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Mnzeige- und Mmtslilalt für den Areis Hiessen
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Sonntnl) den 13. September
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PreNL vierteljährig 1 st. 12 kr. uiir Bringerlohn. Durch die Posi bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr.
Petersburg, 9. September. Bekanntlich wüthen seit einiger Zeit in Süd - Rußland und Polen ungeheure Brände, die bereits halbe Städte und
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London, 9. September. Der durch seine Auffindung Livingstone's bekannt gewordene amerikanische Journalist Stanley, der es übernommen hat, eine neue Expedition nach Central-Afrika zu führen und die unterbrochenen Arbeiten Livingstone's zu vollenden, hat hier nach seinen eigenen Zeichnungen und Angaben sich ein Boot für diese Expedition bauen laffen. Es ist 46 Fuß laug, in der Mitte 2 Fuß 6 Zoll tief, ist mit 14 Rudern, 7 auf jeder Seite, versehen und gebaut, daß es in 5 Abheilungen im Gewichte von je 120 Pfd. zerlegt werden kann. Das Material ist von Cedernholz und das Boot, das 50 Personen fassen kann, hat einen Gehalt von 6 bis 7 Tonnen, und wenn voll geladen, einen Tiefgang von einem Fuß. Das Boot hat einige Probefahrten bereits gut bestanden.
London, 11. September Der neue französische Botschafter, Graf Jarnac, hat auf der laudwirthschaftlichcn Ausstellung zu Tipperary in Irland,
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dem Ministerium in dem schweren von ihm aufgenommeuen Kampfe treu zur Seite stehen. Niemals, seit langer Zeit, hat sich die Bevölkerung so eins mit der Negierung gefühlt, als bei der Einbringung der Kirchengesetze. Wie sollte da der Sieg zweifelhaft sein!"
Darmstadt, 11. September. Der Prinz von Wales ist zu mehrtägigem Aufenthalte bei dem Prinzen Ludwig angekommen und auf dem Jagdschloß Kran ich stein abgestiegen.
Friedberg, 11. September. Die Ankunft des Kaisers hierselbft wird heute Abcnd 63/4 Uhr erwartet. Die Stadt ist im höchsten Festschmucke. Alle Häuser ohne Ausnahme sind mit deutschen Fahnen, Blumen und Guirlanden geschmückt.
Berlin, 11. September. Der Kaiser ist heute früh 8 Uhr mit großem Gefolge, darunter Feldmarschall Manteuffel, Oberhofmarschall Graf Pückler und der russische General v. Reutern, nach Friedberg abgereist.
Frankfurt, 10. September. Prinz Friedrich Karl, Feldmarschall der Armee, traf gestern Abend 10 Uhr 50 Minuten in Friedberg ein, um den großen Truppen-Uebungen beizuwohnen, und nahm sein Absteige Quartier im Großherzoglichen Schlosse daselbst Erwartet werden noch daselbst der Groß Herzog von Baden, sowie Prinz Wilhelm von Baden.
Kassel, 11. September. Der Kaiser ist heute Nachmittag 21/2 Uhr per Extrazug hier eiugetroffen, von den Spitzen sämmtlicher Behörden empfangen. Nack) dem Diner im Fürstensaale des hiesigen Bahnhofs setzte derselbe um Zi/z Uhr seine Reise nach Friedberg fort.
Eisenach, 10. September. Die Deutsche Kaiserin, welche in der Nacht vom 6. auf 7. d. in Wilhelmsthal anlangte, hat sofort an die Herzogin Marie bon Meiningen folgendes Telegramm gerichtet: „Ich höre mit wahrer Theilnahme das Unglück Deiner und meines Vetters Bernhard alten Residenz stadt und spreche Euch Beiden mein vollstes Mitgefühl aus. Ich werde so gleich dem Bürgermeister ein Geschenk von Eintausend Mark schicken zur Hülfe für die Obdachlosen und bitte Dich, es ihm zu sagen. Gez. Augusta." Ein weiteres Telegramm des Kammerherrn der Kaiserin, Grafen Fürstenstein, zeigt
Dörfer in Asche gelegt habe». Es tauchte schon vor einiger Zeit dabei das Gerücht auf, daß die Entstehungs- Ursachen auf politische Jutrlguen zurückzu- führen seien, doch war diesem Gerede, da es aus ziemlich obskurer Quelle her- stammre, wenig Gewicht beizulegeu. Jetzt nun kouunt die mit gewiffen Hofkreisen in Beziehung stehende „Moskauer Zeitung" nut ter auffälligen „Enthüllung," daß bei diesen Brandstiftungen der revolutionäre polnische Adel die Hand im Spiele habe. Die Brandstiftungen sollen systematisch betrieben und bereits eine Anzahl darauf bezüglicher Briefe aufgefunden worden sein, welche seltsamer Weise alle den Poststempel Lemberg tragen und damit auf eine weiter gehende slavische Agitation Hinweisen. Ferner versichert das Moskauer Blatt, noch mehr interessante Details über diesen Gegenstand zu wissen, deren Geheimhaltung aber vorläufig noch geboten sei, damit die Maßregeln der russischen Polizei nicht durch voreilige Aenßerungen durchkreuzt würden. Diese „Enthüllung" klingt etwas stark unwahrscheinlich, man könnte aber, bei der Quelle, aus welcher sie fließt, beinahe annehmen, daß dem polnischen Adel einige von den Ueberraschun- gen bereitet werden sollen, die nicht zu den angenehnien gehören.
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Kopenhagen, 11. September. Die „Nordische Telegraphen - Gesellschaft" meldet aus Shanghai vom 10. d.: Der japanische Gesandte Okuba ist in Peking eiugetroffen, wie verlautet, mit Vorschlägen betreffs Erledigung cer Formosa-Angelegenheit durch ein Schiedsgericht. Es heißt, Amerika oder Italien würde zum Schiedssprüche aufgefordert werden.
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Haag, 11. September. Der bisherige Commandant der Atschin-Ex- peditiou, General Vanswieten, ist hier eiugetroffen.
Schweiz.
Bern, 11. September. Zwischen dem deutschen Reichskanzler-Amte und dem hiesigen Bundesrath ist für die in dem deutsch-schweizerischen Auslieferungs-Verträge vorgesehene gegenseitige Mittheilung von Strafurtheils-Auszügen die Annahme der gegenüber Italien gebräuchlichen Formen vereinbart worden.
ihre Berathungen am 25. September.
— Auf Befehl des Kaisers sind 3 Compaguieen Zweiunddreißiger, vom Manöver für Meiningen beurlaubt, hier angekommen.
Frankreich.
Paris, 10. September. Der legitimistische „Etoile de Angers" versichert, der Orenoque stehe nicht mehr unter dem Befehl des französischen Botschafters beim Vatican und könne jeden Augenblick vom Marine-Minister abberufen werden; Italien habe in Folge dessen keine Reclamattonen mehr erhoben.
— Donneton, Maire von Ussel, ist abgesctzt worden, weil er bei Gelegenheit der Generalrathswahlen ein Ansschrelben erließ, worin er sich offen einen Imperialisten nennt.
— Die Polizei hat an der schweizer Grenze eine Broschüre mit dem Titel „Mic Mac" fortgenommen. Der Nouvelliste hat die Erlaubniß zum Wiedererscheinen erhalten und wird nun das Septennium vertheidigcn. Von den Orleans erhielt er das Geld. Er war unterdrückt worden, weil der Prinz Napoleon ihn gekauft hatte.
Paris, 11. September. Der Marschall-Präsident Mac Mahon em- psing heute Nachmittag halb 2 Uhr den spanischen Gesandten Vega de Armijo, Letzterer gab der Befriedigung Ausdruck, daß die officiellen Beziehungen zwi- schcn beiden Ländern wieder hergestellt seien und sprach die Hoffnung aus, daß dieses Eiuverständniß dazu beitragen werde, den Krieg zu beendigen, welcher die au Frankreich grenzenden spanischen Provinzen verwüste. Er werde stets erfreut sein, zwischen Frankreich und Spanien daueriide und gute Beziehungen zu entwickeln und zu befestigen. Mac Mahon erwiderte: Sie können von
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Deutschland.
Darmstadt, 10. September. Ueber die dem Landtage des Großhcr zogtbums Hessen vorgelegten Kircheugefetze äußert sich die in Darmstadt ersehet »ende „Main-Zeituiig" :
„Unsere Regierung hat lange gezögert, den ernsten Schritt zu thun, der in der Einbringung der Kirchengesetze liegt. Endlich ist der Handschuh anfge- nommeu, welchen Bischof Ketteler im Jahre 1852 dem Staat hinwarf, als er sich durch dessen Gesetze nicht mehr gebunden erklärte. Durch die Kirchengesetze nimmt der Staat wieder Besitz von dem Boden, von welchem ihn offene Auflehnung vertrieben hat. Selbstverständlich wird Ketteler den damals gegen Schwäche und Verrath im Sturm errungenen Boden nicht ohne Kampf aufgeben. Der Briefsteller vom Sedantag ist noch derselbe, wie vor 22 Jahren; aber glücklicher Weise sind die Verhältnisse nicht mehr dieselben. Statt des Ministeriums Dalwigk, das sich mit dem Ultramontanismus gegen das nationale Streben, gegen Freiheit und Verfassung verbündete, sieht Herr v. Ketteler im Ministerium Hofmann heute eine von dem Vertrauen der großen Mehrheit
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.. „ meinem lebhaften Wunsch überzeugt sein, die ysteii Beziehungen, welche die
des Landes getragene Verwaltung sich gegenüber. Und statt Oesterreichs und beiden Länder vereinigen müssen, sich befestigen zu sehen. Ich habe nicht auf- seiner ConcordatSpolitik, die in den fünsziger Jahren befehlend und nöthigen- gehört, die Wünsche für daS Wohlergehen Spaniens zu hegen, welche alle falls drohend auch am Rheine dominirte, stcht jetzt das Reich im Hintergründe, europäischen Mächte, besonders aber Frankreich, hegen. Seien Sie versichert, das dem Ultramontanismus tue Zähne anszuziehen entschlossen ist. Langsam,Sie werden zur Erfüllung Ihrer Mission bei mir stets die wohlwollendste und bedächtig im^Entschluß, wird — so hoffen wir — unsere Regierung nun'Unterstützung finden, auch fest und unerschütterlich in der Ausführung derselben sein. Kein Zweifel,! daß mit dieser Vorlage deS Ministeriums in jeder Beziehung seine Existenz ein | gesetzt hat. Das hessische Volk, daS diese Stellung zu würdigen weiß, wird
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n die W dem Oberbürgermeister in Meiningen an, daß die Unterstützung per Bries cnC?iW al|f Ivlgt. — In Meiningen selbst haben einzelne Geschäfte bereits wieder ihre
- Lricih Thätigkeit ausgenommen, auch sind schon Photographieen der Brandstätte er
schienen. Die Generalversammlung der Werra-Bahn-Gesellschaft wird unbehindert am 24. September im Meininger Schützenhaus tagen. An Unterstützun gen waren beim Comit6 außer Victualien und Kleidungsstücken bis gestern 9690 Gulden eingegangen. — Die Landtags-Wahlen für Neuß j. L. sind auf teil 28. d. Mts. ausgeschrieben.
Eisenach, 11. September. Die weimarische Landes-Synode beginnt


