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Wien
, 19. Aug. In Folge anbaltender Regengüsse ist die Donau stark
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dahier erstattete Bericht verbreitet sich in ausführlicher Weise über die für und gegen das Octroi angeführten allgemeinen Gründe und kommt sodann zu dem Schlüsse, daß selbst wenn man die Gründe gegen das Octrot für gewiä,tiger als die Gründe dafür halte, t' ' ‘ ~
schuß diesen Antrag zur Annahme nicht empfehlen zu können, will vielmehr den Vertretungen der Städte, welchen Octroierhebuugen bewilligt sind, überlasten wisten, zu prüfen, ob überhaupt und wann die Verhältnisse der betreffenden Stadt cs gestatten, das Octroi von allen oder von einzelnen damit belasteten Gegenständen allfzilheben, ob Beibehaltung oder Aufhebung des Octrois für die Bewohner der betreffenden Stadt vortheilhafter sei. Der über einen Druckbogeii starke, voii den, früheren Ober-Consistorial Präsidenten von Starck
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Karlsruhe, 18. August. Der altkatholische Bischof Reinkens hat nunmehr in unserem Lande seine Rundreise begonnen und bereits in Heidelberg wie in Mannheim Gottesdienst gehalten. Daö ruhige, anspruchslose Auftreten des Bischofs iiöthigt selbst dem „Mannh. Anzeiger" Worte der Anerkenniing ab. Die Rundreise des Herrn Remkens in unserem Lande wird vom 15 bis 30. d. MtS. dauern und wird derselbe außer den bereits genannten noch sol- gende Orte besuchen: Schwetzingen, Pforzheim, Karlsruhe, Durlach, Baden, Offenburg, Furtwangcn, Kvmmiugen, Tbiengen, Waldshut, Säckingen, Sm- geil, Meßkirch init) Konstaiiz. Zum Katholikencongrcß wird der Bischof Freiburg erscheinen. - <x- k c -. • ~
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Deutschland. (Siiglani).
<®iep«n. Der „Franks. Presse" wird über die Aufhebung des Octrois London, 17. August. Das deuncke kroiwrintticke Paar besucht. M »°" D^mstadt geschrieben: „Nach dem soeben ausgegebenen Bericht des 14. d. die Königin zu Osborne und siibr nitt ber^Königm und der liun-ifin »'cttcii Auoschusies der ersten Kammer über den Antrag der Abgg. Goldman», Beatrice nach Cowes. D,e Gräfin Brühl Gras Seckendorff und^Cam Zn Kuchler. Edinger und Hcmzerling au Aushebung des Octrois glaubt der Aus- v. Liebenau, welche das kionprin, licke Getolae bildeten ineikt,,^ kckuü dielen Antraa n.r ............... emnkebten ... .............. »L— .... gin. 16. fJrte tQij XÄ ÄS Ä’ÄÄX LattoM
uiib Victoria und dem Prinzen Waldemar von Preußen nach Sandown iu* rurf. Prinz Leopold befindet sich bester und konnte am 16. bereits aussahren.
London, 18. August Der deutsche Kroiiprinz inspicirte heute das vierte Regiment im Fort Grange zu Portsmouth. Er wurde nut Salutschüsten begrüßt. Um Rachmittag legte tie Kronprinzessin in Ryde den Grundstein \u erner schule der schönen Künste. Vom Kronprinzen begleitet, wurde sie von dem ^chul-Präfideuten, den Comite Ml'gliedern, dem Bürgermeister und dem ^rtadtralh von Ryde empfangen. Tas Füsilier-Regiment Rr. 101,
vi w ♦ n v j y. ...v die Ehrenwache. Eine große Menge Zuschauer hatte sich elnacfunden'
d'e relevanteste Frage doch immer die bleibe: Ter Platz war auf'8 Prächtigste geschmückt. ’ 9 '
°b -s denn auch mir möglich sei, das Octroi, welches jchou seit viele» Jahren London. 19 Ananst Da« Frnnnri.ul.A. .
»' deii größeren Städten des Landes, in Darmstadt j. B. scho.. seit 1823, Hospital für Lungenkrank/in Vimtnor un/vstanNe rwec Bäüm^ ais^'d V*
bestehe, und iiisbesondere gerade jetzt aufzuheben? Die ter,ualige» Ber.retn.igen^des Besuchs. W " ®aumt M 2Inbtnten
der größten Städte des Großherzogthums hätten diese Frage auf'e Bestimmtestes London, 19. August. Ans Donakona wird ,eleara>ckiick „„ah.,
Da es für die Beur.heilung dieser Sache absolutes Erforderniß sei,-China hat Japan aufgefort-er., Äa.
ba| man d,e Verhältnisse feber einzelnen der betreffenden L-tadte genau kenne, ten zu räumen, mib trifft für den Fall der Ablehiiung umfaffenbc Krieas -Kor unb ba man unterstellen muffe baß biese Kennt»,ß vorzugsweise bei den Per- bereitungen. Die chinesischen Zeitungen betrachten te/snra ür Uiwemeidlick. M.I w/n" b i“ fUlbCn s"''° -rscheme es sehr gewagt einen Be- In Japan ist eine friedlichere Auffaffung der Lage vorherrschend §
schlufi zu fassen, der gerade vou jenen Vertretungen für unausfuhrbar und als.' J 1
die Interessen der Velvohner schädigend erklärt werde. Ueverdies scheine aber^ dlQlieiL
ciiic zwangsweise Aufhebung der vom Staate den Städten seit vielen Jahren! Nom, 16. Auanst. Wie ^ansulla" berichtet gestatteten Erhebung von Octroiabgaben aus den für solche Aushebung ange >das päpstliche Strafgericht ersucht" ihnen einen Ausweg anzugeb^cn wie gute fulrt^ Griu,L-.. d.irch cm vom Staat zu -rlasscnbes Gcsctz gcgcn bcn Willc.i Katholiken, welche zu Bürgermeistern gewählt würde./ das Amt' annehmen t 9<lt n^trSCrC^ f-Cttl9t' bcr.'staat (ras können, d. h. dem König den Eid der Irene und des Gehorsams schwö'en Reich) selbst für pch, gleichfalls gegen die Grundsätze der Ethik, lubirccte Ab.'bürfen, ohne in die dafür angedrohten Kirchenstrasen zu verfallen. Der Pöni- gabeu von ab,vluten LebenSbedurfinffen erhebe, wie Eingangszölle vo» solchen .entiarius entgegnete darauf. „Gitte Katholiken können das Bürgermeister mit Gegenständen, Abgaben von L-alz, Bier, Tabak -c. schließlich werden noch annehmen und dürfe» dem Köiiig den gesetzlich vorgeschriebeuei, Eid schwöre»
eiiizeluc specielle Grunde behandelt, welche in bc» Perhaudlungen der zweiten wenn sie ihrem Bischof oder zwei vo.i ihm abgesaudlen Personen feierlich ver'
Kammer iur und gegen t>en Antrag hervorgehoben worden sind. sprechen, kein Gesetz in Ausführung zu bringe», das qege.i die Rechte des bei-
a»lnia®eh!i’V 8' a“8» 2!llla9 eu,cb Specialfalles hat der Herr hgeii Stuhls verstößt." Gute Katholiken mögen die Leute vielleicht sei» die
Minister des Innern sich dahm ausgesproche.i, daß da, wo es sich um Per- solches Verspreche., abgeben, aber jedenfalls schlechte Bürgermeister Haftung und Transport kathollscher GelstUchen handelt und Excesse zu bcfürch- — Der Mensch, welcher gestern Abend dm Morda,.fall auf den Abae. ten stehen, die königlichen Landräthe möglichst selbst an Ort und Stelle die ordneten Massari machte, ist ein Stelleuiäger, der von Maffari einen ab.ch'lä. ® h^ng leiten oder aber, wo die« unthunllch ist, dem m besonderen Fällen gigen Bescheid aus eine Bewerbung erhalten hatte. Er ist gefänglick ei».
, 9"'" i“ beauftragenden Bürgermeister e,ne genügende Zahl von Gensd'ar- gezogen. Der Angefallene erhielt drei Messerstiche, doch sind dieselben nicht meu bcigtgebeu werden sollen, um jeden Widerstand von vornherein zurückwei- gefährlich.
scn zu können. Zugleich hat der Minister gebilligt, daß bei dreiinaliger frucht
loser Aufforderung zum Auseinandergehe.i von der Waffe energischer Gebrauch Lokal-Notiz.
tclegraphi'sch^ regittrtt" werde^"" WÜ"&xM>Mc »>".tärijche Hülfe «.egen, 20 «u^st. Na» .,»« N°.t» d.« ucn vorgestern steb. ebne
re.egrapvilch requmrt werde. 2we>f-l fest, baß die hiesigen Megger sich einen ,u hohen Preis ,ar da, glei.ch bez-dien logen.
werkln, 18. August. Wte wir Horen, haben bte Deleairtcn der - ‘>e^0e’nal? e,ncn übermäßigen Verdienst beampruchen. Wir fragen nun, wie tö ivobl mit Brüsseler Conserenz, nachdem dieselben das russische Eoifferenz.Programm auf- ^h^^CTn^nZiehung au-sieht und wir können gewiß mit Recht von diesen «*••*? Vrr TT Ä>!, e.Ä’ff.ÄÄ.TÄtt'Ä.’ÄS Erwctterüng der Genfer Eonventlon, behufs definitiver Ralificirung übermittelt. ßaib Schwarzbrod schon vor vierzehn Tagen nur 18 fr. kostete. Und was m Frankfurt fn r‘" " x öi.ejer möglich ist, da« muß auch hier möglich sein, und wir haben wohl Ntchk nötbiq, nähere «runde dafür an-uführen Wenn man die jetzigen Fruchtpretie nur oberstächltch in Betracht ziebt und dabei ersälirt, daß da- Malter Korn auf dem letzten Ärünberaer Druckt
c 4S ’ unb ta6 Malter Waizcn zu 14 st 10 kr. verkauft wurde, so wirb an der Wahrheit obiger Behauptung kaum zu zweifeln sein. ES scheint also auch zur Erniedriguna oeS Brodpretses dringend geboten, daß von sachverständigen Männern, die namentlich ein Herz für die ärmeren glasten haben, auf irgend eine Weise der Weg der Selbstbilfe betreten wird, tnrnU endlich auch die diesigen Bäckermeister veranlaßt werden, den PreiS des unentbedrlichsten Rahrungsmittels den jetzigen Getraidrpreisen entsprechend zu erniedrigen. — r.
-8"!. Berichtigung von zwei von unS gebrachten Eingesandt beit, den durch die il- ra xe fileßenden Bach, wird uns von glaubwürdiger Seite mitgetheilt, daß das Hauptübcl des Bachs zwischen der Schleuse an der Lahn und der Schleuse am Sckulberg gelegen »st, indem
- In ber Gegend von Thienge..7 Säckingen mckWAbs " 616 ri"‘ «-»">»», »n«.
Jur, wo si-hr ruhrigc Agitatoren für die allkatholische Sache wirken, rücken -------
tu Altkatholiken den Vatikanischen kräftig auf den Leib, wo diese eine Ver- sammlnng halten und der Umstand, daß die Vatikanischen das Redetournier
zwischen ihren Größen" (ba^Oott erbarm !) unb Profeffvr Michelis nicht -------------„■ ^.. ......................... ... u.l( ^Vllall „att
mmebmen, eftnet melen i.od, todjroantenben bie Augen mib zeigt, daß bie angeschwollen und für Wien eine Ueberschwemmung zu befürchten. Der Ge- ehe der Unfehlbaren keme Beleuchtung ertragen kann. So geschah cs letzten ineinderath setzte einen Ueberschwemmnngs-Ausschnß nieder und das Krie.'Smi-
Donntag ui Schwamngen, wo die Vaticanischen im Pfarrgarten tagten und «nsterium berief eine Pionier-Abtheilnng.
.in. w1.»? auSschlosssn, worauf tif l.^teren hart vor bcn, Pfarrhanse Berlin, 19. Ang. Die „Prov. Corresp.« bespricht bie von ber Reichs- etne JtiVnerbubne für Prof. Michelis errichteten unb biefer renn auch nut all- Regierung über bie förmliche Anerkennung ber Regierung Lerrano's anae- gemmi,ten, Beifall vor einer großen Menge sprach. — Wiederum ivirb einem knüpften Unterhandlungen und sagt diesbezüglich: es sei gegründete öoffnuna basischen Gerichte die Aufgabe zusallen, die Altkatholiken vor den Benin, daß die europäischen Mächte den Vorschlägen der Reichs-Regierung mit mimen gliinpfungen ihrer Gegner zu schützen. Der „Pfälzer Bote" hat nämlich in werden. — Dasselbe Blatt bemerkt betreffs der kirchlichen Procesfionen daß das Beginnen der Altkatholiken sei aus solche nach dem Vereins-Gesetz einer schriftlichen Genebmigung durch die OrtS- poittiswe «ciavere,, Eidbruch, Luge, Verleumdung, Verrath, Gewalt und Polizeibehörde zwar nickt bedürfen, wenn sie in bergebrackter Weise stattfinden.
gu.’X -L"Ct b^c,ll,,KLC 6a4 ae"an,lte Blatt bie altkatholischen Die Regierung babe iickeß mit Rücksicht auf die jüngsten Erfahrungen die kirch. hm ..nVn.nfVr .' snb i"fe"' t eranM’e ^kinkthiere, Ungeziefer der Civilisa- lichin Processtonen einer strengeren Aussicht unterwerfen unb die Bebörden an= Ü« Wn«hJX .ÄW' Obwohl der Verfasser der Artikel bie er weisen muffen, von ber schriftlichen Genehmigung nur abznsehen, wo Proccssio-
*«4•* Sobraucht bat, so spricht bie Rebaction bes „Pfälzer Bo- neu auf öffentlicher Straße unbestreitbar als hergebracht z» betrachten seien, ten bod> von einer „eblen, glühenden Sprache" des VerfafferS unb bekennt Wo eine schriftliche Genehmigung notbwenbig sei, könne solche nur er,heilt wer- .ne»1m«h.n 'rl"’"?' "u‘,tcr größten Freude" ausgenom- de», wenn von den Aufzügen keine Gefahr^ für die öffentliche Sicherheit unb men. D,e Gerichte werben sicherlich anderer Meinung fein. Ordnung zu besorgen sei. - Die „Prov. - Eorresp." veröffentlicht ferner den
•OcflClTCld) SBortlmit ber bekannten von dem katholischen Pfarrer Hauthaler ihr zugigan-
o'i?"9‘ Pk' "t?a9ttt^‘“ ^'zeichnet bie Meldung bes „Pesti- Crcseld, 19. Aug. Der volkswirtbschaftliche Eongreß hielt heute seine vwiEIw' b9 ^Regierung bereits anerkannt habe, alsiletzte Sitzung. Zur Berathung standen die Banken und die Banknoten-Frage. Oellerrücks d h , „1'1^ l’ejiveifelt dw bereit erfolgte Anerkennung Seitens Der Eongreß sprach sich für Einschränkung der Banknoten Emission durch Con- Ocstcireichs, da bie Verhandlungen der Machte hieriiber noch schweben. Itingentirnng oder bebere Besteuerung ber Banken aus, ferner für Errichtung /nUlftfCidj* cincr Centralbank und Beseitigung der Privatnoten Banken.
Paris 18 SBiinnft (Z,r.„ Paris, 19. Aug In ber morgigen Sitzung der Permanenz-Commission
rüstiiMi über die' ffirn.nnnn ?sbA ff U- -bcrr|dlt i,rc6c Gnb n?frtcn tle Depittirten der äußersten Reckten bie Regierung wahrscheinlich über
und der bher Pathologie die Anerkennung der spanischen Republik interpelliren. Dieselben sollen die
terrickis u. Fr.rnkreid? deiu (Xb Sirb it n.du b nl rlu Un=l*6|ld,,t babfn-J" »»langen, daß der Anerkennungs-Beschluß der Rationaiver,
aller neuen Ideen • unb ta fei», n.»? Ä n„* 6 8 clerical londern Gegner sammlnng zur Ratistcatioi, vorgelegt werde. Fs gilt indeß für gewiß, bas bie sind bie Befürchtungen wohl bearünbet S “ ’ f,bt e,,lflulircl*' ‘i1- s° Nationalversammlung nicht vor Ablauf ber Ferien zusammenberufen wirb. Die republlkanlschen Mitglieder der Permanenz - Commission wollen die Regierung


