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^scheint täglich, «Lt AuA- nahm« Sonntags.
Expedition: Canzletbera, öit. B. Nr. 1
Anzeige- und Mntsölatt für den Kreis Hiessen.
kkv. 40 Dienstag den 17. Februar ~ R8V4.
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Betreffend: Das von dem Großherzoglichen Hofgerichts Advocaten Pfaff zu Darmstadt herausgeaebene Werk über Feuerversicherung und Feuerpolizei im Großherzogthum.
Gießen, am 16. Februar 1874.
Das Grirtzykrr«gliche Kreissmt Gießen
an die Gwßherroglichen Bürgermeistereien.
sm- bezeichnete, in der Herbert'schcn Hofbuchdrnckerci zu Darmstadt im Selbstverläge des Verfassers erschienene Werk, empfehlen wir Ihnen
Aiischaffnng auf Gemeindckostcn unter dem Bemerken, daß dasselbe für Sie sowohl als Organe der Landes-Brandverstcherungsanstalt, wie auch in Bezug Mobmarversicherung und Feuerpolizei von Werth ist. w ö ö
Dasselbe kann bei dem Kreisamtsbüreau-Gehülfen Hartmann bestellt werden und kostet 2 fl. 6 fr.
v. N ö d e r.
(664) rten. »V2 Uhr:
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Betreffend: Den Termin für den Abschluß und die Einsendung der Gemeindcrcchnungen für 1873.
Das Großherzogliche Kretsamt
Gießen, am 14. Februar 1874.
Gießen
an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Gemeindeeinnehmer des Kreises.
-- ,^K?^dherzogliches Ministerium des Innern hat durch Verfügung vom 5. Februar l. I. zu Nr. M. d. I. 1431 in Bezug stuf die Gemeinderechnunaen E a V“ ^rT’" iHtn ^schluß der Bucher allgemein auf den 30. April, zur Ablieferung der Rechnungen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien auf dcii 30. Juni und die Einsendung der Nechnungeii an die Großherzogliche Obcrrechnungskammer-Justificatur II. Abtheilung auf den 31. Juli l. I. festgesetzt.
, ,c ^ir Zeisen Sie an, sich strenge danach zu achten und bemerken, daß eine Nichteinhaltung dieser Fristen und beziehungsweise eine Unterlassung der
dcßfalls zu machenden Anzeigen Disciplinarstrafen und sonstige etwa erforderliche Zwangsmaßrcgeln zur Folge haben werden. '
v. Röder.
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B e r a n u t m a ch u n g.
«etreffend: Das Kreis - «Mrsatz - Geschäft sür 1874, hier die Zurückstellung der Reservisten, Landwehrleute und Ersatz-Reservisten hinter den ältesten Jahrgang ihrer Klaffe.
Diejenigen Reservisten und Wehrleute, welche anf Grund häuslicher oder gewerblicher Verhältnisse eine Zurückstellung hinter den ältesten Jahrgang ihrer Klaffe beanspruchen zu können glauben, haben ihre bezüglichen Gesuche alsbald, jedenfalls vor dem 1. März l. bei den Großherzoglichen Bürgermeistereien vorzubringen.
Gleiches gilt von den Ersatzrefervisten 1. Klaffe, bezw. denjenigen im 3. Concurrenzjahre stehenden Militärpflichtigen, welche beim Ersatz- -gcschäfte des laufenden Jahres voraussichtlich der Ersatzreserve I. Klasse zugetheilt werden, indem diesen Personen zufolge höchsten Orts getroffener neuerer Anordnungen die Theilnahme an dem für Reservisten und Landwehrleute vorgeschriebenen Klassificationsverfahren gestattet worden ist.
Zur Beachtung bei Vorbringung solcher Gesuche wird bemerkt, daß eine Berücksichtigung derselben nur dann zulässig ist:
1) wenn ein Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsunfähigen Vaters oder seiner Mutter, mit denen er die nämliche Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist, und ein Knecht oder Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die den Familien der Reserven- und Landwehrmannschaften 2C. zu gewährenden Unterstützungen der dauernde Ruin des elterlichen Hausstands bei der Entfernung des Sohnes nicht zu beseitigen ist.
2) Wenn ein Mann, der das dreißigste Lebensjahr vollendet hat, als Grundbesitzer, Pächter oder Gewerbtreibender, oder als Ernährer einer zahlreichen Familie, selbst bei dem Genüsse der gesetzlichen Unterstützung, seinen Hausstand und seine Angehörigen durch die Entfernung dem gänzlichen Verfall und dem Elende Preis geben würde.
3) Wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist, im Interesse der allgemeinen Landeskultur und der National-Oekonomie für unabweislich nothwendig erachtet wird.
Mannschaften, welche wegen ControlEntziehung nachdienen müssen, haben auch in den vorgenannten Fällen keinerlei Anspruch auf Berücksichtigung. Begründete Anträge finden jedoch stets nur Ein Jahr Berücksichtigung und sind eintreteuden Falls zu erneuern.
Gießen, den 7. Februar 1874.
Der Civilvorsitzende Großherzoglicher Kreis-Ersatz-Commission Gießen.
I. B.:
Gros, Kreisassessor.
Rede
Aber der Sinn, wenn einmal Gelegenheit gegeben wäre, den Feind im
voll der
lich, wird man dem Kaiser nothdürftig geben, was des Kaisers ist, man nen werden, auf welchem Wege sie sind, nicht mehr jenseits, sondern diesseits nmd keine Revolution machen, das könnte jedenfalls unangenehm werden.^unsere Pfähle sein werden. Ich vertraue zu dem katholischen Clerus Deutsch-
(yeUerkeit.)
>lands, daß, wenn er einmal über jesuitische und römische Vorspiegelungen
dls jetzigen Reichstags-Abgeordneten Dr. Bö lk auf dem 3. Alt- 8anb äu sehen oder da und dort an eine feindliche Bewegung mit Aussicht auf
Moliken-Conareffe ru bonüaur vom 12 bis 14 Sevtember 1S73 Erfolg sich anzuschließen, der Sinn ist es, der dem Reiche feindlich gegenüber /r.ive»' V zu ^onffanz vom 14. MS 14. ^eplemver 1376 unb roer ben nicht wahrzunehmen vermag bei den Herren, ist wohl mit
L f ] (Fortsetzung.) , Blindheit geschlagen. (Bravo!)
Ich habe hier ein Wort ausgesprochen, es wird abgeleugnet, es tont): Ich habe, meine Herren, den schweren Vorwurf nicht ohne Grund aus-
Jch habe, meine Herren, den schweren Vorwurf nicht ohne Grund ausgesprochen. Ich sage Ihnen aber: ich bin der Ueberzeugung, daß nicht alle
M Entrüstung von den Herren, die an der Spitze und auch nicht an de „ v „„ v. v
Epitze stehen, zuruckgewiesen. Man sagt: ihr geht darauf aus, die neue diejenigen, die im ultramontanen Lager stehen, und daß bei weitem nicht alle Meße Bildung des Körpers des deutschen Reiches zu zerstören. Und mit wel- Geistlichen, welche im ultramontanen Lager stehen, der Anschauung und Auf- §er Entrüstung und frommen Miene sagen sie, das sei eine Verleumdung. !fassung sind.
Mr, meine Herren, sehen Sie nicht die Worte an, seheü Sie die Thaten' Ich bin im Gegentheil der vollständigen Ueberzeugung, es gibt eine ganz derselben an. Sehen Sie was geschieht, sehen Sie was wird, sehen Sie die unendliche Reihe von Laien und Geistlichen, welche das, was ich jetzt sage, Sympathien an, sehen Sie was jetzt die Herren thun und was die Herren'nicht glauben, welche es mit Entrüstung, mit einem wahren Hohn von sich laßen; und so werden Sie finden: solange Gefahr vorhanden ist, ja frei-!weisen. Das sind aber diejenigen, die von dem Zeitpunkte an, wo sie erken-
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