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Börfen berichte.
Lokal- Notiz.
klagt: Deut
schen in Ungarn Der Pesther und Ofener Deutsche klagt über den Sprachenzwang, welcher die deutsche Sprache selbst aus dem Gemeindehause verbannt hat, der Oedenburger über die Zurücksetzung der deutschen Industrie, der Zipser über die durch die Arrondirung drohende Verjuukcruug des Städtebürgerthums, der sicbenbürger Sachse über die Verletzung seiner historischen Rechtsstellung und der Banaler Schwabe über die heillose Comitatswirthschaft einiger erbge- sessenen Adelssippen Jede unter den deutschen Gruppen in Ungarn hat ihre besonderen Schmerzen, inib keine, mit Ausnahme Weniger, ist noch unter dem Eindrücke der besonder« Unbill, die ihr widerfahren, zu der Erlenutniß gelangt, daß alle Deutschen in Ungarn, gleichviel, ob sie im Norden oder Süden, im Westen oder Osten wohnen, gemeinsame Beschwerden haben und daß sowohl diesen, als auch den Localschrncrzeu am besten abgeholfen werden könne, wenn alle Deutschen in Ungarn sich die Hand reichen und im gemeinsamen Kampfe für ihre bedrohten Güter einstehen. Die Vorbedingung dieser Vereinigung ist allerdings das Gemeinvcrständniß all der Kämpfe und Gebreste, welche jeder einzelnen Gruppe in Ungarn eigen sind, — und dieses Verständlich fehlt noch zur Stunde."
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>Aufschwung. Vor Allem sind aber die bedeutenden Vieh-Märkte zu erwähnen. In 1872 waren 12,093 Schweine und 16,172 Stück Rindvieh aufgetrieben. Aucb die Vcrkcvrs» Anstalten beweisen durch sehr ansehnliche Ziffern den blühenden Verkehr des Platzes.
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D. ^ranffiivt a. M., 19. Februar. Während nach der festen Mittagsbörse gestern im Abcndgeschäft wieder eine kleine Ermattung zu Tage trat, eröffnete die heutige Börse ven festen Berliner Coursen unterstützt und auf Deckungskäufe abermals sehr fest und entwickelte üch auf fast allen Derkehrögebieten ein lebhaftes Geschäft zu steigenden Courien. Am Anlagemarkt erschienen besonders Ocsterreichiscke Renten poussirt und gewannen Bruchtheile. Das intei nationale Consortium, welches die neue österr. Anleihe übernimmt, dürfte Ursache haben, bc gegenwärtig günstigen Stimmung allen möglichen Vorschub zu leisten. Von den Speeulaticnk« effccten standen Ereditactien im Vordergrund deS Verkehrs und bewegten sich zwischen 252- 25112 und 253. Staatsbabnaetjen gingen von 3514 4 auf 3503,; und schloffen 351’ • Lombarden naren heute ziemlich aninürt nnd bewegten sich zwischen 166 . und 166. £>efttT: reichischc und Ungarische Bahnen zeigten sich belebt und verkehrten Letztere meist höher ^l-1 gestern. Ungarisch - Galizische gewannen 4 fl., Donau-Drau 5 fl. Von deutschen Bahne» waren Bexbacher und bauer. Ostbahn beliebt. Staatsfonds fest. Oesterr. Silberrcnte wurde zu 66’., Papierrente zu 63' 16 umgesetzt. Spanier bester. Neueste Rusten beliebt. Rusß'che Psundbrtcfe fest zu 87. Wie man uns mittheilt, wird Seitens der Deutschen Dereinsbank m
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zur Berathung sicht.
Kstrowo, 17. Februar. Dem Erzbischof siud heute acht neue flen wegen Vergehen gegen die Muigesetze zugestellt.
Uesierreich.
Wien, 17. Februar. Das siebenbürgische „Deutsche Tagbl." „Daß Jeder weiß, wo ihn der Schuh drückt, bewahrheitet sich au den
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EnMnd.
London, 17. Februar. Die „Pall Mall Gazette" erfährt, daß ein Telegramm eingetroffen sei, welches bestätigt, daß die Engländer Kurnassi am 29. Januar in Besitz genommen hatten und am 7 Februar den Rückmarsch zur Küste autreteu wollten.
— Die Admiralität hat eine amtliche Depesche von der Goldküste empfangen, die bis zum 26. Januar reicht. Die Engländer schlugen bei Fom manah die Aschantis zurück, indem sie ihnen unbedeutende Verluste zufügten. Wolscley schickte die Abgesandten der Aschantis zurück. Die Ankunft der be- freiten Missionäre wird bestätigt. Wegen Munitionsmaugel verfertigten die Aschantis Steiugeschossc- Der Einmarsch in Kumasst wurde am 29. Januar, der Schluß de- Krieges am 7. Februar erwartet.
— Dem neugebildeten Comitd zur Hülfeleistung in Indien, von welchem schon 7000 L- gesammelt worden sind, hat die Königin Victoria ihre Bereitwilligkeit erklärt, daS Patronat zu überuehmeu. Sic hat dem Hülfsfouds für Kalkutta 1000 L. eingezahlt.
Loudon, 18. Februar. Telegramme aus Kalkutta vom 13. d. berich len, daß die Lage sich in Folge des Regens durchweg gebesiert hat. Noid- Behar bedarf bis zum 15. Juni 180,000 Tonnen Reiß, welche die Regierung ohne Schwierigkeit besorgen kann. Die Negierung hat die Bestimmung, wonach die Hülfe nur gegen Arbeit zu leisten war, aufgehoben, weil sie Greise, kränkliche Leute und die AngehörigenHühner Kasten bedrückte.
men Sie unseren Antrag an!" Bischof Räß erklärt: „Bezüglich der Frage, ob der Frankfurter Vertrag mich und meine Glaubensgenossen berühren könnte, habe ich einfach zu erklären; Die Elsaß-Lothringer meiner Confession sind fei neswegs gemeint, den Frankfurter, zwischen zwei großen Nationen abgeschlosse nen Vertrag in Frage zu stellen. (Lebhafter Beifall.) Hierauf wird Schluß der Debatte beantragt und angenommen. Teutsch: „Sie haben die Debatte geschlossen: Wir verlassen uns auf Gott und die Entscheidung Europas." Bei der Abstimmung wird der Antrag verworfen. Dafür stimmen nur die Polen, Social-Demokateu, Kryger, Sonnemann und Ewald.
Berlin, 18. Februar. Das Herrenhaus nahm bei Berathung des Civilehe-Gesetzes den 8 1 mit 99 gegen 62 Stimmen in der Fassung des Abgeordnetenhauses au; desgleichen die §§ 2 -5. Zu diesen Paragraphen wurden Anträge von Hassclbach (Ernennung besonderer Gemeindebeamten zur Führung der Standes-Negister), von Hoverbeck (Aufhebung der Verpflichtung unbesoldeter Amts-Vorsteher zur Führung der Standes - Register) und von Kleist- Retzow (Ausschluß der Geistlichen von der Standesbeamtenschaft) eingebracht, diese Anträge wurden gleichfalls angenommen. Morgen folgt Fortsetzung der Berathung des Eivilehe-Gesetzes.
Berlin, 19. Februar. Reichstagssitzung. Vor dem Eintritt in die Tagesordnung erklärt der elsaß-lothringische Abgeordnete Pougnet: „Ich pro- testire gegen das Protokoll der gestrigen Sitzung, worin gesagt ist, daß der Straßburger Bischof Naß im 9ianien seiner Glaubensgenossen gesprochen habe. Ward dies gesagt? Wir hörten es nicht Ich bin in der Lage, zu erklären, daß der Bischof im eigenen Namen, nicht im Namen der katholischen Abgeordneten Elsaß-Lothringens gesprochen hat." Es folgt die erste Berathung zur Novelle der Gewerbe-Ordnung. Bamberger empfiehlt die Berathung durch eine Commissiou, Hasselmauu hält das Gesetz für ein Ausnahme Gesetz und eine Kriegs-Erklärung gegen die Arbeiterklasse; man wolle die Arbeiter feudalisireu, gegen die Strikes helfe das Gesetz nichts. Schulzc-Delitzsch beleuchtet das Gesetz und will die Bestrafung des Coutractbruchs nach den Vorschriften der Strafproceß-Ordnung. Stumm und Mimügerode sprechen für das Gesetz. Darauf wird die Debatte auf morgen vertagt, wo auch dis Neichs-Preßgesetz
Vermischtes.
— Seit dem 8. Februar sind in dem Meerbusen von Kola, einem Tbeile des Weißen Meeres, zahllose Züge von Häringen eingetroffen und noch immer drängen neue westwärts bcr kommende Massen dieses wcrihvollen Welthandelsartikelö nach. Das Vorkommen d.ö HärmqS bei Kola war sonst nur ein ganz vereinzeltes und ein speciell betriebener Häringsfang hatte hier bisher nicht Statt gefunden. Es wurden meistens Bjcluga, Kabliau und einige "Dorscharten gefangen Es fehlt daher an allen Vorbereitungen, um den unerwarteten Mecrcösegen cinzu« heimsen und für die Versendung prakticabel zu machen, paffenden Netzen, Fäffern und vor Allem an Salz. Von den entlegensten Theilen der Küste, selbst von dem Murmänenufer eilen tie russisckwn, lappländischen und bereits auch die norwegischen Fischer dorthin, um sick am Fange zu beteiligen. „Meilenweit vom Ufer bis hinauf in die offene See ist das Salzwasser von den Millionen Fischen dick „wie unsere Ofengrütze"-, schreibt ein BerichterstaUer aus Kola nach Petersburg, „wo nehmen wir die Fäffer und das Salz bcr, um die silbersckuppigcn Berge, die hier schon jetzt auf dem schneebedecktem Ufer aufgestapelt sind, fortzuschaffen."
Trier,- 17. Februar. Tie Tricrische Volks - Zeitung erzählt: Heute Morgen naä> 7 Uhr kamen wir zufällig über den Gemüsemarkt und bemerkten ' am Marktkreuzc mehrere Menschen, welche einen Anschlag lasen. Auch wir gingen bin und fanden, daß ein geschriebener Placat angeklebt, worauf die Worte standen: Katbolische Bürger! Haltet euch ruhig; die Räuber wollen uns unfern hochwürdigsten Herrn Bischof stehlen und auf die Festung bringen. Seid klug und weise! Das Militär hat Patronen für uns gefaßt! O armes Preußen!
Minden, 1A. Februar. Die Raubansälle in Minden und Umgegend mehren sick. Am Mittwoch langte auß Oberhausen ein auf der Reise zur Heimatb begriffener sckwediscker Arbeitet auf hiesigem Bahnhofe an und erwartete dort hinter dem Bierieidel die Abfabrt des näcksten Zuges mit 4. Classe. Wie gewöhnlich, trieb sick auch setzt allerlei zweifclbasteö Gcsindei auf ucm Bahnhofe herum, von dem sich zwei Persönlichkeiten an den Schweden beranzumackm wußten. Sie wußten den armen Teufel zum Trinken über den Durst zu veranlasien,' nahmen ihn mit nach einer nahe gelegenen Restauration, ließen sich dort mehrere Seioel Bier von'ibm bezahlen und bemerkten bei dieser Gelegenheit, daß der Schwede sich im Besitze von 12 blanken Thalern befand, mit welchen er die Kosten der Heimreise zu bestreiten gedachte. Ans der Restauration führten die Beiden den schwerbetrunkenen Mann in die Nähe des FortS C, prügelten ihn dort ganz gehörig durch, stahlen ihm seine Baarschaft, warfen ibn bei Seite und eilten nun zum Bahnhofe, wo sie die Kiste des Schweden ebenfalls Wegnahmen. Das Game ist am hellen Tage geschehen. Der Aufmerksamkeit deS Restaurateurs in der Neustadt ist es zu danken, daß einer bcr muthmaßlicken Tlmter schon hat ergriffen werden können.
Berlin, 10. Februar. Am Samstag früh um 6 Uhr trafen mit dem Personenzuge von Hamburg ans Brasilien kommend 1) der Arbeiter Jakob Gallikowsky mit F-rau unk einem Kmde, 2) der Schmied Peter Gwisdalla mit Frau und sechs Kindern, und 3) der Arbeiter Pani Kottlewsky mit Frau und vier Kindern — in Summa 17 Personen — bin cm. Durch Agenten und Untcragenten zur Auswanderung verleitet, gaben die genannten Per ionen ihre Wohnungsorte in den Kreisen Preußisch-Stargardt und Könitz auf, um in Gemeinschaft mit anderen Familien sich in Brasilien eine neue Heimath zu gründen, dort können sic - so wurde ihnen von hiesigen Agenten vorgeschwindelt — eigenen Grundbesitz erwerben, resp. pro Ta- 3—4 Thlr. verdienen. Nach überstandener schwieriger Reise erhielten sie auf der Kolonie Sabu ihr neues Domicil. Gallikowsky versichert, daß sie dort Grundbesitz nicht erhalten hätten, fit bei ihrer Ankunft Hütten bauen, auf freiem Felde Speisen zu bereiten, sich den Unterhalt Mrd Tagesarbeit alß Tagelöhner beschaffen mußten und an Tageiolm nach preußischem Gelbe chut einen Thaler erhielten. Dieser Betrag aber wäre zur allernöthigsicn Fristung des Unterhaltt durchaus nicht ausreichend. Die Kartoffeln kosten daselbst das Pfund 5 Sgr., Mehl bat Pfund 6 Sgr., Milch der halbe Liter 5 Sgr., Butter das Pfund 1 Tylr. 10 Sgr., Eier du Mandel 1 Thlr. 2 Sgr., Speck das Pfund 1 Thlr. 16 Sgr., Schmalz das Pfund 1t Sgc., Bier die Flasche (2 Seidel) 34 Sgr., Pfeffer das Pfund" 1 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. k. Die Hitze sei dort sehr groß und fast unerträglich. Seit drei Monaten waren in Folge der Hi-e und der dort heimischen Krankheiten von den Eingewanderten 256 Personen gestorben. Ihctt 200 Personen lagen bei der Abreise des Gallikowsky und Genoffen noch krank und hatten auf Genesung wenig Aussicht. Die genannten hier angelangten Personen hätten, wie sie versick-rtm. noch Mittel besessen, auch wären sie durch Vereine und Gesellschaften unterstützt wvrkm, um die Rückreise antreten zu können, Andere waren nicht so glücklich und müßten in Brasilien im Elend umkommen. Bleich und abgemagert, zum Theil krank und entkräftet, kehrten die flimm hiehcr zurück und wandten sich an hiesige Vereine und Gesellschaften, um durch Unterstuhunz das Ziel, ihre frühere Heimath, zu erreichen. Gallikowsky, der mit preußischen Orden unb Ehrenzeichen aus den letzten Kriegen geziert ist, begiebt sich nach Long, Kreis Könitz, wo er In Verwandten ein Unterkommen zu erhalten hofft.
— Aus Mülhausen (Elsaß) berichtet die Schw. Gränzp. über eine originelle Wette Nachstehendes: „Jedem Mülhauscr ist jetzt Gelegenheit geboten, täglich ohne Kosten zwei gebratene Tauben zu verspeisen, wenn er nur will, so wie sich die Mühe nickt gereuen läßt, den Mund aufzuthun, und sich verpflichtet, dieses Manna wenigstens 30 Tage lang zu genießen Es hat nämlich ein reicher Mann, ein israelitischer Mehlhändler, sich's in den Kopf gesetzt, ein Mensch, welcher längere Zeit täglich wenigstens eine gebratene Taube verspeise, unfehlbar das Podagra bekomme oder gar eines schnellen Todes sterbe, und dcßhalb hat er gegen einen Einsatz von 200 Frcs. sich verpflichtet, demjenigen, Weicker cs unternimmt, die obige Vebinguin zu erfüllen, die Tauben zu liefern und auf eigene Kosten präpariren zu lasten. Ein hiesiger Bürger, Namens Fischer, hat die Wette angenommen und die Sur vor einigen Tagen begonnen; auch ist der Einsatz von 200 Frcs. dcponirt, welcher seinem Patron zufallcn soll, falls er tie Gur vor 30 Tagen unterbrechen sollte. Da das Verspeisen täglich Mittags 12 Uhr und Abends 7 Uhr in einer bestimmten Restauration Statt findet, so stellen sick bei jeder Mahlzeit Freunde der beiden Parteien ein; die DiScurse drehen sich übet die Möglichkeit und Unmöglichkeit der Durchführung der Gur, und beide Thcile haben fest überzeugte Anhänger. Bis jetzt dcsindct sich der Waghals ganz wohl und beklagt sich nur darüber, daß die Täublcin auch gar zu klein seien. Sein Gegner aber, welcher sich zuweilen auch bei der Mahlzeit einstellt, lächelt schlau, er regalirt den Mann noch mit Wein und Vier und denkt: deine 200 FrcS. bekomme ich dcckl Ich sage also gewiß nicht ohne Grund, daß Einem hier die gebratenen Tauben ins Maui fliegen."
Aus Holland. Die Kirche von Utrecht hat seit einigen Tagen wiederum einen Erzbischof Am 5. Febr., neun Monate seitdem die Erzdiöcese verwaist ist, versammelte sich zu Nott,ream, am Sitze des Bischofs Hcykamp von Deventer, daS Utrechter Metropolitankapirel und wählte Cornelius Diependaal zum Obcrhauvtc der altkatholischcn Kirche Hollands. Derselbe tü geboren zu Egmond in Nordholland am 26. Oktober 1829.
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Gelächter.) Wir sind hierher geschickt, um unsere Anhänglichkeit au das fran-> Geschäft entwickelten rege Umsätze. Ferner besitzt Gießen sechs Großbrauer; die Piqueur, Essia- rösische Vaterland zu bekunden. Wir können Sie nach der an uns 6cgaimcuen !“nfc ^^S'brihgabTifaticn i|t oon Belang. Auch der Producten. und Holzhandel nahmen nun Gewallthal als Bruder nicht anerkennen. Deutschland beging mit der Annexion den größten politischen Fehler. Was bringt Ihre nächste Zukunft? Neue Kriege und neue Opfer. Lassen Sie unsere Zukunft uns selbst bestimmen, neh-
Gicsten, 19. Februar. Der Jahresbericht unserer Handelskammer pro 1872 gewährt
einen überraschenden Ucberblicf über den in stetigem Aufblühen befindlichen Handel und Verkehr ur» .vuv -------------
^,cll9c^ ^adt. Indesten sollte doch nach dem Wunsche der Handelskammer auch die sehr,den nächsten Tagen die neue 5°;0igc Wiener Gommunalanleihc zum Course von über 90 an ter ßewervreicke nähere Umgebung der Stadt in die Compctenz des Instituts mit hereingezogen hiesigen Börse eingeführt Don Prioritäten, die meist gute Nehmer fanden, sind Siebenbürger ^cn,er^un9cn deS Berichtes über Münz' Geietzc und RcichLgewcrbc Ordnung,, und Ungarische Ostbahn höher. Amerikanische Prioritäten unbelebt und theilweise nadigebcnt- vtsenbaynen, Bergwerke, Wafferrechte, Expropriation und Localsacken enthalten auch heute noch Am Vankenmarkte herrschte einiqer Vorkehr zu etwas anziehenden Coursen. Deutsche Effecten' "^endwertHkS. Unter den Industriezweigen steht die Tabaks Fabrikation voran. Dieselbe bank, deutsche Vereinsbank, Meiniimer und Würtemb. Vereinöbank sind höher. HandelsgesellickaU
4074n°n tmCn welche 21644,87 Gtr. Rohtabak (gegen 1^234,25 Ctr. in zu 1187/s in gutem Begehr. Looiencffceten gefragt, Lreditloose, Budweißer, Göln-Mindenrr
18.1) verzollten. Verarbeitet wurden 39,194 Gtr. Rohtabak. Die Production betrug 13,170 und Freiburger bester. Meininger 100 Thlr. - Loose niedriger. Von Wechseln Wien theurer -u Centner Tabak und 157,214,000 Cigarren. Auch die Textil-Industrie, ebenso das Manufaetur J 105. PrivatdiSconto 2* 2o 0.


