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Musikalisches.

sich

(Eingesandt.)

Frischbäcker ; u Gießrn.

den des

scha der

Der Civil-Jngenieur Lander wurde gestern Morgen unter der Anklage, bei der Commune betheiligt zu haben, verhaftet.

Ministerium brschästigt man sich gegenwärtig mit der Bewaffnung und der Equipirung der Territorial - Armee. Im Monat Mai sollen die Bestellungen in dieser Hinsicht gemacht werden. Wie es scheint, ist die Absicht Mac Ma- hon's, im kommenden Herbst 400,000 Mann dieser Armee zu Uebungen ein-

zuberusen.

Der Herzog v. Aumale ist gestern aus Lyon in Paris angekommen.

ISiiQfanö.

London, 15. April. In der vergangenen Nacht hat eine Explosion der Gas-Anstalt in Astley Deep, unweit Dunkansield, stattgefunden, wöbet etwa 50 Perjonen getödtet oder verwundet wurden.

Theater.

Wie wir erfahren, findet kommenden Samstag den 18. d. M. al» vorletzte Vorstellung das Benefiz für die Herren Lang und »tetty statt. Dieselben wählen da- überall al- vor. zügllch anerkannte SchauspielAm Altar", nach Werner» gleichnamiger Erzählung in der Gartenlaube, bearbeitet von Varl Ander». In allen Städten, wo etz in jüngster Zeit qeqeben wurde, hat dieses Stück den durchschlagendsten Erfolg erzielt und wurde überall zu öfterem Male wiederbolt. Da nun die beiden Benefizianten sich stets der vollen Gunst eine« funfb liebenden Publikums erfreuten und e» an einer trefflichen Besetzung nicht feblt, so glauben wir einen ganz genußreichen Abend in Aussicht stellen zu können. p. p.

wird ohne Zweifel jeden Gebildeten ebenso lebhaft intercssiren. Daß schließlich aber Herrn Sonntag den 1 9. 91 p r i l H Rinklage in der Neustadt Q Roll in der Fischer s werthvolle Arbeit für alle Personen, die vermöge ihres Berufe» in näherer ober fernerer Löwcngasse und E Wcidig in der Walltborstraße.

stücke fesielnder schriftstellerischer Federzeichnungen, in der knappen Form weniger, aber bezesch-' nender und gewählter Worte, Satze und Zitate Portraits und Typen, mit allen Schatten-! und Lichtseiten! Was er uns im zweiten und dritten Kapitel des erwähnten Buches berichtet, !

Paris, 16. April. Die französische Negierung hat Herrn v. Lesseps, Tas am 14. d. M. von Herrn Kapellmeister Krausfe im Elub-Saale veranstaltete Rath gegeben, die von der internationalen Tonnen-Commission bezüglichünTt CT^Tf^f 11 n.6 in ganz überraschender Weise. Großherzogl. Kammersängerin Frau Louise Stier-Canals aesasiten Beschlüsse tu accevtiren. 'iV au? welche zu diesem Loncerte engagirt war und wohl mit Reckt al» ein

? 7 P m , ar , -a - etfTn unter den Altstimmen bezeichnet werden kann, verdien« für die mit metallreicher

Brest, 16. April. Das transatlantische PacketbootAmerika" ist auf Stimme ausgeführten Vorträge die vollste Anerkennung die sich auch in dem stürmischen Applau" seiner Rückfahrt von New-Aork 100 Meilen vor dem hiesigen Hafen in hcfn den sie nach jever Piüce erntete, kundgab. Die Künstlerin versteht es aber auch, nickt nur im gem Sturm umgeschlagen. Besatzung und Pasiagiere wurden durch drei andere ?T?msQt=c^n d'?, Gemüther zu bewegen, sondern auch im Scherzo sie so Hinzureitzen, ° ö .dab das Herz unwillkürlich beiter gestimmt wird. Die Leistungen des Orchesters waren sehr

Schiffe gerettet. >lobenswertb und haben wir die k-moll Symphonie hier noch nickt bessergehörtvorzüglich

war daS Andante, sowie auch daS durch die Fuge so schwierige Scherzo mit dem Wirkung», vollen letzten Satze reckt brav und sicher ausgefübrt wurde. Da» Finale n. d. Oper »Lorelei und Schubert'» herrliche Nosamunden - Ouvertüre, welche den würdigen Schluß des Gencern» bildete, waren sauber einstudirt und wurden sehr gut wiedergegeben. Man sah, daß da» Or» ckester sicher und fest mit seinem Dirigenten Hand in Hand ging und wir können e» deßhalb nicht unterlassen, Herrn Kapellmeister Krausie für die große Mühe, welcke er sich gegeben, unsern Dank für den uns bereiteten Genuß auszusprechen. i.

aber der alte Satz, daß man in Rom dann, aber auch nur dann nachgibt, Beziehung zu dem Dienste für die auswärtige Politik stehen, ein ganz besondere» Interesie haben wenn man einer festen, energischen Politik gegenüberstehe, die sich nicht scheut, muB' Stuben wir nach dem bereit» Gesagten kaum noch erwähnen zu dürfen.

die äußersten Consequenzen der Lage zu ziehen. s, ?a c e nc1 pt,i. ^Welche» ist der ächte Lhristu» l) Ein hiesiger strengkatholischrr

Bern, 16. April. Der Berner Regierungsrath hat auf eine Nachricht, greut. ,u mai"" unb"(^X ib e?n Tc*" e2

daß im Jura am nächsten Sonntag, am Tage der Bolksabstimmuz über die schenkte Letztere» dieser Tage einer Bekannte, Mit der Bemerkung:c*e gefällt mir aar nicht Bundesrevision, Unruhen befürchtet werden, zu deren Verhütung in einer außer- fca8 W JP.n evangelischer Ehristus, der katholische ist viel schöner.'- ordentlichen Sitzung die nothwrndigen Maßregeln angeordnet. tT(i jun.'-7Lche?"u®* p

^anK.klch. sjsj

Paris, 15. April. Der Marschall Mac Mahon besucht heute die dm Gründonnerstage schickte Schöbel die bei ihm wohnende Geliebte nach Rosenina »u ihren Stellen, wo die neuen Pariser Forts errichtet werden sollen. Im Knegs-

Wir können nicht umhin, auf da» morgen stattfindende Benefiz zweier unserer MitMtfitn Dühnenmitglicder, der Herren Retty und Lang aufmerksam zu macken. Beide Herren sind . . v ~ t rV <f ft. ! L r < . «n« V - { ... n ,,,, n . ib,m hiesigen kunstliebenden Publikum in vortheilhaftester Weise bekannt. In Herrn R et tv

fasfendin, aus chst-m Qu-llenstu°ium begrünbeten Wch.n, >m» nnc, fo tat »Dien »t tlf aCc« 6otten fd)on im »ctigm G,legend,u °l« .Pfarrer eon itndjfde«,SDioiarTunb Ron ,

v°rh-nd.n-n M-.er °l«, wie fie der Verfosfer fast 'n i'd'M E-tz- feiner Arbeit d,kündet. konn.e ij,u,,nant" einen jungen Künstler »°n vlelueripreckeniem Talente. d°« sich aud, tk",« W be 85(un3 biefet Au gab, ,n " e m» e r a (tnl6 m a® ig Jo beichrSnkt-nRunm glücklich gelingen; b-wübr.e, k-nn-n ,u lernen, und Herr Vang hat sich ibenlaU« mit lernen SMflunw

bleiern Berdienste ebenbürtig, reiht sich die |chn|tsteü-rt|che Leistung de« Brriaffir« ini »wetten inpolengelb, ..Panier Leden" u. i. w. die vollste tiunft de« Publikum« iu «"4. an. Die Cdaraktni,i»en, welche er un» da in feinem ersten Kapitel von den während Da« neue, i° viel «ufiehen machend. Drama .Am Attär^ cn 'ch d« W "ner' ch7 7chna7mw be« Refarmationszettal er« theil« in erster Linie m.ßgedenben tlf, l« m gWeite, und d-it er ml, ürzühlungj. welche, die Benefizianten gewählt und d,r Umstand, daß diele Torstellunä di. on wirkenden Persönlichkeiten liefert, glauben tot. mit vollem Rechte dem Besten wa« NN« auf ifl. wird nicht verfehlen, den genannten ein volle« Hau« u sichern. "

diesem Gebiete zu Gesicht gekommen ist, an die Seite stellen zu können. ($» sind wahre Meister- 8

6 f r m i f t e i

Liebet das von unserem Landsmann, Rector Fischer in München-Gladbach heraus- gegebene WerkGeschichte der auswärtigen Politik und Diplomatie im Neformationszeitaltcr 1485 bis 1556 von Karl Fischer Gotha. Friedrich Andrea- Perthes. 1874." referirt die Nordd. Allg. Zeitung: (Sin interessantere» Buch ist uns selten in die Hände gekommen. Dies Lob gilt nicht bloß dem erwählten Stoff, sondern auch der meisterhaften Bearbeitung desselben. Wie schon aus dem Titel de» Werke» ersichtlich ist, zerfällt da selbe in zwei ganz gesonderte Abschnitte. Daserste Buch", wie es der Autor betitelt, bescha tigt sich in * Kapiteln mit der äußeren Politik der europäischen Staaten in dem oben erwähnten Zeiträume. Daszweite Buch" behandelt speciell die Diplomatie der in Rede stehenden Periode und macht uns in 3| Kapiteln mit der Persönlichkeit und dem Charakter der Fürsten, Diplomaten und Staatsmänner jener Zeit; mit den Formen und Rechten der damaligen Diplomatie und mit den Geschäften und Mitteln der letzteren bekannt. Auch dem minder Bewanderten in der Geschichte dürfte e» zur Genüge klar sein, welche äußerst schwierige Aufgabe es bilden muß; fine, auf den ersten Blick für jeden Leser verständliche Darstellung de» Verlaufs der Creigmsse jenes, für die weitere Entwickelung der europäischen Staatenbildung so eminent wichtigen, aber auch zugleich ränke-; und intriguenvollen Zeitabschnitte» nach Ursache und Wirkung zu liefern. Nur einem io umd

ölten« im citirte die Nro. 2 die unverehl. Krause aus Möttig, um ,hm ein paar Taae m der Wirthickaft Hilfe zu leisten. Nach 24stündigem Aufenthalte begleitete Ecköbel kiese Geliebte in ipte Heimath und soll sie auf Umwegen in den Möttinger Wald geleitet, dort mit Mess ersticken zu tödten ver>ucht, und als ihm die» nicht gelungen, ein Reisigfeuer anqezündet und die ohN' mächtig gewordene K darauf gelegt haben, worauf derselbe sich seine» Wegs nach Rosenina iu feinet Geliebten Nro. 1 begab. Das angezündete Feuer soll von einem Förster bemerkt und durch diesen das unglückliche Mädcken von dem vollständigen Feuertode gerettet worden sein Ueber und über mit schweren Brandwunden bedeckt und triefend von Blut hat sie Möttig er- ___-ty - u-u , u , - , r u "icht, wo sie nur gerade noch den Thäter namhaft und angeben konnte, daß er in Rosenina Wie es heißt, empfängt derselbe heute die Vorstände einiger Arbeiter-Körper- bei seiner Geliebten Nro. 1 gefunden werden würde, um dann ohnmächtig zusammen zu buchen. " ften. Er will bekanntlich ein Blatt gründen, das sich mit den Jntcresien i^"ve^B«br"ch« 'hin "ttige'llefnt^waiv?" toitlmea ®,ne°'ermf "W

arbeitenden Classe beschäftigen soll. > '

flrfgemeiner Zi>zeisikr.

60

26

5

[1925]

Die Direktion.

(1937)

Weyer.

im

1150 Wellen Bucken-Reioholz,

Hardt.

(1835)

Derre be enthält Tarifsätze für den Güter- vom Tage an gerechnet, an welch >n, «o

Eichen, Nadelr

rischen Staats bäht» mit sämnitlichrn Der bandstationen und ist, den betreffenden Dienststellen bereits zugegangen.

Giesten, den 14. April 1874.

3«)30

1370

gemeldet habenden Intestaterben ausgehän digt werde.

L'ck den 9. April 1874.

Grobherzogliches Landgericht Lich.

B. Bau-, Werk» und

368 Gichen - Stämme von 3 bis 10 Meter Länge und 10 dts 43 Gmtr. Durch­messer, mit 93,86 (Ebmtr.,

96

94

Verkehr der neu ausgenommenen Stativ-Idiesk Aiifforderung das erste Mal in den nen Blaichach und Sonthosen der Boye-1 öffentlichen Blättein erscheint, in C

Holzversteigeruiig Gießener Studtwalde. Montag den 20. April 1874, von Vormittags 9 Uhr an,

Gicken-

Buchen Pnägelholz,

Eichen-

Radel-

Erlen» und Aspen Prügelholz, Buchen-L^öckbolz,

Eichen- und Nadel'Stockbolz, Erlen-Stockholz.

21,7

58

92,9

43,2

6

56

110,7

2

soll in dem Gießener groben Stadtwalde, Distrtct Wannacker, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:

A. Breunholz:

17 Rmtr. Buch'N Scheitholz,

1030 Nadel , 23,16

Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße an der sechsten Sckneibe

Gegcii vorschriftSmäbige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1 Deccmber 1874 gestattet.

Giehen, am 14. April 1874.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen-

Vogt.

Nadel.Stämme von 5 bi» 11 Meter Länge und 15 bi» 25 Emtr Durch­messer mit 15,03 Ebmtr,

Buchen- und Birken-Stämme mit 4 53 Ebmtr,

Linden- und Erlen-Stämme mit 1,42 Ebmtr,

Etchen-Stangen mit 6,22 Ebmtr., Bucken- 5,61

(5 djctal l adi> nq.

Der schon seit mehr als 50 Jahre mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesend.

1922) Im Firmenregister des unterzeich­neten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Markus Hammer­schlag von Tr»is an bei Lumda hat das mit seinem Bruder Moses Hammer­schlag von da seither unter der Firma H. Ha mm er schlag Söhne gemeinschaft lich betriebene Specerci-- und EUenwaa'eu geschäst vom 1. Januar 1874 an mit allen Aktiven und Passiven übernommen und führt solcher das Geschäft für seine alleinige Nechnung unter der Firma MarkusHam- merschlag fort.

Die alte Firma ist gelöscht und die neue einaetragen worden.

Gießen, den 9. April 1874.

Grobberzopliches Landgericht Gießen

I D- d. D

Br fl m m, Landg. Assessor.

Besondere Bekanntmachungen.

Main - Weser - Bahn.

1921) Die diesjährige Graserndte auf den Babnboschungen der Strecke Lollar- Gießen soll am 27. d. M. verpachtet und hiermit um 9 Uhr Vormittags am Bahn Hofe zu Lollar begonnen weiden.

Frankfurt a. M., den 13. April 1874. Königliche Betriebs-Jnspection.

[1921] Heyl.

... Empfang!

zu nehmen, wiorigenfalls dasselbe den sich!

Oberhessiscke Eisenbahnen.

1924) Wir bringen hiermit zur Kennt- niß, daß die Stationen Blaichach und Sonthofen der Bayerischen Staatsbahn, als Verbandstationen in den Hannover Baye rischrOesterreichischen Güteroerkebr aufge- nonnnen worden sind.

Die betr. Tarifsätze können bet unseren Güter Expeditionen eingefehen werden.

Gießen, im April 1874.

Die Direktion.

Bekanntmachun g.

Dienstbefeble für den Hannover-Bave risch-Oesterreichischen Verband betref­fend

Adam Buß von Holzhein, der nunmehr

Zu dem Gütertarif für rubricirten Ver- das 70 Lebensjahr zurückgelegt hat, oder bünb ist ein neuer Dienstbeschl, Nr 33, er- dessen etwaige Leibeserben . werden aufger schienen, durch welchen der X. Nachtrag mit fordert, fein seither curatorisch verwaltetes Wirkung vorn 1. März er. ab eingeführt Vermögen wird. t binnen 90 Tagen

Der Neubau eines Pfarrhauses zu Volpertshausen, veranschlagt zusammen zu 6500 Thlr., soll im Wege der schriftlichen Submission vergeben werden.

Un ernehmungslustige wollen daher ihre Offerten versiegelt und mH der Aufschrift: »Submission auf den PsarrhouSbau zu VolpeuShausen-

bis spätestens den 28. d. Mtv, an welchem Tag? dieselben Vormittags 10 Uhr Hierselbst eröffnet werden, einreichen.

Pläne, Kostenanschlag, sowie die der Vergantung zu G-unde zu legenden Be­dingungen, sind bierselbst an den Wochen­tagen Vormittags einzu'ehen-

Niedcrcleen, den 9. April 1874. Kgl Pr- Bürgermeister-Amt.

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