II.
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Mein Herr! Auf Grund deö Urtheils, welches ein Kriegsgericht soeben
16. d. zufolge hielt Don Carlos mit den Generalen Elio und Mendici Eonferenz ab und ernannte den Herzog von Parma zum Oberst des ersten
an den Fürsten auS London vom 22. September d. I. erinnert Regnier an die letzte Zusammenkunft, die er in Versailles mit ihm gehabt und bei welcher ei
Von den Ministern war nur der der Justiz, der clericale Herr Tailhand, gekommen. *
eine car
Kriegsgericht kürzlich in Abwesenheit als deutschen Spion zum Tode verurtheill Innern gefunden, wenn demselben aufgcgkben werde, mit dem beabsichtigten Aufbau einet 93oxttx- hat, einen Briefwechsel zwischen diesem und Bismarck. ~
snch crtheilte Fürst Bismarck folgende Antwort:
Varzin, 2. October 1874.
ak-rbt ich iir . tiifels ai itlanf) t * :3en, Thür
Rrppfn, 1
Ofen, 1 N md sonstig, ttiiatrn.
Gießen, bi
listischen Regiments, den Grasen Cascrta zum Artillerie-Oberst und den Grasen Bari zum Cavallerie-Capitän.
— Der Absall carlistischcr Bataillone in Biscaya wird von carlistischer Seite dementirt.
die Schlüstel der zu passirendcn Städte den vortrabenden Ulanen entgegengebracht und die deutschen Eommandanten ermächtigt werden, beim Durchzüge das Kriegsrecht zu proclamiren.
Paris, 16. October. Heute Morgen von 7 bis 12 Uhr wurden in der Sühncapelle Messen für die Königin Marie Antoinette gelesen, die heute vor 81 Jahren hingerichtet wnrde. Die ganze legittmistische Welt war anroc; send. Von der Familie Bourbon halten sich eingefunden die Gräfin Girgenti, Tochter der E; Königin Isabella von Spanien, der Herzog von Nemours und dessen beiden Töchter, die Fürstin Ezartoryska und die Prinzessin Bianca.
In einem Schreiben ^au^c8 ,‘nc6 Hintergebäudes zu gleicher Zelt zu beginnen
Der Voranschlag der evang Kirche für 1H75 fam zur Vorlage und wurde bei aenoin. mencr Einsicht gegen denselben nichts zu erinnern gefunden.
. . - . . • beSfallsigen Antrag wurde der Credit für Unterhaltung der Anlagen der Stadt um
Ich habe Ihnen Vieles verbergen müssen, wie Sie leicht ft- erhöht, da der dafür vorgesehene Betrag mit 350 fl. zur Bestreitung der absolut nötbtgfi
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Lokal-Notiz.
Beschlüsse
deS Gemcinderaths aus der Sitzung vom 1. Octobel 1874.
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Präfekten von Patt und Nizza demnächst versetzt werden, jedoch Stellungen er halten würden, die dem Range ihrer bisherigen entsprächen.
Paris, 17. October. Einer carlistischen Depesche aus Estclla vom
die französischen Behörden des Departements der Nteder-Pyrenäen das spanische Schiff „Nieve", welches mit Waffen für die Carlisten beladen von Antwerpen kam, in der Socoabai in Beschlag genommen und dem spanischen Consul in Bayonne übergeben haben. Das „Journal de Paris" will wissen, daß die
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daß Sie stets mit der größten Offenheit' gesprochen und geschrieben DecretH' 'die M°dfficatio,ien^in'dcr"«baremuuä'de/^Diöcesen'^iiwllche'diuL I iS."«
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Madrid, 16. October. General Elio hat eS abgelehnt, ein Ober, commando bei den Carlisten zu übernehmen.
17. October. Regiernngs Nachrichten zufolge erschoffcn die Carllsten 4 Beamte der Südbahn. — Die Carlisten verloren bei Amposta 2 Kanonen und IQOu Tcdte und Verwundete. — Espartero ist erkrankt
jenem gesagt habe. .»»»..q... — 11 —, ■■ • - > ■ > — ••••• j«» v«iu«uun^ v** uv,vm* nviyiym
begreifen werden, aber ich bitte Sie, mir zu sagen, ob ich jemals einen Satz nld)t ail*Tftd)t-__________
gesprochen, den Sie als falsch erkannt, oder in „Wie ist Ihr Name, N oder _ — ------
M?" eine Zeile geschrieben, die nicht der genaue Ausdruck der Wahrheit ge- (LcfCflUipljifdjc Dcpcfdjcil.
wesen." Darauf habe Bismarck geantwortet: „Herr Regnier, ich erkenne Paris, 18. Oct. Das „Journal officiel" veröffe.itlicht beute bae gern an p-"«» n-»ts md her AvAhlaii nftnnhnd Aafurnrlton imh /Ts ■« i ■ zwx i __ 11 — " '
Men; nur, was die Broschüre angeht, erlauben Sie »ür zu -emerkcn, daß bie 'd'lplömatischei" Conventionen "zwi'schm'Deu'ffchla'id mib'«'iänfnid? notb> Si' j" viel schreiben.' Zu Anfang und zu Ende der Unterredung habe Bis- wendig geworden sind. — Die „Agcncc Hoogs" erfahrt, der Untcrpräfc-I des uiarck ihn, die Hand gereicht. Regnier fordert nun den Fürsten ans, ihm zu Departements Bavomic habe dem dortigen spanischen Consul mttactheilt, ei bezeugen, das, er kein detUschcr Spion, daß das Wohl Frankreichs der einzige fei befehligt, alle auf dem ihm n,»erstellten Gebiete befindliche» Carltsten zu Bcweggrilnd aller seiner schritte gewesen, nnd daß er mit seiner Habe nnd interniren
feiner Person ftine unglücklichen Landsleute vertheidigt habe. Auf dieses Gc- Stettin, 18. Oct. Die feierliche Enthüllung des Denkmals für de» verstorbenen Dichter Prntz hat heute Mittags unter großer Betheilignng vet chiedener Vereine und der Freunde des Verstorbenen stattgesnnden.
, „ . ■ ... . . - :, ~ „ • Loüdon, 18. Oct. Der britische Bevollmächtigte Sir Robinson meldet
gegen Sie erlassen hat, richten Sie die Bitte an mich, meine Auffaffung Ihrer von den Fidji-Jnseln vom 30. September, der König habe den Abtretung- Handlungsweise, wie ich sie Ihnen gegenüber bei unserer letzten Zusammenkunst vertrag an England ohne Vorbehalt unterzeichnet. Er (Robinson) sei im Be aussprach, »odj einmal fdnifHid) ju wiebcrl>olen. 3d; Qlaiibe dwar bnf) r sich „ach den östlichen Inseln zu begeben, um die Zustimmung dee rnctn Zeugntß für Sie ganz den Nutzen haben wird, den Sie sich davon vcr- Hänptlings Maafu und der anderen Häuptlinge einzubolen. — In Sheffield sprechen; die Erregung der Gcrnüther ist noch zu heftig und die große Anzahl hat eine zweite große Fabrik für Eisenbahn Material in Folge der Concurrem Wenigen Ihrer Landsleute, welche mich immerfort verlaumden und mich nut ves Festlandes mehrere jiuiibert Arbeiter entlasten
"»«cht «st« einen Feind Frankreichs betrachten würde Ihnen einen Vorwurf <pnri», 18. Oct. ' Die „Agence Havas" bezeichi.et die gestrige Mitthe, aus jedem Worte machen, das ich zu Giinsten Ihrer Persönlichkeit sage» ,.mg des „Mämorial diplomatiaue" über die Angelegenheit des Sch.ff-c
könnte, ^roßdem trage ui, fern ©Renten zu wiederholen, daß Ihre Handlungs- „RiNve" für unrichtig und erfährt darüber Folgendes ' Die „Riüve" batte bei
irei e nnd; niemals einen anderen Beweggrund hat voraus,eßen lasten, als ein dem Cap Figueras fast unter de,, Augen spanischer Kriegsschiffe Waffe» für tu
Ä‘8 pal‘'lonfd,tiS "hl ,ur die Jnteresten Ihres Landes, die Sie Carlisten gelandet und lief darauf in den Hafen von Socoa ein. Bald nachher
al« identisch mit denen der kaiserlichen Dynastie betrachteten. Ich habe damals trnfcn der Maire von Jrun unb der spanische Vic Consul Me.idage auf einen:
bie Ausführung Ihrer Plaue begünstigt, weil ich der Ansicht war, daß die,cd spanischen Kanonenboote ein und verlangten die Auslieferung der Riövk.° bei, im Falle de« Gelingens den »riedensschlup beschleunige,, könnten, indem sie Der Hafen Capita» erklärte, er se, zur Auslieferung nicht befugt und müsse der kaiserlichen Regierung, der einzigen, die wir damals anerkannt habe,, wär dem Kanonenboote die Aufbringung der „Rispe" überlasten, wenn sie die sra» den, mit der Armee von Meß, die ihr allein treu geblieben z» fein schien, eine zgsijchcn Gewässer verlassen habe. Die spanische Regierung habe bisher feinen f eM±nLrr±Ct'"' W-re diese VerRndung hergestellt und befestigt worden, A„,rag auf Auslieferung der „Niove" gestellt' - Die „Agence Havas" tbe.lt so hätten wir uns einer hinreichend gekräftigten Regierung gegenüber befunden, ferner mit, den Behörden des Departements Baffks:Pyr^n6e6 seien vor Kurzem nm Verhandlungen anknu^en und Frieden schließen können ältere Instructionen eingeschärft worden, die jedem Spanier, Carlisten oder Re-
Zch kann auf^mem Ehrenwort versichern, daß Sie einen persönlichei. Vor- pubhfauer, den Aufenthalt in den Grenzorten untersage». Ferner sei einer »w CmPr"/’elk,n0C(’ 9<?forfc,er*, ^cn- ""ddaß ich. zahl Carlisten, deren Jnternirn.ig der spanische itoi.siil beantragte, der Aufe», »idem ich tote nach Miß gelangen ließ, Ihnen eine gleichzeitig patriotische und halt in dem ganzen Grenzdepartement verboten.
im Interesse des Friedens nützliche Handlung zu erleichtern glaubte. - - ...... > - - _________ _____ _
Empfangen Sie, mein Herr, die Versicherung meiner besonderen Hoch- B e r m i s cl) t e S.
achtUNg. Papenburg in Hannover Hier scheinen Ehelustige einer harten Prüfung entgegen |u
öl,rU B i S IN a r ck. gehen Die „SmSzeitung" sckreibt nämlich IN ihrer neuesten Kummer wörtlich: „Heute ward«
In einem Begleitschreibeii an die „Times" bemerkt Regnier, daß er seine am hiesigen MagistratSgebä ide der scbwarze Kasten, worin künftighin die Verlobten, welche ?wi eigenen Landsleute allerdings in ihrer jetzigen Aufregung nicht überzeuaen könne; öl)e übergehen wollen, in gesetzmäbtyer Wet'e aufgedanqen werden müsten, befestigt.- daß er aber wenigstens ...England wo er Zuflucht, Achtung und Freundschaft “Ä
gefnndkN, das durch den Dpruch eincS schlecht unterrichteten Ausnahmegerichtes betrug. Dir Eendnng bestand in einem Silberbarren, der von einem hiesigen Bankhaus» an etwa gegen ihn erzeugte Mißtrauen schwinden zu sehen hoffe, nachdem ein er- die fran^ösisä'e Reglerung befördert wurde.
lanchter Zeuge, beffen Aussage über allen Verdacht erhaben stehe, für ihn, den ‘ ~ “ (fr t 11 a c f a n b t -=”=■
verfolgten Ehrenmann, sein Wort in die Waagschale gelegt. Wieseck, IS. Oct. Heute wurde unser seitheriger Bürgermeister Lang, welcher seit
London, 17. Octobcr. Einem Telegramme des bisherigen Präsidenten! t6 Iabren seinem «Mt, -ur größten Zufriedenheit seiner Bürger vorgestanden hat, mit 224
Sarmiento an den Gesandten der argenrnuschen Republik Sennor Garcia aus.'Stimmen von 2x4 »bfHmnuntfn n?itb»Tg<toäbit. 5|
Buenoü.Avrcs vom 12 Oktober rutolae ist die revolutionäre Erhebuna aänrlich^ «.c T können stolz sein, emen Bürgerme.ster zu besitzen, der ,m ganzen «reise «'eßen »l«
miÄnliirfi enonn m , erK vUilße isl lic u vi uvua e;»in Ehrenmann bekannt ist, und glauben wir, nicht nothig zu haben, auf die Derlaumdungen miegiucrr. bU,UU() Natwnalgarden und Lunentruppen, welche sämmtlich der emiqer arbeitsscheuer MontagSbrüder etwa- zu erwidern. Mehrere Bürger.
Amvesend waren: der üßroßhcrzogl. Beigeordnete Felsing, die ^emeinderathSmitglieder Tin;
- Die „Gazette de graute" theilt mit, daß die Eisenbahn-Commifsion ”<U,r' 1,5rb"' ’
gegenwärtig mit Erledigung von nicht weniger als 28 Ei enbahn-ConcessionS ^,c edLui/ a.? D6wQlb5 ®er9 sind 12 Schulbänke, 2 Tucke und 2 SckUns.
Gesuche.' beschäftigt ist dte nicht weniger els 850 Kilometer umfaßten und wV «»"t™ ‘tHÄ?1’bÄ*tü*e#
bcrcil Baukosten ans 290,000 Millionen veranschlagt seien. Gin wegen Reinigung der Schulstroße abgeschlosiener Handaccord erhielt die -justimmull-
— Frau Bazatne befindet sich seit gestern mit ihren zwei Kindern in Gemcinderaths. 1
Paris, um ihre Privatverhältnisse zu ordnen. Dem EliaS Meier wurde auf Widerruf gestattet, vor seinem Hause am Sclter-wea
Paris, 17. October. Das „Mörnorial diplornatique" theilt mit, daß 8 0 öinflflbrbeTÄXnan9n^ru dürfen.
- • - ...... ........ — - ' - < - - ' . p vnngaöc des KausmannS Heppe dahier um Herstellung deS eingestürzten «anale tu
ben Neuenbauen wurde dem Stadtbaumeister zur Berichterstattung überwiesen.
UJ?5 Kinton Petri waren bereits auf em an den Gerne,ndcrath gerichtete- Gesuch um alsbaldige Pflasterung eigeS Stücks Trottoir und Gosie vor ihrem Hauje m der Garten. fMc bedeutet worden, daß diese Arbeit erst biS zum nächsten Jahre zur Ausführung kommen könne, weil die Stelle, wo gepflastert werden solle, neu aufgesüllt se, und sich varum noch senken werde. Auf em wiederholtes G.such der Bittsteller, worin sich dieselben sodann erbieten, tu Kosten einer chva nöthia werdenden Umpflasterung der Stadt zu ersetzen, beschließt der Gemeinde- rath, die fragliche Pflasterung jetzt schon vornehmen zu lasten.
Auf ein Gesuch deS «hr.stian Helm von Sich um Auffüllung der Bi-rnarckstraße vor seinem das. erbauten Hause wurde beschlosten, den Stadtbaume,ster mit Fertigung deS nötbuen Kostenvoranschlags zu beauftragen. Wegen irineS weiteren Gesuchs, um pachtweise Ueberlassunz Der Wlescckboschung läng« seine- tZigenthumS wurde Beschlußfastung au-gesetzt.
Der Antrag wegen Beseitigung deS auf dem Friedhof von dem vingangötbor über die Araber nach dem ^eichenhause unbefugterweise entstandenen WrgS, wurde der Friedhofßccm Mission zur Aeußerung überwiesen.
. n -Der mit der FellingShäuser BcrgwerkSgesellschaft abgeschlostene Vertrag wcgen Benutzung fcCr Lastwaage wurde erneuert und die dafür zu leistende Vergütung bei einer Ver
ILliglailO. w'sgung b,S zu 2au,ooo (Str. pro Jahr auf 300 fl. bestimmt. (Line verhaitnißmäsiige ^rhöhune
London, 17 October. Die Times" veröffentlicht ans Wunsch des fl'^berechnen"wird^"b"' ^°balD ^id) bic Mehrverwiegung über diese- Quantum hinaus aus dem Herbst 1870 bekannten Unterhändlers Regnier, be» ei» französisches Gen-N °°S »oegeiegte B-uq„uch do« Schreiners Nnri »e qmnnn wurde n.ch.« >u er,
Rufes von der Schlauheit unb dem Scharfblicke des Jesuiten-Ordens würdig Regierung treu geblieben sind, verfolgen die AnsstLndiicken unter 9trr,rm. u»d eingedenk sind. Wtr dürfen ihnen deshalb auch das hier aufgetauchte Ge- welcher »ach Me»doza flüchtet. Luch Mure ist iiich Mvii,ev,dev geflobe, rücht von der Forderung Deutschlands, einem Armee-Corps den Durchmarsch ist im Begriff, nach Hause zurückziikehrei 9 ’ Unt
nach Spanien zu gestatten, zur Ausnutzung empfehlen. Vielleicht gibt eS noch glaubwürdige Gewährsmänner, die hinzusetzen, Bismarck habe verlangt, daß tSüUIUCH.


