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in's Ausgabe-Budget des Ministeriums der VclkSausklärung gesetzt wird.
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Besuche des Gottes» Weiter, wo er Mitter
der republikanischen eine dritte Präsident»
schafts Kandidatur des General Grant und stellte den Gouverneur Hartranft als republikanischen Candidaten auf.
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Die Pfarrgeschäfle für die Docke vom 23. bis 29. August besorgt Pfarrer Landmann.
Bahnhöfen gewähren würde.
Wir erlauben uns hiernach wiederholt, hohes Ministerium um Beseitigung dieser Uebelstande zu ersuchen und an Hochdasselbe die Bitte zu richten, die Eisenbahnen zur Ersüllung der ihnen gesetzlich und vertragsmäßig in dieser Beziehung obliegenden Verpflichtungen anzuhalten.
(Fortsetzung folgt.)
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lur'hesse« Oldenburg Jiyern
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ein Factum und anerkennt weder ein Recht noch ein Princip Southampton, 20. Aug. Tie deutsche wiffemchaftliche Erpedition
(Eelcgnipfjirdjc Depesche«.
Paris, 20. Ang. In der Permanenz-Cemmission erklärte der Minister des Aeußern, Herzog von Decazes, auf einer Interpellation wegen der Anerkennung der spanischen Regierni.g: Frankreich nimmt nicht die Initiative, sondern folgt dem Beispiele anderer Mächte, um nicht ijolirt zu bleiben. Auf die Aeußcrung Larochethulons, daß Don Carlos, falls er auf den Tbron stiege, sein Rachegefühl empfinden lassen möchte, erwiederte der Minister: man consta»
Befriedigung über das Septennat aus. Rach einem dienstes in der Kathedrale reiste der Marschall nach Brest nacht eintraf.
Philadelphia, 20. Aug. Die Versammlung Partei von Pensylvanien verwarf mit großer Majorität
Frisch bäcker tu (Sichert.
Sonntag den 23. August. H. Rinklage in der Neustadt, E. Noll in der Löwengasse, C Deidtg am Lindenplatz.______________________ ____I
Vermischtes.
Wien, 15. August. (Sin trauriges Ercigniß bat im Theater an der Wien der gestrigen Vorstellung des neu aufgcführten SlückcS: „Die (Sarlisten in Spanien" einen ent» ietzlichen Hintergrund gegeben. Herr Ferdinand Leberecht, der einen der Carlisten gab, hat in dem Stücke eine Pnvat-Angeiegenheit mit einem andern CarUsten, Miguel, den Herr Jäger darstellte, auszufechten. Er läuft einen Hügel hinan, steht da und ruft mit cigentbürnlich henerer Stimme sein: „Da, komm' an!" Miguel stürzt auf ihn zu, faßt ihn an der Brust und wirft ihn über den Anhang hinab, ein klagender Weheruf — das war Leberecht's Tode-schrei. Die Leute, die ihn unten auffingen, hatten eine Leiche in den Armen. RettungSverinche blieben erfolglos . . . Und dock mutzte w itergespielt werden. Herr Liebold trat an die Rampe mit der Meldung, daß Herr Leberecht plötzlich erkrankt sei und Herr Jäger dessen Rolle übernel-me. Niemand ahnte im Publikum, was verging — und auf der Bübne, da berr'chte die unbe» schreidlichste Bestürzung. Die Vorstellung mußte aber doch fortgeben und so fangen sie denn und lachten und scherzten und tanzten und hatten die Thränen dabn in den Augen In den Zwischenacten studirte Jäger rasch die Rolle seines College« und spielte sie dann, daS Schein' leben fortfübrenb, aus dem ein Ncrvenscklag die Minute zuvor seinen Freund gerissen. Für cte Wenigen, welche um das Unglück wußten, war cs grauenhaft, die Lustigkeit unter den Menschen da droben zu sehen, denen der Äthern stocken wollte und das Herz fieberhaft pochte — da drin in der Garderobe lag, im Costüm dcS Abends , der schöne, heitere junge Mann, der wenige Minuten vordem noch geathmet im rosigen Licht — — — und der trat nicht mehr auf, der war tobt, wirklich lobt, das einzig Wirkliche beute unter so viel Spiel und Schein Leberecht wer erst 25 Iabre alt und aue Berlin gebürtig. An das Theater an der Wien würbe er vom Dresdener Hoftheater aus engagirt, wo er nach Ablauf seines Eontractes mit dem diesigen Strampfer Tbeater gespielt batte. Was ihm den Tod gebracht, wird erst die ärztliche Untersuchung lehien.
H e ilig cn be il, 10. August. Zn dem Amtsbezirk Klingdeck Kiesigen KreiseS bat ein Arbeiter, welcher ins Gefängniß gebracht werde« sollte, den Amtsvorsteber selbst eingeiverrt. la« Br. Krsbl. berichtet darüber: „Der Arbeiter R. aus Gr. KUngbcck sollte vor einigen lagen tn dem neu eingerichteten, entfernt vom Gute ijolirt gelegenen flmtegtfängniffe eine gegen ibn festgesetzte Haftstraße verbüßen. Er war der erste, de« das Gefängnißlocal ausnehmen sollte. In der Kiesige« Gegend werden in dem Volksmunde derartige Localitäten nach demjenigen be nannt, der zuerst in denselben Aufnahme gefunden Dies war dem Arbeiter N. nicht recht. Den mit der Einführung beauftragten Amtsdiener wies derselbe ab, w eß halb der Amtsvorsteber. Insvector W, sich veranlaßt fühlte, eines Morg-ns den Arbeiter N. selbst «ack dem Gefängnisse ;u führen. Derselbe folgte gutwillig. AIS indessen W. die Äefängnißihür geöffnet, erklärte ter Arbeiter N., daß er in bas Gefängniß deßhalb nicht gebe, weil in der einen Ecke desselben Jemand sitze. Der Amtsvorsteber konnte nichts bemerke«, und da N. auch auf die wiederholte Aufforderung nicht in das Gefängniß hineinging, so begab sich der Amtsvorsteber selbst hinein, um denselben von der Unrichtigkeit seiner Behauptung zu überzeugen. Kaum batte W die Tbürschwelle des Gefängnisies überschritten, als der Arbeiter N. schnell zusprang, Ue Gefängniß« tbür verschloß, den Schlüssel zu sich steckte und an seine Arbeit ging. W, der sonst Vormittags und Nachmittags die Arbeiter controlirte , erschien nickt. DieS fiel denselben auf, und als W auch am Abend sich nicht seben ließ, gab N. einem seiner Mitarbeiier den Schlüsse! zum Gefängniß und erzählte demselben, daß W., der mel r Zeit hätte als er, statt seiner im Gesangs niß sitze. W. ward dann aus dem Gefängnisse befreit."
zur Beobachtung des Venus-Durchganges, die aus den Mitgliedern Dr. Valen- tincr, Adolf Reimann, Kardaetz, Efchke und Deichmüller besteht, hat heute den hiesigen Hafen verlassen. Älles wohl.
Portsmouth, 20. Äug. Die deutschen Fregratten „Nautilus" und „Albatroß" sind nach der spanischen Nordküste abgegangen.
Newyork, 20. Aug. Die Nachricht von Feindseligkeiten der Indianer in Dacotah bi (tätigt sich nicht
München, 21. Aug. Der König von Bayern besuchte gestern Mittag in Starnberg den Kaiser und den Kronprinzen von Oesterreich und führte tic» selben mit seinem Dampfschiff nacy Schloß Berg, wo jedoch nur ein halb« stündiger Aufenthalt stattfand. Der König begleitete dann den Kaiser tiach Possenhofen und kehrte alsbald nach Berg zurück
Puris, 20. Aitg. Marschall Mac Mahon traf heute Nachmittag in St. Brieuc ein und wurde von den Behörden und der Geistlichkeit empfangen. Der Bischof hielt eine Anrede zur Begrüßung deö Marschalls und sprach seine
SitrdHtdK Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen Gottesdienst.
Sonntag den 23. August Morgens: Pfarrer Landmann. (Feier des heiligen Abendmahls.) Nachmittag-: Mitprediger Drescher.
Jjoirani).
Hang, 20. August. Der König genehmigte die am 28. Juli gemeldete Ministerliste. Die Publtcation der Ernennungen erfolgt bei der am 28. August stattfindenden Rückkehr des Königs.
Jlußfani).
Petersburg, 16. August Der deutsche Botschafter am russischen Hose, Prinz Heinrich VII. Reuß wird noch der Vermählung seiner Nichte, der Herzogin Maria von Mecklenburg-Schwerin, mit dem Großfürsten Wladimir beiwohnen und dann erst einen längeren Urlaub nehmen, deffen er wohl bedarf, da die Fußverletzung, die er sich vor einiger Zeit auf der Jagd zugezogeu, noch immer nicht gebobeu ist.
— Die Universität Dorpat, welche den moskowitischeu Heißspornen ein Dorn im Auge ist, hat neuerdmgs einen Staatszuschuß zu wissenschaftlichen
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Darmstadt, 20. August. Gutem Vernehmen nach ist man höheren Orts zu dem Entschlüsse gekommen, die Mark Währung schon mit dem 1. Ja nuar k. I. einzusühren. Es wird diese Nachricht namentlich in der Handels^ welt, die schließlich ängstlich zu werden aufing, daß durch Verzögerung des Entschlusses der Entscheidnng für den früheren Termin immer größere Schwierigkeiten bereitet werden würden, freudig begrüßt werden Größere städtische Kassm-Justitute sind, wie uns mitgetheilt wird, schon jetzt außeramtlich verständigt, daß demnächst die Entschließung der Regierung nach Erledigung der Form-Requisiten in obigem Sinne auSsallen werde. (Fr. Journ.)
Mainz, 19. August. Heute Mittag 12 Uhr fand in der Wohnung des Herrn Nicola Racke eine Haussuchung nach Mitgliederlisten des Mainzer Katholikenvereins statt, die resultatlos blieb. (M- Ztg)
Fulda, .19. August. Die größte Zierde der alten Bonifaciusstadt bildet unstreitig ihr Archiv, welches die ältesten Urkunden Deutschlands, die sog. Karolingerurkiiuden, — die erste datirt von Pipin dem Kurzen, dem Vater Carls des Großen, — in sich schließt. In der kurfürstlichen Zeit verfuhr man, beilänfig gesagt, mit denselben, wie man mit alten Lumpen umzngehen pflegt, stopfte sie in Säcke und lagerte sie in einem alten Pferdestalle im Hofe des Regierungsgebäudes ab. Die preußische Regierung wußte diese Perle aller Archive' besser zu schätzen, ließ erst Ordnnug hineinbringen und vereinigte sie mit der hiesigen berühmten Landesbibliothek. Zahlreiche Fremde aller Nationen kamen daher in den letzten Jahren hierher, um Einsicht davon zu nehmen. Wie ein Blitz ans heitern Höhen traf daher gestern vom Oberpräsident die Nachricht dahier ein, daß dieses weltberühmte Archiv schleunigst nach Marburg transferirt werden solle, um mit dem dortigen Staatsarchive vereinigt zu werden. Man hat heute schon, wie verlautet, mit der Verpackung der Urkunden begonnen.
München, 20. August. Der Kaiser von Oesterreich hat sich heute Vormittag zum Besuche des Königs von Bayern nach Schloß Berg begeben.
Frankreich.
Paris, 19. August. Der „Franyais" widerlegt das Gerücht, die Regierung wolle die Kammer wegen der Anerkennung Spaniens zusammeuberufeu. Die auswärtige Politik, welche darin besteht, die diplomatische Action Frankreichs nicht von derjenigen der übrigen Großmächte zu trennen, sei verschiedene Male von der Kammer gebilligt worden.
— Die hiesige spanische Botschaft läßt die von den^ Freeman's Journal in New-Jork aufgetischten angeblichen Schriftstücke betreffende Uuterbaiidlun- gen zwischen Deutschland und Spanien wegen der Abtretung Portugals für falsch erklären.
— Wiederum ist ein Gemeinderath, nämlich der von Narbonne, durch eine Gemeiude-Commission ersetzt worden.
Paris, 20. August. Ein Schreiben Bazaine's an dni Minister des Innern entlastet den Obersten Billette und die übrigen angeschuldigken Personen ihrer Verantwortlichkeit und versichert, daß nur Frau Baza ine und deren Neffe bei der Flucht behülflich gewesen seien. Bazaine habe den Gefängniß-Director um 9 Uhr Abends verlaffen und sich dem Blicke des Wächters entzogen, ivel eher in der Meinung, Bazaine sei in sein Zimmer zurückgekehrt, die Gefäug- uißthür verschloß. Die Flucht sei gerechtfertigt, weil der einem demüthigenden Gefängniß-Reglement unterworfene Marschall nicht durch ein ordnungsmäßiges Kriegsgericht verurrheilt worden, der Urtheilsspruch daher illegal sei. — Das ..Journal officiel" veröffentlicht ein Decret, durch welches die Wädler der Departements Maine und Loire auf den 13. September zur Vornahme von Deputirten-Ersatzwahlen eiuberufen werden. — Ein Erlaß der Regierung erinnert a» das Verbot für Journale, Artikel aufzunehmen, welche von Personen verfaßt sind, denen die AiiSübuug der bürgerlichen nnd politischen Rechte unter- sagt ist.
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Was die oberhessische Eisenbahn insbesondere betrifft, so bedauern wir, Zwecken im Betrage von 21,750 Rubeln erhalten, der vom nächsten Jahre ab daß die bezüglichen Beschwerden unseres vorigen Berichts nicht nur keinerlei in's Ausgabe-Budget des Ministeriums der VclkSausklärung gesetzt wird.
Abhülfe biö jetzt eihalten, sondern daß sich dieselben sogar vermehrt haben.' c •
Es ist in der That höchst auffallend, wie entgegen den bestehenden Verträgen opuiUCIL
die oberhessische Eisenbahn das Rangiren über die Frankfurter Straße an der Madrid, 19. August. Die amtliche „Gaceta" publicirt eine Verord- katbolischeu Kirche unter häufigster Hemmung der Paffage sich erlaubt. Nicht nung über die Besck)laguabme carliftischer Güter. — Die Festung Urgel ist mmder auffallend ist, daß dieselbe nicht von dem neu aufgeschütteten Weg an durch Verrath in Tristany'S Hände gefallen.
der Frankfurter Straße einen Uebergang über die Bahn nach dem Hotel Kühne --------------------------------------------------------------
anlegt, obgleich sie hierzu nach dem mit der Stadt Gießen abgeschlossenen Weg vertrag verpflichtet ist, und daß sie auf solche Weise den Bewohnern des Seltersberges eine angemessene Verbindung mit den Bahnhöfen unmöglich macht;
denn diese können nach der jetzt bestehenden Einrichtung nur mit einer großen Kreisumschreibung über die Frankfurter, Unwersitäts- und Bahnhofsstraße nach den Bah..Höfen gelangen, während die Eröffnung jenes vertragsmäßig von der Eisenbahn zu errichtenden Uebergangs ihnen eine directe Verbindung mit den


