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Telegraphische Depeschen.

Vermischtes.

Aus Stendal theilt die Magdeburger Zeitun,

worden sind, keiner die Prüfung bestanden hat.

Das Hamburger Postdampfschiff Stlesia, Capitän Hebick, von der Linie der bürg Amerikanischen Packetfahrt Actien-Tcscllschaft, trat am 11. November wiederum eine Jicpc

via Hävrc nach New-Fork an.

Das Hamburger Postdampfschiff Westphalia, Eapikän Etabl, von der Vinte tex Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt Aktien Gesellschaft, welches am 28. October von Hamburg via Hüvre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 11 Tagen 10 stunden wobl behalten in New Jork angekommen.

Das Hamburger Postdampfschiff Tburtngia, Eapttän Meyer, von der Linie der vim burg-Amertkantschen Packetfabrt Actien Gesellschaft, welches von New.Port am 5 November ad ging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen 7 Stunden wohlbehalten in -br mouth angelangt.

,g mit, daß sämmtltchc Secuncaner Bekanntmachung vorgelegr. o«r. uw TT f am dortigen Gymnasium, fünfzig an der Zahl", wegen Auflehnung gegen ihre Lehrer relegnt

rechnung nicht passender Kupfermünzen. Thcrler-Tvayrung oersog. map worben finb, unb bQ^ von sämmtllchen Abiturienten, welche Michaelis zum vramen zugetanen

KircLUictze Anzeige

der evangelischen Gemeinde zn Gieße».

Gottesdienst.

In der Friedbofskircbe.

Am Todtenfcst. den 22. November:

Morgens: Pfarrvicar Schlosser

Nachmittags: Pfarrer Landmann.

Künftigen Sonntag, den 1 Advent: Feier des heiligen Abendmahls.

Tie Pfarrgeschäftc für die Woche vom 22. bis 28 November besorgt Pfarrer Dr. Seel.

toe» 1 v und ^Stücke h'annover'schen Gepräges, sowie von Silbermünzen schlcswia-holsteiu'jchen (nicht dänischen) Gepräges vom 1. Januar 1675,ab; ferner den Entwurf einer Bekanlltmachung, beir. das Verbot des Umlaufs dä­nischer N.qsdaler und Schilling Münzen vom 1 Januar 1875 ab.

Berlin, 19. November. Der russische Reichskanzler Gortschakoft, wcl- cher heute Abend nach Petersburg abreist, besuchte gestern Abend abermals den Fürsten Bismarck und hatte mit demselben eine längere Unterredung.

einen verhängnißvollen Erfolg zu er reszeit und den Anstrengungen der Truppen, für dieses Jahr ein Ende. Mehr *..... " » Siege wurden in letzter Zeit über die feindlichen Indianer errungen. und

E i n g e s a n d t.

Gießen, 19. Nov. Gestern Abend hielt Herr Profeffor Dr. Zimmermann einen Bortraa über dcn zweiten Stbeil von GöthesFaust", nachdem er vor I 1 Togen über ten ersten Tbetl, und früher über die Faustsaaen und die älteren Faustvicklungtn gen^ben Wenn es auch nicht unsere Absicht ist, eine eingehende Kritik dieser Dorlesungen tnsbe'ondere der beiden über den Göthe scheu Faust zu schreiben , worauf wir hauptsächlich auS Marqt! er Raum verzichten müffen, so können wir doch nickt umbin. Herrn Prof Vr. Zimmermann ,r. erster und dem Kaufmännischen Vereine in zweiter Linie für diese genußreichen Ab nde zu dan en. Wer dieses Univerialwerk denn so können wir t8 nennen unsere» genialen Dim'etturiten kennt, sowie die große Literatur, die cS hervorgerufen, der wird einseben, daß es tur einer Redner Schwierigkeiten hat, sowohl einen so großen Stoff 'n zwei Abendstunden zu,amm,nm fasten, als auck etwa« zu bringen, da» nicht in der so reichen Faustltteratur ichcn rl»»«- worden ist Wir muffen gestehen, Herrn Prof. Zimmermann gelang es vortrcff.ib wu ' Oeconomie suchte er vorzugsweise gerade die Stellen zu erklären und hervorzubeben wnw wohl als Glanzpunkte der großartigen Tragödie bezeicknet werden können, und gerade ,m ten Stbeil, wo der Klippen des AufentbalteS so viele sind, überschütt er mtt em» derckt,, ei dieselben und traf überbaupt eine so glücklicke Auswahl, wie dieS nur ein mit der gaufthMaiu ganz vertrauter und in ihr lebender Gelehrte vermag. Herr Prof. Zimmermann gab un« Ganzes, er frischte in unS ein Bild auf, daS leickt verwisckbar ist und mckt genug a.fgettt J werden kann, er gab diesem Bilde wieder neue Farben, die bet unS wenigsten» das könne, wir sagen, nickt leickt wieder erblassen werden. Die ganze Darstellung war uber'^ck 4 halten und bei wissenschaftlicher Scharfe und Tiefe doch allgemein verständlich, die DeuNinge und Erklärungen hervorragender Momente und dunkler allegori.cker Stellen gründ iw, nu. selten recht sinnig, zuweilen originell und geistreich, die Diktion sehr gefällig, schon, cf A i

Das Auditorium, in welchem auch di« Damenwelt vertreten war, folgte denn auch dem g Redner mit ungetheilter, gesvannter Aufmerksamkeit bis zu Ende, und day e» allgemein, hohem Maße befriedigt worden, möckte nickt zu bezweifeln sein

Zu bedauern ist nur, daß der Beiuch dieser vortrefflichen Dortrage über das g übn-ll borbqel-ie-ie Werl uni,,,« fo qenialrn Di»,er« °°n Stabil dublitam« -IN^ w-r.e, Rttinga »«, und können wir UN» die,, auffallend- ti».inung nicht cht «nm Möge DieS jedoch den Kaufmännischen Verein richt abhalten, auch fernerhin weiteren in ähnlicher Weise ScköneS und Nützliches zu bieten!

Frischbäcker r u Gießen.

Sonntag den 22. November. H Plank in der Neustadt, L Keil den Neucnbauen, A- Noll auf der Mäusburg-

ümeiilm.

^ew-Bork, 2. November. Im Innern Amerika, bat eine aiißervr- den,kicke Dur« jehr große Waldbrande jur golfe gehabd Namen,Uck vnbee- rend war.u diese m Pmujulvamen. Cb,o. Indiana und »enkucky D.e >urre und der dadnrck verursachte Wassermangel ballen ferner znr yolfle, daß auch in Städten Feuersbrünste weiter um sick griffen. ..

Mit den indianischen Raubzügen hat es, Dank der vorgerückten Iah-

/caakreich.

Paris 18. Nov. Seit dem 24. Mai 1873 sind im Ganzen 213 Zei­tungen gemaßregelt worden; 2b Blätter wurden unterdrückt, 20 suspondirt und 165 der Straßenverkauf entzogen. Bon diesen 213 Zeitungen waren 204 republikanisch, 5 legitimistisch und 4 bonapartistisch.

(fcllßftlllö.

London, 17. November. Die Herzogin von Edinburgh hat sich recht erjreullch erholt und war gestern im Stande, die angemeldete ^eputattoll der Jungfrauen des Vereinlgken Königreichs" zu empfangen, welche ihr als.Ehre . aeschenk eine kostbar gebundene Bibel im großen ^orinal überbrachten, di | §em Einband sind die bribcn Wappen Englaifds und Rußlands ^einander ver­schlungen. Dre Deputation bestand aus 15 Jungfrauen, und wurde durch du ehrenwerthe Miss Krunaird vorgestellt. Die Zahl der Geberinnen be^rsfert sich auf 7572. Die Herzogin schien über das Geschenk sehr erfreut und dankte der Devutation in liebenswürdigster Weise.

London, 18. November. Die Union englischer Katholiken bat eine zahlreich besuchte Versammlung abgehalten, in welcher Lord Petre statt des in Rom befindlichen Herzogs von Norfolk den Vorsitz führte. Nach längerer D - batte über Gladstone'» Broschüre gegen die valicanischeu Decrete wurden nn Einstuninigkeil Resolutionen angenommen, welche erklären, datz du Loyalität der englischen Katholiken durch die Beschlüsse des vaticanifchen Eonctis über die Unfehlbarkeit des Papstes in keiner Weife berührt werde.

Loudon, 19. November. Einem Telegramm aus Indien zufolge wurde Nakub Khan ui Kabul, wohin derselbe sich zur Ordnuug der Thronfolge nut Schir Ali begab, bet seiner Ankunft verhaftet und gefangen

jm Polar Expedition werden vermutblich Dundeer Wallsischdampfer gechartert Str Leopold Clintock ist zur Besichtigung derselben augenblicklich tn

Seine Taktik war übrigens nahe daran, tu«v..--» «

5FJ5£Ä ffStSXM .»d.».

schlußsasjung Anklang fand, trat er plötzlich mit tem prajudiciellen Antrag b?rvor, die Vorlagen mit Rücksicht auf den zur Zeit in Preußen bestehenden

Eonflict und die Hoffnung auf eine friedliche Losung desselben"'s wei en auf Berlin, 19. Nov Bei den heutigen Stadtverordneten-Wahlcn in 14 sich beruhen zu laffen. Auch hierin zeigte sich seine Wahlverwa v schl^ 1 Vezirkeu wurden 7 gewählt, die der Bergpartei nicht angeboren. Von den den Ultramontanen, die bekanntlich bestrebt sind, den Kampf i -P H 5 gärigen Gewählten gehört einer mit Bestimmtheit der Bergpartei an, der auch localisiren und anderwärts einen mockus vivencki anzunehmen, we cher ie D ge 5 ,ocitere zuzurechnen sein werden. Der ,Natioual-Zeitung" zu-

in der Schwebe hält. Mit der Entschiedenheit, die ihres Eindrucks g b I n b5ttc gorcfcnbccf den Mitgliedern der natwualliberalen Partei gegenüber darf, bekämpfte der Minister-Präsident Hoffmann den. üNahr ich« bie' jinnabme der Wiederwahl zugesagt. DerReichs Anzeiger" publicm

dessen Annahme er als eine Verwerfung der Ktrcheugesetze bezeichnete. ch nad).?ju^tc Amts-Entlaffung deS Metzer Bezirkö-Präsidenteu Grafen Arniin-

fehlte Herrn v. Dalwigk, nm daS Gesetzgebungswerk auf ^Üimmte Z t Auburg, sow-.e das Gesetz roegen Einführung der Reichsmünz Gesetze in

hinausjufckicbrn, nur Eine Stimme! Sem Antrag wurde, Dan der chne n

digen Erklärung des Minister-Präsidenten m.t ,6 gegen IS Stemmen °er. ^xlin, 19. Nov. Die nanonalliberale Fraetion beschloß. Beseler we. werfen. Im weiteren Verlaufe der Verhandlungen^suchte dannJ^eir v. V - gcstrjgm Geschästsordnungs Rede auszuschließen. Beseler erklärte

wigk in einer anscheinend unschuldigen Einkleidung seinen verfehl, n Zweck ch i)cm$u^clfle fetnen Austritt ans der Fraetion schriftlich. Forckenbeck aeeeptin noch zu erreichen, indem er bei der Berathnng des Ge eßes über dte V. tl- bestimmt die Wiederwabl, obwohl er gestern noch abznreifen entschlosien war. bung der Geistlichen beantragte, vorerst mit dem Bischof von n Gras Arnim hat sich strafrechtiiche Schritte gegen Zehlicke'sD. Allg.

ricktung einer katholisch-theologischen Fakultät m llnterbmidlung, e"'^feorrefvoHbenV' vorßebatten.

den AuSgang derselben abzuwarten, bis dahin al>° die Abstimmung z e Paris, 19. Nov. Die Carlisten haben ihre früheren Positionen an

gen. Diesmal erlitt er seine Niederlage mit ,<aiffn-end^er Grenze wieder eingenommen. Die Verbindung zwischen Jeun und 5t.

großer Hingebung nntersti'chte Fürst zu So mS -Lich bie 9i^'cr»»a- O i ,'-©ebaitian ist miterbrocheu. Die hiesigen Blätter besprechen alle den 5til! bewährte sich in gleicher Richtung der berühmte Vertreter des K'rchenr ch t< jn fccn Opcrationen Regierungs-Truppen und weisen darauf hin, daß der Landes-Universität, Professor Wasserschleben von Gießen. Ader die Palme^^^ Zurückdrängen der Carlisten von der Grenze der spanischen Regierung gebührt dem Minister-Präsidenten." . h( -x..,.-lieben Vorwand zn einer Reelamation gegen Frankreich genommen haben würde

Berlin, 19. November Reichstag. Vor dem E"«riit i i die Tages Nachrichten aus Atschin vom 14. schildern den We

Ordnung verliest Beseler eme Erklärung des Inhatts daß er m s.inen g , g« tsundheitszustand der holländischen Truppen als ungünstig. Lehtere erlitten au» Aussührungei, über den Lasker schen Antrag eine »elnbiauna gorfmb"JUL /en Batteriebauten zur Beherrschung des «tschinflusies einige Verluste. - beabsichtigt habe; sollten einzelne seiner Aeußeruiigei eine jod b ®ie atschinesische Partei beharrt auf der gortfe^mg des Krieges.

lassen, so bedauere er dies aufrichtig. Aus -men Antrag Wnckthorst s w rb Wie«, 19 Nov. Das Abgeordnetenhaus hat in der heutigen ändert darauf die Wiederwavi Forckeubeck s zum ersten Präsiden en durch ' ^ halbstündigen vertraulichen Sißima die Zulasinng der gerichtlichen Bersolgimg ohne irgendwelchen Widerspruch vollzogen. Viee Prc>l>deitt Staust »berg >°-d bi(,\)(6fl. Schöffel unb Schöner beschlossen.

be» Beschluß an Forckenbeck, der nicht anwesend ist, ubermiiiel». Naffifte "

Siguna Sonnabend. Beseler ist aus der national-liberalen Fraetion außgc^ _ ......

ichicden. Der Reichskanzler hat dem Bimdesrathe ferner den Entwurf einer Bekanntmachung vorgelegt, betr. bie AiißereourSsetzung verschiedener in Mark-

Das Handelsarnt verschärfte die Loncessions-Borschristen für die eiu- aelcifiaen Eifenbahnen zur Sicherheit des Publikums. Für neue ^treckcu foll LiutvN das joa. Block uud Stabsystem obligatorisch fei«, wodurch Colllfioneu unmöglich würden. Die bestehenden Bahnen ermahnt das Hande samt ein- drinalicb zur Pünktlichkeit und Verschärfung der ^isciplin und Achtsamkeit.

' Der Großfürst Alexis besuchte gestern die Kaiserin Eugenie in Eluselhurst^^ Balmoral morgen Abend verlaffen. Prinz s^u'

Tat ist nach Paris abgereist.

Spanien.

Madrid. 18 November. Die Earltstcuführer Tristany und Miret be­finden sich ui Catalonien aus dem Rückzüge und werden von den Regier.nrgs- Truppen verfolgt