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merttijä^rlß 1 fL VI fr. irl BrüiZrrlohn. Durch die Hetz biegen vtertrtjährig 1 st. 29 kr.

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Expedition: Lanz leib er-, L,t. B Nr. 1

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen.

Mr. 38

Samstag ben U. Februar

8874

Brodpreife vom 13. bis 20, Februar 1874,

nach eigener Erklärung der Bäcker:

2 Kilo gemischtes Brod 24 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 12 kr. 2 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 21 kr., zweite Sorte 17 kr.

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Gi eßen, am 12. Februar 1874.

le hier einen drei- daß Ätinn ihimchen Zuspruch.

Betreffend: Rachfockchungin nach der Heimath eines unbekannten Geisteskranken.

I o Oro h ij r r > o g Nche K rersamt Gr e y e n an die Grosrhrr^oglichen Bürgermeisternen.

Unter Bezugnahme auf unser AusschreiLen vom 15. Rovbr. v. I. (Anzeigeblatt Nr. 268) benachrichtigen wir Sie, daß die Jndentität des darin be­zeichneten geisteskranken Individuums mit dem ans Hirschthal im Königlich Bayerische Bezirke Pirmascnz gebürtigen Jacob Bintz festgestellt und derselbe in seine Heimalh verbracht worden ist.

v. N ö d e r.

politischer Theis.

6 kr.

1 kr.

I»r.

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at:

30 kr. für jedes Exemplar der im Großherzogthum gehaltenen auswärtigen poetischen Zeitungen von Anfang des laufenden Jahres an nicht mehr er-

fiat£$rul)e, 10. Februar. Der Bisthums-Verweser Lothar Kubel hat eine Denkschrift erlassen, in welcher ausgesprochen ist, haß das Domcapttel Kircheuqesetz nicht anerkennen und nicht mitwirken werde, die -Psarr- ' , V ' c . r V . . an . r tfrr#r ff PH) WA tf 5

abgeschlagen worden.

Nordhausen, 13. Februar. Der gesperrte Pfarrverweser SievcrS in Seulingen wurce vom Amtsgerichte in Duderstadt wegen unbefugter Amts- handluugen zu 100 Thlrn. Geldbuße verurtheilt. Der Kron-Anwalt hatte nur

nur sebr vorsichtig aufzunehmen.

Berlin, 13. Februar. Reichstag. Der Antrags der Abgeordneten Beruardö und Dr. Wiudthorst, betr. die Abänderung des § 44 der Geschäfts- Ordnung, wurde an die Geschäfts-Ordnuugs-Commission verwiesen. Der Gesetzentwurf, betr. die Gewährung von nachträglichen Vergütungen für Kriegs­leistungen der Gemeinden, wurde in zweiter Berathung angeuonnnen mit einem Anträge des Abgeordneten Gumbrecht, wonach die Gemeinden Das vergütet erhalten, was über das Doppelte der einfachen Servis-Vergütiguug aufgewen- cet worden ist, und einem Anträge des Abgeordneten Gerlach, wonach Das, was die Einzelstaaten und größere Communalverbände bereits erhalten haben, zurückzugewähren ist. Der Auslieferungs-Vertrag zwischen dem deutschen Reich und der Schweiz wurde in zweiter Berathung, der Postvertrag zwischen Deutsch­land und Brasilien in dritter Berathung unverändert genehmigt. Ferner wurde ein Gesetzentwurf, betr. die Feststellung eines Nachtrages zum Haushalts- Etat des knutschen Reiches für das Jahr 1874, in erster und zweiter Ve- rathung angenommen. Der Entwurf einer Strandungs-Ordnung, sowie der Gesetzentwurf, betr. einige Abänderungen und Ergänzungen des Gesetzes vom 27. Juni 1871 über die Pensionirung und Versorgung der Militär-Personen, wurden an Commissionen verwiesen. Nächste Sitzung Montag. Die elsaß-lothringischen Deputaten sind bis jetzt noch nicht in den Reichstag ein­getreten.

Ostrowo, 21. Februar. Die von dem Erzbischof Ledochowski erbete­nen Begünstigungen, den Hauscaplan und einen Diener bei sich zu haben und eine besondere Hauscapclle errichten zu dürfen, sind von der Gerichtsbehörde

tivrr s. Gesetz in zwei Sitzungen beendigt werden und der Entwurf daraus in einer

DCUljClMtliUL Fassung hervorgche, welcher die Zustimmung des Abgeordnetenhauses unschwie-

Darmstadt, 10. Februar. Zufolge Allerhöchster Entschließung des rig zu Theil werde. Die äußerste Rechte des Herrenhauses hätte sich bereit Großherzogs und mit Zustimmung der Stände wird die seitherige Abgabe von erklärt, zur praktischen Gestaltung der Civilehe-Vorlage die Hand zu bieten. 30 kr. für jedes Exemplar der im Großherzogthum gehaltenen auswärtigen Dasselbe Blatt bezeichnet die Meldungen verschiedener Zeitungen über die Aus­arbeitung eines Gesetzes gegen renitente Bischöfe für ungenau, dieselben seien

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18 t J ü!zec

hoben.

Berlin, 11. Februar. TieNordd. Allg. Ztg." bringt heut" einen! L. historisch interessanten Nachtrag, zu der Berndetti-Äffaire mit Bezug auf Frank' reichs Anerbiewligen^wegen Belgiens im Jahre 1866, der den bei Rouher ge­fundenen Papieren entnommen ist. Durch clericale interessante Reminiscenzen hervorgerusen, ist die Enthüllung zu gleicher Zeit die geeignete, wenn auch vielleicht nur zufällige Replik auf das neulich sigualisirte neue Manöver Lamar- mora's, das ebenfalls hauptsächlich auf Belgien berechnet war. Die Hirzel'sche Verlagsbuchhandlung in Leipzig hat übrigens so eben den Besitzern des vierten . Bandes von Reuchlin's Geschichte Italiens eine Nachschrift zu diesem Bande zugejandt, mit einigen Berichtigungen zu Stellen des Reuchliu'schen Buches, welche der Verfasser der Schrift Lamarmora's entnommen hatte. Drese dem Verleger, wie das Proscnptum sagt, von eompetenter Seite zugcgangeuen Be­richtigungen beziehen sich namentlich auf die Stellung des preußischen osficiellen Mlitärbevvllmächtigten Bernhardt, welchen Lamarmora fast nur als eine Pri­vatperson oder einen Touristen zu behandeln sich den Anschein gibt. Die 9tach- jchrift stellt Lamarmora's Aufrichtigkeit und Wahrheitsliebe von Neuem in ein

c und Baumwoflr Siilkerm»

bedenkliches Licht.

Berlin, 12. Februar. DieNordd. Allg. Ztg." hatte vor ewigen Tagen dieAssernblöe nationale" in Paris zurückgewiesen, welche Frankreich das unbedingte Protcctorat über die Katholiken der Türkei vindicirte. Elftere «nstntirt, daß der Pariser Vertrag der französischen Negiernng keinerlei An­recht auf ein Protectorai über die römisch - katholischen Einwohner der Türkei gibt. Wenn französische Blätter von (Kapitulationen sprechen, die ein derarti­ges Anrecht begründen, so wäre es sehr wünschenswerth, daß diese bisher noch allbekannt gebliebenen Capitulationen der Diffentlichkeit übergeben würden. DieAssemblüe nationale" halt aber die Behauptung aufrecht. Sie sagt : Die sehr intelligente und aufmerfiameNordd. Allg. Ztg " ist schlecht inspi- u lirt, wenn sie hofft, daß dieAssemblee nationale" mangelhaft mformirt sei 3 Thlr. beantragt. Ltcvers wird Necnrs erheben, und ihre Behauptung zurückziehen werde. Wir kommen auf die letztere nur Kassel, !0. Februar^ Heilte wurden die beiden letzte" renitenten o.l- rurück um sie aufrecht zu erhalten. Das Schutzrecht datrre ichon von den'mananilchen Pastoren suspendrrt. Defimtw abgesetzt sind bis jetzt 22 4'arrer, lireuzzügen her. Es habe keine Erwähnung desselben im Pariser Vertrage be- drei weitere Absetzungen sollen dem Vernehmen nach morgen ^folgen, diwft Alles zengi dafür, die Geschichte, die bestehenden Gebräuche, selbst die Potbar Kubel hat

Voesie, sowie zahlreiche Capitulationen und Verträge." , nrp ysTnTT,

Berlin, 12. Februar. Reichstag. Der erste Gegenstand des Tages-^das neue Kirchengesetz nicht anerkennen und nicht Mitwirken J1"'

ndnnna eiste und zweite Berathung des von den Abgeordneten Schulze-.Candidaten zu bestimmen, die geforderte Prüfling bezüglich lbr 11 '

Delitzich und Genosse» vorgelegten Gesetz-Entwurfs, betr. die Abäuderiuig des lichen Vorbildung zu bestehen. L

Artikels 32 der Verfassung des deutschen Reiches, wurde mit 229 gegen 79 f flpnerreicfi.

Stimmen angenommen. Für den Antrag sprachen Schulze-Delitzsch, Franken-! m // b»ricktet - Die Loss­burger, Social-Demokrat Geib, v. Saucken, Windtho^.st, Lasker, v. Schulte; Wren, ?zebruar. 4,aß icne ' @meute in Wien sind in

und Sonnemann ; dagegen v. Minuigerode, Lucius mit) v. Unruh. Der Au- nungen der ultramontanen Partei auf enie trag des Abgeordneten Wiudthorst, betr. den unverzüglichen Abschluß der gegen- der verflossenen Woche nicht m Erfüllung J 1

Bärtigen Bcrathnngen des preußische» La»dtags für die Dauer der Sitzungen!»ati°nale wird sich wohl auch fernerhin ver chu , w n s ° 2i> » r A des Retchstaas wurde zurücka-zogen. Während der Discu sio» des Antrages beiter zu uugesetzlicheu Handlungen, zu 6i0ennid)eu jDemonltrotiouen fot rej der »ZÄSXbw! betr. die Abänderung des § 14 will Daß aber die W«« W

bet Keickäits Ordunua wurde ein Antrag auf Vertagung des Hauses äuge- fpeciilirten, diese allerdings schwere .lntlage sind wir verea tigt ycute z

'Berlin 1? LLä?. '1' Nordd. Allg. Ztg." zufolge wäre dieLiei'er Kffche eine Festpredigk Der sanftmüthige Priester sprachi von der Vertagung des'Landtags Ende nächster Woche zu erwarten, vorausgesetzt, daß Arbeiterbewegung als einer unzwelfelhafteir Thass.che, von c» Milch die am Moittag irn Herrenhaus bigiuneudeu Berathnuge» über das Civilehe->Telegrammen, welche die Anfrage enthielten, ob m Wien eme Rivolution