£pnn
Kit * . < emh1 &?*• P«'*' tJ
11 itt
! tt,.m " n dD'« .
tSitfeni, bi Sioh-t'il
s rÄ
j Son ul dir fürf HaturtilUn, d in Rom, un iv.i bitfifl« 3 nelmtnben v
!R6b(itn, a -rohherzl
mehrere Gebäude Jrun's an^c^ünbet. General Laserna befahl, dieselben zu,
x Denselben. Johanne Eleonore Schmidt, de« Bürger« zu Mellen, Waldeck, Der Totalverlust der Jiegie* und Schneider« dahier, Heinrich Schmidt, eheliche Tochter, alt 6 I- 3 D, arftorben 306 Mann. den 9. November-
verhaften und vor em Kriegsgericht zu stellen.
rungs-Truppen in den Kämpfen von Jrun beträgt 306 Mann.
Bon allen Kalendern ist für die hessischen Familien ganz besonders der Illu» strirtc Hessische Volkskalender bei Ferd Lange in Darmstadt erschienen, iu cmpfehl'N Er kostet nur 12 fr. und enthält sehr wohl getroffene Portraitö unsere« ersten Ministers Hofmann, der verstorbenen Abgeordneten Mell, Karl Ioh- Hoffmann und viele Andere. Zm Text bringt er interessante Mittdeilungen über die hessische Industrie, über die Erdbeben in Groß-Gerau und Reichenbach, schöne Erzählungen, eine Münz:, Maaß und Gewichts-Tabelle und sonst noch vieles Unterhaltendes und , Belehrendes. Ein sehr schöner großer Prämicnffahlstich dazu kostet auch nur 12 fr. und ist der Kalender, sowie die Prämie durch alle Buchhandlungen zu beziehen.
Beerdigte.
Den 8- November- Kaspar Vogt au« Hamm, Lademeifter an der Köln- Gießener-Bahn dahier, alt 38 I. 10 M- 20 T-, gestorben den 6. November.
Den 10. November. Heinrich Seibert aus Wieseck, alt 42 Z., gestorben den 8. November-
Den 11. November. Heinrich Hensel aus Bad Nauheim, alt 56 I., gestorben den 9. November-
Spanien.
Bayonne, 13. November. DaS Ober-Commaudo der Ärmee befindet sich noch in Jrun. Gestern wurden die Carlisten von der Anhöhe St. Marcial weggejagt, fehrten aber Abend« wieder zurück. Heute wurden hier Dor- räthe von Brod und Wein bestellt. Der Vormarsch nach Urdax ist bevorstehend. Bei den Carlisten herrscht große Demoralisation. Die Madrider Regierung will unter dem Vorwande, daß die Cbrolmie bedroht sei, den Fortgang der Operation hemmen. Laserna geht nach dem Ebro ab.
Hendaye, 12. Nov. Die Freiwilligen von Jrun und Mtqulet haben
England.
Mpitbpn, 11. November. In Schottland hat der Winter bereits streng angeklopft; m Jnvernesshire schnelle es gestern den ganzen Tag, und auch in der Grafschaft Averdeen schneite eS bet recht heftiger Kälte. In Fifcshtre ist der Boden meilenweit mit Schnee bedeckt. Die Communication mit oen Hebri- den hat unterbrochen werden müssen, da die See zu stürmisch ist. Dampfer können auch die Pentland Firth nicht mehr passiren.
— In Newcastle fürchtet man allgemein, daß der Dampfer „King Leopold" mit allen Mann an Bord, 20 an der Zahl, untergegangen sei, Der genannte Dampfer verließ Newcastle kurz vor dem furchtbaren Sturme letzthin, und seitdem ist nichts von dem Schiff und Mannschaft vernommen worden. Die Brigg „Qualia" will nach jenem verhängnißvollen Sturme einen verunglückten Dampfer, welcher der Beschreibung nach der vermißte „King Leopold" zu sein scheint, gesehen, ihm aber der hochstehenden See wegen nicht haben beistehen können.
ßtmbpn, 12. November. Die katholisch? Prcffe in Irland ergeht sich in heftigen Ausfallen gegen Gladstone und Lord Acton. Die Dubliner „Eve- ning Post", das Organ deS Cardinal« Cullen, vermuthet, daß Gladstone das Material zu seiner Schrift während seine« Besuches in München gesammelt habe. Man findet es auffällig, daß Gladstone augenblicklich Lord Acton's Gast ist, zumal die „Times" ihm öffentlich Hinneigung zum Altkathvlicismus zuschrieb. Richtiger dürfte wohl sein, daß Gladstone sich sehr für eine Vereinigung der anglicanischeii und der antivaticanisch-katholischen Kirche interessi- ren würde.
— Unter den Katholiken herrscht eine große Aufregung. Sie behaupten, Gladstone'ö Uebertritt zum AltkatholiciSmu« stehe bevor. Lord Acton's Excom- munication gilt ebenfalls für bevorstehend; derselbe soll sich vorher öffentlich zum Altkatholicismus bekennen sollen.
Lpnbpn, 12. November. Nach einem langen, auffallend milden Herbst sind gestern die ersten ernstlichen Vorboten des Winters hier eingetroffen. DaS Wettter ist auf einmal recht kalt geworden und die ganze Stadt hat einen frostigen Anstrich. Die Landwlrthe dürfen übrigens der Ankunft deS Winters ruhig zusehen. Selten haben sie ihre Herbstbestellung so leicht und so früh fertig bekommen. Die Saaten haben sich auch bereits gut bestockt und von Schnee und Frost nichts zu fürchten.
den. Der effective Schaden ist sehr beträchtlich und wird die Arbeit an den Werken auf lange Zeit gestört sein.
Prag, 12. November. Da« Kaiserpaar betheiligte sich an der heutigen Hosjagd nicht, weil die Nachricht eintras, Erzherzog Karl Ferdinand habe in Selowitz die Sterbe-Sacramcnte erhalten.
/rankretch.
Pari-, 11. November. Die Pariser Berichterstatter englischer Blätter prophezeihen fast ohne Ausnahme einen Sturm für da« französische Cabinet; be» stimmte Anhaltspunkte für den Sturz werden jedoch nicht gegeben. Der Times-Correspondent äußerl, wenn man Politiker scharf in'S Verhör nehme, so trete die Ansicht hervor, die National-Versammlung werde bei ihrem Wie- derzusammemreten zeigen, „daß sie Herr im Hause sei und daß der Stur; des Minlßenums alk die leichteste und einfachste Kundgebung in dieser Richtung erscheinen werde." Auch der „Jndep. beige" wird von hier geschrieben, daß Gerüchte über ein Zurückgrcifen zu der „Regierung deS Kampfes" verbreitet seien; der Präsident der Republik fei über den Ausfall der Wahlen, in denen da« Septmnnum kein Glück habe, erbittert und neige zu den Bouapar- tisten hin; von anderer Seite aber wurde behauptet, das Cabinet werde noch vor Eröffnung der Session umgestaltet und Broglte Minister de« Innern und Führer, Fourtou Unterrtcht«-Minister, Chaudordy Minister des Auswärtigen und Decazes geopfert werden.
Pari-, 18. November. Bevor er Catalonien verließ, hat Don Alfonso da« Zuaven-B«taillon, welche« er selbst gebildet hatte, aufgelöst und die Fahne mitgenommen. In einem Tagesbefehle sprach er seine Hoffnung auS, seine Leute bald unter tzünsiigoren Umständen wiederzusehen.
Perm-, 13. November. Der „Agence Havas" wird von dem spanischen Kriegsschauplatz gemeldet, daß die Carlisten, von den Republikanern verfolgt, ihre Truppen zwischen Vera und Lesara conceiitrirt hätten. Von den Republikanern seien auf der Verfolgung ungefähr 300 Häuser in Brand gesteckt worden.
Denselben. Katharine Dibell, des Bürger« zu Abbenrode, Krei« Ziegenhain, und Arbeiter« an der KölwGießener-vahn dahier, Johanne« Dibell, eheliche Tochter, all 11 M. 12 T, gestorben den 10. November.
Den 12. November Karl Andreas August Räuber, de« Bürger« in Grün- berg und Lackirers an der Köln - Gießener - Bahn, Karl Rauder, ehelicher Sohn, all 1 I 11 M 23 D, gestorben den 10. November
Den 14- November. Elisabeth Leichtweiß, des Bürger« zu Homberg a. b- C-, und Bürstenmachers dahier, Johannes Leichlweiß, eheliche Tochter, alt 1 Z. 3 M 6 I , gestorben den 12. November.
Denselben. Karoline Georgine Wilhelmine Hermine Repp von hier, alt 15 I. 10 M 5 Z-, gestorben den 12 November.
Wegm brr CuUmtarbetten, für welche sich kein, Uebernehmer gesunden, beschißt ®7n?nteraQxZ b ' drodherzogUche Oberförster« zu ermächtigen, Hrbeuer hierfür aniurr’-rrn unb beren Löhne nach bn Leistungsfähigkeit von 1,03 Mark bis tu 1,71 »a k L lat ? dem armen * *'l8 H
®°U9,iU* t<* ®U6elm ei,lnbad) tturbt d-m 8=uaulf*u6 jur aniinur, Anschaffung zu Lastnr de« hinfur vorgesehenen Grebie« gemacht werbm 8 “
_ . Drei Baugesuche von Ernst Iugharb, Äonrab Müller Wittwe unb Wilhelm werben nach den Anträgen beS vauauSschuffe« genehmigt. 9
Der von der «cttengesellschaft Lahnhütte wegen Unterhaltung be« Weg« nach Hüttenwerk abaegebene ReverS erhielt bie Zustimmung de« Demeinberaid«. 9 ”
ß n U<6£i.r fia9l- Weg« kam sobann her zu 1292 fl. 15 kr berechn«»
Kostenvoranschlaq zur Vorlage unb wurde beschloßen, die darin ausgeführten »rbelten iu tr 8'ben unb bit kosten bafür in ben 1875er Voran'chlag aufzunehmen 9 1
In der heutigen Srtzung wurde einstimmig beschlossen, die Vornahme bet für Gemarkung Gießen ganz nothigen Parcellenvermeffung albbalv »u beantragen
Dießen, 14. Nov. Die hiesige sreiw. stäbtische Feuerwehr folgt morgen einer tfar- latunq der im Laufe diese« Jahre« in Grünberq ms Leben getretenen Feuerwehr tm Jncn ' ba Ieut ,inem un« vorliegenden Telegramm dtesester
Alle« ausbleten werden, um den Aufenthalt daselbst angenehm zu machen. Die Gründers Feuerwehr wurde von mchreren Chargirten de« hiesigen SorpS in Grünberg eintvreirt u’; wird mö gen eine Probe ihrer Leistungen geben.
_ GS wird eben vielfach Klage geführt über die mangelhafte Beleuchtung «beate in uii).i(n Straßen. Ginjelne Laternen, z. B. eine in brr Wetzstetnaasse brennen fciuiaan bürfte eine Revision derselben wohl am Platze fein ,\q namentlich aerate? • blefer Eiraße eben nur eine Laterne sich befindet. ® ™
Teieginphische Dreschen.
K, ,3:a9Zo»‘ UeBer bie Gründe der -ibermalige,, Verhaftung
des Grafen Ärmm ,st noch nichts Zuverlässiges bekannt. Der Vost" uifol« batte veikutct, daß dieselbe dadurch herbeigeführt worden sei, daß Ärnin, nach seiner Entlaffnng aus dem Charits-Krankenhausc wichtige Actcnstücke dritten Personen mitgctheilt habe. Die Meldung von der Zustellung der Anklage schrstt an Arnun ift verfrüht. Die Anklageschrift ist demselben noch nicht mitgetbcilt.
Wien, 13. Nov. Aus zuverlässiger Quelle wird versichert, daß die anläßlich ter Vclöffentlichung eines Acteustückes durch ein hiesiges Blatt em standenen Gerüchte von Zerwürf.iiffen zwischen dem Grafen Andraffy und der österreichischen Regierung oder gar von einer cisleithanischen Mmistcrkrise jeder Begründung entbehren. *
.Hamburg, den 13. Nov. Der gestern von hier nach New.Nork ab gegangene Dampfer der Adlerlinie „Lessing" wurde, bei Glückstadt vor Anker liegend, durch den von Brasilien kommenden Dampfer „Bahia" angcseaelt und am Bug beschädigt. Der Dampfer der Adlerlinie „Klopstock" übcruimml Paffaglere und Ladung des „Lessing" und geht sofort nach New^jork ab Der „Bahia" ist ebenfalls beschädigt.
Bern, 13. Nov. Die heutige Generalversammlung des Nationalratheö über das neue Militär-Organisattons-Gesetz ergab nach Erledigung sammtlickcr Differenzpunkte einstimmiae Annahme des Gesetze«.
Lonstantinppel, 13. Nov. Im Folkething nahm die Linke die in Dcr gestrigen Sitzung vorgeschlagene, das Verfahren de« CultuSminifter? miß billigende Tagesordnung zurück, da sie eine Aliflösung des FolkethmgS aus dieser Veraulaffung, welche den König in den Wahlkampf hineinziebcn roürt< nicht wünsche.
Auszug LUS den Kirchenbüchern der Stadt Gieheu.
Evangelische Gemeinde.
Lopnltrte.
Den 7. November. Emil Ehristian Noll, Kaufmann dahier, deS verstorbenen Bürgers und Scbremermclfters, Fran; Noll, ehelicher Sohn- und Wilhelmme Katba- nne Dorr, geborene Münch, deS verstorbenen Bürgers und Kaufmanns, Georg Dörr Wittwe-
v Den 8. November. Georg Emil Karl Möhl, Mehger dabier, de« Bürgern und MetzgerS , Friedrich Möhl, ehelicher Sohn; und Theodore Karoline Mathilde Busch, des Bürgers und Kaufmanns, Karl Busch, eheliche Tochter.
(Beteufte.
Den 8. November Dem Bürger zu Saasm, Kreis Grünbera, und Zar lohner dahier, Christian Schmitt, ein Sohn, Gottfried Peter, geboren den 27- Ort
Denselben. Dem Bürger und Lohnkutscher, Heinrich Karl Ockel, ein Sohn. Heinrich Lorenz Gotffried, geboren den 19. Oktober-
Denselben Dem Schreiner Heinrich Emil Müller von hier, eine Tochter, Luise venriette Theodore Margarethe Anna, geboren den 18. October.
Denselben. Dem Bürger in Londors und Dienstmann dahier, Adolf Dietz, eine Tochter, Henriette Katharine Mathilde, geboren den 24. September.
„ De" 11- November. Dem Bürger zu Kastel und Locomotivführer an der Mam - Weser - Bahn dahier, Julius August Henze, eine Tochter, Karoline Erneftinr geboren den 16. October.
Lpkal-Npttz.
Beschlüsse
des Gemcinderaths aus der Sitzung vom 5. November 1874.
Anwesend waren: der (Srobberzogl. Beigeordnete Felfing, bie GemeinberathSmitglieder Bücking, SDieru, ij-ail, Hanstein, Hcß, Hemberger, Keller, Körber, Lübekmg, Roll, Sllbernsen, Wallenfel« unb Wenzel.
Rach Antrag bei Hcdulvorftanbe« in seinem Schreiben vorn 20 October c. beschließt der Gcinemberath, daß von der Bestellung einer Lehrerin für bie tn den Ruhestand verietzte Frl. Hcnrv vorerst abgesehen unb Frl. Müller 11 al« Oebülftn gegen Bezug von 120 fl. Vergütung vorläufig und bi« auf Weitere« verwendet wirb.
Infolge nötdig gewordener Vermehrung der Zeichen- und Singstunden an der höheren Mädchenichule um je eine die Woche wurde vom Gerne,nderath beschloffen:
1) dem iAesanglehrer Zimmer vom 13. April l. I an 120 fl. Vergütung unb
2) dem Zeichncnlehrer Bavrer auch 120 fl. Vergütung, zahlbar mit je zur Hälfte vom 13. April unb 9. Oetober c. an, zu bewilligen.
Auf Vorschlag der Treßherzoglichen Obersörsteret und mit Zustimmung der Accordantcn genehmigt der Temeinderalh die im Accord vom 5. September c. vereinbarten Holzhauer'öhnc für das Jahr 1875.
-Ool
2 jiBt der Uni »elger's Wil auf Dem do 7 Elton nt, H) ein Länge it'de, ju’an ninübittmb PiH für $d)t »rl, wie für 4 Hausen vo i'ct jur R< 1E4 mellen)
birlfs Dat Vvl fetten i '■tlenen, volls ■H-20 h., bi 1 n der gerbet
t r) in Vie
öäA) (Jii fit len, 6 W>re« m ,
Jmma
>'t 3tüd 6
I
emijtant
uentrt rinfp.
«Hebern Müblig.
s
"piikhlt?
in ।
fi


