I Ferner * domicilirt in:
- Basel, ' Berlin,
• Bern, Biel, 11 Breslau |' Chemnitz. |! Chur, i Dresden
Crsurt i.S., St. Gallen
Gells, j I Halle, 1 Hamburg, II Hauiiover J; tiflhci
Köln, Lausanne.
Haasenstein & Vogler Annonrkn-Erpcdition in Frnnld'urt n. 11.. in Gießen vertreten durch
Ao Sc&eyäa» Schlossgasse ‘258, gegiündet 1855, ältestes u. grösstes Geschäft dieser Branche, befördert täglich Annoncen in nUc Leitungen der Welt zu Origiiialpreisen, ohne Portokosten und sonstige Nebenspesen.
Bei großen Inscrtions-Msträgcn angemcstenen Rabatt.
Ferner domicilirt in:
Lechzig Lübeck, Luzern.
Nkagdcburg Mannheim,
Metz, München, Neuchatel, Nürnberg,
Pest
Prag, Solothurn, Stettin, Straßburg,
Wien, Zürich. :
4020) Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum 1 zur Nachricht, daß das von meinem Mann seither betriebene Kappengeschäft durch dessen Tod keine Unterbrechung leidet und bitte um geneigten Zuspruch. Paul Weitzel Wiltwe.
I frtrf vlirktl x ■ SlWtck
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Geschäftseröirfiim^. —j-
3985) Einem verehrten Publikum von Gießen und Umgebung die ergebene Anzeige, daß ich mein Geschäft als
11 errett Mehlet*tn ach er eröffnet habe, und bitte bei vorkommendem Bedarf um geneigten Zuspruch. Ich werde stets bemüht sein, das mir geschenkt werdende Vertrauen durch gute Waare und solide Arbeit zu rechtfertigen.
Hochachtungsvoll
M. Weiner.
NB. Meine fertigen completen Anzüge, sowie auch nach Maaß verfertigte, zu den billigsten Preisen.
ÄuKkunft, KostenvorftiiMchlRKe und Zeitlingncataloice auf V erlangen grätig und franco.
.......—...................... ... ...— —
3883) Hiermit die Anzeige, daß wir Herrn Wilh. Balser in Gießen eine Fabrik-Niederlage in:
weißem Tafelglas
übergeben und denselben in den Stand gesetzt haben, zu unseren Fabrikpreisen franco Gießen zu verkaufen.
Gleichfalls unterhält derselbe eine Niederlage unserer sämmtlichen Sorten
Maschen
in la. Qualität zu den billigsten Preisen
Schmi<1 Ihorn & Hahne,
Glashnttenbesitzer in Friedrichsthal bei Saarbrücken.
Bezugnehmend auf vorstehende Anzeige halte ich mich den Herrn Consu- menten bei Bedarf bestens empfohlen.
Willi. Balser.
4022) Die Wirtschaft auf meinem Felsenkeller ist vom 18. bis 24. August geschlossen.
ttallh. JLenz.
Dem verehrten Publikum von hier und auswärts zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich von Mittwoch den 19. d. M. an, in meinem erkauften Hause, die bisher von Herrn L. Formhals geführte Restauration zur „Bavaria" übernehme und unter dem Namen
Gaxlhaitfi zur „Stadt Ca/tnel“ eröffnen werde. Durch pünktliche und aufmerksame Bedienung hoffe ich die Zufriedenheit meiner Gaste zu erlangen.
Gießen, den 17. August 1874.
4056) Achtungsvoll
•Jean H eber.
Nachdem mir die königl. Intendantur zu Cassel die Lieferung für Fourage und Bivouaks-Bedürfnisse der 22. Division wahrend des Herbstmanövers übertragen hat, bin ich Käufer für Hafer, Heu, Stroh, sowie Tannen-Scheidholz, und ersuche Diejenigen, welche erwähnte Gegenstände abzugeben haben, mir ihre Offerten alsbald zugehen zu lassen.
4V« unkündbare Pfandbriefe
der
Rheinisch en Hypothkken-Bank pi Mannheim.
Nack Erlass d,s Grossh. Badischen Ministeriums des Grossh. Hauses der Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872, G.-Bl Nr. XXXII. S. 308, sind die Pfandbriefe für die Anlegung von Mün. deiqeldern aeetoneL
Die Pfandbriefe können von der Bank und ihren Detriebsstellen bezogen werden.
Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Thlr. 1000, Thlr. 500, Tdlr. 200, Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Octobcr 1876 unkündbar. Vom 1. Qctober 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Ver- loosung amortistrt.
Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1- April und 1 October zahlbaren Zins-Conpons versehen.
Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Vertricbestellen, insbesondere aber in 9)?(iiinbctui, Earköruhe, Freiburg t. B., Constanz, Frankfurt a. M , Stuttgart und Basel (zum Tagescourse der Gulden )
Zur Vertriebsstelle haben wir die
Gewerbe-Bank in Gießen ernannt. [3361
Kheinische ■Byp<»lheken-Bank.
Anis Tür ihr Herren Bürgermeister.
Stimmzettel zu den Gemeindcrathswahlen find vorratdia bet
SS Kleo
Gießen, den 9. August 1874.
fl. Kats.
91 ii f r n f.
(Genehmigt von dem Herrn Kreisdirector von Frevberg.)
Sin Notlstand der grauenhaftesten Art legt und die Pflicht auf, jetzt die Hülfe wettern Kreise anzurufcn.
Vergangenen März ist in der Obersirsterei Alberschweiler, deutsck Lotbringen, mittens den Vogesen, einer der bravsten und tüchtigsten Waldarbeiter, der 26jährige Elsass«! Raimond Dirion, mitten heraus aus seiner frischen vollen Tbatigkeit gerissen und auf ein tinfoird furchtbares Siech- und Todtenbett geworfen. Als der Unglückliche einen scbwerbeladenrn Heiz- schlitten über eine stark abschüssige Stelle der Schlittenbahn fübren wollte, glitt er oiir err Schlitten fuhr über ibn weg, zerquetschte ibm beide Beine, zerbrach das Rückgrat und L14 auf ibm sieben, bis nach Verlauf einer halben Stunde Hülfe kam, der Schlitten entfernt urb der arme Mensch in seine Hütte getragen werden konnte. Bei vollem Dewufitsein liegt er 'tit 5 Monaten dort, in der vbern Körperhälfte ganz gesund, in der untern vollständig eine Leile, deren zunebmcnde Verwesung die umgebenden Räume perpcstet. Langsaoi fault ibm das ab und fällt in Stücken auf das Lager.
Rach ärztlichem Urtbeil ist eine Amputation erfolglos und em Transport in ein Hou t^I unmöglich. Er ist rettungslos verloren und weiß es. Wett ab von anderen Wohnungen, m dem tiefen Waldthale fliegt er einsam da, sah die letzten Ersparnisse längst schwinden und erblickt die bittere Rctb der Seinen, die nur sein baldiger Tod verringern kann. Er möchte so gw sterben und et. kann nicht sterben. „Nie", so schreibt ein Besucher in den letzten Tagen, „werden sich die Eindrücke verwischen lasten, welche leb aus dieser armen Vogesenlütte mUgrncmirei babe. Denken Eie sich nur diesen Anblick Im Krankenzimmer sieben zwei dürftige Bellen, in dem einen liegt der angefaulte, noch geistig frische Mann, und vor demselben kniet dir ro3. aufgericbene junge Frau, und während in dem andern Bett zwei kleine Kinder schreien, wl vom 69 Jahre alten Schwiegervater beruhigt werden, gebt die robe Schwiegermutter i- Zimmer auf, und ab und fragt den Arzt laut: „„stirbt er denn noch nicht? och, wennjn doch ein Stück Vieh wäre, dann konnte man ihn doch todt schlagen' "
Noch einige Monate also kann dieser fürchterliche Zustand andauern. Die Eingeborersr bringen keine Hülfe, weil der Verunalückte meist im Dienste der Deutschen Forstvrrwaltung ischäftigt war und desbalb als Prulsirn verabscheut wtrv; von der Forftvlrw-altung kann mcksl geschebrn, weil baS Unglück im Privotdienste stattaefunden bat. Es ist eine Ebrenpflickt Gr dte Deutschen, birr einzugreifen. Helfen Sie dock Alle, Alle denen dieser Ausruf in die Häot« kommt, dem Unglücklichen in seinen bangen Stunden und bringen Sie durch Ihre Gaben Trsß und Beruhigung m diese entsetzliche Einsamkeit.
(Sig.) Eickhoff, Oberförster. — Fran cke, Director,
• Müller, Oberförster. — Ott, Kreis-Assessor.
Zu LirbeSgaben in Empfang zu nekmen ist gerne bereit
Die Cxped. d. (Siegener Anzeigers.
Frucht- und iöteblprcife tu verflossener Woche von nachbenannten Orten und Frnchtmärkten.
NormalgewiLt ver Malter. Waiien 2l Gerste 1< ei 120, Erbsen, Linsen, Wicken 880, Kartoffeln MX), 1' ehl 140 'Jfunb
Frucktmirttc.
Aug.
Waizen.
Korn.
Gerste.
Spelz.
Hafer.
«Erbsen.
Linsen.
Wicken.
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