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Erscheint tttglich, mit flu^ nab«— Montag«.
Expedition Lanzleiberg.
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Wnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen.
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Schlußversaiiimliili:: i iiod) rückständigen « gewidmet war. fy: i ege ertheilt. Ti,.: ig dem 19. Octck zur allgemeinen &■ i Ueberslhnß dem k .
Obiges zur. allWt: aer Ausgaben gedw »steil Dank auszu^ Muug, welche i. reichem Maße gcii ien her Mischci1 bstes ermog/icht, t- > n erer gastlichem 2ta (5093
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politischer Theit.
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Bestimmung des Frankfurter Friedensvertrages anknüpfen. Art 16
der Minister, daß er den wahren Interessen und der Würde Frankreichs ent-
die Abberufung des „Örenoque" verstoßen habe.
und
Frankreich stören.
Schweiz.
der
(Eiiflfani).
Die russische Kaiserin und der Großfürst
desselben innerhalb
London, 15. October.
sprechend gehandelt habe; auch habe der Papst selbst nicht gefunden, daß Frankreich gegen die Achtung und Ergebenheit, die cs ihm stets bezeugt, jetzt durch
ten sich verpflichten. Uebcr Umfang und Dauer dieser Unterhaltung ist aber nichts festgesetzt, und müssen daher jetzt noch Verabredungen darüber getroffen werden.
Berlin, 16. October. Deutschland besitzt zur Zett noch 31 Festungen, wovon 12, nämlich Königsberg, Posen, Danzig mit Weichselmünde und Neu- sahrwasser, Mainz, Eoblenz mit Ehrenbreitenstein, Köln mit Deutz, Ingolstadt, lllm, Rastatt, Metz, Straßburg und Germersheim sich als Festungen erster Klaffe aufgeführt finden. Die Zahl der Festungen zweiter Elaffe beträgt ebenfalls 12, nämlich Thorn, Glogau, Glatz, Neisse, Hafen-Befestigung von Kiel mit Friedrichsort, Sonderbllrg-Tüppcl, Spandau, Torgau, Wesel, Saarlouis, Neu Ulm uud Diedenhofeu, und als dritter Elaffe werden 5 bezeichnet, näm
lich Pillau, Küstrin, Swinemünde, Breisach und Bitsch. Wilhelmshafen befindet sich noch gar keiner Festungsklasse zugetheilt. Durch die angeordnete Erweiterung der festen Plätze wird voraussichtlich noch Thorn den Festungen erster, und Küstrin mindestens denen zweiter Elaffe zutreten. Nicht eingetheilt
— Die Nachricht von der Verhängung des Belagerungszustandes über das Departement der Nieder-Pyrenäen und der Versetzung des dortigen Prä-
DeutfdjlanÖ.
Mainz, 15. October. Das „Mainzer Journal" ergeht sich in foL gmder Philippika gegen die Abgg. Schaub uud Landmann und die gesammte protestantische Geistlichkeit Heffens:
„Wenn die beiden protestantischen Pastoren Schaub und Landmann Schatten auf den wissenschaftlichen und sittlichen Zustand des katholischen Klerus zu werfen suchen, so weisen wir diese Insinuation mit der ganzen Indignation, deren unsere Seele fähig ist, zurück. Die protestantische Geistlichkeit im Lande Hessen hat durchaus keine Ursache, von Oben auf die katholische Geistlichkeit herabzublicken. Das ist Vettelstolz, ihr Herren Pastoren! Tie katholische Geistlichkeit im Lande Heffen steht in wissenschaftlicher wie in sittlicher Beziehung und in aufopsernngsfähiger Hingabe an ihren hohen und heiligen Beruf, wie bezüglich der Richtung und des Vertrauens, die sic beim christlichen Volke genießt, viel höher als die protestantische Geistlichkeit.
Berlin, 15. October. Zwischen dem Reichskanzlcramt und der französischen Negierung schweben augenblicklich noch Unterhandlungen, die an eine
Bern, 16. October. Der Nationalrath beschloß bei der Fortberathung neuen Militär-Organisation die Eintheilung der Bundes-Armee in acht, statt der bisherigen neun Divisionen.
bestimmt nämlich, daß die deutsche wie die französische Negierung die der beiderseitigen Gebiete liegenden Gräber von Kriegsgefangenen zu unterhal
fpruche mit den Gesetzen, dann wird seine w edercrlangte Freiheit voraussichtlich nur von kurz bemeffener Dauer sein und werden die Strafproccsse bald wieder von Neuem beginnen.
/cankretch.
Paris, 13. October. Der Nachricht des „Soir", Thiers sei von der italienischen Regierung bedeutet worden, sein längerer Aufenthalt in Italien wäre unwillkommen, entbehrt der Begründung.
Paris, 15. October. Der Besuch Mac Mahon's bei Droglie wurde heute in Versailles von den Depiitirten viel besprochen; man glaubt vielfach, der Marschall wolle Broglie wieder in's Eabiuet berufen.
— „La Presse" bestätigt, daß drei carlistische Bataillone zu den republikanischen Truppen übergegangen seien; von anderer Seite wird dieser Angabe widersprochen.
— Der „Kleber" ist in Ajaccio angekommen.
— Der Prinz von Wales war gestern Abend im Theütre du Palais Royal und reiste heute Nachmittag nach Esclimont, der Besitzung des Herzogs von Larochesoucauld.
— Es ist das Gerücht verbreitet, die Exkaiserin Eugenie sei ernstlich erkrankt.
— Der Herzog v. Aumale ist heute in Paris angekommen.
Paris, 15. October. In der Permanenz-Commission erklärte der Minister des Aeußeren, Herzog v. Decazes, auf eine Anfrage bezüglich der Verhältnisse mit Spanien: Tie französische Negierung habe auf die erste spanische Note eine eingehende Antwort ertheilt, welche die allgemeine Billigung der auswärtigen Regierungen gefunden zu haben scheine. Neuerdings sei nun von dem spanischen Gesandten eine Note überreicht worden, worin Beschwerden über eine Reihe von Thatsachen von zuni Theil älterem Datum vorgebracht seien. Er (der Minister) könne dem gegenüber versichern, daß, wie sie die früheren Regierungen gethan, auch er betreffs Spaniens stets seine Pflicht ge- than habe; die Wirkung, welche die spanische Note hervorgerufen haben konnte,
Dolks-Ztg." nachstehende Ansprache:
In dem Herrn geliebte Erzdiöcesanen!
Seit meiner am 9. d. Mts. ganz unerwartet, aber in Gemäßheit der geschlichen Bestimmungen erfolgten Entlassung aus dem Gefängnisse, woriw ich seit der Eharwoche mich befunden, sind mir fast aus allen Theilen der Erz- diöcese von Geistlichen und Laien so viele Kundgebungen inniger und freudiger. Theilnahme zugegangeu, daß ich nicht im Stande bin, dieselben einzeln zu be-^ JApfflfpn
antworten. Ich fühle mich deshalb gedrungen, hiedurch allen denjenigen, welche^ i* u
mid) dadnrch erfreut haben, sowie allen meinen theuren Erzdiöcesanen, die wäh-j Brussel, 16. October. Die „Jndüpendance beige" meldet§aus San- rcnd meiner Gefangenschaft nicht aufgehört haben, täglich ihre Gebete für die tander vom 15. d., daß die Carlisten - Expedition nach Castilien unter Mon- Befreiung ihres Obcrhirtcn zum Himmel zu senden, meinen herzlichsten Dank^groolsi durch die Regierungs-Generale Blanco und Sillegas zurückgeschlagen sür ihre treue Liebe lind Theilnahme anszusprechen, mit der Versicherung, daß wurde.
ich die Erhörung ihrer Gebete vielfach erfahren habe, indem mir durch Gottes। - -
Gnade unter den Entbehrungen und Leiden des Kerkers es niemals gefehlt Haij Oll einer reidieii Quelle von Trost, Muth und Vertranen bei dem erhebenden^ ..... . .
Bewuütiein für die Sache unserer heil. Kirche ein wenig leiden zu können. Thronfolger mit Gefolge trafen in Dover um 3 Uhr Morgens ein und wur-
Wren wir' fort mit festem Vertrauen auf die üülfe des Allmächtigen, welcher den von dem russischen Botschafter Grafen Schuwalow und dem königlichen
L „, gLifiLb beT (firrf), für alle «eit verheißen, und uns versichert hat, Ober-Kammerherrn Visconnt-Sydney empfangen; die Herrschaften kamen um
b,ß bei,en die Gott lieben alle Dinge zum Heil gereichen, ferner zu beten für 8>/2 Uhr Hierselbst am Bahnhofe von Charing-Cross an, woselbst der Herzog
die Anliea'eii der heil Kirche und zugleich mit gewissenhafter Trene, ein Jeder von Edinburgh sie empfing und nach Bnckingham-Palast führte^,
sei n?Berufe >,nd Kreise die Pflichten, welche Gottes Gebote und tie. London, 16. October. Der Erzbischof Manmng erostnete gestern die Bolick,riften der heil Kircke uns auferlegen, zu erfüllen, niemals vergesicnd neue katholische Universität zu Kensington; vorläufig hat dieselbe nur 17 Stüdes Riortes unseres ßerrn und Heilandes : „Gebet dem Kaiser, was des Kai-.dirende, zu Ostern steht eine Vergrößerung bevor.
erstund Gott, was Gottes ist." Mit aufrichtiger und verdoppelter Liebe London, 16. October. Der „Times" wird aus Philadelphia gemel- m kaerrn sende ick Euch Allen meine» oberbirilichcn Gruß und Segen, und del: Nach den vorliegenden Wahl-Ergebmsien sind >n den 63 pennlylvan,scheu verbleibe Euch dem Schüße und der Gnade GoiieS empfehlend, Euer ergebener Dtftrcten 35 Republikaner und 28 Demokraten gewählt. Die Repnblikaner Lberbirt ff Paulus, Erzbischof. haben 9 Sitze verloren.
Köln 15 October 1874 London, 16. October. Aus Melbourne wird vom 15. d. gemeldet.
Wenn der Erchischof fortfährt, in seiner bisherigen Weise dem Kaiser daß England formell den Besitz der Fidji-Jnseln ergriffen hat.
Ju geben was des Kaisers ist, nämlich nach seiner Auslegung und im Wider- London, 16. October. Gin spanisches Kriegsschiff brachte in der
müsse daher auf die richtigen Verhältnisse zurückgeführt werden. Das spanische Memorandum habe durchaus nicht eine so hohe Bedeutung, als man annehme. Die Replik der französischen Regierung werde neuerlich die Loyalität und die tijm, unv üiupiu. H.uivvpvuv wi.v.i vuM/. . v V. ./V.. »1 Co rrec th eit des Verhaltens betonen, welches Frankreich in seinen Beziehungen
find von den vorhandenen Befestigungen außerdem nach Marienburg nebst Dir-mit Spanien beobachte. Bezüglich der Abberufung des „Or^noque" erklärt jchau, Burg Hohenzollern, die Brückenbcsestigungen von Düsseldorf, die Befestig ' gnngsgruppen an der Ems, Weser und Elbmündung, sowie an der mecklen- burgijchen Küste, Feste Doyen und Memel. Auf Süddeutschland fallen üdii* diesen Festungen in Bayern Ingolstadt, Germersheim und Neu-Ulm, in Würt-' temberg Ulm, in Vaden Rastatt, wogegen sich in den neuen Neichslanden Metz,^ Diedenhofen, Bitsch, Neu-Dreifach und Straßburg befinden.
Berlin, 16. October. Den Morgenblättern zufolge fand gestern eine fekten Nadaillac ist, der „Agence Havas" zufolge, gänzlich unbegründet.
Haussuchung in dem Palais der Gräfin Arnim - Boytzenbnrg, der Schwieger-l PnriS, 16. October. Der „Soir" will wissen, vaß die italienische
mutter des Grafen Arnim, statt, wobei, angeblich aus Unvorsichtigkeit eines Regierung durch die Angriffe Thiers' gegen die französische Regierung empfind-
Beamten, ein Brand entstand, der jedoch keinen erheblichen Schaden anrichtete, lich berührt worden sei und Thiers habe wissen lassen, sie fürchte, die Verlän-
Kvln, 15. October. Der Erzbischof erläßt in der heutigen „Kölnischen gerung seines Aufenthaltes in Italien werde die Harmonie zwischen letzterem


