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bie Holländer die Moschee eingenommen und bombardiren den Kraton mit rwölf Kanonen schweren Kalibers und vier Haubitzen. Man erwartet die baldige Uebergabe des Platzes. Der Gesundheitszustand der Truppen hat sich gebessert.
Vermischte-.
Derloofungen.
— Verzeichnis särnmtlicher in der 38. Verloosung der Großh. Hess. 50-Gulden-Loose herauSgekommenen Treffer bis incl. 500 fl.
Nr. 15440 - 70,000 fl. 89129 - 30,000 fl. 30066 - 15,000 fl. 32311 - 7000 fl. 100642 - 3000 fl. 7685 21182 34103 37513 45814 64572 73911 81257 87110 103752 103926 106000 110089 118423 123535 ä 1000 fl. 7848 12593 21078 25572 35438 41202 45721 50164 50828 52705 56713 57829 60683 61499 78438 80650 88179 89715 90323 102855 107901 108949 110549 110745 112574 112699 113222 116607 120673
123818 ä 500 fl.
Wechsel.
^Amsterdam
Oberhessen
77
4
9 41—43
Pistolen
25
59
Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn (neues For-
Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditte ditto
Disconto
BörsennachrichteD.
12. Januar 1874.
Prioritäten, östr. Stsb.-Prior. 611/4 östr s. Lombard 49,/2 Livorneser 315/g Toscaner 52 Eliaabeth.-Prior. 92
Oestr. 1858r 1860r 1864r
Kurh. 40 Thlr. Loose 69^4 Nassau 25 fl. 483/4 Braunschweiger 22V2 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 36 ’/2 4°/q bayr. Präm.-Anl. 113 4% badische Loose 112 Badische fl. 35 Loose —
fl. 250 v. 1854 — Prioritätsloose 193 Loose 923/e
„ 1463/4
— Als zuverlässigen und uninteressirten „Rathgeber" hat sich die Neue Börsenzeitung in Berlin auch nach dem Krach bewährt. Sie hat hauptsächlich durch zeitiges Anempfehlen des Verkaufs der sinkenden Papiere ihren Abonnenten größere Verluste erspart. Im neuen Quartal wird sich wohl Gelegenheit zu vortheilhaften Ankäufen anbieten. Die Redactton übernimmt auch die Besorgung solcher Börsengeschäfte für ihre Abonnenten. Die Rathschläge sind unentgeltlich, eben so Verloosungslisten re.
Actien.
5u/6 östr. F. St. E. B. 352' Lombard. Bahn 170*/2 Ludwigsh. Bexbach 941/* Maxbahn —
Bayer. Ostbahn 1011/s l<hein-Nahebahn-Act. 101
Hess. Ludwigsb.-Aet. 149 */2
Goldsorten,
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 57i/2—58i/2
3%
3%
3%
50/« 5°/o
k. 8. 98V, k. 8. 100 k. 8 104Vg k. 3. 1051/, k. 8. 931 2 k. S. 105V, k. 8. 105 k. 8. II83/4 k. 8. — k. 8. 935/s k. 8. 1033/4 m. 8. 103Vs
1. 8. 1033/, %
Paris, 6. Januar. In Angerviller und Umgegend (dieser Ort liegt in der Nähe von Rambouillet) herrscht seit einiger Zeit ein panischer Schrecken. Seit einem Jahr sind nämlich dort acht Personen ermordet und beraubt worden, ohne daß cs den Behörden bis jetzt gelang, die Thäter zu entdecken. Die ersten Opfer waren ein Waldschütz und seine Frau, die man im Januar vorigen Jahres in ihrer Behausung mit abgeschnitrenen Hälsen fand. Acht Monate darauf wurde ein Angriff auf die Magd des Pfarrers von Vaugrigneuse im Augenblick gemacht, wo sie die Thür der Pfarrei zuschließen wollte. Obgleich schwer verwundet, konnte sie um Hülfe rufen, was den Mörder zur Flucht zwang. Vier Tage später wurde em gewisser Brunel, ein Mann von 60 Jahren, in seinem Garten in Marais ermordet gefunden. Der Mörder oder die Mörder batten sich eine Summe von 25 Frcs., einige Rententltel und em Gewehr ungeeignet. Ende November wurde in Forgcs les Bains ein Rentier, Namens Duval, m ferner Wohnung ermordet gefunden. Die Mörder nahmen alles, was sie bei ihm fanden. Die letzten Mordthatcn wurden in der Nacht vom 23. auf den 24 December verübt. Zwei alte Jungfern, die Demoiselles Boupre, fand man mit zerschmetterten Köpfen in ihrer beraubten Wohnung. Durch letzteres Verbrechen ist die Angst in der ganzen Gegend aufs höchste gestiegen. Man vcr- barricadirt sich des Nachts in den Häusern, und nach 6 Uhr wagt Niemand mehr auszugehen. Die Behörden, die noch nicht das Geringste entdeckt haben, ließen sich zu ihrer Unterstützung die geschicktesten Polizei-Agenten aus Paris kommen. Da die Mordthatcn auf einen Umkreis von einigen Kilometern beschränkt Hieben, so glaubt man, daß die Thäter Leute aus der Gegend selbst sind. Europamüde! Unter dieser Ueberschrift bringt die in S t. Louis erscheinende deutsche Zeitung „Westliche Post" an der Spitze ihres Blattes einen Leitartikel, welcher von allen Auswanderungslustigen beherzigt zu werden verdient. Nach einer dem genannten Blatte aus New-York zugekommenen Nachricht wurden die in der ersten Hälfte des November nach Deutschland abgesegelten Dampfer „Cimbria" und „König Wilhelm" von Einwanderern, welche als Deckarbeiter nach Deutschland zurückgebracht zu werden verlangten, förmlich bestürmt. Viele boten ihr ganzes Hab und Gut an, wenn man sie nach ihrer alten Heimath wieder mitnehme. Die Dampfer nahmen denn auch so viele auf, wie sie als Deckarbeiter verwenden konnten. Das ist in Amerika noch nicht dagcwesen! So groß ist der Nothstand und so viele rüstige Männer sind außer Arbeit, daß die in New ■ York angelangten Arbeiter keinerlei Hülfe finden konnten. Die „Westliche Post" erachtet es deßhalb für eine traurige Pflicht, dem unaufhalt-| samen Auswandererstrome Unbemittelter entgegenzutretcn. Wesentlich anders gestaltet sich bie; Sache, wie die „Westliche Post" anfügt, für Bemittelte, namentlich für Landwirthe. 2)ie' Preise von Grund und Boden seien so stark gefallen, daß man einen guten Besitz jetzt billig
Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Dacaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 20'/»—211/2 Engi. Sover. 11 48-50
Russ. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 24‘/,—25*/2
do. II. Emise. —
Anleliensioose
Darmstädter fl. 50Loose —
erwerben könne.
Inheiden. Am verflossenen Montag er-eignete sich in unserer nächsten Nähe, bei Hungen, auf einer Eisensteingrube ein gräßliches Unglück. Ein Vater mit zwei Söhnen und weiteren zwei Bergleuten (ebenfalls Brüder) arbeiteten Nachmittags in dem Werk. Nach zweistündiger Arbeit gewahrt einer der Letzteren, der Jüngste, daß hinter ihm ein Theil der Grube eingestürzt ist - er geht dem Ort des Unglücks zu, findet seinen Bruder bis an den Hals verschüttet und ist im Stande diesen, freilich schwer verletzt, herauszuziehen. Nun galts der Rettung der drei ___
Anderen. Kurz besonnen, ruft er andere Bergarbeiter zur Hülfe. Beim raschen Aufräumen ----- wird der oben erwähnte Vater todt (durch Erstickung), von deffcn Söhnen der eine sehr schwer, dcr andere leicht verletzt heraußgezogen. Für den Schwerverwundeten soll wenig Hoffnung vor- - Ca^Ia
handen sein. .mular), Coln - Mindener und Oberhesstsche Eisenbahn, fotvte
Neu-Ulm, 31. December. Im Werke Nr. 22 hat sich der Vicefcldwebel Johann'fcnfcpn Scheller von dcr Fuß-Artillerie mittelst eines Geschützes erschoffen. Er hat das Geschütz nut AVkMUldkL, slNd JU pGDCn
1 Pfund Pulver, 4 Gewehrpatronen und 9 Büchsenkartätschen geladen. Unglückliche Liebe soll < • 9U t f h i> f m E l t> t> nm Sfflnrft
Scheller zu dem verzweifelten Schritte veranlaßt haben. Dei XI« «Ul
Preuss. 41/?0 0 Oblig. —
Frankf. 3VaOblig. 88(2
Nass. 3'/'? o Obi. 92
Kurhess. 4°,0 „ 97 ‘/<
Gr. Hess. 5°,g Obi. — „ , 4«. „ 993/4
„ n 31/2% n 963/4
Bayer. 5®/0 » —
„ 4Va° 0 1jährige —
„ 4O,0 1jährige 97
Würtemb. 4V20/o Obi. 101
Baden 4V2°,ü Obi. c. E. L. 1005/t
Oesterr. Silberrente 65 Vr
„ Papierrente 617/s
Spanier, neuest. 3% 15' 4
Amerik. Bonds 1881r 102
, „ 1882r 98
n „ 1885r IOOV4
» „ 1887r IOH/2
Actiesfi.
Frankf. Bank 147 Vr
Frankf. Vereins-Kasse 901/4
Darmst. Bankact. 396
Rheinische Hyp.-Bank — Wien Baukactien 1045
Oest. Creditact. 247
Galizien —
arfgemetner Anzeiger.
Die Balserischc Stiftung,
Hospital für Augenkranke, Krebs- und KnochenfraHleidende, wird de» 5. Januar 1874 eröffnet und können von dieser Zeit an Kranke ausgenommen werden. — Unbemittelte, nach vorhergegangener Anmeldung, unentgeltlich. ' (58)
(Sieben, Wilhelmsstraße. Administrator: Arzt:
K. D o r n s e i f f. vr. W i n t h e r.
Bekanntmachung.
161) Die auf den 11. November v. I. (Martini) an die Fürstlich Solmsische Renteikassc zu Hohensolms fällig gewesenen Holz- und Pachtgelder rc- müssen bei Vermeidung gerichtlicher Schritte längstens binnen 14 Tagen bezahlt werden.
Zahltage sind Dienstag und Donnerstag
Hohensolms, am 10. Januar 1874.
Der Fürstliche Renteibeamte: Dörmer.
Versteigerungen.
179) Dienstag den 20. l. Mts., Vormittags 9 Uhr,
sollen auf deut hiesigen Rathhause versteigert werden:
Steinbrecherlohn, veranschl. zu 180fl.
Steinfuhrlohn, „ „ 456 „
Kiesfuhrlohn, „ „ 36 „
Chaussirarbeit, „ „ 400 „
Gießen, den 12. Januar 1874.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.
i> Montag den 19. Januar 1874, von Vormittags 9 Uhr an,
soll in dem Gießener Stadtwalde, District Fuchsbau, nachoerzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:
128 Rmtr. Nadel-Scheitholz,
895 , „ Prügelholz,
365 „ , Stockholz,
14650 Wellen Nadel - Reisholz.
Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der fünften Schneiße.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli 1874 gestattet.
Gießen, am 12. Januar 1874.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vog t.
Arbeitsversteigerung
zu Hausen.
162) Donnerstag den 15. Januar, Nachmittags um 4 Uhr, sollen auf dem Nathhaus zu Hausen nachstehende Bauarbeiten in Accord gegeben werden, als:
Schreinerarbeit, veranschl. zu 112 fl., Weißbinderarbeit, „ „ 15 „
Gießen, den 10. Januar 1874.
I. A.:
Körner, Bezirksbauaufseher.
Jeilgeöotenes.
Feinste gestoßene und gesiebte Raffinade, Große süße Mandeln,
Citronat und Orangeat,
Feinsten gestoßenen Zimmt,
Neue große und kleine Rosinen,
Citconen und AniSsaamen, sowie alle Ingredienzien zur feinen Bäckerei, empfiehlt (5527)
Emil Fischbach.
176) Das Einrahmen von Bildern in ächt vergoldete Rahmen, sowie in Gold leist en, besorgt zu billigen Preisen
J* P. Ritsert.
Vergolder, Wallthor 156.
Zur gefl. Beachtung.
Portotarife der Kaiser!. Post mit Angabe sämmtlicher im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen belegenen Postanstalten sind in der Erped. d. Bl. ä 6 kr. pr. Stück zu haben.______________________________
Die meisten Krankheiten entstehen durch kalte Füße, weßhalb man vor allen Dingen für eine warme Fußbekleidung sorgen muß, die man in reichster Auswahl findet im Schuhgeschäfte von A. Docker,
(90) am Kirchenplatz._______
Aecht kölnisches Wasser
FZu beziehen durch jede Buchhandlung: Deutscher
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gebunden, II. Theil (mit vollständigem Personalstatus) geh. Preis 1 ihlr.
(H. 1122.) Berlin, Verlag von Wiegandt, Hempel & P
von Jean Maria Farina.
Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zn 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorfamst Johann Maria Farina in Köln._____
= Frielendorfer Briquettes.
Allein zu haben bei
Aug. Schlesfinger.


