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Mnzeige- und Mmtsßlati für den Kreis Hiessen.
Nr. 13(K Dicnstlig sen 9. Juni
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Deutschtand.
Staatsregierring die Anfrage, ob, — unb wann,
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an dieselbe gestellt worden ist ben worden ist, — resp. in r
Kreiskassen ist unstatthaft.
näherer Darlegung der Verhältnisse; er
, ein System aufzustellen und einen Plan vorzulegen, wie das höhere Vorher aber könne man solche einzelne Bewilligun-
Zeit dahin gehe, das ganze Schulwesen zur Landes zu machen. Die Realschule in y-y
Groß-Umstadt um Umwandlung der dortigen Realschule in eine Ltaatsarrstalt. Abg. Kuhl befürwortete den Antrag, man müsse den kleinen Städten zur Hulse kommen; Umstadt habe so viel Recht als andere Orte, deren Realschulen aus der Staatskasse unterstützt würden. Die Verweisung auf die zu gründenden
Polizeiliche Bekanntmachung.
Betreffend: Störung des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche.
Wiederholte Störungen des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche veranlassen uns, Folgendes bekannt zu machen:
1) Ohne dringende Roth dürfen an Sonn- und Festtagen, bei Trauungen und andern religiösen Handlungen sowie außer den Markttagen keine Oeconomie- oder Fracht fuhrwerke und keine Karren auf ben Kirchenplatz gestellt werden. Fuhrwerke der einkehrenden Fremden, die nicht in den Höfen der Gasthäuser eingestellt werden können, müssen in die Schulstraße, auf beiden Seiten der Wagengasse, aufgestellt werden. Wer diese Vorschriften nicht befolgt, wird nach Art. 111 des Polizei-Strafgesetzbuches mit 35 fr. bis 3 fl. bestraft.
2) Die Bierverkäufer haben während des Gottesdienstes mit dem Hernmfahren und nut dem geräuschvollen Aus- und Abladen der Zaster einzuhalten. Befolgen sie diese Warnung nicht, so haben sie zu gewärtigen, daß das Herumfahren von Bier an Sonn- und Festtagen gänzlich verboten wird. „ c, „ „ , c f r ,
3) Die Droschkenführer und Fuhrleute jeder Art sollen während des Gottesdienstes m der Rahe der Kirche lang,am fahren.
4j Die Eltern werden ersucht, dahin zu wirken, daß ihre Kinder während des Gottesdienstes auf dem Kirchenplatze nicht schreien oder spielen.
Gießen, den 5. Juni 1874.
Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provmzial-Hauptstadt Gießen.
R o v e r.
«ihre Leistungen seien anerkannt gut und bitte er, die vielen Opfer, welche die 'Gemeinde schon gebracht habe, nicht durch eine Verweigerung vielleicht nutzlos
Darmstadt, 5. Juni. In dem letzten Bericht über die Verhandlungen^zu machen. Ministerialrath Knorr erklärt sich gegen den Antrag, cs beständen der zweiten Kammer ist zu berichtigen, daß bezüglich der Aushebung des Oetrois bei uns eine genügende Anzahl von Realschulen, genehmige man den (Ltaats- ,Mt der Schaub'sche Antrag, sondern der Ausschußantrag angenommen wurde, zuschnß, so würden sicher Ansorderungen anderer Orte nachkommen. Man solle wonach die Regierung eine Gesetzesvorlage machen soll, durch welche dasOctroidie Entwickelung des städtischen Schulwesens abwarten. Hetnzerlntg erinnert bis zum 1. Januar 1876 aufgehoben werden soll. Eine vom Abg. Hcinzerling daran, die Kammer vor Kurzem erst eine ähnliche Petition aus Oppenheim aestellte Anfrage über die Gehaltsverhältnisie der Beamten der Main-Neckar-mir großer Mehrheit abgelehut habe. Man müsse mit gleichem Matze messen, bahn wurde von Ministerial- Director Schleiermacher in befriedigendem Sinne Er macht auf die weitgehenden Consequenzen, welche eine Genehmigung
beantwortet. mit sich führen werde, aufmerksam. In Preußen feien die Realschulen weitaus
Tie von dem Abg. v. Rabenau gestellte Juteipellation lautet wörtlich:.rein communale Anstalten. Ellenbergcr ist für den Antrag, weil er die Ver- Sicherem Vernehmen nach hatten die Staatsregierungen von Sachsen-Weimar breitung von Bildung mit allen Mitteln gefordert haben will. Die Verhalt- und Sachsen-Meiningen die Erbauung der Eisenbahn Fulda-Meiningeu in die niffe Oppenheims und Umstadts seren sehr verschieden. Welck^ vertheidigt den ^and genommen. Die Finanzirnng dieses Unternehmens soll gesichert sem, ablehnenden Antrag des Finanzausschusses.^ Wolle man die Gründung solcher wenii von den bett. Regierungen und Interessenten 1/00,000 Thaler Stamm- Schulen nicht den Kreistagen überlassen, so möge man die Regierung veran- actien übernommen werden. Sachsen-Weimar hat sich bereit erklärt. 270,000 lasse». --- — —" » Bo6“e
Tbaler Meininqcn 830,000 Thaler in Stammaktien zu übernehmen. Mit dem Per- Schulwesen zu ordnen sei. -------- . , . -
waltunasratb der Werra Eisenbahn, — welche den Betrieb und die Stellung gen nicht machen. Küchler erklärt, durch die Ablehnung des Antrags vernichte der Betriebsmittel eventuell übernehmen wird, — sind von den genannten man die Anstalt; die Gemeinde Umstadt könne die steigenden Opfer nicht brni- Reaierunaen Unter!,andlungen cingeleiict worden wegen ebenmäßiger Uebcrnahmelgcn. Ter Kreis werde nach den vorliegenden Verhaltmffeu schwerlich etwas von 230,C00 Thaler in Stammactien. — Tie Herzogi. Staatsregicrung von für die Schule thun. Welker und Grcim stellten den Antrag, die Regierung Sachlen-Meininqen soll sich an die Großh. Hess. Staatsregierniig mit der An- zur Aufstellung von ileormativbestimmungeu über das Realschulwesen autiufci« fraa? gewendet haben ob dieselbe, - als dabei wegen den oberhessischen Eisen- dern und br- dahin die Petition abznlehnen. Matty spricht für letztere aus bahnen besonders intcreffirt, — geneigt sei, den noch restireuden Betrag von allgemeinen Gründen; mit der sog. Consequenz werde ost großer Mißbrauch circa 270 000 Tbaler m Stammactien zu übernehmen. Ich stelle an Großh.!getrieben. Schröder macht darauf aufmerksam, daß die bestehenden höheren - ui-v ivuiu., — eine derartige Anfrage! Schulen durch das Streben nach Einjahrigenberechtigung überfüllt und nber^ rr eventuell, — welche Antwort gege-J lastet würden, und es daher loüujchenswerth sei, wenn mehr Schulen, welche welchem Sinne man beabsichtigt, diese Antwort jene Berechtigung ertbeilen könnten, gegründet würden. Heydenreich bemerkt, ' 'daß man alle Ausgaben für Landorte den Kreisen, diejenigen für die L-tadte
" " q• der heutia en Sitzuua zeigte der zweite Präsident George an, daß aber dem Staate cufiegcn wolle- Schanb ist gegen die Bewilligung, und will der Abcu Görtz vom Großherzog zum'Präsidenten der Kammer ernannt worden,vor Allem größere Mittel flir die Volksschule und die bessere Ausbildung der in Der neue Präsident trat fein Amt mit der Bitte an, feine parlamenta- Lehrer verwendet haben. Ministerialrath Knorr bestreitet, daß für das Land rische Unerfahrenheit zn entschuldigen, und der Zusichcriing strenger Unparlei-!zu wenig gesorgt würde. Büchner hofft dnrch Unterstützung der kleinereni Aw lickkeit fid> versichert >u halten Er gedachte mit ehrenden Worten des verstorbenen stalten eine Entlastung der städtischen höheren schulen zu erzielen, v. Rabenau Präsidenten^ Hoffmann und der Abgg" Dietz >nid Gebhard, und erhob sich die will wissen, wie der Staat es fertig bringen soll^ mehr anszugeben s emzu- Kain,ner als Ausdruck des ehrenden Andenkens jener Männer. Eine Eingabe der nehmen. Für die mittleren landwirthschaftlichen schulen thue der Staat gar Gebaltsauibefferuna sowie eimae weitere Eingaben wurden verlesen. Buchner iLckuleu. l^s sei allerdings richtig, daß man Alles für die Städte tyue, oa ft-gt, wie es mit seinem Antrag auf Erhöhung der Einquartierungsgelder stehe, durch werde eine materiell e und geistige Verarmung d«S stachen ^b«- Der Referent Scr.ba bemerkt, daß noch kein- Aeutzer.ing der Regierung vor- geführt. Dernburg glaubt nicht, daß man d,-stn c°n-ret-n Gegenstand z
liege. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist eine von den Abgg^. Kon.ger, Herbe.fuhrn.ig von Prnmpwn benutzen und den Gegensatzzwrsch rad
c^ost und Küchler zu ihrem Antrag erhobene Petition des stadtvorstandes zu Land hervorhcben und scharfen solle. Pfannstiel macht darauf auflnerlsani, oatz
ho? dnrtmen Realschule in eine Staatsaustalt. in Homberg eine ähnliche Schule gegründet worden ,el und d ese ben An,prl ch
erbeben könne. Bei den großen Anforderungen, die dem setzlgen vanbtag ge- macht wurden, sei er gegen jede weitere Verwilliguugen, die schließlich den mrden. M)ie ^erweijung un| wit öu Steuerzahlern zur Last fielen, v. Rabenau glaubt, ^rnburg babe ihm den
Köniaer unterstützt ebenfalls den Antrag unter Vorwurf des Eitesbrucks gemackt, denn er babe geschworen, daö Beste des
- - hebt hervor, daß die Strömung der Landes zu fördern, während ihm Dernburg unterstellt habe, er wolle ^-tadt
T zur Angelegenheit des Reiches oder und Land gegeneinander Hetzen. Der Präsident kaliu diesen Vorwurf dev Gid-
Umstadt diene der ganzen Umgegend, bruchs in den Worten Deruburg's nicht finden. Greim ist gegen die Verwilli-


