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zu

iDtatrib, 8. November, Abrnds. Die Regierung erhält Mittbeilun«

Drfleiceid).

ordneten bezweifelt.

Frankreich.

Wien, 6. November. Der Blidget-AuSschuß nahm eine Resolution an, durch welche die Regierung aufgefordert wird, noch in dieser Session eine Ge setzvorlage einzubringen, wodurch der ZcmmgSstempcl aus die Halste des gegen- lvärtigen Betrags herabgesetzt wird- Der Antrag betreffs em er gleichen Be günstigung des Kalenderftempels wurde abgelehnt. Der Rtsclutiensbcschluß, betr. die Zeitungsstcmpelherabsejzung, erfolgt mit zwölf gegen cilf Stimmen. Zwölf Mitglieder waren anwesend. Drestel sprach und stimmte dügegeu. De- pretis war nicht anwesend, der Regierungsvertreter Fierlinger ergriff nicht das Ql Q),w nl tift ah t m KahI a VaaivX hau « .k Ctl C _ .

Engsand.

Loudon, 9. Roveniber. DieTimes" veröffentlicht ein Schreiben des Erzbischofs Manning gegen die letzte Broschüre Gladstoue's, worin der Erz bischof die von Gladstone den Katholiken gemachte Imputation der Illonalnät widerlegt und aueführt, daß der Gehorsam gegen die bürgerliche Obrigkeit ein Glaubenssatz der katholischen Kirche sei und die vaticaniichen Decrete die Pflichtung zum Gehorsam gegen die Obrigkeit und die Bedingungen ihrer SluS- Übung nicht verändert hätten. Die Treue gegen den Staat werde von den Katholiken ebenso ausgeübt wie von allen andern Christen und allen Menschen, welche an Gott glauben oDcr daS Sittengesetz anerkennen. Bei Niemanden sei der Gehorsam gegeii die Obrigkeit unbegrenzt und die Treue gegen den Staat daher bei jedem Menschen, welcher an Gott glaube oder durch jein Gewissen gelenkt werde, in diesem Sinne getheilt.

Spanien»

Madrid, 7. November. Am Donnerstag war das Feuer der Car» listen gegen Irun ziemlich schwach; ein wahrer Platzregen ergoß sich den gan­zen^ Tag. Im Ganzen wurden am Mittwoch und Donnerstag 940 Kanonen schüfst abgefeuert. Gegen Abend wird daß Feuer gewöhnlich schwächer, obgleich nie gänzlich eingestellt wird. In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag

hat das carlistische Fort S- Esteban 31 Bomben über die Stadt geschüttet. Neun Häuser sind abgebrannt. Während der Nacht antwortet die Stadt mit keinem Sckuffe. Die Carlisten beabsichtigen, eine neue Batterie bei Subelza, unweit des Forts bei Telögraso, zu errichten. Bei S- Helena haben sie groß­artige Erdarbeiten gemacht, um eine Ausschiffung von Truppen bei Fuenter« rabia unmöglich zu machen, sind aber mit dieser Vorsichtsmaßregel wohl zu pat gekommen.

DreS s:c.nzrh2blcn v. Aönntntz Summen. *

Pan u, t-'i lit'tr iottn daß k den frem' Ecib<n.__

Posen, 6. November. Voii den in Preußen mchk helmathsberechtigten Nonnen des hiesigen Klosters der unbcschuhten Karmeliterinnen, welche schon im September d. I. die Weisung erhielten, daS preußische Staatsgebiet zu verlaffen, ist erst eine, die verwittwete Fürstin Czartorvska, dieser Weisung nachgekommen, indem sie schon vor einigen Wochen nach Paris abgereist ift. von wo sic gekommkii war. Für die neun übrigen ausgewieseuen Nonnen läuft der ihnen definitiv gestellte Termin am 10. d. Mts. ab. Wie man aus

8chmei^.

Bern, 9. November. Der Nationalrach ratificirte in heutiger Sitzung Niederlas,ungg-Lerlrag mit den, Fürstenthnm Liechtenstein.

Italien.

verlässiger Quelle vernimmt, beabsichtigen sie, sich zunächst nach Krakau zu be.

geben. fOsts.-Ztg.)

jBefonöei Lek ! r 2m T?ii Ci | hin ein lovMwaflcr Mui griie I gm ctrtm b I § «macht.

Ter Da-rn, njtl sehr gut | emgeiehm wn gnedberg, t Ra

Am 14. October wurde dem Pfarrverwalter Jacob Blankenberger die kath. Pfarrstelle zu Dalsheim, im Decanate WormS, übertragen.

Am 21. October wurde dem Geometer zweiter Classe, Hauck aus Schaa heim das Patent als Geometer erster Elaste für den Kreis' Dieburg und

am 22. October dem Bezirksbauaufseher Wenck zu Asteuheim das Patent als Geometer zweiter Classe für den KreiS Friedberg ertheilt.

7. Dienstentlassung.

8. Charakterertheilungcu. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 2. October dem Musiklehrer an der Landes-Universi­tät, Adolph Felchner, den Charakter alsMusikdirector" und am 16. October dem evangelischen Diakonus Meyer zu Friedberg den Charakter alsPfarrer" zu verleihen.

9. Versetzung in den Ruhestand. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht; am 20. October den Lehrer an der ersten evang. Schule zu Vielbrunn, Lorenz Küßner, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen.

10. Concurrenzeröffuung. Erledigt ist: die evang. Schulstelle zu Lieder­bach, im Kreise Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalte von 400 fl.

Darmstadt, 8 November. DieMain-Zeitung schreibt: Dem Vernehmen nach wird Fürst Solms - Lich zum ersten Präsidenten der ersten Kammer an des verstorbenen Grafen Erbach ; Fürstenau Stelle ernannt werden.

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x <r^aV6' .9; ^0Dember- Bei den gestrigen Deputirten < Wahlen sind in den Departements Drome und Nord nach den zur Kunde vorliegenden Wahl- Resultatcn die republikanischen Candidaten Madier-Montjan (für Dromel UifV (für Nord) gewählt worden; im Departement Oise ist der Candidat .er ^onapartisten, Herzog von Monchy, mit großer Majorität gcwäblt.

be. ^(ovember. Nach dem jetzt festgestellten Sttnimverhälmiß

be. den gestrigen Deputirten - Wahlen erhielt der im Departement Drome ae Ä» ReMiblikaner Madier.Montjau 34,702, sein Gegen - Candidat Motin 18,80» stimmen. 3m Departement Nord wurden für den republikanischen Candidaten Parsy 118,689, für den Gegner F.evet 102,000 Stimmen äbge- ge6cn, Ersterer also gewählt. Im Departement Oise wurde der Bonapartill Hepzog von Mouchy mit 53,354 Stimmen gewählt. Der Gegner Nousielle er- hielt 19,107 Stimmen.

Rom, 9. Siovernber. Nach den bisher bekannten Wabl-Nesultaten Hl m Bezirken die Wahl definitiv entschieden, in 150 Bezirken sind Neuwahlen erforderlich. Von den Gewählten gehören 60 der Rechten, die übrinen ver. chlkdeueu Parteien an. Alle Minister wurden wiedergewählt. Unter den Can- didaten sur die Nachwahlen befinden sich Peruzzi, Ricasolt, Camarmora und C^aribalbi, von denen Letzterer zweimal in Rom, einmal in Mailand acwählt wurde.

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j--- ------ Und Angesichts dieser Propaganda der Clericalcn

welche von der Regierung nicht verhindert, sondern auf alle mögliche ">:«!- b m Wa8,c0 ^"le bne Th-ers'scke ,.Bien Public", dem Fürste BiSmarck den Vorwurf zu mache», daß er e, sei, welcher durch seine Organe 8^"k">ch als eine cleticale, einzig und allein mit den Interesse!, der Kwche beschäftigte Nation darznstellen suche. Frankreich ist keineswegs clerical und ultramcman, londcrn den Prinzipien von 1789 getreu geblieben

Pari-, 8. November. Marschall Mac Mahon und der vrköma von Hannover wohnten heute dem Wettrennen von Autcuil an. Wie der Moni- tcur. *a6kCI*5ie" König, welcher bekanntlich blind ist, nur »11 dein"ttweck um dem Marschall seine Hochachtung z bezeigen

Der F,na»,minister wird nach Eröffnung der Kammer einen Gesetz. Entwurf, betr. neue «steuern zur Deckung deS Deficits ,m Budget, vorlegen aU* tit" ( 6Cn 6^"bet clnt "cue Steuer auf Bersicherungs>Gesellschaften

L o k a l ' 9t o t i z.

Gießen, 10. Nev. Gutem Dernebmen noch wurden bet einer gestern ftattflkfundenen . ' , s Perflebunfl von Brod- und Fteischlirferung re. der -Ipf^ndtge Laib Brod, aut ausaebacken. j«

Ale Annahme der Re,°lntlon >m VUllfe wird von verlchiedeneii Abze-|ir h. uni beiidieiSweise tat Pfund DtMrnftoid) JU ,7 fr von h..fij>e>, Bäckern und Mejzm, übernommen. Man vergleiche btmnit tie Preise, irddie das Publikum bezahlen muß.

Gießen, 10. Rov In Nachstehendem wollen wir die vor wenigen Tagen vollzogene vürgermeisterwahl nocbmalS mit einigen Worten berühren. Wir ergreifen zu diesem Zwecke QXrt-ifi 7 _ - r. .. . , .r., . mit der größten Freude jqjt die Feder, denn es macht uns großes Derqnüqm, daß wir von

, Jincmber. Xa'T Atvfite -r.heil ber franzoslschen Blflböfe bat der ersten Amtshandlung unserer Stadtverordneten nur Gutks und Schönes berichtenönnen.

Dr. Carl Ludwig Schall, unt.r Eiithebuiig von der ihm übertragenen Stelle beichte» und zum Abeiidmabl geben" und dann' In",?' ^m 1i. November

an dem Gymnasium zu Gießen, zum Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz,Kirche beten *um sich so den Vilaer» aii-iiick,IioL T '?tl Jflc" 8en,nb,<n

am 16. October den Gymnasiallehrer Dr. Franz Preiser zu Worms nun: fiblaü Zjbrt bat cB,nfj[ veB"

Leh«r an der Realschule zu Mainz, den Bau-Accessisteii Julius Lehr von^mit allem Eifer fortgesetzt ^lliid Angesichts^dwft^Brov^" dI,°

Glcßen zum ordentlichen Lehrer an der Realschule zu Alzey, den Reallehrer' '' $ 0 I cu|r. Provaaanda der CUwtrnf»«

Johannes Eduard Würth zu Bingen zum Lehrer an der Realschule zu Fried­berg und den Gymnasiallehramrs - Accessisten Dr. Carl NicS aus Gießen zum Lehrer an der Realschule zu Binzen, am 20. October den Gvmnasiallehr- amts'Accessistcn Dr. Theodor Friedrrch Schweisgut aus Bnsenboru, im Krnse Schotten, zum Lehrer an der Realschule zu Darmstadt, den Schulamts-Aspi­ranten Heinrich Lölsing aus Damshausen, im Königreich Preußen, zum Lehrer an der Realschule zu Darmstadt, unter Belastung in der Kategorie der Bolks- schullehrer zu ernennen.

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Berlin, 9. November. Reichstag. Erste Lesung des Reichöhaushalts- Etats sur das Jahr 1875. Der Präsident des Reichskanzler-Amts Delbrück leitet die Debatte mit einer übersichilichen Darstellung der Finanzlage des Rei­ches ein, berichtet über die Abzahlung der französischen Kriegsschuld, welche sich ohne die geringste Differeii; abgewickclt habe, ferner über die Verwendung der Kriegs'Contributionen. Die ausgesetzten Sumnren seien nirgends überschrit­ten, die Antheile der süddeutschen Regierungen vollständig ausbezahlt worden. Wegen der Zahlungen an die übrigen Regierungen werde später ein weiterer Bericht erfolgen. Die im Etat vorgesehenen Ersparnisse und muthmaßlichen Mehr-Einnahmen bei den Zöllen, Steuern und Reichs-Eisenbahnen sicherten im Ganzen einen Einnahme'Ueberschuß von 13,310,000 Thlr. Der Munster ver- gleicht den diesjährigen mit dem nächstjährigen Etat, und weist auf die in letz­terem für alle Zweige der Reichsverwaltung angesetzten Mehr-Ausgaben hin, besonders für Errichtung einer technisch-juristischen Abteilung im Reichskanzler. Amt, für die Commission zur Berathnng eineS Civil-Gesetzbuches, für Lermeh rung der Consulate, für den durch die Preis-Erhöhung der Naturalverpflegung hervorgerufenen Mehrbedarf der Militärverwaltung und für Neubildung bei See-Artillerie. Die Deckung dieser Mehr-Ausgaben werde durch erhöhte Mehr- Einnahmen oder erhöhte Matricular Umlagen erfolgen. Die Erfordernisse für die Marine und die Telegraphen-Leiwaltung seien durch Anleihen zu beschaffen, deren Höhe noch nicht feststehe, wofür aber 400,000 Mark an Zinsen im Etat einzustellen seien. Nach einer langen, von den Abgg. Richter, v. Minnigerode, LaSker, Miquel und Windthorst (Meppen) geführten Debatte, wobei Letzterer das gesammte Budget an eine Commission verwiesen wissen will, lehnt das Haus den Antraa Wiudthorst's ab und beschließt, den Melitär-Etat, das EtatS^Gesetz und das Capitet über Matriknlarbeiträge an die Budget-Commis- sion zu verweisen. Ein von Richter gestellter Antrag, das CapitU über Zöllc und Steuern gleichfalls an die Budget« Commission zu verweisen, wurde abgelehnt.

gen, wonach Don Carlos seit gestern Abend auf französischem Gebiete weilt, Die Veranlaffung seines UebertrittS ist unbekannt.

Bayonne, 9. November. Der spanische Consul verlangt die sofon tige Internirung des Ton Carlos. Der Consul hat der französischen Be­hörde das Haus bezeichnet, in welches spanische Agenten Don Carlos eintreten oben. Es werden Maßregeln getroffen, um seine Rückkehr nach Spanien zu Verbindern.

2. Bekanntmachung Grvßdcrjvglichen Ministeriums des Innern, die Sta- bereit« neuntäaiae Gebete für den qianünb bi, k ,

4. Ermächtigungen jur Ännahme und zum Tragen fremder Orden. Ilen, daß bas'Veni Creator ©oiiutoa ausgeschrieben »nd bef.-b-

5. Namensveränderungcn. 1 ber aroften TOrfk Z.b. ?,C.r"lb,r' a(lt-' «erchen

6. Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Gioßberzog hab-n aller-"diesen verschiedenen Gebeten fi* b»eb.iu" bdl- alLen tenrn- welche en

guädigft g-ruht: am 12 October den J ispcctor der Stadtschulen zu Offen- wurde eine wettere Wall ahn ^vvm Er bischo^vo,^^"' «blaß bewilligt. Such bach, AjX. Friedrich Wilhelm Sommerlab, zum Director und ersten Lehrer an dieser Stadt ausgeschrieben^ diese dauern vom 1! *7 fia,^tr4le

Dr. Carl Ludwig Schall, unter Eiithebuuz von der ihm übertragenen .......v mc. E . c,irn'

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