Ordre vvin 15. d. Mts. in den einstweiligen Ruhestand versetz! worden.
— Seit einigen Tagen hat die Corvette „Nvmphe
im Kieler Halen
jerer Nation gemacht haben. In 1000 Tagen hat sie 65 000 Seemeilen oder
16,250 deutsche Meilen zurückgeleqt und 35 Hasen tst sie angelausen, in denen
Berlin, 20. Mai. Herrenhaus.
Fürst Putbus zeigt schrifrltch an,
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Paris, 19. Mai, 7J/2 Uhr Abends. Mac Mahon, Broglie uub (Sou*
Paris, 19. Mai. ll'/z Uhr Abends Man versichert, Belcastel habe
— Ans dem Boulevard wurden gehandelt: Neueste Anleihe zu 94.55,
Versailles, 18. Mai. Die Nationalveisammlung erledigte in dritter
der recht klar zu Tage treten, welche Anomalie man mit dem Septennat ge
schaffen hat.
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Auf
Gros der carltfttschen Truppen durchzieht das nördliche Älava. Don Carlos hat sein Hauptquartier in Csilla
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Die Nord-Armee besetzte Miranda. DaS
schütze und Gewehre zugeführt.
Santander, 18. Mai.
Spanien.
Madrid, 19. Mai. Dem „Tiempo" zufolge beabsichtigt die Regierung Wiederaufnahme der Beziehungen zum päpstlichen Stuhl.
Bilbao, 19. Mai. Ein Dampfer hat den Carlisten eine Ladung Ge*
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Wie die „Nordd. Allg. Ztg." mittheilt, ist Graf Arnim durch kaiserliche
Berlin, 18. Mai. Der römische Correspondent eines Wiener Blattes
macht demselben Mittheilung, daß der heil. Vater an mehrere österreichische, . -
ungarische und deutsche Kirchrnsürsten die Einladung gerichtet hat, Ende Juni .eew-?sork, 1^- Mai. -Lie Regierung von Guatemala hat dem d. I im Vatikan zu erscheinen. Die bayerische Regierung habe eine Anfrage britischen Vice-Consnl Magee eine Entschädigung von 10,000 Pfd. Lterliug des Cardinals Antonelli, ob ihr die Persönlichkeit des zuletzt in der Schweiz zugefprochen._________________________________________________
beglaubigten und von dort au-gewiesenen Monsignore Agnozzi als Nuntius ge "
nehm sei, ablehnend erwidert. _ m ” r -, , , . , , r
- ®cHebt, kann SaUaN em nicht hassen. woAlle« „enthüUt“, „
dürfen auch die Ultramontanen den Mantel der christlichen Liebe Nicht mehr bur(b Unvorsichtigkeit oder Fahrlässigkeit eines Jägers eine Äugel in die Brust erbten, die sei- übcr gewisse Vorgänge decken, welche bisher, wie es scheint, unbekannt geblieben nen sofortigen r'c-d zur Folge hatte. Ter Qktotteie war seit Lrrichtung des 11 Jäger vatatl- sind. Von den Ultramontanen des Abgeordnetenhauses wird nämlich mit einer lon5 bei demselben und hallt sich im fronzöstjchm gtlpjug ba6 etieme faruj vertient — Am * D?«tati« »ntünbigt M Gpocbe ter t^lom.tifd,™ SntbuQu. »jX9X Ä Ä
gen noch Nicht vorüber ist. 'üpic deuten an, daß der Erzbischof Graf Ledv- oerlichen Lbrenrechte rmiTtbetU Derselbe batte einem Freund und Snwiengenosien, den er chowski sich im Besitze gewisser Aktenstücke aus dem )ahre 1871 befindet, öfters besuchte, ane GbatcuDe mit 1M) 2bim. baar und verschiedenen Tccumenten entwendet welche auf seine Reise nach Versailles in's deutsche Hauptquartier Bezug haben und sich am bellen Tage aus dessen Wohnung entfernt, trat »ufiflig von gegenüber wohnenden und die tnmaliae Stelluna des Kaisers sowie der katholischen Viele aeaenüber Nachbarn des Bcheblencn bemerkt worden war und zur Gnttecfung des rhäters gefüh« batte. V,m sp-.-fi ® rU ’n0 14 . ’ . > Q. A . . — Wie die Indianer rasch ihrem Snde entgegengeben, so wird die Livilisation bald auch
Hl b ste genau präklsiren. Diese Mittheilungen werden selbstverständlich 1111^ ehemals so zahlreichen Büffel der nertamtneonifebfn Pratrieen vollständig vertilgt haben, parlamentarischen Kreisen als eine leere Drohung betrachtet, well Nicht abzu», Noch vor wenigen Jahren trabten zahllose Büffelheerden über die unendUchen Wiesen östlich vom
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Tyrannen, als Louis Napoleon einer gewesen ist, ihre Civilliste ohne Gefahr sehen ist, weshalb Graf Ledochowski nicht schon vor dem Antritt seiner Stras* sür Leib und Leben mit dem besten Wohlbehagen verzehren, dann dürfte gewiß haft die Dokumente veröffentlicht bat. der Degen Frankreichs, der edle Marschall Präsident Mac Mahon, mit einiger Berlin, 18. Mat. Man bespricht in den Blättern einen neuen Zwie« Sicherheit darauf rechnen, siebenjährig zu werden. spalt zwiich.n Rußland und der römischen Curie. Man hatte auch schon an«
So schien es ohne Zweifel auch dem Ches der Ezecutivgewalt zuerst, derweitige Anzeichen, daß Rußland die kirchenpoliNscheu Kämpfe in verschiedenen sonst wäre wohl nicht mit seiner Zustimmung die betr. Vorlage eingebracht europäischen Staaten jetzt mit anderen Augen aupeht, als das früher der Fall worden. Der Herzog v. Droglie batte die Karten mit großem Geschick ge- zu sein schien. Äeußerungcn Gorischakow's während seines neulichen Aufentmischt, sein Organisationsplan schien eine vortreffliche Stütze des Septenuats Halles in Berlin baden das, wie man mehrfach versichert, bestätigt, zu sein, während derselbe thatiächlich nur die Vorbereitung zur Restauration Berlin, 19. Mau Die kalte Witterung hat den Fürsten Bismarck der Monarchie und zwar des Julikönigthums war. 's ist Nichts so sein ge-bestimmt, seine Abreise nach Varzin noch einige Tage, spätestens aber bis spönnen, 's kommt doch endlich an die Sonnen; die Nationalversammlung und Donnerstag, zu verschieben. Der Fürst hat sich endlich, dem Rathe seines auch der Marschall - Präsident merkten noch zu rechter Zeit die Absicht und Hausarztes folgend, entschlossen, nach einem 2 bis Swöchentlichen Aufenthalte wurden verstimmt. in Varzin das Bar Sh Hingen auszvpichen, und hat derselbe nachträglich die
Man dank« sich den „Großen Rath" in der obenerwähnten Zusammen- Einladung des Königs Ludwig von Bauern bauten* nccvpiirt. setzung, eine so erlauchte Corporation muß auch ihren Präsidenten haben; als — Die Affaire Arnim hat nunmehr ihreii vorläufigen Abschluß gefunden, solchen dachte und wünschte sich nun der Cabinetschef Mac Mahon's keinen anderen, als den Herzog von Aumale. Die Machtbesugniffe, welche dem „Großen Rath" beigelegt werden sollen, sind auch nicht übel, er kann beispielö- v M ....
weise evenru.ll die Nationalversammlnng auflösen und so wäre der Herzog Anker geworfen. Hinter ihr liegt eine Reise, wie sie wohl wenige Schiffe nn- von Aumale wohl in weit größerer Berechtigung der Vice-Mac-Mahon Frank- - aj—’ —u‘ u‘c*“ " 4nnn r* ßc/^ Ä---''---v*‘
reichs, als Camphausen der Vice-Bismarck Preußens. ,
Somit hatte der Herzog von Broglie das Mögliche für die Rehabiliti- noch nie vorher ein deutsches Schiff geankert ist.
rung der Orleans gethan, die Vorlage der constitutionelleu Gesetze war Wunsch Berlin, 20. Mai. Herrenhaus Fürst Putbus zeigt schriftlich an, ter Nationalversammlung und war dieselbe somit vor em Dilemma gestellt, daß er betreffs der_ Nordbahn - Angelegenheit schriftliche Auseinandersetzungen Der verzog von Broglie wollte aber gar zu sicher gehen, er bedachte nicht, anfertigen und veröffentlichen lassen, sowie die Errichtung eines öffentlichen daß „allzu scharf schartig macht." Er verlangt kategorisch unter Stellung der Ehrengerichtes beantragen werde. Der frühere Handelsminister, Graf Jtzen- Cabinetsfrage, daß das Wahlresorm-Gesetz vor den constituiionellen Gesetzen plitz, überreicht zum stenographischen Bericht die vollständige mit dem Fürsten zur Veralhuiig und Beschliißfaffung gelangen sollte. Es wäre dann wahr Putbus über 'die Nordbahn geführte Correspondenz. Hierauf werden die 50 scheinlich eine Auflösung der jetzigen Nationalversammlung ermöglicht worden,'Millionen Eisenbahn-Anleihe, sowie die übrigen Eisenbahn-Vorlagen, ferner das und Dank dem refonnirten Wahlgesetz hatte der Herzog unter dem HochdruckM'setz über die Betheiligung von Beamten an Erwerbs-Gesellschaften und das seiner Unterbehörden auch eine in ihrer Majorität orleanistisch gesinnte National-'Schuldentilgungs Gesetz genehmigt.
Versammlung bekommen, so daß schließlich der Restauration des Bürgerkönig-J Wiesbaden, 20. Mai. Der Kaiser nahm heute Vormittag zu Fuß thnmS Nichts mehr im Wege gestanden hätte. Das ist nun die Schlinge, in'eine Parade der hiesigen Garnison ab. Seine Rüstigkeit wurde allgemein be- welcher der edle Herzog sich selbst gefangen hat. Die Nationalversammlung'wundert. Heute Nachmittag findet zu Ehren des Kaisers eine Corsofahrt, verweigerte die vorgängige Beschlußfassung über das Wahlreform-Gesetz, das gen ein Wet-renneu statt. (Sabinet Broglie gab seine Entlassung, der Marschall-Präsident nahm biefelbej flpfipITpirfi
berUtivilligst an und so ist Broglie in die Grube gefallen, welche er für Mac Mahon gegraben. Lemberg, 19. Mai. Die Flüsse San, Wislok und Strv sind
Ans der Zusammensetzung der Opposition in der Nationalversammlung ihren Ufern getreten und haben dadurch viele Beschädigungen verursacht, ist ersichtlich, daß auch die übrigen monarchischen Parteien die Gefahr, welche der Bahnstrecke Lemberg-Stry ist der Verkehr sistirt. ihnen bevorstand, geahnt haben. Außer 310 Mitgliedern der Linken stimmten /railfirritfi
50 Angehörige der Rechten und 17 Bonapartisten gegen das Cabinet Broglie
Mit der Neubildung des Cabinets ist nun Herr Gonlard, Mitglied des rechten Parts, 18. Mai. Ans Perpignan wird berichtet: Bei Gelegenheit der Centrnms, beauftragt. Septemberfeier zeichneten sich besonders die republikanisch gesinnten Einwohner
Nach der Corresp. „Havas" existirt bereits eine neue Ministerliste, aus des Dorfes Palalda ans. Dieselben waren an Wildheit denen der Commune welcher, so viel sich übersehen läßt, die Anhänger der Orleans und der äußer- voraus; mehrere Bonapartisten verloren dabei ihr Leben. Man glaubte allge- sten Rechten verschwunden, an der die beiden Ceutren und die Bonapartisten mein, jene Ausschreitungen seien vergessen, als am 14. Mai daö genannte bethciligt sind. Die WOnisterUste hat allerdings keine unbekannten Namen, aber Dorf von 200 GenSd'armen cernirt und eine Anzahl Verhaftungen vorgenom- aiich keine hervorragenden Namen, aus denen man schließen könnte, daß der men würbe.,
Mann des Seplennats künftig in republikanische Bahnen, in die Bahnen der Parts, 19. Mai. Fürst Hoheickohe ist heute hier euigetroffen, konnte konservativen Republik des Herrn Thiers ernstlich umlenken würde. . jedoch wegen der Ministerkrifis noch nicht vom Marschall-Präsidenten empsan-
Auch nach dieser Ministerkrisis scheint uns das Septennat immer noch gen weibeiL __ __ ___ _ _
Septemiat an sich bleiben zu sollen, ohne irgend einer Staatsform Coucessio ..
nen zu machen. Was durch den übertriebenen Eifer des Herzogs von Broglie lard besteben^darauf,^daß Decazes Minister ^des^Aeutzern^bleibc. ......
factisch für Frankreich erreicht worden ist, besteht darin, daß eine Restanration -- jn "" "
der Oileans für den Augenblick höchst unwahrscheinlich g-worden ist. Dagegen Mac Mahon erklärt, er werde gleich nach erfolgter Bildung des Cabinets dürfte es zu beklagen fein, daß das bonapartlstifche Cabinet auch in dem neuen einen Antrag auf Wiederherstellung der Monarchie einbriugen. Cabinet vertreten sein muß, weil die Bonapartisten eben geholfen haben, das . - 'M h“m inm,fpn‘irh r ' ' -
Cabinet Broglie zu stürzen. Auf die äußerste Rechte war nicht nöthig Rück Türken 49.10.^
sicht zu nehmen, da die Chancen der Donrbouen in Frankreich durch die Ent- BersatlleS, 18. Mai. Die Natioualveisammlung erledigte in dritter setzung der heldenmüthigen spanischen Stadt Bilbao unter Null gesunken sind Berathung einen großen Thcil des Gesetzentwurfs betreffs der Arbeit von flni- und da der Graf Chambord nach den Erfahrungen, welche sein College Don dern in den Fabriken. Im Uebrigen kam nichts Bemerkenswerthcs vor. Carlos so eben in Spanien gemacht hat, nicht die geringste Lust verspüren soll, BersatlleS, 19. Mai. Das Nationalversammlung hat heute das G> vor der Hand Frankreichs geheiligten Boden zu betreten. setz, betr. die Kinder-Arbeit in Fabriken, definitiv genehmigt.
Wenn die von der „Ägence Havas" signalisirte Ministerliste in der BersatlleS, 19. Mai, Abends. Die „Agence Havas" erfährt, daß Hauptsache sich als richtig erweist, wenn die neuen Cabmetsmitglieder nur eini das neue Cabinet sich voraussichtlich noch heute Abend constituiren werde ; germaßen der Farbe treu bleiben, zu der sie sich bisher bekannt haben, bann außer Gonlard würden namentlich Decazes, Magne und Mathieu - Bodet in muß der Neubildung deS Cabinets auch die Auflösung der Natioualversamm daffelbe eintraeii. lnng folgen; nach den bisherigen Ergänzungswahlen zu urtheilen, wird die neue Nationalversammlung in ihrer Majorität repulikanisch sein Da auch die Regierung die Republik für die einzig mögliche Staatssorm ansieht, so ist Regierung und Volksvertretung dann einig. Es wird unter diesen Umständen wie bie


