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Jeder kennt. -. -- ..

auf beT^a^Vin^fblirfin, mdem sie 'sich Mbir lustig machen , daß man bet Sie die Liebet- brirfe aus früherer Zeit und sonstige PostscriptumS confi«cltt hat, mbefien geschieht bte« theiis flllÄ wns. tbeils aus Schiechtig. und theiis aus Leichtsinn.

Man bat doch bei Sie nach aufrührerischen Schriften gesucht?! Nun, ,ch> mochte wohl wissen, was aufrührerischer ist al« ein L.ebesbrief^ So einer kann Emen ehr au rühren namentlich wenn« hinterher Nickt« ist, und »orber Alle« versprochen, und - ach her je, wer weß was Alle«! na und nachher doch mit einer Anderen.

Oder "roeniT man von den Herzensangelegenheiten gänzlich °bstrmrt und^sich nur auf

dem Materiellen versetzt^ wo dock am Ende die ZeitungSherren auck wtt Bescheio wiffen sollttn, da sind die anderen Papiere, die man bei Sie vorgefunden hat, doch gewiß auch sehr auf "?b^ete'?ielletcht in früherer - doch ich will nicht vorgreifen. Denn ich sehe es

(Eine Instruction.) Wie dieStr. Ztg." schreibt, sollte eine sehr nervöse, ewig krän­kelnde Dame Dad Ems besuchen, verlangte aber von ihrem Hau«arzte, daß derselbe den Emser Badearzt auf'« Genaueste über ihre Krankheit instruire. Der Hausarzt gehorchte und händigte der Dame bei ihrer Abreise einen Brief an den Kurarzt ein. Unterwegs konnte die Kranke der Versuchung nicht widerstehen, den wirklichen Grund ihrer Leiden zu erfahren, und erbrach den Brief. Derselbe enthielt Folgendes:Lieber Herr College! Ich schicke Ihnen hier einen weiblichen verschrobenen Pavian mit allen Untugenden seiner Race ausgcstattet. Nehmen Sie diesen Quälgeist tüchtlg in« Gebet. Sie hat eine Gesundheit wie ein Rhinozero« und einen enormen Geldbeutel." Die Gesellschafterin der Dame, welche das Gesicht derselben während de« Lesens beobachtete, fiel in Ohnmacht.

Das Hamburger PostdampfschiffHolsatia" Capttän Barends, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, trat am 17. Juni wiederum «ine Reise via Hsvre nach New-Jork an.

Da« Hamburger PostdampfschiffWestphalia", Capttän Stahl, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, welche« am 3. Juni von Hamburg via Hävre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen Stunden wohl­behalten in New-York angekommen.

* ann1 ® .in« Schnndm-chnung, h-mptsächlich im unquittirt.n Zustand«, wenn man fein Hb hZ' unb b« Ät «in solch.« Halloh. und mein Juliu, ha. gerade auch r«me-, nbeTortißVUnme« vorher bei die Schneider und Schuster confisciren, daß sie nicht erst au«getragen werden, nicht aber nachher, bei wo es gar keinen Zweck hat.^ Staetsanwalt scheint sich ja jetzt ein förmliche«'Geschäft daraus zu

ob ,r denn sonst qar Nicht« andere« zu thun hat? Blo« HauSsucken und Einen All!« mit ^Beschlag belegen? Und was ist das Ende vom Zwecke ? Er macht einen gewaltsam zum Mördthierer, und man steht in achtungsvoller Wicktigkett noch einmal so groß da.

Ick habe auch einmal waS mit einem Staatsanwalt gehabt, aber nicht amtlich, und ach wo- Haden sie mich dan.ai« alle beneide.. Seschweige denn

Paula Erbswurst, Hausvogteiplatz, links.

. , , e, . ,r . . . a , .fi. Die Redensart vom Brennen. Die Leichenverbrennung ist ein würdiger,

O, wie beneide ich Ihnen um diese«. Mw , n un'b öinen dannlharmonischer Abschluß unsere« Leben«. Denn da« Leben ist nicht« al« ein Berbrennungsproceß.

doch sehr angenehm ist, auf d,eser Art in der Oeffentltchke» j g g , n umgeben mit brennenden Fragen. Man wird angefcuert. Man fängt Feuer. Man

( . « c. bötmiscken Spott'ist Feuer und Flamme. Man hat seine Flamme. Man verzehrt sich in Liebksgluthen. Man

fagen^M die Zeitungen mtt einem^g^ ff 'A, steht tm Feuer mit Gott für König und Vaterland. Man geht für den Freund durch « Feuer. Man dreht sick um die Brennpunkte des Leben«. Man wird warm im Feuer der Leidenschaft. Man brennt vor Lust und Begierde. Man wird in flagranti betroffen. Man holt die Kastanien au« dem Feuer. Man fürchtet sich al« Gebrannter vor dem Feuer. Man wird hart im Feuer der Erfahrung. Man läuft gebrandmarkt umher. Man steht auf Kohlen. Man sammelt glühende Koblen auf sein Haupt. Man trinkt gebrannte Wäffcr. E« wird einem Ein« auf den Pelz gebrannt. Man sucht sich in« beste Licht zu setzen. Man leidet alle Augenblicke an einer andern Entzündung. Man versichert sich bei den besten Feueraffekuranzen. Man ist ein Mann bei der Spritze. Man verbrennt sich die Finger. Man verbrennt sich den Mund. Man brennt ab. Man brennt durch. Man flackert schließlich noch einmal auf, ehe da« Licht ausgeht, und verpufft. Und der au«gebrannte Leib wird von Siemen« verbrannt, um ihn dem Fegfeuer zu entziehen, und die fromme Welt sagt- Amen, Ruhe seiner Asche!

H (f 0 e m e i n e r Anzeiger.

2924) Eine freundliche Wohnung von 3 Zimmern, oder 2 Zimmern mit Cabinet, nebst dem nöthigen Zubehör, wird von einer kleinen Familie ohneKinern gesucht. Offerten beliebe man bei der Exped. d. Bl- abzugeben.

Einen kräftigen Arbeiter auf sofort gesucht in der Brüh l'schen Universitäts- Druckerei.

Versteigerungen, i Heugrasversteigerung.

Donnerstag den 25. Juni d. I-, Abends 7 Uor, soll das Heugras vor der, der Neustadter Schäferei - Gesellschaft gehörenden, 1393 OKlafter haltenden Wiese, auf der kleinen Weide, in der Pulvermühle versteigert wer­den.

Gießen, den 22. Juni 1874.

______________ K- Simon.

§ Arbeilsverstetgerung.

Freitag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Mainzlar nach verzeichnete Arbeiten öffentlich in Akkord gegeben werden:

fl fr.

1. Steindeckerarbeit an dem

Kirchendach, veranschl. zu 20

2. Planirarbeit am Riedenweg, veranschlagt zu ... . 44 48

3. Pflasterarbeit incl Material­lieferung, veranschlagt zu 220 40 4. Chaussirarbeit am Eichweg, veranschl. zu 184 42

5. Steinbrechen, Steinfahren, Aufsetzen und Zerschlagen derselben zur Unterhaltung der Straßen, veranschl. zu 295 Mainzlar, den 19. Juni 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Mamzlar.

I. A. :

L. Hahn, Bezirksbauaufsteber.

| Arbeitsversteigerung.

Donnerstag den 25. d. M., Nachmittags 5 Uhr, sollen auf dem Gemeindehaus zu Annerod nachfolgende Arbeiten öffentlich in Akkord gegeben werden :

1. Planirarbeit an dem Weg nach Hausen, veranschl. zu 38

2. Chaussirarbeit daselbst, ver­anschlagt zu.....126

3. Liefern der Ehaussirsteine da­selbst, veranschlagt zu . 119

4. Planir- und Chaussirarbeit bei der Sandgrube, veran­schlagt zu ...... 300

5. Unterhaltung der Gemeinde­wiesen re, veranschlagt zu 96

6. Unterhaltung der Straßen und Wege (Steinliefern, Steinsetzen und Stein- klvpfen), veranschlagt zu . 333 25

7. Weißbinderarbeit im Schul­hause, veranschlagt zu . - 13 30

Annerod, den 19. Juni 1874.

Großherzogl. Bürgermeisterei Annerod.

I. A. :

L. Hahn, ____________Bezirksbauaufseher.___________ 2 Mittwoch den 24. I. M-, g Vormittags 9 Uhr,

sollen auf dem hiesigen Rathhause verstei­gert werden:

fl. fr.

1. Erdarbeit und Fuhrlohn, ver­anschlagt zu.....821 30

2. Lieferung von behauenen Lungsteinen, veranschl. zu 370 54

3. Zimmerarbeit, veranschl. zu 26 53

4 Pflästererarbeit, veranschl. zu 776

Gießen den 19. Juni 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

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Fußbodenlack, sofort trocknend, Letnölsiccattf, zum Einölen, Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend,

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