß im Falle einer Verwersnua des Au Gnesener Eonsistoriums" bezeichnete. Der Prälat sandte diese Quittung, ohne trags Perier's die anderen constitutionellen Anträge bis zum November und die
sie zu miterichreiben, zurück und schickte gleichzeitig eine Quittung früheren For Sitzungen der Nationalversammlung wahrscheinlich m der nächsten Blocke ver
mnlars ein, welche einfach zurückgewiesen wurde. Wie sich herausstellt, werden w w
auch Privatsendungen, welche an den stcllvertretendeii Official Domherrn Koryt- kowski in Gneseu gelangen, vom Gerichte geöffnet, und soll es sogar vorge- kommen sein, daß ein von dein Weihbischof Cybichowoli an ihn adressirtes Paket derselben Maßregel unterlag.
^horn, 17. Juli. Der Caplan Gcretzki, welcher der au ihn ergangenen Aufforderung den Regierungsbezirk Marienwerder innerhalb dreier Tage zu verlassen, bisher Trotz geboten und Culrnsee nicht verlassen hat, ist heute mit dem NachmittagSzuge in Begleitung zweier Gensd'arrnen über die Grenze deü gedachten Bezirks nach Bromberg gebracht worden. (Th. Ztg.)
Hamburg, 20. Juli. Ans Wilhelmshaven schreibt man der „Weser- Ztg.": Am 15. o. Mts. verließ Sr. Majestät Schiff ...König Wilhelm" unter dem Commando des Capitäns zur See Przewisinski den Binnenhafen von Wilhelmshaven unter Dampf, ankerte auf der Rhede und ging Tags darauf circa 4 Uhr früh bei Hochwasser durch die Jahde au Waugeroog vorbei in See. Das Niesenschiff mit seiner Batterie von 24 Centimeter Kanonen blieb
kanischen Bischöfe folgende Heerde verstanden, vielmehr gehört zu derselben jegliche im Herrschaftsgebiete eines VicariuS des Unfehlbaren geborene und ge taufte Creatur, mithin auch jeder Altkatholik. Ein solcher darf zwar weder noch will er von einem insallibilistischen Bischof gefirmt werden; aber was thut das? ein altkatholischer Bischof soll ihn erst recht nicht firmen ; ja, eigentlich dürfen überhaupt keine Allkatholiken, namentlich nicht in Bayern, existire'n; vielmehr muffen sie schleunigst auSgerottet werden. Dr. v. Lutz wies auf den Präcedenzsall der Firmung durch den Utrechter Erzbischof, die damalige Herz'scke Interpellation und die Abiveisung der Beschwerden des Münchener Erzbischofs hin; zu einer veränderten Stellung der Staatsregierung den Altkatholiken gegenüber liege kein Anlaß vor. Wenn übrigens der Minister die Bekannt machnng des Augsburger Erlaffeö nicht am Platze fand, so ist dagegen zu be inerten, daß ein Erlaß von so allgemeiner Tragweite schon darum veröffentlicht werden mußte, weil es mit der Würde unseres Bischoss unvereinbar gewesen wäre, nach Verweigerung seiner Anerkenuung durch die bayerische Regierung im Laude bischöfliche Functionen anszuüben, zu welchen dem Anscheine nach Herr v. Lutz einfach nur die Augen zugedrückt hätte. ES mußte der Stand punkt der Regierung öffentlich constatirt werden."
(Ellwangen, IH. Juli. Die „Germania" schreibt: „Stadtpsarm Dr. Schwarz ist als Dccan des Capitels Ellwangen vom Bischof Hesele nicht bestätigt worden. Da der mit großer Majorität (28 Stimmen gegen 5) er folgten Wahl eine principielle Bedeutung zukam, insofern Schwarz als ein eis riger und kluger Vertreter der katholischen Sache — heute Ultramontanismus genannt gilt und als solcher lange Zeit viele Gegner auch da hatte, wo sie nicht sein sollten; und da außerdem eine Zurückweisung deS Millens so vieler Concirciilareu in der Rottenbnrger Diöcese fast unerhört ist, so überraschte, nur das erste Gefühl zu bezeichnen, di.se Nachricht gewaltig, ^vao werdet die Wahlberechtigten bei der auf den 30. d. festgesetzten Neuwahl tbuu ? JGer den die Hetzereien in national liberalen und Judenblättern sie wankend machen?" Das ist selbst der „N. Pr. Ztg zu stark. Diese bemerkt dazu treffend genug „Danach scheint mau dem Bischof die Bestätigung in ähnlicher Weise abzwin gen zu sollen, wie etwa eine liberale Stadtverordneten Versammlung einen nicht ' bestätigten Gemeiude-Beamten von Neuem wählte. Den Iiltramoutanen würde Der mischte-.
hUtOn h! , Tk l<in0t ^lten, als sie ihnen den 18. Juli. «l. Wainunfl ki,ß<n zu raickks Lrtnfen bfi großer Hitzk möqe fot.
d'lllen thiit. Steht denn etwa Bischof Hesele unter dem Einfluß der national gtnder gau ttfncn. Tn 2 IjäbYipe »efaeburfd)« R. von 2 ent beim fam »orgchern vom Felde liberalen lind Jndeublätter?" noch Hause, eis er auch sogleich in den Kctter ging und sich Bier holte. Nachdem er solche»
getrunken, stürzte er zusammen und trat sofort eine Seiche.
mib H fti ^fUtf borgen erschoß sich der 16jährige Realschüler O Klein im Garten seiner Mutter,
und früher erster Rector Die Motive zur Thal sind noch undkfannt.
Lastet, 13. Juli. Bei dem gestern Nachmittag ftattgehadten Gewitter wollte der Herr Inspector der raunuädahn dabier den Zug antelegraphiren, alS in demselben Augenblick der Bim in den Trabt fuhr und den einen Arm de- Inspectors total lähmte (M. I.) tkoilt mir ,in , k. Kostheim, 13. Juli. Gestern Nachmittag während des großen Gewitters schlug der
der Bekannt»'/ mit v’n,'v r Blip in einem diesigen Hauie ein und beschädigte ein Kind. (M. I.)
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