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Preis vierteljährig 1 st. 12 kr mir Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr.
Gießener Anzeiger.
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Expedition Canzletberg,
*it. B. Nr. 1
Anzeige- und Amtsöl'ati für den Kreis Kressen.
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Sonntag den 16. Ai-gust
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Äintsicher Theif.
Bekannt m a ch n n g.
Nach Mittheiluug des Commaudo's des Großherzoglich Hessischen II. Infanterie-Regiments Nr. 116 findet
.. Montag den 17. und Dienstag den 18. d. M., Vormittags,
des Prufungsschießen auf dem Exercierplatz und auf dem Schießplätze des Regiments statt, was hiermit unter dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß aebracht wird, daß an den genannten Tagen das Betreten des Terrains hinter den Schießständen gefährlich ist.
Gießen, den 14. August 1874. ' e
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
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Pofitifdjer Theil.
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4) die obere Leitung und Aufsicht über sämmtliche öffentliche Volksschulen Privatbildungs-Anstalten,
— Nigra geht auf 14 Tage nach Aix des Bains in Urlaub.
— Bancroft David, amerikanischer Gesandter in Berlin, wird am Samin Paris erwartet.
Paris. 14. August. Ueber den Ort, wohin sich Bazaine geflüchtet, ist
1) die Ueberwachung der gehörigen Vollziehung und Befolgung der das Schulwesen regelnden Gesetze, Verordnungen und Reglements,
2) . die obere Leitung und Aufsicht über sämmtliche höhere Schulen mit Ausnahme der Landes Universität und der polytechnischen Schule,
3) die obere Leitung und Aufsicht über die Seminarien für Lehrer und Lehrerinnen, über die Praparanden- und Taubstnmmen-Anstalten,
— Dian glaubt, daß Bazaine über die zu der Terrasse führende Wen- deltteppe entwischt sei. Verhaftete Dienstboten Bazaine's sagen aus, er habe ani Sonntag eine lebhafte Unterredung mit seiner Fran und-dem Oberst Billette gehabt. Erstere habe beim Weggehen gesagt: C’esl entendu ä demain.
— Nach der Audienz bei Mac Mahon hätte die Marschallin an Bazaine geschrieben, der Besuch habe sie sehr befriedigt. Das sollte bedeuten, daß die Flucht versucht werden muffe. Die Untersuchung stellte fest, daß Abends um 8 Ubr die Marschallin, von Roul begleitet, von einem Schiffer ein Boot für 20 Frcs. mietbete und auf demselben abfuhr.
— Die österreichische Kaiserin kommt nicht nach Paris, sondern begibt sich über Belgien nach Wien.
Deutschland.
Darmstadt, 14. Aug. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 40 enthält:
1. Allerhöchste Verordnung, die Aushebung der Oberstudien-Direction und die Bildung einer Ministerialabtheilung für Schulangelegenheiten betreffend.
Ludwig III. von Gottes Gnaden, Großherzog von Hessen und bei Rhein 2c. re.
Wir haben Uns bewogen gefunden, zu verordnen und verordnen hiermit, wie folgt:
8 l Die durch Unsere Verordnung vom 14. September 1849, die Vereinigung des Obeistudienraths und Oberjchulraths betreffend, errichtete Ober- studien-Direction wird mit Wirkung vom 1. September d. I. aufgehoben.
§ 2. An Stelle der Oberstudien-Direction tritt eine besondere Abthei- luug Unseres Ministeriums des Innern. Diese unter der unmittelbaren Leitung Unseres Ministeriums des Innern stehende Abtheilung führt die amtliche Benennung : Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, und besteht:
1) aus dem Referenten für Schulangelegenheiten bei Unserem Ministerium des Innern als Vorsitzenden,
2) ans zwei oder mehreren technischen Räthen, welche den Amtstitel „Oberschulrath" führen.
§ 3. Auf die nach § 2 gebildete Ministerial-A^theilung für Schulangelegenheiten gehen die seither voll der Oberstudien-Direction ansgcübten Befugnisse über und hat dieselbe namentlich auch alle diejenigen Functionen auszuüben, welche durch das Gesetz vom 16. Juni 1874, das Volksjchulwesen im Großherzogthum betreffend, der „obersten Schulbehörde" zugewiesen sind.
Vorbehältlich des Oberaussichtsrechts Unseres Ministeriums des Innern ist daher dieser Ministerial-Abtheilung für Schulangelegenheiten im Allgemei nen übertragen:
• uni 11 Uhr vor einem geladenen Publikum in feierlicher Weise durch den ! Großherzog statt, der mit glanzendem Gefolge erschienen war. Die Spitzen der Civil- und Militär-Behörden, Bischof v. Ketteler und die Geistlichkeit waren anwesend. Der Großherzog machte einen einstündigen Rundgang, wobei er die größte Zufriedenheit über die wahrhivst gediegenen Arbeiten aussprach ulid sich lebhaft mit den einzelnen Ausstellern unterhielt. Ministerpräsident Hofmann hielt die Eröffnungsrede, woriil er den Ruf des Gewerbefleißes der Mainzer Industriellen und ihre Verdienste um die deutsche Industrie betonte, den Dank und die Anerkennung des Großherzogs und der Negierung für das gelungene Werk aussprach, den Bemühungen des Vorstandes des Gewerbever- ems in ehrenvollster Weise gedachte. Commerzienrath Denninger schloß die Eröffnungsfeierlichkeit mit einem Hoch auf den Großherzog, welches mit Begeisterung aufge, ommen wurde. Die Ausstellung ist außerordentlich schön.
Berlin, 14. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." hält die Nachricht von der bereits erfolgten osficiellen Anerkennung der Madrider Negierung Seitens Deutschlands für verfrüht. Sie meint, diese Frage werde aber demnächst ihre Lösung finden. — Dasselbe Blatt bespricht anläßlich des Artikels der „Kreuz- zeituug" nochmals die Angelegenheit des See-Capitäns Werner, und bestätigt, daß das Kriegsgericht denselben freigesprochen hat. Sie hebt hervor, daß der Kaiser in den Gang der militärischen Gerichtsbarkeit nicht habe eingreifen wollen, deshalb das Erkenntniß bestätigt, hierbei aber Werner's Verhalten in einer besonderen Ordre gemißbilligt habe. Dieser Vorgang zeige, wie nothwen- dig es sei, die Lücken in dem militärischen Seegewohnheitsrechte auszufüllen. Die Leitung und Initiative in der auswärtigen Politik würde nicht dem verantwortlichen Minister, sondern dem betr. Marine Officier zustehen, wenn Letzterer ohne kaiserlichen Befehl und ohne Instruction durch das auswärtige Amt nach persönlichem Ermessen handeln dürfe.
Frankreich»
Paris, 13. August. Die „Presse" sagt: Es bestätigt sich, daß die Regierung beschlossen habe, in Uebereinstimmung mit den anderen Mächten die
fonds, sowie die obere Verwaltung der den einzelnen höheren Schulen oder Lehr anstalten zustehenden Fonds.
§ 4. Die näheren Bestimmungen über den Geschäftskreis der Ministerial- Abtheilung für Schulangelegenheiten und den Geschäftsgang bei derselben werden von Unserem Ministerium des Innern getroffen.
Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels.
Friedberg, den 3. August 1874.
Ludwig.
v. Starck.
2. Verzeichniß der Vorlesungen und Uebungen an der Großherzoglichen polytechnischen Schule zu Darmstadt für das Studienjahr 1874—75.
(Schluß folgt.)
Mainz, 14. August. (5 Uhr 30 Min.) Soeben 5 Uhr traf Marschall Bazaine über Ludwigshafen aus der Schweiz kommend hier ein. Derselbe fährt über Cöln nach Brüssel. Der Marschall sieht vortrefflich aus und ist von seiner Tochter und einem Neffen begleitet.
Mainz, 14. August. Die Eröffnung der Industrie-Ausstellung sand
spanische Regierung anzuerkennen, versichert, daß diese Anerkennung nicht lange Zeit auf sich warten lassen wird und man sich mit der Abfassung des Anerkennungsactes beschäftigt. Die legitimistisch - clericalen Blätter sind außer sich vor Aerger „Gazette de France" nennt den Act der französischen Regierung einen Sieg Vismarck's, da Frankreich seine Grenze durch Deutsche oder durch iTributpflichtige der Deutschen bewachen laffe. Die „Union" sieht in der An- , , erkennung eine Demüthigung der Monarchieen Europas und eine Machination
5) die Aufsicht über sämmtliche Kreis-Lrchulcommissionen, Schulvorstände gegen Frankreich. Der ultramontane „Monde" will an die Anerkennung noch deren gesammten Geschäftskreis, 1 nicht glauben. „Univers" ist grimmig, hofft aber, die Soldaten Don Earlos'
6) die Aufsicht über sämmtliche Vorsteher und Lehrer an den nach 2, 3 würden ihre Pflicht thun und die deutschen Anschläge vereiteln.
4 der Aussicht der Miuisterial-Abtheilung für Schulangelegenheitcn unter-' stehenden höheren Schulen, Lehranstalten und Volksschulen,
7) die Verwaltung der Schullehrer-Wittwenkasse, der allgemeinen Schul-
Die osficiöje „Presse" bestätigt, daß Bazaine sich keineswegs einer Strickleiter bediente, sondern sich durch eine Thür des Forts, zu der er den Schlüssel batte, fortbegab. Die Gefängnißbeamten ständen deshalb stark in Verdacht. Die Strickleiter mit Blutfleck sei nur eine Erfindung. Die „Presse" behauptet ebenfalls, daß Bazaine trotz gegebenen Ehrenworts (?) durchgebrochen sei.


