des dortigen Consistoriums und des geistlichen
Kuryer Poznanski" meldet, das Gnesener Domkapitel
auf der „Parthia" nach
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Oberheesen
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do. 11. Ernis«. —
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Holl. fl. 10 3t. 9 45-47
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meldet: * Auf den Recurs Presse", Dohn und Neu- am ferneren Aufenthalte
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Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg l^eipzig London Lyon Paris Wien
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Beschlagnahme der Kassen Seminars.
Pofen, 10. Juni, des erzbischöflichen Stuhles papieren mit Arrest belegt.
Posen, 10. Juni. ,
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Wilder Kaffee in Lalifornien. Der Lmador Ledder beuchtet über wtlden Kaffee b*T -Die er Strauch kommt in unserer Gegend »ehr
fl. 250 v. 1954 96'.; Priori Ui talo-»se — Ixiose l(X)’/8
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Bei der gestrigen Beschlagnahme des Vermögens wurden 123,000 Thlr. in Baarem und Werth-
Frankt. Vereins-Kasse 80' 4 1 farmst. Bankact. 362
Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankaeiien 102.9 (fest. Creditaot. 226' , Galizien —
Pr. Friedrdor ।' i
k. S. 94»/4 k. 8. 105'/, k. S. 105 k 8. IW« k. 8. -
k 8. 94' t k. s. 1054/4 tu. 8 105'/
I. 8. 105’
Gohhorlen
fl. kr.
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k 8.
k. 3.
k 8.
der polizeilich ausgewicsenen Ncdacteure der „Dresd. mann, hat die Kreisdirection entschieden, daß Beide in Dresden nicht behindert werden sollen.
/Imcrifta.
New - Nork, 8. Juni. Nochefort hat sich Europa eiugeschifft.
20 Franke tut. 9 25'/,—26' , Engi. Sover. 11 51 53 Rum. Im per. 9 42 — 44 Dollar in Geld 2 25'/,- 26' ,
Sein ■'«'»cf,
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Kalkutta, 8. Juni. Die erste Brücke über den Ganges ist dem öffentlichen Verkehr zur Benutzung übergeben worden.
Zur gefl. Beachtung.
Portotnrife der Kaiserl. Post mit Angabe sämmtlicher im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen belogenen Postanstalten sind in der Erepd. d. Bl. A 6 kr. pr. Stack zn haben.
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^"kkische un| JPtfHpaitei, ^unellen, ^meclandS, Birnen, rmvfiebl
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Ventil billig
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völlig hoffnungslosen Machtstrebens willen sich der inneren Zerrüttung der Kirche schuldig machen wollen. — Daffelbe Blatt bestätigt, daß der Kaiser die Enlser Reise vielleicht schon Sonntag anzutreten und vor der Gasteiner Reise noch das russische Kaiserpaar in Jugenheim zu besuchen gedenke.
Königsberg, 8 Juni. Die „K. H. Ztg." schreibt: „Im vorigen Jahre wurde bekanntlich dem verstorbenen Altkatholiken Müller die Begräbniß- stätte in geweihter Erde vom Probst Dinder verweigert und die Beerdigung in der vom Probste angewiesenen ungeweihten Erde auf Anordnung des damals durch teil Polizeirath Möbius vertretenen königlichen Polizei-Präsidiums vollstreckt. Die hinterlassene Ehefrau Müller's hat sich dabei nicht beruhigt und auf dem Beschwerdewege jetzt eine vom 27. Mal danrte Verfügung des Cultus- ministers und des Ministers des Innern erhielt, in welcher die Beschwerde für begründet erachtet wird, „indem nach dem Resultate der inzwischen zum Abschluß gebrachten Ermittelungen für sestgestellt anzunehmen ist, daß die Grabstelle auf dem ungeweihten Theile des Kirchhofes belegen und ein auf diesem ungeweihten Platze gewährtes Begrabniß als ein ehrliches im Sinne des Landrechts nicht angesehen werden kann." Von dieser Auffaffunz sind die betr. Behörden in Kenutniß gesetzt. Eine weitere Remedur eintreten zu lassen, sehen! sich die Minister indeß nach Lage der Sache außer Stande. Insbesondere kann die beantragte Genehmigung zur Umbettung der Leiche nicht ertheilt werden, da der Ausgrabung der Leiche des an der Cholera Verstorbenen sanitäts- polizeilichc Bedenken eutgegenstehen. Auch kann dem Anträge, dem Probst Dinder oder, wenn dieser es nicht thue, dem altkatholischen Pfarrer (Storniert auszugeben, „den ungeweihten Theil des katholischen Kirchhofes oder wenigstens das Grab einzuwcihen", nicht stattgegeben werden, weil es den staatlichen Behörden nicht zusteht, einem Geistlichen einen derartigen Auftrag zu ertheilen.'
Posen, 9 Juni. Der „Kuryer Poznanski" meldet aus Gnesen die
Prioritäten, östr. Stab. Prior. 63 > b öslr s. Lombard 49* ,
A iileliciiMiooMC.
Darmstädter fl. 50Lon«e —
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kurh. 10 Thlr. Lo.»*e 72'/, Nassau 25 fl. 45' , BrauiLic^riger 22V, 3' y Oldenburg, a 40 I’hir. 377/, 4U y bayr. Pram.-AnL — 4U y badische Lnose — Badische fl. 35 I^oose 70
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Vermischtes.
Tießcn, 11. Juni. Auf einem Personenzuge der Cöln- Gießener- Bahn wurden dieser Lage die Insassen eines Coupö's durch eine höchst unangenehme Beschcerung überrascht. Urplötzlich nämlick summten Hunderte von Bienen in dem engen Raume umher und umschwärmten die Köpfe der erschrockenen Passagiere in bedrohlicher Weise. Als man sich näher nach der Ursache diejer räthselhasten Erscheinung umschaute, erblickte man unter einem der Sitze einen großen Bienenkorb, dessen Flugloch, wie sich spater ergab, zwar verschlossen gewesen, fick aber durch das Rütteln des Zuges geöffnet hatte. Aus diesem strönUen die kleinen Stachel- träger im dichten Schwarm heraus. Schleunigst ergriff ein Herr den Korb und warf ihn zum 6oupüfenfter hinaus. Damit war aber der Besitzer der „italienischen Bienen" nicht zufrieden, vielmehr drohte er mit einer Klage wegen Schadenersatzes. Einer der Mitreisenden aber meinte, da8 solle er nur thun, c8 liege hier freilich eine Beschädigung fremden Eigenthums vor, allein der betreffende Herr habe sie im Stande der Rothwehr ausgeführt.
— Was »st denn draußen in der Welt los? fragte»» die Leute in Herne ärgerlich. Herne ist ein betriebsames Städtchen, bann es viele Geschäftsleute, Liebesleute und besorgte Eltern flieht. Die Kaufleute erwarteten vergeblich Antwort auf die dringendsten Geschäftsbriefe, die Bräute fragten verzweifelt: Bist untreu, Wilhelm, oder tobt? und sogar bie Herren Eltern bekäme»» keine Studentenbriefe, nicht einmal um Geld Die Post wurde mit Klagen überlaufen, ba$ gehe nicht mit rechten Dingen zu, und endlich fürchtete sie's selbst und ließ bei einem Brief tnifler Haussuchung thun. Da fanden sich in einer Kiste nicht weniger als 1035 Briefe, 206 Postkarten, zahlreiche Pakete, Waarenproben und Drucksachen aller Art, die meisten noch gar nickt geöffnet. Dem Briefträger wars nur zu unbequem gewesen, all das Zeug auszutragen. Er ist dieser Tage vom Kreisgericht z»» Bochum wegen Unterschlagung zu einem Jahr Gefänaniß verurtheilt worden.
— Eine wichtige Erfindung wurde in Amerika gemacht. Es »st das nämlich eine so kleine Damvfmasckine, daß man mit diesem Motor Nähmaschinen in Verbindung setzen und treiben kann. Bekanntlich greift das Treten der Maschine die Gesundheit der Näherinnen in ber verberblicksten Weise an und viele junge Frauen siechen langsam bei dieser Beschäftigung dabin. Mit dieser Miniaturdampfmasckine, welche billig berzustellen ist, wird die Nähmaschine erst vervollständigt, und wir dürfen die neue Erfindung mit Freuden begrüßen. In Amerika ist die Masckine seit Kurzem im Gange. Die Erfinder sollen 200,00" Dollars an dieselbe gewendet haben, ehe sie zu der jetzigen Dollkommenheit gekommen ist. Auch an jeder alten Maschine kann mit Leichtigkeit bie kleine Dampfmaschine angelegt werben. Für Nordbeutschland haben die Erfinber ein Patent erworben.
sei gestern ebenfalls aufgefordert worden, einen Bisthums-Verweser an Stelle des feines Amtes entsetzten Grafen Ledochowski innerhalb 10 Tagen zu wählen.
Dresden, 9. Juni. Das „Dresd. Journ."
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— Ein wirksames Mittel gegen DiphtberitiS (brandige Rackenbräune) soll ein einfacher ArbeitSmann in A delaibe, Süd Australien, Namens Gratbead entbeckt haben. Für Erwachsene verschrieb er, bem Hamilton Spectator zufolge, vier Tropfen Schwefelsäure, die in einem Glake'i Master aufgelöst wurden. Für Kinder genügt eine kleinere Doi'iS Die Wirkung dieser Beband-' lung soll augenblictzick sein, indem die Säure sofort bie Parasiten zerstört und der Patient die' Derstovfung auSbustet. Kinder, die vorher fick in einem fast sterbenden Zustande befanden, *■*'
jeuen zehn Minuten nach dem Genuß deS Mittels Appetit und Neigung zum Spielen bekundet
• hhJi T Mtf« Notiz, ohne über die Wirksamkeit ober Nichtwirksamkeit des Mittels ein Urtbeil zu haben, rathen auch nur unter Zuziehung eines ArzteS zum etwaigen Gebrauche an.) Q — «jnerifanUcbe Blätter erzählen: ^Jn Bonaparte, Staat Iowa, erschien dieser Lage ein ^'tveSpaar im Telegravhenbüreau. Zu derselben Zeit stellte sick auf dem Telegraphen- dureau tn Keokut, Iowa, ein Geistlicher ein. Letzterer telegraphirte bem Pärchen in Bonaparte:
Widerstand der Biscköfe gegen diese Gesetze vorzugsweise an die Forderung,.-uck tie Händ-l- In Wni- »urc.n di- üdriz-n Zrauung«.Snracnien t>ov sich angeknüpft habe, die anzustellenden Geistlichen den resp. OberpräsicentenISknommen und bie legte Depesche von Keokuk bestand »m pnesteriicken Segen für die Neu-
namhaft zu machen- Diese Forderung werte in andern Staaten ohne Wei- vmnat?lten“
h . • y—n - —------ ÖM-Mvtn wii». Wenn diese Pflanze ivirklich
ber echte «affeebaum wäre ,o konnten d.e ganzen Hügel-Ländereien LaUkorn.ens in unqeheure e .. A „4 , ■ ■ w J ?, Plantagen umgewandelt werden und unsere trockenen Hügel, welche zu bewänern eine
dlgkeit betretenen Bahn irgendwie zu erwarten oder auch nur möglich sei.,Unmvgllchkeit ist, würden ebenso werthvoll werden als bewäfferte Ländereien ES freut uns Um so einfacher liegt jetzt die unausweichliche Frage, ob sie um eines nun^*, oiele u?,mr Bürger den Strauch in ihre Gärten verpflanzen und seiner Euitivliuna ihre ----- - - - - — - - »ufmeniamnit zuwenden wollen.- ° ’
Hftrsrnnarbrlcbh'iL 10. Juni 1874
PrensN 4* 2° 0 Oblig. 101 '/t I rankf 3'/,» y Oblig. 90' ,
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m,fh„ 2? der Hauptstadt Mexiko 18. Ma. dat.rter Bericht des Rew-Rork Herald * 5°?^' ^7 Bürgermeister von Jacobo ,m Staate Sinaloa, Dem Prafecten seines amt, ^ lN'kgetheilt hat, oag er den Jose Mana Bonilla und iem Weib verhaftet gerichtlich verhört und lebendigen Leibe» wegen verübter Hererei verbrannt habe Das cfficielle „Diario" bestätigt diese Schandthat und fügt bei, daß Der Scharfrichter unteren aenetbiat muroe, ern anderes alte» Weib und ihren Sohn wegen des gleichen Lergehen» zu verbrennen.
— n eigenthümliches Leichenbegängniß wurde (wie man der Pos. Ztg schreibt» am -8. Mai von ber jüdischen Gemeinde in Wrescken veranstaltet. Bei den Erdardeiten Behufs Leguna des Fundaments der neu zu erbauenden Synagoge stießen die Arbeiter auf zwei men ch- llL,®dd>e,l hefige, etwa zehnzöll.ge Nägel steckten. Bei der darauf folgenden Bloßlegung ber Skelette fanb man dieselben m einem fast noch ganz erhaltenen Sarge lieaenc, und zwar erkannte man das eine als ein männliches, bas andere als em weibliches Skelett. 'Lr ■ te&cn ?’e vollständig und tadellos erhaltenen Zähne auf Die Jugend der hier Getöteten icplieHen. Längst schon erzählten alte Leute, baß auf dem Snnagagenplatze brei jübi'che Mar- tnrer begraben lagen, und zwar ein Rabbiner ber Gemeinde von W reich en und em Brautpaar "^che in ber schrecklichen Judenverfolgung des Jahres 1656 nebst vielen anderen Gemeinde» Mitgliedern umgebracht worden waren. Man erzählte sich, baß früher auf jenen Gräbern mehrere Male im Jahre Gebete verrichtet wurden, doch war die genaue Bezeichnung der Stelle im Laufe der Zeiten theilweüe in Vergessenheit gerathen Denn bie vier Pfähle, welche bis heute zur Umzäunung jener Gräber bienen sollten, waren, bas wußte man, nach und nach von ihrer stelle gerückt. Am 28. Mai nun fanb bie Beerdigung ber roieber ans Lickt geförderten Gebeine unter Theilnahrne fast der ganzen Gemeinde Statt, welche tief ergriffen der bei Dieier Gelegenheit gehaltenen Rede des Rabbiners lauschte.
— Die Verbrecher-Statistik für Rom zeigt, daß seit einiger Zeit bie Anzahl ber Verbrecken sich bajelbft bedeutend vermindert. Es Dürfte von Interesse sein, festzust llen, ob die Verbesserung einer Vermehrung deS Personals Der Polizei zu verdanken sei, oder aber einer neugeichaffenen Organisation. Die Untersuchun», welche zu diesem «eyufe angestellt wurde, ergab folgendes Resultat- Das päpstliche Rom besaß ein Normaloersonal für Oie öffentliche ^cherheit von 1001 Beamten, wovon 769 Gendarmen, 100 Wachen und 132 Reiter. Die italienische Regierung hingegen weist ein Polizei-Personal von nur 510 Carabinieri und L-icherheitswachen auf. Dabei hat sich Rom, »eit es Hauptstadt des Königreiches geworden, um Vieles vergrößert und natürlich auch mit ber Vermehrung seiner Einwohncnchaft Jndivi Duen in seine Mauern gelockt, bie ganz besonderer Ueberwachung bedürfen Da nun ohne Zweifel jetzt ber öffentlichen Aufsicht weniger Verbrechen entgehen als früher, so ist dieses günstige Verwaltungsresultat sowohl bei» besser geschulten Beamten al« Der zw.ckmäßiaeren E'nrichtuna beizumessen, unb es läßt sich von da auf bie anderen VerwaltungSzweige Der Rück« 'chluß ziehen, baß mit bem Einwurzeln eines freiem VerwaltungSgeiste« ber Fortschritt nach unb nach überall unverkennbar sein wird. (Deutsche BI.)
Marburg, 2. Juni. Ein entsetzliches Verbrechen ward in Mauerbuch, einer Ortschaft im Gerichtsbezirk Marburg, in ber Nacht vorn 30. auf den 31. Mai verübt. Um 11 Uhr flanb das Wohn- unb Wirtschaftsgebäude bes Gastwirths Huber, an ber rnarburger Chaussee ganj isolirt stehenb, von mehreren Seiten zugleich angezündet, in vollen Flammen. Die Bewohner des Hauses burck bas Geprassel aufgeschreckt, eilten zum Hausthor, um ihr nacktes Leben zu retten; allein wer beschreibt ihr Entsetzen, als sie beide Thore — straßen und hof* feitig — von außen verrammelt fanben. Da Die Fenster mit bicken Eisengittern versehen sind, gestatteten auch diese keinen Ausgang. Herbeieilende Bewohner der ziemlich weit entfernten Ortschaft überblickten schnell Die furchtbare Lage Zu den Thoren konnte man nickt mehr gelangen, da die Flammen bereits an denselben leckten. Einige herzhafte Männer machten sich an ein Fenster, unD es gelang ihnen mit harter Mühe, ein Gitter zu lockern, so daß sie Raum zum Durchschlüpfen einer Person schufen. Halbtobt vor Schrecken und vom Rauche betäubt, zog man die Opfer eines scheußlichen Verbrechens aus der Oeffnuna. Markerschütternd war das Brüllen der Kühe und Schweine, Die leiDer nicht mehr zu retten waren unb in ben Flam men ihren Tob fanden. Man flieht ber Verrnuthung Raum, daß ein Gast, mit welchem der Wirth an demselben Tage wegen einer Zechschuld von 30 Kreuzern in Streit gerathen, aus Rache Feuer gelegt hat. ___________________________________________
322 > DaS Annoncen Büreau von R u 0 o I p h IM o f | e, vertreten durch -v. Heidingsfelder, Wallihorstraße 96 in G letzen, ist für bie Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als EmpfehlungSanieigen, Kauf- und Verkaufgesuche. Stellenaefuche, ^ainiliennncbrichten n. s n' ;i$ hcifinD.rq »unerlöffia iu emvfeblen.
8er«n9 erfüllt und sei so eben noch ,n bem kothol,scheu Oesterreich, gleichfalls «n den «»hängen ter e.ena« wie f.lgt: ollau, ,cmm, u„,„„
ohne vorherige Vereinbarung nut Rom, lediglich aus Grund der Louveranetat zahlreich vor und trägt sehr rnckuch. Er kann leicht cultiv.rt werden, da er fast k.»ne Bewäs der staatlichen Gefctzgebung festgestellt. Ter Artikel schließt: Die Führer der [tTUnfl verlangt, was daraus hervorgeht, daß er sehr oft auf hohen Hügelrücken. seh? leiten kalbe lisch en Bewegung könne» sich jetzt der Täuchunz nicht mehr ^ngeben, Ä, r
daß em Zuruckweichen der staatlichen Machte von ber nach innerer Rothiven-


