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^Ttf« vierteljährig 1 st. 12 kr. *tit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr.

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ÖXPebition: Lan-leider«,

**t. B. Nr. t.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kressen.

tR«». IVA. Samstag bcn 22. Anaust ISIS.

Brv0preise vom 22 bis 28. August L87^L,

nach eigener Erklärung der Hacker:

.. 2 Kilo gemischtes Brod 23 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 1 11/2 kr. 2 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 20 fr., zweite Sorte 18 fr.

nmlkicher Th eil.

A » s s ch r c i b c ».

h-rumz..tr?be.?'°^"""^ ®mUie $ru^eim tion Trais a. d. Ldg., 33 Zähre alt, hat sich aus ihrer Heimath entfernt und scheint sich bettelnd Dieselbe soll im Betretungsfalle angehalten und uns, oder der Bürgermeisterei Trais zugeführt werden.

Gl en, den 15. August 1874. " ö '

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

_________ ______v Röder. _____

B e k a n il t ul a ch u n n.

des Namenstags SELig^Hahei! des'Großhersogs hL'tt auWt. unterzeichneten Gerichts wird wegen der auf denselben Tag stattfindenden Feier Gießen, am 21. August 1874.

Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen.

____________________________________Bött i ch e r.

Beka n n t ni a ch n n g.

Die gesetzlichen Forderungen an Studircnde aus dem Sommer-Semester 1874 betreffend

, Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirenbe müssen bis zum 26. September d Z. mittelst sveciffcirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis z»m 7. November d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art 136 der Statuten zugewresenen Vorzug verliere». v '

Gieße», den 20. August 1874.

Großherzogliches Universitäts-Gericht.

. Haberkorn.

P o (i t i f cfj e r Theis.

bindung gebracht werde» fein».

An Großh. Regierung aber richte» wir die er-

»eigtest hinwirken zu wolle».

4. Locale Wünsche bezüglich der Eisenbahnen. Unsere im vorigen Jahres-

Tariferhöhung weder nothwendig »och zweckmäßig erscheine» lassen könne und daher an Großh. Ministerium die Bitte gerichtet, den Bevollmächtigte» der Großh. Regierung im Bnndesrath mit der Weisung zu versehe», gege» die be­absichtigte Eisenbahn-Tariferhöhung zu stimme». Nachdem sodau» der Bundes- rath des deutschen Reichs beschlossen hatte, die Erhöhung der Tarife den einzelne» verbü»deten Regierungen z» überlasse», haben wir, anschließend an die Beschlüsse der am 12. Juni d. I. zu Düsseldorf stattgehabten Delegirtenversammlnng des deutschen Handelstags, dahin lautend:

unterm 15. Jnni an Großh. Ministerium die weitere Bitte gerichtet, die Durch­führung dieser Beschlüsse für unser engeres Vaterland veranlassen und bei den einzelnen deutschen Negierungen befürworten zn wolle». Diese Bitte e

desselben, welchen der angenommene Werth von 20 Thlr. pr. Ctr., der in den meisten Fällen nur den vierten Theil und weniger des wirklichen Werths reprä- feiitirt,- ergiebt. Wir finden in dieser gesetzlichen Bestimmung schon eine Härte

Gießen, 21. August.

(Fortsetzung des Berichts^Großh. Handelskammer aus Nr. 193 d. Vitts.) Eisenbahnen.

die Maßregel eiiies^Zuschlags zn den Eisenbahntarifen ist zn ver­tagen, die Frage der Tarifsätze ist aber unbedingt nicht anders, als in Verbindung mit der Frage einer Reform des Tarifsystems zu be­handeln und ist vor endgültiger Beschlußfassung über dieselbe die gut­achtliche Aeußeruug der Vertreter von Handel, Industrie und Land- wirthschaft einzuholen"

Nach § 23 des Betriebsreglements für den Norddeutschen Bund, welches^ . t ... uh uviiqe» -zayres-

0eute noch m Kraft ist, vergüten die Eisenbahnen in Beschädigungsfällen nicht bericht bezüglich der einzelnen unseren Platz berührenden Eisenbahnen speciell den reellen Werth des ermittelten Schadens, sondern nur denjenigen Theil geäußerten Wünsche harren leider sämmtlich noch der Erfüllung

Wir sprechen deshalb den Wunsch aus, daß hohes Ministerium diesen für de» Handelsstand und alle Betheiligten höchst wichtigen Punkt geneigtest erwägen und in dem hier ausgesprochenen Sinne so bald als thunlich seiner Erledigung entgegenführen möchte.

3. Direkte Eisenbahnverbindung Berlin-Weilar. Zu unserem Bedauern müssen wir hier constatiren, daß sich die in unserem vorigen Jahresbericht ge- änßerte Ansicht, daß keine Hoffnung vorhanden sei, die Führung der direkten Bahnverbindung zwischen Berlin und Wetzlar über unsere Stadt zu erlangen, nunmehr definitiv bestätigt hat, indem heute als feststehend anznnehmen sein dürfte, daß diese Bahn mit Uebergehung unserer Stadt direkt von der Station Fronhausen der Main-Weser-Bah» nach Wetzlar weitergesührt wird. Dem Vernehmen »ach soll jedoch in Folge von Terrainschwierigkeiten der ursprüng-

. lichb Plan, wonach die Eisenbahn über Krofdorf geführt werden sollte, anfge-

ewzelnen deutschen Regierungen befürworten zn wolle». Diese Bitte erlaubt»!gegeben worden sein und soll die Eisenbahn näher an unserer Stadt vorbeige- ww uns hiermit wiederholt hohem Ministerium dringend zur geneigten Berück- führt werden. Es wäre dies für den Verkehr unserer Stadt immerhin von stchtigung zu empfehlen. ! erheblichem Vortheil und wollen wir hoffen, daß die Eisenbahn so nahe als

2. Haftpflicht der Eisenbahnen. Sodann haben wir hier »och eine eben-,irgend möglich an das rechte Labnufer herangerückt werden möge, sodaß sie falls schon oft m Handelskreisen, insbesondere auch in den Jahresberichten der durch eine Ueberbrückung des Flusses leicht mit den hiesigen Bahnhöfen in Ver- Handelskammern geltend gemachte Klage hervorzuheben und zwar betrifft die-.bindnng gebracht werden kann. An Großh. Regierung aber richten wir die er- selbe die Haftpflicht der Eisenbahnen bezüglich der denselben zur Beförderung! gebenste Bitte, bei der Königs. Prenß. Regierung in dieser Richtung hochge- übergebenen Guter. ! neigtest hinwirken ui wolle». '

fcie mitunter leichtfertigste Weise beschädigt worden. Hier wenigstens sollte der volle Schadensersatz nicht in Frage gestellt werden können und die unbe­schrankte Haftpflicht im Interesse des Rechtes und der Billigkeit hergestellt

4 r l l c m - r- r t. n-.r < . '....... juivvn in vnjti yt[ckhukii iininiuii» imvn eine jjtirre

1. Elfenbahntarifc. Bkzuglich der Eisenbahnen können wir nicht umhin, und wünschen sehr, daß sie für alle Verlust- und Beschädiaunasfälle, inforveit an dieser stelle immer wieder auf dte in letzter Zeit vielfach ventilirte, für ciefelbcn nicht diirch höhere Gewalt herbeigcführt worden sind, aufgehoben wer­den gesammten Handelsstand höchst wichtige Tariffrage ziirückzukommen und den nipchte, da wir die Ausnahmestellung der Eisenbahnen anberen Frachtsüh- zwar waren und sind wir der Ansicht, daß zur Zeit eine Erhöhung der Tarife rern und Unternehmern gegennber, welche, auch ohne daß die Güter besonders im Znterrsie der Ei,enbahuen nicht geboten ,st auf die Entwickel,iug ceä Han^ versichert werden, für den vollen Werth alles ihnen Anvertrauten verantivortlich dels und der Industrie unseres Vaterlandes aber mir hemmend emwirke» kann.sind, in keiner Weise gerechtfertigt finden können. 7

Ußir haben daher von Anfang an uns gegen eine Erhöhung der Eisenbahntarife! Vollkommen unbillig finden wir es, daß die Eiseubahueu diesen Para- ausgelprochen und nach Kräften dagegen zu wirken gesucht. So haben wir!graphen auch in solchen Fällen in Anwendung zu bringen suchen, in wUchen ins^sondere m unserem Bericht an Großh. Ministerium des Innern vom 9,Idas Mr. Gut von ihnen noch gar nicht einmal dem Transport übergeben v. Mts. in Ueberemstimmung mit der Großh. Handelskammer zu Darmstadt wurde, sondern entweder nach der Empfangnahme oder vor der Ablieferima die Überzeugung ausgelprochen daß der durchschnittliche Reinertrag der deut- an den Adressaten einige Zeit in ihren Lagerräumen sich befunden und da auf schen Ei,enbahuen sehr bald wieder diejenige Ziffer erreichen werde, welche eine die mitunter leichtfertigste Weise beschädigt worden. Hier wenigstens iollte der