Ausgabe 
12.2.1874
 
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jMe der V teilenden Plal ^lnne kann, bei Bi eren geschehen.' T schuft unter b ce ^heile der Druck- )Qre9 enthalten,

:r beschlagnahme fc muß von der Staat- ichkagnahme beantw des Antrags erlch ohne Anordnung tr der Lerhandlungi- unten bewirken, ft :r Beschlagnahme mi: oder die gerichtlich ^Handlungen zu k irkung der Staats eschrieben ist, sind t bis zum Ablauje k tätigende Gerichts - hat, zugegangeu i? Stücke erfolgen.

er die vorläufige Ei

die ultramontane Presse gegen den Reichskanzler keine besseren Waffen führten, als von Lamarmora und Benedetti geführt seien, die Glaubwürdigkeit Bene- detti^s und ergänzt die Enthüllungen desReichs-Anzeigers" betreffs der fran- zöfischen Pläne auf Aneignung Belgiens.

Posen, 10. Februar. Die Ober-Präsidialbestimmnngen vom 27. Oct- 1873, wonach in den von polnischen Kindern besuchten Volksschulen Posens die deutsche Unterrichtssprache, ausgenommen für Religion und Kirchengesang, anzuwenden ist, sind auch auf alle Privatschulen ausgedehnt worden.

Berlin, 10. Februar. Den Franzosen scheint doch von Seiten Bismarck's mit einem Zaunpfahl gewinkt worden zu sein. Wie nämlich an­scheinend officiös aus London geschrieben wird, soll der Reichskanzler eine Circnlardepesche an die Vertreter Deutschlands bei den großen Höfen gerichtet haben, worin er diesen Herrenzweifelohne zu geeigneter Weiterverbreitung auseinandersetzt,daß die Reichsregierung von dem Wunsche durchdrungen sei, mit Frankreich in Frieden zu leben, und daß Nichts unversucht bleiben werde, den Frieden zu erhalten. Wenn jedoch anger Zweifel gestellt werde, daß ein Zusammenstoß unvermeidlich sei, dann würde die deutsche Regierung es nicht vor ihrem Gewissen und der Nation verantworten können, den Zeitpunkt ab­zuwarten, der für Frankreich der passendste wäre. Die Entscheidung der fran­zösischen Regierung, ob ihre Politik von den Interessen des Ultramontanismus zu trennen oder den Zwecken der Priesterherrschaft dienstbar zu machen sei, werde bei der Beantwortung der ersten Frage, ob die Erhaltung des Friedens möglich sei, schwer in's Gewicht fallen." Also ans gut deutsch:Währt die ultramontane Hetzerei fort, so bleibt für Deutschland nichts Anderes übrig, als an Frankreich den Krieg zu erklären. Wollt ihr dagegen den Freiden er­halten wissen, so verlangen wir die Niederhaltung der ultramoutanen Propa­ganda und vor allem einen Machtspruch, der den Bischöfen verbietet, die deutsche Regierung zu beleidigen und das französische Volk gegen Deutschland aufzuwiegeln"

Stuttgart, 10. Februar. Heute Nachmittag hat in Ludwigsburg die Beerdigung David Friedrich Strauß' unter sehr zahlreichem Geleite von Lud­wigsburger, Stuttgarter und Heilbronner Einwohnern- stattgefunden. Am Grabe sprachen Professor Reusle, der Director des Oberstudienraths Binder und Dr. Nuoff, alle drei aus Stuttgart. Der Schriftsteller-VereinConcordia" legte durch den Bürgermeister von Ludwigsburg einen Kranz nieder Ein Männer-Chor sang zum Beginn und zum Schluß der Feierlichkeit. Kirchliche! Ceremonien waren durch den letzten Willen des Verstorbenen ausgeschlossen. '

Metz, 10. Februar. DerMoniteur de la Moselle" meldet, daß die 15 elsaß-lothriugischen Abgeordneten am Freitag gemeinsam in den Reichstag eintreten werden.

Schweiz.

Bern, 10 Februar. Die Negierung des Cantons Solothurn hat den aus dem Jura ausgewiesenen Geistlichen den Aufenthalt im Canton streng­stens untersagt und dieselben angewiesen, den Canton innerhalb drei Tagen zu verlassen.

Spanien

Madrid, 10. Februar. Der Eroberer von Portugalete, D. Castor Andächaga, ist von seinem Kriegsherrn Don Carlos zum Feldmarschall (oder zum General-Major nach deutscher Rangordnung) ernannt worden und soll überdies noch den Titel eines Grafen von Portugalete erhalten. Da der neue General jetzt der Befehlshaber der Belagerungsarmee vor Bilbao ist, so sieht er die Möglichkeit noch viel höherer Auszeichnung vor sich, und beeilt sich deßhalb, vor dem Anmarsch der republikanischen Entsatztruppen die umzingelte Stadt zur Uebergabe zu zwingen. Nach einer Meldung aus Durango vom

4. d. hatte er den Einwohnern eine achttägige Frist gewährt, damit sie vor dem Bombardement die Stadt verlassen könnten.

England.

London, 7. Februar. Wie das Hofjournal meldet, wird die Königin den bis jetzt getroffenen Dispositionen zufolge Osborne mit ihren jüngsten Kindern am 17. d. verlassen und nach Schloß Windsor zurückkehren.

Lokal-Notiz.

Gießen, 12. Februar. Die Klagen über die im erbärmlichen Zustande sich befindenden ikaum zu passirenden Zufuhrwege zu dem Güterschuppen und den Kohlen- und Erzlagerplätzen ,der Deutz-Gießener Eisenbahn mehren sich. Wem liegt wohl die Pflicht ob, dem Stadtvorstand, der Handelskammer oder welcher anderen Behörde dafür zu sorgen, daß die fragl. Wege in einer dem jetzigen Culturzustand entsprechenden Weise hergestellt werden nnd hat nicht das mit der Eisenbahn verkehrende Publikum ein Recht auf Unterhaltung anständiger Verkehrswege? Wir hören zwar, daß die Direction der fragl. Bahn schon um Abhülfe des beregten Mißstandes angegangen worden ist, aber es ist bis jetzt alles in seitherigem unerträglichen Zustande ver­blieben.

flffgemeiner Anzeiger.

jchlagnahme ist wick- täligung die Slrchv'

l bk Verbreitung b ruck der. die Beschl: MUH dn dnstgl.'

mit Mfiich ß Monaten befirast.

Krieges, des eW t (Aufruhrs) in N immungeu bleibens Ebenso werden m aabe w Fm-EM bmM. L-rM rbefteuer si»d-t euu -Erzeugnisse (8* )t statt- ftraft-

Meter Länge 78,33 Cubmtr.,

zu­

ll 10)

105

60

10

Rmtr. Buchen-Scheitholz I Qual-,

H

ebruar 1874.

Kermffchte Anzeigen.

gräfliche Nenlkammer. 20,000

Weber.

40

Anfang ist an der Straße von Lich

12390

34

10

42

l 300

81

28

6090

Wellen, Haufen Buchen-Reisholz.

Buchen- u. Eichen-Prügelholz, desgleichen Stockbolz, desgleichen Neisholz-Wellen, desgleichen Durchforstungs-

220

130

156

! 4000

33 Eichen - Baustämme von 44 bis Centmtr. Durchmesser und 3 bis

Marmor-Wärmsteine

sind wieder angekommen bei

Wilhelm Balser, am Lindenplatz.

Louis Rothenberger, Neuenweg 193.

Versteigerungen.

Main-Weser-Bahn.

576) Freitag den 13. Februar d. I., des Nachmittags 4 Uhr, sollen in dem Main - Weser - Bahnhofe

Bekanntmachung.

602) Die unter dem 10. d. Mts. in den! Districten Nieder- und Oberseilbach abge-i

I. Bau- und Werkholz.

Mittwoch den 18. Februar d. I.: Eichenstämme von 22 bis 52 Centmtr. Durchmesser und 5 bis 16 Mtr. Länge (schöne Stämme),

Buchenstämme von 30 bis 40 Centmtr. Durchmesser und 5 bis 8 Mtr. Länge, Lindenstämme von 25 bis 36 Centmtr. Durchmesser und 9 bis 14 Mtr. Länge,

Lich, den 10. Februar 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lich Jhring.

Holzversteigerung.

593) Im Stadtwald zu Lich, Districten Kronau und Kleinhäuserberg, kommen nachverzetchnete Holzsortimente zur Ver­steigerung :

Das Einrahmen von Bildern und Photographien wird prompt jiint) billigst ausgeführt.

Die Zusammenkunft ist auf der Stein- bruchschneiße am Hattenröder Vicinalweg Vz9 Uhr. Anfang 9 Uhr.

II. Brennholz.

Donnerstag den 19. Februar d. I.:

dermielhungen.

597) In meinem Hause (im Gartfeld) ist per 1. Mai d. I. ein Logis, bestehend aus 2 Zimmern mit Cabinetten, Küche, Kammer, Keller, Bodenraum, sowie Mitbenutz des Bleichplatzes, zu vermiethen.

Inlin§ Roth.

608) Ein Schweitzer wird in Dienst gesucht.

458) Lit. B. Nr. 88r/is, Neuenbäuen, ist und ohne Verzierungen fertigt zu ein Logis von 7 Zimmern nebst Zubehörq<r(>;fen

aus den 1. Julr d. I., wenn gewünscht auchJürgen pi l .

früher, zu vermiethen. I J. P. illtSCrt,

Vergolder, Wallthor 156.

Bauplätze zu Kalk bei Deutz u. Rhein.

In der Humboldt-Colonie an der Straße von Kalk nach Rolshofen und dicht an den Ort Kalk anschließend gelegen, haben wir noch mehrere Bauplätze an den Straßenecken und den Hauptstraßen zu verkaufen. Es sind in der 'Colonie bereits 56 größere und kleinere Wohnhäuser neu erbaut und bewohnt, und befinden sich in diesem Augenblick bereits wieder 16 Häuser im Neubau.

haltene Eichen-Stammholzoersteigerung ist' genehmigt. Die Abfuhrscheine befinden sich voin 16. d. Mts. an bei Großherzoglichem Rentamt Gießen und erfolgt die Holz­überweisung

Freitag den 20. d. Mts., Morgens um 7 Uhr, wobei Holzabfuhr gestattet ist.

Treis a/Lda., den 11. Februar 1874.

Großherzogliche Oberförsterei Treis a/Lda. A m e n d t.

600) Frische Schellfische und Schollen, bei__Bäcker Vogt, Wallthor.

603) Geheimkarten zu unserem Maskenb alle können nächsten Samstag und Sonntag, Nach­mittags von 1 bis 4 Uhr, bei Herrn

ausgesetzt werden.

' Laubach, am 7. Fl G

P-louden Nckamtmachung » $TSÄ ' 143 , Stockholz,

Wellen Buchen-Reisholz, Raummeter Eichen-Scheitholz, Prügelholz,

Stockholz,

Wellen Eichen-Reisholz, Raummeter Kiefern-Prügelholz, Stockholz,

Wellen KieferwReisholz, sodann Freitag den 20. Februar:

s Spiegel*

Pfeiler-, Sopha-& ovale Spiegel, Consoltische mit Marmor­platten, Vorhangstangen mit

Holzversteigerung.

Donnerstag den 19. und Freitag den 20.! Februar d. I,

jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Steinbacher Gemeindewald, District Hegheck, nachverzeichnetes Holz veis!<igert werden:

Wir liefern den Bauunternehmern die Ziegelsteine zu Thlr. 8; den er­forderlichen Mauersand finden sie beim Abschachten der Keller auf der Baustelle.

Die Ankaufs * und Baubedingungen sind auf unserem Bau-Büreau zu erfahren.

i Für 'Handwerker und Geschäftstreibende bietet sich hier eine günstige

5 Eichen-^Werkholz- Klötze"von"l'bis 2 Gelegenheit zur Niederlassung. , (598)

70 Fichtes Baustämme von 15 bis 31 Maschinenbau - Action - Gesellschaft Humboldt,

Centmtr. Durchmesser und 8 bis 19 vormals SieVCl'S & CO-

Meter Lange = 53,28 Cubmtr., --------------------------------------------------------------------------

8094 Fichten-Stangen von 3 bis 14 Centmtr.

Durchmesser und 4 bis 14 Meter

Lange = 139,57 Cubmtr.

Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens

9 Uhr bei der Ziegelhütte vor der Hegheck.

Steinbach, den 10. Februar 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach.

(596) Nicolaus, Beigeordneter.

Meine Acker unter der Hardt, am Krof- dorfer und Wißmarer Weg und im Klein- Lindener Feld gelegen, beabsichtige ich auf 6 oder 9 Jahre zusammen, oder im Einzel­nen zu verpachten.

(525)_______________Carl Schwan.

607) Die in Nr. 31 und 32 des hiesigen Anzeigers zur Versteigerung ausgeschriebenen Grundstücke bin ich Willens unter günstigen Bedingungen zu verkaufen, und wollen sich Liebhaber gefälligst an mich wenden.

A. Weidig III.

2)cr VW VUU0'' VV.W ~

nach L-ub-ch im Kleinh-us-rberg, Morgens^ Nüh-r-s bei der Exped. d. Bl.----------. -6]) im Frouzösischen er,heilt

y I 401) Alterthümliche Möbel, sowie Münzen, in deutscher und französiicher Sprache ein

^Porzellan rc. rc., kauft Studiosus phil., der längere Zeit in Genf

studirt hat.

Kn och, Kaplansgasse 233, 2 Tr.

mchst der Lahnhütte einige Haufen alter M^rangirter Bahnschwellen an die Meist- Liclcnden verkauft werden.

Gießen, den 10. Februar 1874

Der Bahnmeister: G erhard.

Freitag den 13. Februar 1874, Vormittags 10 Uhr, sollen au den Stallungen des Christian Zughard HL zu Gießen 7 Pferde und 13 Elück Rindvieh öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden.

Gießen, den 7. Februar 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen, j ß!9]________Wortmann.__________

Brauerei - Inventar - Ver- steiqerunq.

595) Das gesammteInventar der hiesigen Eräflichen Brauerei, wobei 118 Lager- und circa 550 Transportfässer, neues Kühlschiff, neue Malzdarre u. s. w., soll am

Donnerstag den 26. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, einer öffentlichen Versteigerung, unter den alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen,

A. Keller (Zurbuch) in Empfang ge­nommen werden.

Der Vorstand.

Schreinergefellen

finden dauernde Arbeit; auch kann ein Junge unter günstigen Bedingungen in die Lehre treten bei (464)

Carl Stückrath, Sandgasse.

594) Ein fleißiger und zuverlässiger Arbeiter und ein Mädchen für dauernde Arbeit gesucht.

Mettenheimer & Schultheis.