Entwickelung eines großen,durchgehenden Güter'Verkehrs, bezw. von Massen-
aen und die Geschichte der kurzen und kürzesten Vergangenheit hat schon dafür Transporten mit Aussicht auf Rentabilität gestatten, stattg.funden hat und dies gesorgt. Weiß man nicht jetzt schon, welche Allianz zwischen unserer ultramon- nicht in Zweifel gestellt worden, wird der Finanz-Ausschuß der zweiten Kam-
mer die Erledigung dieser Vorlage beschleunigen. -
Aus dem der Regierung
Ausbleiben erregter Fastenbriefe auch diesem Um
Bern, 11 Februar.
coeur
olothurn als Zufluchtsstätte ausersehen, haben jedoch eine schlechte
Kaum dort angelangt, ist ihnen von der Negierung die 2Beb
widrigenfalls die Polizei sie über die Grenze bringen werde. Jin Canton So
(SiiflCanb.
Pall Mall - Gazette" erfährt, daß tie
London, 14. Februar. Die
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Jlußfunö.
Literarisches.
an empfohlen ; man will das stände theilweise zuschreiben.
Rord-Est" in Charleville wegen eines Feuilletons: unterdrückt worden.
SdjiuPV).
Die von der Jnternirnng nach dem alten Cantons.
Vaterland nicht vergißt, sondern daß er, abgeirrt durch Autoritäten, die cr> für richtig und unfehlbar gehalten hat, in den Schooß seines Vaterlandes, zu seiner Pflicht, zu seiner Familie, zu seinen, Volke znrückkehrcn wird. (Bravo!)
Das ist meine vollste und lebendige Ueberzeugung, nnd darauf rechne ich bei der Zuversicht des Sieges unserer Sache nut aller Entschiedenheit. Wird die staatliche Autorität in dem Sinne und in der Richtung vorgehen müssen, wie wir im Sinne haben, wird bei weiterer Entwickelung der Dinge die Gr kenntniß immerhin vorschrelten, welche Ziele unsere Gegner verfolgen und wird man in Deutschland immerhin einsehen, daß alle auf irrigem Wege sind, die mit jenen gehen, so wird schon ein Großes geschehen sein. Daß man fcaS aber immerhin einsehen werde, dafür wird die Geschichte der Gegenwart sor-
Paris, 14. Februar. Durch Verfügung des Generals Douai, Ober Commandanteu des Corps von Chalons, ist die republikanische Zeitung ,Ä\
Hallberger's illustrirte Prachtausgabe von Shakespeare. Deutschland hat sich da I großen Briten zu eigen gemacht, wie keine andere Nation, aber auch feine andere Nation Wj I so viel zu Shakespeare's Vcrständniß, Verherrlichung und Verbreitung durch alle Schichten ea I Volkes beigetragen, selbst England, seine Heimath, nicht. Deutschland besaß bislang die beiten |
tauen Panci und der fraxzösischmltramoiitanen-jesuitischen Partei, der Partei der Legitimisten, Bourbonen und Heinrich's V. cxistirt? Leugnet man sich jetzt noch davon weg, daß man Sympathien dafür pcck, den Heinrich mit der weißen Fahne auf den französischen Thron zu bringen und den Papst wieder einzu- feien? und weiß man nicht, daß das der Krieg mit Deutschland ist? Und doch! Dorthin gehen die Sympathien! Das allein dürfte schon eine ganze Reihe von Menschen darauf aufmerksam machen, auf welch' irrigem Wege
Wallfahrten macht, um des Himmels Hülfe zur Rache über Deutsch- theile Bern betroffenen jurassischen Geistlichen haben sich theils nach französi- ~ -...... ~ ) scheu Grenzorten, theils nach dem katholischen Orte Landeron im Canton
„Der heilige Krieg im Elsaß",
hinüberträgt I '
Es ist mir in meinem ganzen Leben kaum jemals etwas traurigeres, tiefer betrübenderes, nicht für meine deutsche Nation, sondern für mich als denkenden Menschen, vorgekommeu als sehen zu müssen, wie die 9iation, welche sich nicht blos „die große Nation" nennt und genannt hat, sondern die auch die große war und der wir so unendlich Vieles, Vieles verdanken, wie die so tief, so tief hat herabsinken können, wie sie es dadurch thut, daß sie in Sack und Asche? — o nein i — mit heilig aufgeputzten Büßergewändern „au sacre
lothurn hat man an den eigenen ultramontanen Ruhestörern genug.
Jcan&ieicÖ.
von den Ständen für Gehalts-Erhöhuugrn der SubaltermVeamten mit weniger als 1000 st. Gehalt znr Versügnng gestellten Crcditc von etwa 32,000 fl. sollen auch die Bezüge der noch nicht förmlich angestellten, entweder auf ständige Remuneration oder Taggeld im Staatsdienst verwendeten Personen entsprechend aufgebessert werdeu, was nur der Billigkeit eutsprechend wäre. — Die Führer der national-liberaleu Partei dahier habeu bereits vertrauliche Bc- sprechuugen über die Wahlen zur hiesigen Stadtverordneten - Versammlung gehabt, und es ist eine vorläufige Candidaten-L'ste sestgestellt, die aber erst uacb Verkündigung der Städte-Ordnuug und Bildung der Wahlbezirke an die Oeffent. lichkeit treten soll. (Frkftr. Jouru.)
Berlin, 14 Februar. Wie versichert wird, hat Antouelli in Gcsprä chen mit französischen Bischöfen Mäßigung und Vorsicht bezüglich Deutschlands
nicht ferner Zeit in Aussicht stehend bezeichnet.
Darmstadt, 16. Februar. Behufs Weiterführung der oberbessischen Eisenbahn nach Partenstein hat die Regierung schon vor längerer Zeit den Ständen die Proposition gemacht, der Gesellschaft zu diesem Zwecke ein zu 3 pCt. verzinsliches Darlehen im Betrag von 2 Mill. Thlrn. als erste Priorität zu sehr vorrheilhaften Bedingungen zu gewähren. Nachdem nun auf Wunsch der Stände eine sachkundige Untersuchung der ganzen Bahn, insbesondere auch mit Rücksicht darauf, ob die Steigungs- und Knrven-Verhältnisse die
sie sind. , ...
Man wird nun sagen: „das sind nicht politische, das silld religiöse Sympathien!" Oh, meine Herren, die religiösen Sympathien, die man da
nun geworden sind, solche grenzen seien, weicye em Tur auenuu zu oiewe.i D-Uus, Gild.'m.P-?,
haben. Wir wollen sie uns gefallen lasten, wir haben zwar alte Lande jenseits ^eiväblt hat. So textlich wie bildlich alles bislang Dagcwescne überragend, wird dieser ntflt des Rheines, aber wir werden nun und ninunermehr einen Krieg mit Frankreich Shakespeare auch durch seine glänzende Ausstattung in einem großen, stattlichen und doch anfangen. Was hätten wir zu gewinnen, wenn dies geschähe? Wir werdeii lichen Format in die Reihe der ersten Prachtwerke treten und dabei
• -ö t 0 e f j r ? ■ q- , <beutichcr Klassiker — und das will heutzutage Alles heißen — concnrrlrcn können. Wir inuro
Straßburg erobern, tie Franzosen schlagen, wir werden dann einen ^ne i un§, untern Lesern dieses glänzende Ercigniß unserer Literatur heute zur Kenntniß bringen, f*1 । schließen, — an Metz hat er nicht gedacht — der uns Ltraßburg bringt. auf Viefcs große Unternehmen aufmerksam machen zu können!
Aber was daun? Wir werden Lande haben, bezüglich deren wir Roth haben------—- ■ ■ - ■■■■■ -......—■■■
werden, ihnen das Bewußtsein der deutschen Rationalität wieder in's Gedächt- Berwiscdles.
niß zu rufen, und wir werden uns dann verbeißen wie ein Paar Bullenbeißer, Dortmund, 8. Februar. An das Central- Lomits der Altkatholiken für Rcrt- die sich dann verbluten. Deßwegen bin ich eine halbe Woche, — bar er ge- dcutsckland in Köln ist von der hiesigen altkatholticken Gemeinde folgendes Schreiben 9”'^ sagt — sie hat nur vou Montag bis Donnerstag gedauert, aber es war eine „Wir baben von dem Inhalt Ihrer durch die Presse verbreiteten Ansprache an die KatbeU hocke Woche - über dieser Frage geseffe.. ob wir den Krieg mit Frankreich W ^nemmen
wollen, solange wir dettlselben ailöivelchen können, und ich sagte . Rein, Nein . uerbjudlichsten Dank und damit zugleich unsere völlige Ucbereinstimmung mit Ihren Gesinnung (Schluß folgt.) und Anschauungen zu erkennen zu geben. Möge der Erfolg den Erwartungen entsprechen. "
______________________________ wie könnte das anders sein! Chri'stenthum und Papstthum sind unvereinbare Gegensätze.
Cbristenthum führt zum Lichte und zur geistigen Freiheit; das Papstthum hingegen zu Fu'slrr DplltkÜfilliik und Sklaverei. Christi Gebot ist daß Gebot der Liebe, sein Mund öffnete sich nur, um p
a ki 14 ey < r < . ... < ~ . .segnen und wohlzuthun; der Papst im Gegensätze lehrt nur Haß, seinem Munde entquellen
Darmstadt, 14. Februar. Die Theater-Frage scheint endlich Seitens'Worte des Fluches und der Verdammung. Wer könnte da noch zweifeln, zu welchem der Stände, wo sie scholl seit etwa Jahresfrist ruht, in Fluß zu kommen, ihn Psticht und Gewißen rufen!" In der gestern Abend Statt gehabten General-Versamm uq
sich geht,
Doch das ist nicht christlich, nicht human. Wir wollen nicht wünschen, -- o........ — w"* -..... -w
daß ein Land mit allen Zuckungen, wie sic Spanien zu erleiden hat, au unse- Negierung „virtnell" demissionirt habe; die Entscheidung werde wahrslbeinliä' ren Grenzen sei. Wir wollen wülischen, daß die Menschen alle — und es am Dienstag bekannt gemacht werden, an welchem Tage Gladstone der Königin gibt so edle, brave Menschen dort — zur Erkenntniß kommen und daß sie die Demission unterbreiten solle, namentlich erfahren, daß es in Dentschlaand nicht von Feindell gegen Frank reich strotzt und daß, wenn wir seiilerzeit in ten Krieg gegen Frankreich gezo-
hinaus jur Erkenntniß kommen wird, aus welche Wege er geführt und getru- Der Finanz-Ausschuß der zweiten Kammer, dem inzwischen weiteres Material ben wird, die nationale Ader in ihm noch so lebendig sein wird, daß er sein!geliefert worden, tritt nämlich am 16. d. mit den Mitgliedern des Ministe- ' ' ' ' ' c * . .1.-1. ' ->ruims zu einer Besprechung dieser Angelegenheit zusammen. — Die Kündigung
des zweiten Theils unserer zu 4 pCt. verzinslichen Staatsschuld wird als ui
gen sind, wir cs nicht darum gethan haben, um Eroberungen zu machen, son- Petersburg, 13. Februar. Der Kaiser von Oesterreich ist aus dcm dern deshalb, weil wir den alten Gelüsten nach dem Rheine zu widerstehen Bahnhose vom Czar und der ganzen kaiserlichen Familie herzlichst begrüßt wer
batten und eö uns nicht gefallen lassen wollten und konnten, Stücke unseres den. Die Büsten beider Kaiser prangen an den Häusern unter FlaggenschnuiS
Leibes von uns abreißen zu lasten. (Bravo!) ""d die Menge der Bevölkerung grüßte sympathisch. Die Aufenthaltsdauer 'st
Es ist die größte Verleumdung, wenn man die Sache umdrehen und bis zum 22. Februar bestimmt,
sagen will, wir hätten räuberisch Frankreich überfallen.
Darf ich hier wohl ein Wort erzählen, das im Jahre 1868 ein Maui', nicht geringer als der Reichskanzler in meiner Gegenwart gesagt hat? Es war damals die Sprache davon, ob man die Provocation Frankreichs aus Anlaß der Luremb. Frage anuehmen und in den Kri^g gehen solle. Ich hatte einige
L . h ern • vtMT r;„b Voiles beiqetraqcn, Iclblt ocnqiano, icmc ^»eimary, man. ^jcuqajiano oqay owianq vu
2^üge vorher aus dem Munde bcS Feldmarschalls v. Ml.Itti gehört . „wir silid lleßcl|C^un^en, aj)Cr cg besaß keine illustrirte Angabe ves Dichters, die seiner würdig gcwn«.!
fertig und wenn die Fcanzosen mit ilns einen Krieg anfangcn , wir werdeu Ul HaUbcrger,' der Herausgeber so vieler illusirirten Prachtwerke, wird uns nun auch einen Prachl>
14 Tagen an dein entscheidenden Punkte so und soviele hunderttausend Mann Shakespeare bieten, und zwar von der Hand des Engländers John Gilbert illustrirt, tei
mehr haben ale! die Franzosen haben können." Das wissen wir, aber der Bi-, eWvme’a unckr den Illustratoren, der ihn verstandenund^^un-d-ra^ben wie kein Siutn» v v 0 ' sTR/irnnt dcffen Bilder eben io bedeutend nach der poetischen wre nach der blstorlschcn Seite smv um
marck hat Nicht gewollt unb der ^vldat fugte sich dem Staatsmann. Warum ge^dezu mustergiltig und für alle Zeiten unübertrefflich illustriren. Und daß dich
hat Bisinarck nicht gewollt? Das kann ich Ihnen ans seinem eigenen Munde Illustrationen aus einer Hand, einem Geiste, darum einem Guffe sind, das ist ein H;onuy erzählen Er hat nämlich gesagt: „es ist wohl möglich, daß die Frauwseu ter nicht genug zu schätzen, nicht genug zu rühmen ist. Nicht weniger als 830 DUder soll» nach und nach zu der Ueberzeugung kommen, daß die alten Grenzen, wie sie diese Prachtausgabe^schmücken, juoberen ■stejt ter
geworden sind, solche Grenzen seien, welche ein für allemal zu bleiben üb^t^ha^^ur ck- ubr.g-n^ *
land herabzuflehen. (Allseitiges Bravo.) . , * ■ . , .
Wenn man nur ein Deutscher wäre und nur das deutsche Interesse eigen Neuenburg und theils nachdem Canton Solotyurn begeben. Diejenigen, welche sinnig und eigensüchtig im Auge hätte, wenn man nicht auch ein Mensch wäre, den Canton Sl" r der sich für die menschliche Geschichte im Allgemeinen und für die Förderung Wahl getroffen. „
der Menschheit im Großen und Ganzen interessirt, wenn man nur der von jung zugegangen, innerhalb dreier Tage das Gebiet des Cantons zu verlassen, den Franzosen geträumte deutsche Barbar wäre, so würde man sich freuen, ..... ..........Ä-
freuen, sage ich, daß die Ration so tief gefallen ist, und man würde sich noch mehr darüber freuen, daß sie im Sinne hat, sich dem König der weißen Fahne mit fammt dem Ultramontanismus, Insallibilismus, Papstthum und Romanismus zu übergeben. Denn eine größere Assekuranz dafür — ich sage das mit Bewußtsein — eine größere Assekuranz dafür, daß Dentschlaud von Frankreich niemals mehr etwas zu befürchten hat, gibt es nicht, als wenn sich die Franzosen dem Papst, dem Romanismus und dem römischen PaMthum
ergeben. Die Dinge haben noch jede Ration zu Grund gerichtet. (Sravo!) — Die Kammer soll nach Erledigung der ^tenergesetze ein bis zwkl
Sie werden auch Frankreich zu Grunde richten, und wenn es einen Deutschen Monate Ferien nehmen, nach welchen erst das Wahlgesetz zur Verhandlung gäbe, der es für ein Glück hielte, ein ruinirtes Frankreich an seinen Grenzen kommen wird.
zu haben, so müßte er sich über das freuen, was jetzt in Frankreich vor


