Frankreich.
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ben Procesie von dem Semeindnathe motivirt, wovon Herr Wenzel jedoch nichts wissen will, vielmehr versichert; die ganze Anlage sei seinetwegen nicht gemacht worden. (Diese «ebaup. tung »st mit dem Ausspruche des rechtsgeiehrlen Gemrinderaths Mitglieds in öffentlicher Sitzung:
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Saarbrücken, 3. August. Man hat vor einigen Tagen in der Nähe'de« Heita- büqelS unweit der goldenen Br,mm noch einen Leichnam einrS am 6. August 1870 gefallens Soldaten in einem sumpfigen Terrain entdeck: Die noch ziemlich gut erhaltene Uniform wnt
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, nut aufzuweisen hatte, — den unabweisbare» Nothwendigketten gcgenüdersteüt, die im l Innern der Stadt schon lange einer geneigten Berücksichtigung harren, und deren Inangriffnahme die Interessen der Bürgerschaft gebieterisch fordern, so muß für in die Verhältnis,« nicht tim« geweihte hier ein unauflösliches Näthjel vorliegen. — Vor 10-11 Jahren wurde die Plock- straße geschaffen, um 3 Jahre später die S.lulstraße breiter zu machen. An eine so sebr nolh- wendige dlrccte Verbindung der Löwengaffe bezw. der liolut liegenden und vernachlässigten Neustadt mit der Neuen Anlage und der damals so leicht möglich gewesenen in der Bauordnung von 1M43 vorgesehenen Herstellung einer üommunicationsstraße vom Kirchenplatz nach der Sandgasie—Neustadt, wurde nicht gebucht. Oder waren vielleicht zu jener Zeit die Verhältniffe nicht darnach angethan, d> sen schreienden Nott Wendigkeiten adzuhelfen? — Das Schuhmacher vecker'schc Haus auf'm Seltcrsweg, sowie das Marguth sche ,etzt Knoll ichc Hau» unc ebenso rer Loos sche Garten waren damals billig zu l>ab<n uno das alle Psarrbaus lag In seinen letzten Zügen. Die Schulstraße befand sich seit bereits über 7 Jahre in einem Zustande, der sie nicht leben und nicht sterben ließ! — Luft und Licht (dies waren die Motive für d»e Ver- bretterung) waren geschaffen und da pressirte cS freilich nicht, diese Straße von ihrer lang; jährigen Wüstenei zu befreien; die Trottoirs vor dem Neuenweger Thore und was hiermit zu; lamm en bangt, herzustellen, war aus leicht begreiflichen Gründen eine größere Nvthwendigkeitl
(Lme seit mehr als 20 Jahre ersehnte, in der Bauordnung von 1*43 vorgesehene Ver binbung der Reichensanbstraße mit dem SelterSberg bezw Bahnhof und einer in der jüngsten 3«it dringend nöthig gewordenen Communication des Gartfeld mit dem Innern der Stadt, sind Kleinigkeiten, welchen der Stadtvorstand eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen nicht für nöthig zu erachten scheint. Die Bewohner dieser Stadttheile sind, wie alle Uebr.gen, nur dafür da, um die Differenzen, welche sich bei der -Einnahme der Ausgabe gegenüber ergeben, auf sich ausschlagen zu lasten, nach der Verwendung aber nicht zu fragen haben. Diese V«r- fahrungsweise ist indesten c.anz darnach angethan, die Bürgerschaft mürbe zu machen und Miß slimmung zu erzeugen. Wir möchten uns, wenn gleich mit einigem Widerstreben, be, der eigen- thümlichen Behandlung des städtischen Haushalts und der sich hinan knüpfenden höchst unangenehmen Felgen für die Bürgerschaft, die Frage gestatten: wie kommt es, daß der Gemkinbe- rath für alles andere Sinn hat und nur für die Interessen der Gesammtheit kein Verstandmh zu finden weih und deshalb mit dem waS er thut und dem was er unterläßt mit den Ansichten und Meinungen der Bürgerschaft in Widerspruch gerath? - Die Budgriverwaltung erregt unser nicht geringes Erstaunen! DaL Budget scheint nur aufgestellt zu werden um den gesctz liehen Vorschriften formell zu genügen. Nach unsern Begriffen zieht ein mit Umsicht aufqe stelltes Budget die unverrückbare Grenze für die Thätigkeit einer Verwaltung im bett. Jahre und muß deshalb mit einer eisernen Consequenz aufrecht zu erhalten gewicht werden Wir finden diesen Grundsätzen bei der Stadtverwaltung nicht entfernt Rechnung getragen Das Budget leidet an einer auffallenden Oberflächlichkeit und man sieht ihm genau an, da? die Prüfung in 2 bis 3 Nachmittagssitzungen abgemacht wird. Wozu auch diese petantische Gründlichkeit! — Was fehlt, dem wird, wie geschehen, mit 60 Proeent Sleuererhöhung der Sache nachgeholfen und cs hat nichts zu sagen, wenn für den unbemittelten jedoch immer ncd> nicht ganz steuerfreien Mann, auch noch 60 Proeent Kosten erwachsen Der Gemeinderatb merkt nickt« davon, wenn dem auf gelingen Verdienst angewiesenen mit Nabrungsiorgen kam pfenden Steuerpflichtigen, die Pfander weggenommen und in Sicherheit gebracht werden um die Steuer auf diesem leider! nicht UNgewÜhnÄchm Wege beizubringen. — Wer sciiher den land' ständischen Verhandlungen gefolgt ist, nuc sich überzeugt haben, >otc sich von den Abgeordneten gegenseitig in Vorschlägen Überboten wurde um Ersparungen zu erzielen! — Welche Nachweis wüßten wohl herbeigebracht, welche gründliche Motivirungen würden verlangt werden welche Zeit würden tic Verhandlungen erfordern, wenn die Regierung eines schönen Mo, die Stände mit einer Steuererhöhung von 60 Procent überraicht hätte < Bet unserer fetatt« Verwaltung ist man weniger scrupulö SD
>u halten, die Steuer, verzehrt jedes Jahr den Betriebsfond und greift, wenn alles nid e sckicken will, nach den Ueberschüsten, welche mit 22 bis 21000 fi jährlich noch neben dem Budget ^erlaufen und verspeist werden, so daß fine Beuriheiluna unterer Sartre,, waltung nack dem Budget, schlechterdings unmöglich ist- Wahrend > Jahren kernigen t Ucberschüsse über 100000 fl. — Budget und Rechnung haben in Bezug auf Die vvrgeiehenen und in Wirklickkeit verausgabten Summen keinerlei Aehnlichkcit mit einander. — Wir bestreit.n dem Gcmeinberath das Recht unbedingt ehe und bevor der Betricbsfond auf mindestens 30,000 fl. und der für jede solide Verwaltung nöthig« Reservefond auf die Hohe von 4j t« 50000 fl. gebracht sind, die Ueberschüste dis auf den letzten Kreuzer zu verwenden und diese Fons« sich jedes Jahr durch AuSsckiag zu beschaffen. Dieses Verfahren verstoßt gegen lebet gesunde Budgetverwaltungsprincip.
Der in einem Verwaltungsjahr gemachte Gewinn kann und darf nicht verzebrt werden, ist vielmehr dem Reservcfond zu überweisen. Dieser ist der Regulator für alle bei der Va- waltung vorkommenden Verlegenheiten, die absolut nicht adgewtcsen werden können; auch.mar derselbe die Verwaltung gleichzeitig in den Stand setzen, Kapitalabtragungen auS ,
stclliqen zu lasten. Wo ein umgekehrte« Verwaltungsprincip verfolgt und der Ersatz 1tctfc t" den Tascken der Steuerpflichtigen gesucht wird, da kommen Anschauungen zum AuStrag, weicht
WilhelmSstraße zu verbinden. , , , , ..
Wie rechtfertigt sich diese« Verfahren, wenn man den immer noch bescketdenen Umfang Gicsiens mit einet Anlage in Uebereinstimmung zu bringen sucht, di« so groß ist, daß die ganze Stadt hierauf Platz finden könnte und so enorme Kosten für Herstellung und Unterhaltung verursacht daß, wenn in gleicher Weise zu operiren fortgefabrcn werden sollte, wir dem Ab arunde entacaen eilen würden! - Zu dem Erstaunen dieser Beschlüsie kommt die Befremdung durch daS Verhalten der Minorität! Warum bat diese bei der Kreöbehürde nickt gegen Be- („j.i.-.n, torotfftivt welche die Fortentwicklung Gießen« auf eine lange Reihe von Jahren hinaus unmöglich machen wird? Wir sind fest überzeugt, daß bi« K"isamtSb«hörde auf Gründ . ... (SV.,..... nd(b welchen der Obervermund die Nützlichkeit und Ratblichkeit vor «rtbeilter Ge itebmtauna'xu prüfen bat, zum Zwecke der Ankäufe der überall streitig gemacht werdenden Gelände^ wobei die Stadt aus den Protesten, Die überall zu ihrem Nacktheile entschieden werden, gar nickt heraus kommt, ihr« Verinittlung nicht verweigert und hierdurch der willkührttchen Berlan- acruna der Ludwigsstraßc und somit einer uneingeschränkten Verfügung über Die Stadtkaste ein ffiM babcn würde Zu der an der Wenzel ,cken Gartenmauer herunter führenden und Ä«/ ?saae Vi^r Häufe? gegenüber stebenden Straße mußte das Gelände tbeilweise von
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Kicken 11. August.' In der gestern Abend sehr stark besuchten Generalversammlung der GewerbeL ging e/sehr lebhaft he? und zeigte dieser Besuch die rege Theilnahme, welche bic Mitglieder an unserer Volksbank nehmen. Wir haben gestern schon mitgetheilt^ daß Herr , H Wagner als Controleur mit immenser Majorität gewählt und lassen nun nachstehend die , Warnen der übrigen Herren folgen, welche in den Ausschuß gewählt wurden - s
W. Buff (169 Stimmen); Aktuar Schmitt (169 St.); K Schopbach (^9 St.), Julus Hoch (!67St.V, Fr. Winter (163 St.); Emil Stemberger (163 St ), Justus Kreiling (127 St.), . o. Hanstein (124 St ) ; Ehr Leo j!23St.); Carl Loos (119 St.); Ferd. Hoffmann (118St.), . Friedr.Habenicht illv Sd); Wilhelm Balser (117 St.); Carl Wenzel (112 St.); Phil. Uhl , (109 ©t) - Es ist zu wünschen, daß für die ferneren Versammlungeni der /Gewerbebank eln , ebenso zahlreicher Besuch stattfindc und kann dieses nur zum Wohle und Gedeihen^ beitragen. <
(Qiciicii 11- August (Ei ngesandt) Von der weisen Einsicht geleitet, daß die , Stadt-Gememden bei einer über .'.0 Jahre auf gesetzliche Bestimmungen geübten Praxis, ]cbav , fall« so weit vorangegangen sind, daß sie ihre Verwaltungen selbstständig zu fuhren vermögen, bat unfttt hoh^Slaatsregierung aus ^eigenem Antriebe mit den Landstanden Gesetze vereinbart, . welche hierin dem Geiste der Zeit im vollsten Umfange Rechnung tragen und von einem ehren, vollen Vertrauen in die Bevölkerung Zeugniß ablegen- Die Klafienwahlcn sind nunmehr auf. gehoben und^die Stimmen der gering Besteuerten wiegen wie vor 22 Jahren glUch^dencn der bückst Besteuerten. Die Rechtfertigung dieses Vertrauens und die Verwaltung m dem Sinne der Gesetze liegt nun vor allen Dingen in den Händen der Wähler. Wenn sich die Burger der Sladt Gemeinden an den Wahlen recht lebhaft betheiltgen
Wumt oocr Ungunst, das Ziel fortwährend im Auge haltend: das, Privatriicbfichtcn auS dem Spiele Reiben müssen, wird es überall gelingen, die Manner ^ra"«zufindcn, wclckc das in sie gesetzte Vertrauen zu würdigen wissen und so handeln werden, wie es die unab incitxbaren Interessen der Gesammtheit erfordern. » „
\n Didei sehr bedeutungsvollen Ucbergangszeit erscheint e« wohl nicht unangcmeffen einen Rückblick auf die Vergangenheit zu werfen und au« dieser, Belehrung für Zukunft zu schöpfen - Wir thun es in Folgendem: um unserer Bürgerpflicht zu genügen, aus Liebe zur Sacke und ohne die Absicht irgend einer Persönlichkeit zu nahe zu ^ten.- Mit einigem Widerstreben sprechen wir unser Gcsammturtheil dahin aus, daß unser resp. Stadtvorstand zur Selbstherrlichkeit geneigt und gegen Widerspruch empfindlich, nur gerne das Gegentheil von dem thut was die Bürgerschaft in ihrer Mehrheit als ihren Interessen entsprechend gethan zu ehen wünscht, daß er gegen seine Beschlüsie erhobener ganz entschieden ausgesprochener Reclamationen obncrachtct eben jo unbekümmert und so wenig geneigt ist, den Wünschen der Bürgerschaft ent. a acn xu kommen als diejenigen es thun würden, welche ihre eignen Sachen verwalten und nach dem^Urthetle^'anderer absolut nichts zu fragen brauchen. Diese W.llkühr g ebt sich nach drei Seiten bin zu erkennen: l) in der Anlage der Stephansmark bezw. Ausdehnimg derselben zur Heß'schen Brauerei hinauf, 2) in der Anlage unD Lichtanlage von Straßen und 3) Nachd?m"der G^emUnd'cmch einen in aller Form Rechtens gefaßten Beschluß - die Aula auf dem »on 6n (5intoo6ntr|d)aft gro£in[d)ttn Rayon N-u-nweg.WaMhor - aus,ustellen rimgr Taue nachbcr in ber unmittelbar darauf folgenden Sitzung aus Veranlaffung eine« bet der ftatil «eicblufifofluna nicht zugegen gewesene» «emeinderaths-MitgliedS umgeworfen und ohne, wie eb tik" Wichtigkeit der Lache erfordert hätte, eine entsprechende sebriftuche Motidirung, durch einen neuen Beschlug die StephanSmark |um Bauplatz au-ersehen wurde, sprach sich die Büro erschuft auf einer MfaUS anberaumten und sehr betuchten Versammlung gegen dieses Verfahren sehr entschieden aus und protestirte noch sehr rückhaltslo« gegen die Verlängerung der mit der Liadt nuiu einmal in direetn Verbindung stehenden aus - , Stunde Sn f«MM« neben ihr Verlauf euren yudwigsstratze M zum obersten Riegelpfad, wovon der Bemenderath durch eure üingabe an ihn Kennt,ich erhielt. Der Gemeinderatb nahm hiervon nieiit die geringste Notiz, verlängerte vielmehr, neben der Herstellung einer Seitengasie nach dem Bruch bin, unbeirrt tie Strohe bis zum obersten Riegelpsad und laßt als Antwort hiergegen auf d,e in Maste erhobenen Reeiamationen Und zur allgemeinen Entrüstung der Bürgerschaft eine «ortsitzung derselben sotgei,. welche auf dem flachen Felde abschlleßt und on einer Stelle aui. münbet, die es möglich macht, diese »ach 100 bis 150 Jahren durch eine Häuserreihe mit der
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Neapel 10. August. Bei mehreren Beamten der südilalienischen und römischen (sisenbahneu haben Haussuchungen stattgefimden. Zwei Beamie der Südbahn wurden verhaftet und aufrührerische Schriftstücke ui Beschlag
Telegraphische Depeschen.
Paris, 10. Aug. Die Journale melden, daß Vazainc ans seiner Hast auf St. Marguerite in der Nacht vom Sonntag auf den Montag entflohen ei Bestimmte Einzelheiten fehlen noch. Es heißt, Bazaine habe das Fori mittelst einer Strickleiter verlassen. Man vermuthet, daß er ein nach Jtalie.-. gehendes Schiff erreicht habe. '
BZien 10. Aug. Die „Tages Preffe" meldet, daß das Circular-^chreibei'. der deutschen Regierung, welches die Anerkennung der Regierung des MarschaL Serrativ befürivortete, am Samstag, den 8. d. M., in '2bien angekoniineii sei, das Circular-Schreiben beschranke sich darauf, den europäischen Eabinetten zia Erwägung nahezulegen, ob die Aiierkennung der spaiiischen Regierung nubl opportun sei.
Paris, H- Aug. Eine Zuschrift des ZustlzmtNtsters an die „Repu- blique francaise" stellt die Nachricht in Abrede, daß die Untersuchung geger. das Comitü vom „Appel au peuple“ eingestellt sei und fügt buuu, die Unter snchung werde fortgesetzt und der Gerechtigkeit freien Lauf gclaffen. — ®iu Rote im „Journal officiell" bestätigt die Flucht Bazaine'S.
Schweinfurt, 11. Aug Das hiesige „Dazblatt" meldet: Auf Aw ordnung des UntersnchltngsrlchterS wurde Kullmann's Waffe durch zwei Lacb 'erständige genau untersucht und Schießproben damit an^estellt. Hierdurch constatirt worden: Die Waffe ist eine ganz vorzügliche Schießwaffe, ein starke Terzcrol mit weiter Mündung, und war beim letzten Gebrauche scharf gelabcst
Vermischtes.
9 Auaull Die ^rancais" sagt, es sei falsch, daß die itn CfT Proceß nach der eorhtgtnttn Urkunb« zu gewinnen rucht Mknjch u. möglich fei“ nicht ■ r " Dr^nOQUC verlangt habe. „La Presie" in Einklang zu bringen. Drrfr 3b Jahr« alle Urkunb« mit so binctnctt Kraft, daß ta»
liemsche Regierung die Abberufung des ^r q Nom Reclamationen wegen Obj.ct, um w«iche» «s sich hand.u, zum 3t«n Mai in ander. Hände ubtigtgangtn ist, heute
behauptet, daß weder der französische Botschafter in Rom .ileciamarionei g i $BtIttnlofiung gcben fann ln Proeeffe verwickelt zu wmen, scheint uns unglaublich und des Or^noaue erhalten, noch Rigra solche gemacht habe. Zn viplomattscheii to-Tt Cteje Urkunde kennen zu lernen von großem Jnteresie Es würde dies ein höchst jonder-
llniPTTPhiinapn sei nickt davon die Rede und der Ministerrath Nicht damit beschas- tzare« Licht auf bie Umsicht der damaligen Verwaltung werfen)
Unterredungen sei 1 icyr Berichtigung darf man • Die Bismarckstraße muß als eine unbedingt uderflürngc bezeichnet werden, weil sie
tigt gewesen. Die „Presse tUrft pill^ . llub nitbk die Miübilli- mit der Stadt nicht IN direkter Verbindung steht und auyercem unmittelbar neben der Staat«,
nichts Anderes sehen, als die Herstellung der -^/lhrdeit und Nicht tz l J hnläuft. Wenn man die Herstellung der eben erwähnten Straße und die in großem auna einer Abberufung des IDrünoque. Frankreich hat einen T^orn im tZUtzk. mQ^ab vorgenommcnen Verichönerungen, für weicht letztere Niemand <\n Vedürfniß gefühlt P CYn.irnAf bo Claris kündigt zwar die Abberufung an und sagt, man hat, weil gerade diese Parthi« eine der Schönsten gewesen tst, weiche Gießen vor leinen Thoren Ed-ihn hsrausrLn. Wir vernein«, dies. Aber wir iäugnen eben nicht, " ' ------—- ------------------ -
bafi die Anwesenheit des Or^noque in den Gewafsern von Cwtta L'ecchia ein Dorn ist, der uns in einem gegebenen Augenblick einige Perleqenheit bereiten kann." So d.e osstciösc „Preste." „France", die m.t der Uaiien,scheu Ge,and- schasl in Verbindung steht, behauptet dagegen, daß,der Name des Orönoque mebr als einmal in Unterredungen zwischen DecazeS und Nigra ausgr,prochcn worden sei. In Wirklichkeit »erhält sich die Sache so, daß die italienische Re
gierung die Abberufung des Oränoque verlangte, daß Decazes dieselbe verbrochen hat, aber die Bedingung stellte, daß der Schritt als em freiwilliger Act der französischen Negierung erscheine. Aus Italien ,md im Einklänge nut dieser Bedingung anch schon osficiöse Scheindementis gegen die Nachrichten über die Verhandlungen in die Weit gesandt worden. Der Orönoque wird aus denselben Gründen auch nicht direct zurückbernfen werden. sondern (vielleicht schon im l'aufe dieser Woche) eine Mission erhalten und Civita Vecchia verlassen, um nicht mehr dorthin zurückzukehren.


