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Nr. 79,810. Frau Wiltlve jclemm, Düsseldorf, von langjährigem Kopsweh und

Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenb Schwangerschaft, Diabetes, Melu^

Ur. Shoreiaud, Dr Campbell, Professor Dr. Dod6, Dr. Ule, Gräfin Castlestuart, Mar­quise de Brrhnn und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco au* Berlan-

lie, Abmagerung, Nheumatlsmus, Gicht, Bleich- Säugllnge selbst oer Ammenmilch vorzuziehcu.

STr. 80,416 Herr F. W. Bencke, ordentlicher Professor der Mrdicin an der Universität !f" : ^Ict werde

wußt, daß Kahlden der vorgeschobene Autor des Artikels gewesen, in Wirklich­keit Arnim selbst den Artikel veranlaßt habe. Auf Befragen der Staatsan­waltschaft fügt Bülow hinzu, daß ihm nichts davon bekannt sei, daß der Reichskanzler je politische Erlasse abgesendet habe, bevor dieselben die büreau- maßige, geschäftliche Behandlung erfahren.

Ueber die Enthüllungen der WienerPresse" werden vernommen: Retcks- tagSabgeordneter Braun und die Redacteure Zelicke und Poff. rt. Braun be­kundet, Paul Lindau habe im Mai im Auftrage Arnim'S die Aufnahme eines Artikels erbeten. Zeuge habe dem Angeklagten erfolglos den Ankauf der Spener'schen Zeitung angeboten. Zehlicke wiederholt die bekannten Aussagen. Poffart vermag nichts zu bekunden. Die Zeugen werden vereidigt, trotz deS Einspruches Dockhorn'S gegen die Vereidigung Zehlicke's. Zeuge Landsberg aus Paris gibt zu, die sogenannten Enthüllungen an die Wiener altePresse" gesendet zu haben, verweigert aber Zeugnißablegung darüber, ob an dieser Ver- öffentlichiing Arnim irgendwelchen Antheil gehabt. Zeuge motivirt seine Wei- gerung mit dem HmweiS auf die bezügliche Bestimmung der Criminalordnung, wonach ein Zeuge seine Aussage verweigern kann, wenn dieselbe seinem Ge­werbe einen unvermeidlichen Schaden zusüge. Die ihm vorgelegten, m der Anklage erwähnten Briefe erkennt Landsberg, als von ihm berrührend, an. Bezüglich des Ankaufs einer Zeitung, namentlich desBerliner Tageblatts," bestätigt Landsberg, daß Arnim hierüber vielfach brieflich mit ihm verkehrt habe. Zeuge habe aber die Absicht ArninLs niemals ernsthaft, sondern nur für Redensarten gehalten, mit denen Arnim ihm als Journalisten irgend

Von allen Kalendern ist für die hessischen Familien ganz besonders her Illu­ft riete Hessische Volkskalender bei Ferd. Lange hi Darmstadt erschienen, zu empfehlen. Er kostet nur 12 fr. und enthält sehr wohl getroffene Portraits unseres ersten Ministers Hofmann, der verstorbenen Abgeordneten Metz, Karl Joh. Hoffmann und viele Andere. Im Text bringt er interessante Mittbeilungen über die hessische Industrie, über die Erdbeben in Groß-Gerau und Reichenbach, schöne Erzählungen, eine Münz-, Maaß- und GewichtS-Tabelle und sonst noch vieles Unterhaltendes und Belehrendes. Ein sehr schöner großer Prämienftahlstich dazu kostet auch nur 12 fr. und ist der Kalender, sowie die Prämie durch alle Buchhandlungen zu beziehen.

(I>reseb maschinell.) Großer ^Fortschritt auf lavdrvirthschaftlichem Gebiete ist die neue Dreschmaschine der rühmlichst bekannten Firma PH. MayfarthLCo. in Frank- ( «t v I a CVY1 a f a V t rw O O k n Im i a 4a aw i m a« va w i va a (a Va t c) virRjrt InFI a T Ai Q a (As * *>

sucht; auch ist sie als Nahrung f .

Ein Auszug aus 80,00 - Eertisicaten über Genesungen, bte aller Medicin widerstanden, worunter Eertificate vom Professor Dr. Wurzer, Herrn F. W. Beneke, ordentlicher Professor der Mebicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstcin,

Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Me diein und ohne Kosten durch die Heiluahrung: Ä.

Seit 28 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen GesundheitSspeise wider­

standen und bewährt sich dieselbe bti Erwachsenen und ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, windsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichfett, Verstopfung, D'.arrböen, Scblaflosigfei Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, en, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der

gen euiQifanbt.

Adgefürzter Auszug aus 80,000 Eertisicaten.

Certisicat des Medicinalraths Dr. Wurzer. Bonn, 10. Huli 1852. Revalesciere Du ßany ersetzt tn vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandt bei allen Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinwege, Nieren­krankheiten ic., bei Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, Verstopfungen, bei krankhaften Zusammenziehungen in den Nieren und in Gr der Blase, Blasen-Hamorrholden ic. Mit Dem ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch diese- wirklich unschätzbaren Mittels nicht bios bei Hals- und Brustkrank­heiten, sondern auch bei der Lungen- und Luftröhrenschwindsucht. (L. 8

ylir Ji ö / n ,ioArtturt a. M., welche durch 2 Leute betrieben, m einer Stunde so viel dreschen soll, alö 3 Drescher in

welche angenehme Perspective habe eröffnen wollen. Der Gerichtshof äle^etnem gan8en Tag. - Nicht ein Körnchen soll sie in den Aehren lassen, aber auch keines zer- sich zur Berathung über die Zengniß-Verweigerung Lanosocrgs zurück. Jcacp Ifc^lagcn und nebenbei alle Getreidegattungen gleich gut auSdreschen. Schon Über Fünfzehn seinem Wiedereintritt verkündet der Gerichtshof, daß er von der Vereidigung'Tausend Stück dieser Dreschmaschinen sollen in Betrieb sein, ein gutes Zeugniß für deren LnbäfieraÖ über die erste Kraae weaen der Enthüllungen in derPreffe" Düte. Der Anschaffungspreis sei nur Thlr. 60 bis 66 ftaneo Bahnftacht.

Lanovverg s ' o n ö ö .Lj " m.'ttiAWAi Bestellungen können brieflich bet obiger Firma gemacht werden oder deren Agenten,

absehe, dagegen beschloffen habe, denselben tm Uebrlgen zu vereidigen. Bulow Noch niemals ifl ein Buch so rasend schnell verkauft worden, wie Dr. Airy's Natur- unb Landsberg werden hierauf vereidigt, die Sitzung sodann (53/4 Ufyr) 2Us-h^Eethode. Wir empfehlen allen Kranken, sich das berühmte illustrirte Werkchen anzu- morgen vertagt. 'schaffen, es kostet nur 10 Sgr. und ist tn allen größeren Buchhandlungen vorräthig.

behandelt werden wolle

Die Autorschaft des Art. derKöln. Ztg." vom 29. Mai 1872 wird vom Angeklagten mit dem Bemerken zugestanden, daß er die Preffe habe beeinfluffen sollen. Ueber die Enthüllungen der ..Wiener Preffe" verweigert der Angeklagte die Auskunft mit Rücksicht auf dritte Personen. Den Brief an Döllinger in derSpen. Ztg." räumt Arnim ein, geschrieben zu haben. Legatwnsrath Bü­low deponirt: er habe keinen Grund gehabt, aus dem Arnim'schen Berichte über denEcho"Artikel etwas Anderes herausznlesen, als darin stand. C. habe am 22. Sept., als ein Brüsseler Telegramm mit demEcho"-Artikel ein- .... ..........ö________ _____

gegangen, daffelbe dem Reichskanzler in Varzin telegraphisch übermittelt. Dieser^urz'er, Medicinalrath unb mehrerer gelehrten GesLUschaft Mlljtlied. habe am 25. Sept, durch Leaationsrarh Holstein telegraphische Anweisung er-^ Nr F x-.

-It h_n irnnifA rn bebandeltt und ibn in deutschen Blättern ru ver-' Marburg, sag! in derBerliner Klinischen Wochenschrift" 8. April 1872: theut, den Artlkel ironffch zu veyanoem uno ryn in oeur^en -olauern zu ver r vergessen, daß ich die Erhaltung eines memei'Kinder der sogenanntenBevaJenta breiten, wenn Arnim damit einverstanden sei. Arnim sei hiermit einverstanden, ^rabjca« fjlcvaleecierej verdanke. Das Kind litt Im 4. Lebensmonale an gänzlicher gewesen. Arnim's bezüglicher Bericht über denEcho"-Artikel, worin 5kahlden.Zlbvragerung unb fortwährendem Erbrechen, welche Nebel allen Medicamemev trotzten; als Autor des Artikels genannt worden, habe er am 5. October dem Kaiser s die Bevalesciöre hat seine Gesundheit tn sechs Wochen vollkommen hergeftellt." in Bad.n-Bad.n W M.-dch,***

Telegraphische Depeschen.

Berlin, 11. Dec. (Proceß Arnim.) Nachmittags-Sitzung. Verhör Arnim'S über die Autorschaft der ihm zugeschriebenen Zeitungsartikel. Betreffs des Artikels imEcho du Parlement" gesteht Arnim zu, daß er den Journal­isten Bcckmann dazu beauftragt habe, dieser sei jedoch zur Reise nach Brüffel nicht ermächtigt gewesen. Arnim, der damals in Berlin auf Urlaub gewesen, sei vom auswärtigen Amte gefragt worden, ob er auch in deittschen Zeitungen die Nachricht verbreitet wiffen wollte, wofür der damalige Staats -Secretär Thile II zeuge. Der Vorsitzende verliest einen Bericht Arnim's über diesen Gegenstand, worin Kahlden als Urheber der Zeitungsartikel angegeben ist, worauf Arnim erklärt, nach seiner Rückkehr nach Paris babe er, um den Artikel imEcho du Parlement" die Spitze abzubrechen, Kahlden als Verfaffer vor­geschoben. Der Staatsanwalt bemerkt zur Aufklärung, Fürst Bismark habe dem einmal vorhandenen Artikel gegenüber telegraphisch angevrdnet, die Nach- richt solle auch in deutsche Zeitungen ausgenommen werden, wenn Arnim ironisch

Erbrechen.

Nr. 75,877. Florian Köller, K K- Militärverwalter, Großwardein, von Lun­gen- unb Luftröhren-Kalarrh, Kopfschwindel unb Brustbeklemmung.

Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer^ der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt Wien, m einem verzweifelten Grade von Bruftübel und Neri-enzerrüttung.

Nr. 65,715. Fräulein de Montlouis von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung.

Nr. 75,928. Baron Stgmo von lOjähriger Lähmung an Händen unb Füßen rc.

Die Revaleseiöro ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch unb erspart bei Gnoach- senen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Spttsen

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<fl f f fl c m e t n e t Anzeiger.

Besondere Bekanntmachung

| Bekanntmachung.

Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachfolgende Termine festgesetzt, und zwar:

Samstag 12. December 1874,

Dienstag 15. u

Mittwoch 16. -

Donnerstag 17.

Samstag 19.

Dienstag H 22. »

Mittwoch 23.

Donnerstag 24. H

Dienstag 29.

Mittwoch 30. 0 H

Donnerstag u 31. u H

sowie

Samstag den 2. Januar 1875,

Dienstag 5.

Mittwoch 6. H

Donnerstag 7.

Samstag 9.

Die Interessenten werden daher aufge­fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor­zeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren.

Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.

Gebr. Wallach, Alsfeld.

(6036)

Versteigerungen.

CO

H. Rübsamen

Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhosen, Leibbinden sowie stets das Neueste in Halsbinden, empfiehlt in großer Auswahl

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt macken zu lassen.

Gießen, den 28. November 1874.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr.

Ocffcntliche Anssordernng.

6037) Heinrich Herz II. von Lauter ist unter die Guratel des Konrad S ch l ö r b von Lauter gestellt worden. Rechtsgeschäfte können gültig nur mit dem Curcttor abge» schlossen werden.

Forderungen an Heinrich Heerz II. sind binnen 4 Wochen bei dem unterzeichneten Landgerichte anzuzeigen.

Grünberg, 8. December 1874.

Großherzogliches Landgericht Grünberg.

Sellheim, Dr. Weiß, Landrichter. Landg.-Assessor.

10,000 Fichtenstangen,

68 Meter lang, zu Baumpfählen und Einzäumungeu brauchbar, haben mir abzugeben, liefern sie auf Verlangen auch gespalten.

scheu Mobilien im Bramm'schen Locale, Neustadt. Mit HauSgeräthen, großen Par­tien Kleider, Hemden, Stiefel und Weißzeug wird der Anfang gemacht. Donnerstag Oel- gemälden- und Äntiquitäten-Versteigerung.

Dienstag den 15. d. Mts., Nachmittags V32 Uhr, beginnt erbvertheilungshalber die Ver­steigerung der Meyer Rothenberger'-

Weihnachts-Ausstellung

in reichster Auswahl, enthaltend:

Photographie- Schreib-Albums, Photographie-Rahmen, Wandtascken, Papeterien, Gesangbücher, Feuerzeuge, Notiz­bücher, Bilderbücher, gemalte und ungemalte Bilderbogen, Au- kleide - Puppen in Etuis und Bogen, Farbkasten, Neistzeuge, Schulmappen Sf - Ranzen, Etuis mit Faberstisten, Etuis mit Farbstiften, Lampenschirme, geschnitzte Holzwaaren, große Aus­wahl von Christbaum-Verzierungen, Lichterhalter Kf Lichter, Gold- Silberschaum.

Besonders macke ick darauf aufmerksam, daß ick meine Portefeuille- 'TFaaren unter dem Fabrikpreise ausverkaufe.

Alle in das Buchbinder - Geschäft einschlagende Arbeiten werden schnell und prompt besorgt. (5989

ML Wühi-e.

Kirchenplatz.

In Auftrag:

Louis Rothenberger. <]